• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

"zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

    Nicht falsch verstehen, ich verurteile das nicht, man kann nicht wissen was richtig und was falsch ist und da musst du wohl auf deinen Bauch hören.

    Ich finde es nur merkwürdig, A ist liiert, aber er baut an eurer gemeinsamen Zukunft, verändert sein Leben, du gehst zu ihm und die Mutter öffnet und du lässt ihn grüßen.
    Was hättest du gesagt wenn seine Frau geöffnet hätte?
    Oder habe ich deren Trennung überlesen?
    Was ist denn mit seiner Frau, wo hat die denn ihren Platz, oder hat er da schon eine Entscheidung getroffen, bzw. wundert die sich denn gar nicht darüber dass er schafft und nichts davon bei ihr ankommt?
    Lebt er denn von ihrem Geld, oder hat er schon immer von seinem Geld gelebt, so dass sie gar nicht mitbekommt an was er da bastelt?

    Seid ihr beide von euren Partnern finanziell abhängig?

    Für mich steht das alles irgendwie im Widerspruch, der Wunsch einen Traum zu erfüllen aber zumindest bei ihm scheint seine Frau diesen mittragen zu müssen, auch wenn sie nichts davon weiß.
    Es ist ja schon ein Unterschied es langsam angehen zu lassen und sich vielleicht nicht ganz sicher zu sein wie man das in Zukunft gestalten möchte und deshalb zuhause nichts zu verändern, oder aber definitiv mit zwei Jobs an eurer Zukunft zu arbeiten, Ernährer sein zu wollen und die eigene Frau dabei raus halten zu wollen, sie nebenher mitlaufen zu lassen, oder gar weiter von ihren Vorzügen zu profitieren.

    Ich weiß nicht ob ich das alles richtig verstanden habe, oder ich mich hier richtig ausdrücke, ich spüre da nur einen großen Widerspruch der einfach seltsam ist.

    Kommentar



    • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

      Damit meine ich aber nicht, dass du diese Zeit nicht genießen kannst und einfach schauen wohin es euch treibt.

      Kommentar


      • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

        Was hindert dich daran, jetzt mit der "schrittweisen Trennung" anzufangen? Wenn die Entscheidung für dich gefallen ist, dich unabhängig von A. von deinem Mann trennen zu wollen, dann setz' das doch um.

        Dein Verhältnis zu A. bewerte ich mit den gleichen Fragezeichen wie Tired. Ich drücke das mal ganz bewusst provokant aus: A. lebt bei seiner Mama und zuletzt jahrelang von dem Geld, das seine Frau verdient. Und jetzt baut er an deiner Zukunft. Das hört sich so logisch und glaubwürdig an, man hätte glatt selber drauf kommen müssen.

        Ich hab' für alles eine Anekdote aus meinem Leben (weil ich so furchtbar alt bin!) - hier auch. Den besten Sex meines Lebens hatte ich mit einer Frau, mit der jede andere Art der Kommunikation gründlich schiefgegangen ist. Sie war der Meinung, dass wir bald zusammenziehen, ohne dass wir jemals darüber gesprochen hätten. Sie hat jeden zweiten Satz von mir missverstanden, weil sie mit meiner Ironie und meinem Zynismus nicht zurechtgekommen ist. Und regelmäßig hat sie sich nicht getraut, nachzufragen. Ich bin heute sicher, dass sie damals davon überzeugt war, dass ich die Trennung von meiner Frau vorbereite (obwohl der einzige Satz, den ich ihr gegenüber über meine Frau jemals verloren hatte war "Meine Ehe steht nicht zur Disposition. Ich werde mich nie von meiner Frau trennen." - das war ganz am Anfang, sogar vor dem ersten Sex mit ihr.)

        Du musst dir mit der Entscheidung zu deiner Ehe einfach sicher sein. Unabhängig von A. Diese Entscheidung musst du umsetzen. Und dann kannst du schauen, was aus A. wird.

        Kommentar


        • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

          Hi Tired,
          deine Fragen finde ich eigentlich ganz "normal", genau diese habe ich A. auch gestellt, und zwar schon ziemlich am Anfang der "Beziehung" vor etwa einem Jahr.
          Hätte seine Frau die Tür geöffnet, hätte ich das gleiche getan wie in dem Moment als seine Mutter öffnete: ich habe mich als A.s Kommilitonin vorgestellt, die wissen möchte, wie es ihm geht, weil sie ihn an der Uni gar nicht mehr sieht. Einfach die Wahrheit - denn das war ja auch der Grund meines Besuchs! Klar hatte ich Herzklopfen, aber ich konnte auch nicht anders als hier meinem Herzen folgen. Ich habe vollkommen in Betracht gezogen, dass mir jemand anders als er öffnen konnte, war darauf vorbereitet. Da ich ihn bereits einmal zuhause besucht habe, wußte ich, dass er damit kein Problem hat bzw. sowas schätzt (was ich beim 1. Mal gar nicht wußte, aber auch damals hatte ich Pläne für alle Eventualitäten gemacht, damit der Besuch nicht irgendwie "verdächtig" wirkt).
          A. ist von seiner Frau nicht finanziell abhängig, seine Mutter hat ihm das Haus überschrieben. Allerdings ist seine Frau mit im Grundbuch eingetragen. Er und seine Frau leben seit mittlerweile 8 Jahren zusammen wie "Bruder und Schwester" bzw. nebeneinander her, er schläft seit Jahren auf der Couch im Gäste-/Arbeitszimmer. Sie sind seit nunmehr 13 Jahren verheiratet. Seine Frau arbeitet in Vollzeit als Verwaltungsangestellte, hat ihr eigenes Einkommen. Er meinte, bis er mich getroffen hätte, hätte er sich mit seiner Situation ganz gut arrangiert und nix wirklich vermißt. Das hätte sich mit unserer Begegnung schlagartig geändert. Und konsequenterweise unternimmt er jetzt auch Schritte in eine neue Richtung, indem er wieder arbeiten geht. Das hätte er mir natürlich auch gerne mal mitteilen können, als es dann vor 2 Wochen konkret wurde, aber das ist so sein Ding: er macht die Sachen einfach ohne Diskussion vorher, weil er gerne schon ein Ergebnis vorweisen möchte oder zumindest zeigen, dass der Prozess läuft. Und wenn noch nix läuft, gibt es keine Info. Auch nicht, wenn es "schief" läuft wie im Sommer, wo er 3 Wochen mit Lungenentzündung im KH war, seine Klausuren deshalb alle verpaßt hat und sich dann weitere 4 Wochen nicht gemeldet hat, bis ich ihn zuhause besucht und angetroffen habe.
          Daß ich mit dieser "Kommunikation" Probleme habe, hab ich ihm schon des öfteren erklärt, und er war immer ganz verzweifelt (über meine Verzweiflung ob seines Nichtmeldens) und gelobte "Besserung", aber so langsam verstehe ich ihn eben durch Beobachtung. Mal sehen, wohin das alles führt. Aber ich würde sagen, er gibt sich Mühe auf seine Weise. Und ich respektiere das und erkenne das auch als Liebesbeweis an. Ich will erreichen, dass er sich entspannt mit mir, damit er kapiert, dass er nicht jedesmal "Erfolg" beweisen und Leistung zeigen muss, dann wird es mit der Kommunikation womöglich auch besser. Und es wird ihm auch gesundheitlich besser gehen, denn Stress verschlimmert und verlängert bekanntlich jede Krankheit.
          Wir haben übrigens beide niemals ein schlechtes Wort über unsere jeweiligen Partner verloren, allerdings hat er im Gegensatz zu mir nicht mit Schuldgefühlen zu kämpfen. (Darüber haben wir auch schon am Anfang gesprochen.) Aber ich wurde/werde ja auch nicht seit Jahren als sexuelles Wesen ignoriert. Meine Ehe erschien mir glücklich genug. Seine "bestand" halt und er hat bisher keinen Grund gesehen für den Aufwand einer Scheidung. Jetzt hat sich das bei ihm geändert.
          Ich bin von meinem Mann auch nicht wirklich finanziell vollkommen abhängig, aber da ich aktuell kein Einkommen habe, müßte ich meine Abfindung verbrauchen, und die sollte eigentlich ein "Polster" für mögliche Arbeitspausen nach dem Masterstudium sein - oder als Investment in eine Firma/Immobilie o.ä.. Die Abfindung hatte ich vor 3 Jahren in Aktien angelegt, und weil sich der Markt gut entwickelt hat, habe ich glücklicherweise nur sehr wenig verbraucht.
          Wäre das Verhältnis zu meinem Mann ein anderes und er nicht einfach froh, dass ich überhaupt bei ihm bin, weil er meine Gesellschaft schätzt, müßte ich mir ja jetzt ne Wohnung suchen. Dann würde meine Abfindung durch Mietzahlungen halt stark gemindert.
          Erstmal will ich halt diese Arbeitszimmer-/Atelierraum-Lösung anstreben und ab nächstem Semester auch wieder arbeiten gehen. Dann verausgabe ich mich finanziell nicht so. Kann sogar sein, dass ich schon eine Option habe auf einen Arbeitsraum, muss das allerdings in den nächsten Wochen noch genauer ausloten. Da hat mir wer letzten Donnerstag ein Angebot gemacht, mal sehen, ob das in Frage kommen kann. Drück mir die Daumen, wenn du magst ;o)
          LG,
          Venus


          Kommentar



          • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

            "dass die Ursache nicht gefunden wird und sie sich irgendwann von selbst zurückbildet."

            Ganzheitlich denkende Dermatologen bezeichnen nicht umsonst die Haut als Spiegel der Seele.

            Kommentar


            • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

              Lieber Herr_Lich (du kommst doch nicht etwa aus der gleichnamigen Stadt?)
              danke für deine Perspektive! Ich war gerade schon dabei, Tired zu antworten, da hab ich die Fragen schon alle berücksichtigt bzw. beantwortet.
              Pläne starten im Kopf und dann kommt das Leben dazwischen. Ich bleibe aber dran an allem, was ich vorhabe. Vielleicht habe ich schon bald einen Rückzugsraum, wenn alles gut geht! Drück mir gerne die Daumen dafür!
              Entscheidungen kann man immer nur für sich selber treffen. Ich wollte tatsächlich nie heiraten, aber als mein jetziger Mann mich damals (indirekt) fragte, hielt ich es für die richtige Entscheidung. Liebe war da und man kannte sich gut. Und es ging auch um gegenseitige Altersversorgung etc.Mein Mann ist nicht besonders romantisch veranlagt. (Aber ich finde ihn trotzdem liebenswert.)(Vor meinem Studium war ich die Besserverdienende von uns beiden, und das Studium habe ich mit seinem ausdrücklichen Einverständnis ca. 2 Jahre nach unserer Hochzeit begonnen, als es eben durch die Schließung meiner Abteilung und die entsprechende Abfindung finanziell überhaupt erst möglich wurde.)
              Wann ich mich trenne und wie das mit A. weitergeht, weiß ich alles nicht. Ich wundere mich ehrlich gesagt, wenn ich mir anschaue, wie die Männer sich völlig darauf fixieren, ihr Leben darauf auszurichten, einer Frau zu gefallen, und die Frau nur versucht, ihr Leben zu leben und dabei freundlich und liebevoll zu handeln. Mit "der Frau" meine ich jetzt mich. Mein Mann war vor der Heirat mit mir sehr viel mehr auf sein eigenes Leben und eigene Interessen fokussiert, was ich völlig ok fand. Mir wird das durchaus manchmal zu eng, wenn der Fokus so auf mir liegt.
              Übrigens egal, WER sich so auf mich fokussiert. Ich brauche meinen Freiraum, immer, egal wie verliebt ich bin. Und den werde ich mir nehmen und verteidigen, wenn es sein muss. Ich glaube aber, wenn man sich wirklich liebt, entwickelt man auch Verständnis für die Bedürfnisse des Partners und lässt diesen gewähren - bzw. gehen. Und nur so funktioniert m.M.n. eine Partnerschaft.
              Herzliche Grüße
              Venus





              Kommentar


              • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                Na, dann hoffe ich mal dass du dich mit deiner Einschätzung und deinem Plan, bezüglich deines Mannes, nicht irrst und wirklich genau weißt wie er tickt und reagiert.

                Es ist zwar seine Entscheidung Dinge zu ändern, dennoch tut er es ja für dich, mit einem langfristigen Blick nach vorne und auf dich.
                Das solltest du nicht vergessen, das bedeutet auch dass du eine Verantwortung hast und ich wünsche dir wirklich dass es am Ende mit A harmoniert, du dein Atelier und eine Wohnung findest und dein Mann dich gönnend in die Welt ziehen lässt.
                Irgendwie glaube ich aber nicht an solch harmonische Trennungen (zumal er ja auch erfahren wird dass du die ganze Zeit wichtige Infos verborgen hast), oder besser gesagt, leider sind die so selten dass es schon ein kleines Wunder ist wenn man sie selber erleben darf.

                Dennoch, ich wünsche es dir und vor allem deinem Mann, dass du nicht irrst.

                Kommentar



                • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                  ........das bedeutet auch dass du eine Verantwortung hast und ich wünsche dir wirklich dass es am Ende mit A harmoniert, du dein Atelier und eine Wohnung findest und dein Mann dich gönnend in die Welt ziehen lässt.
                  Irgendwie glaube ich aber nicht an solch harmonische Trennungen (zumal er ja auch erfahren wird dass du die ganze Zeit wichtige Infos verborgen hast), oder besser gesagt, leider sind die so selten dass es schon ein kleines Wunder ist wenn man sie selber erleben darf.

                  Dennoch, ich wünsche es dir und vor allem deinem Mann, dass du nicht irrst.
                  Ein wahrer Alptraum...der Mann gönnts nicht, die Trennung ist nicht in Güte möglich, mit A. wirds nicht harmonisch (weil er Mutter und Frau und Haus zu versorgen hat) und letztendlich lässt sich die Wohnung nicht finanzieren... heiliger Irrtum.. was nu???

                  tired, du malst da echt den Teufel an die Wand.

                  Kommentar


                  • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                    Nein, so wird es kommen:

                    In geraumer Zeit wurden die Ehepartner immer mehr entwöhnt, durch steigende Autonomie, A´s Frau hat kein Problem damit, weil sie ja eh nicht mehr richtig zusammen sind.
                    Und der Ehemann, er wird sagen dass es gut so war, ihn entwöhnen ohne ihn einzuweihen, dass er jetzt schon über sie hinweg ist und sich nur gefragt hat warum sie so auseinander streben, aber Hauptsache ihr geht es dabei gut und ihm dann sowieso.

                    Alles möglich, nur welcher Mann ist dermaßen gelassen und verständnisvoll, dass er es hinnimmt Teil der Umsetzung eines Plans zu sein der seine Zukunft betrifft, aber niemand hat es ihm gesagt.
                    Ich glaube da haben die sanftesten Gemüter schwer dran zu schlucken und die meisten dürften es als ein übergehen und warmhalten empfinden.

                    Kommentar


                    • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                      Nein, so wird es kommen:

                      In geraumer Zeit wurden die Ehepartner immer mehr entwöhnt, durch steigende Autonomie, A´s Frau hat kein Problem damit, weil sie ja eh nicht mehr richtig zusammen sind.
                      Venus wird vermutlich sehen, wie sehr diese Aussagen von A. der Wahrheit entsprechen.

                      Kommentar



                      • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid


                        Venus wird vermutlich sehen, wie sehr diese Aussagen von A. der Wahrheit entsprechen.
                        Ja, das wird sie.

                        Aber da sie unabhängig von A ohnehin eigene Wege gehen will, sollte A bei Plänen und Entscheidungen ohnehin keine Rolle spielen.
                        Bis dahin wäre dann sowieso klar, ob sich was dauerhaftes entwickelt oder nicht.

                        Kommentar


                        • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                          Lieber Herr_Lich (du kommst doch nicht etwa aus der gleichnamigen Stadt?)
                          Nein. Ich komme aus Gottnochmal! Aber ich wolte einen positive Nick.

                          Kommentar


                          • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                            "zwischenmännliche" Beziehungen - Leidenschaft und Liebesleid im Zeitalter der Digitalisierung. Die Liebes- und Leidensgeschichte von Venus, Vulcan und Adonis, frei nach einer mythologischen Vorlage, schöpft ihre Kraft mitten aus dem Leben. Emanzipation, Abhängigkeiten und Verstrickung, List und Betrug, wahre tiefe Liebe, reine Ekstase und rasende Eifersucht, Freundschaft und emotionales Drama bestimmen die Beziehungen der ProtagonistInnen.

                            Die Liebesgöttin Venus, seit Äonen verheiratet mit dem feurigen, aber auch schwierigen Vulcan, ist bezaubert von der Erfahrung wahrer Liebe mit dem Sterblichen Adonis, dem Jäger der Weisheit. Liebe ist ihr "Beruf", doch nie zuvor hatte sie eine solche "himmlische" Erfahrung gemacht... und sie wird unvorsichtig...nutzt ihr Smartphone wie ein verliebter Teenager im Austausch mit Adonis, der ein Röschen nach dem anderen schickt...
                            Doch ihr Ehemann, der alte Gott der Schmiede und des Feuers, sieht eines Tages Venus' blinkendes Smartphone in Aktion, greift es sich und liest - die Botschaften sind deutlich! Es trifft ihn wie ein Blitzschlag (und er haßt den blitzeschwingenden Iupiter!) - er fühlt sich benutzt und glühend vor Zorn wird er die Waffe schmieden, die Adonis den Tod bringen soll. Es wird aussehen wie ein Jagdunfall...Denn er will Venus behalten, sie soll nur ihm gehören! Zwar ist ihm bewußt, dass das niemals der Fall war und niemals so sein wird, aber er ist überzeugt, seine Rolle als Ehemann verlange diese Einstellung von ihm.

                            (Das war Version 1 - Venus wird ertappt. Vulcan schmiedet nicht nur Waffen, sondern heimliche bösartige Pläne, den Rivalen zu vernichten. Vor Venus hält er dies verborgen, sie ahnt nichts von seinem Wissen und seinen düsteren Absichten. Wird Vulcan seinen todbringenden Plan umsetzen können?

                            Version 2 - Vulcan gibt Venus frei, denn er liebt sie und möchte, dass sie glücklich ist. Doch Adonis, der inzwischen umgesattelt ist vom Jäger der Weisheit zum Jäger des ausreichenden Einkommens, ist von der Doppelschicht-Arbeit so geschwächt, dass er einen Herzinfarkt erleidet. Wird er überleben? Kann er mit Venus noch glücklich werden? Fortsetzung folgt....

                            Version 3 - Venus sucht sich eine Waldhütte auf der Erde, wo sie mit Adonis einzieht. Beide verlassen ihre Familien und leben nur von Luft und Ambrosia. Iupiter ist so gerührt von der Liebe der beiden, dass er Adonis unsterblich macht und ihm den Götterstatus verleiht. Doch bleiben Venus und Adonis glücklich oder werden sie von Schuldgefühlen geplagt? (Oder sind Schuldgefühle nur etwas für Sterbliche?) Fortsetzung folgt...

                            Version 4 - Venus liebt Adonis, aber sie liebt auch Vulcan für all die gemeinsamen Jahre und Erfahrungen. Sie entscheidet sich, mehr Zeit von Vulcan getrennt zu verbringen in ihrer Waldhütte auf der Erde, und dort neben ihrer Liebeskunst einfach wieder Kunst zu produzieren und Geschichten zu schreiben. Sie gibt Vulcan einen Schlüssel zur Hütte und auch Adonis. In einer offenen Diskussion um wahre Gefühle, Konventionen, Emanzipation und Freiheit sollen die drei sich treffen, sich dabei nicht die Schädel einschlagen oder sonstwie verletzen (weder verbal, virtuell noch mit Schmiedehämmern, Liebespfeilen oder Jagdwaffen) und sich überlegen, wie und ob sie miteinander bzw ohne einander leben möchten. Das "Powwow" in der Hütte dauert 3 Nächte, danach haben sich Vulcan und Adonis ineinander verliebt und verlassen Venus. Auf FB sieht Venus Fotos von den beiden - sie sind gemeinsam zu sehen in Kunstausstellungen, Performances, Parties - lauter glanzvolle Events, zu denen Vulcan sie nie begleiten wollte ... Fortsetzung folgt....

                            So, liebe LeserInnen, die ich euch mit meiner aktuellen Liebesgeschichte und dem etwas reißerischen Titel hierher gelockt habe - welche Version gefällt euch am besten? Wir könnten die zusammen weiterschreiben...!

                            Meine Botschaft iZm Zukunftsprognosen hier dürfte klar sein ;o)))

                            Lieben Dank für jeglichen Input von Euch, auch die Perspektive von außen im Spekulieren über die Zukunft meiner Beziehung/en ;o)

                            Herzliche Grüße
                            Venus



                            Kommentar


                            • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                              Alle vier Versionen haben was, aber meist kommt es dann doch ganz anders als man denkt......:-)

                              Die Hauptsache iost doch dass du die Zeit genießt, nichts übereilst, fair und wachsam bist.

                              Kommentar


                              • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                                ;o) danke Tired! Du kannst auch die 5. Version erfinden ;o)))
                                Ich habe solche Geschichten schon letztes Jahr aus dieser Situation erdacht, und du hast recht, es kam alles nochmal anders, denn ich hatte nicht damit gerechnet, dass A. sich vom Studium zurückziehen und arbeiten gehen würde.
                                Ganz ehrlich: genießen tu ich gerade nix außer meinen eigenen (lächerlichen) kreativen Ideen, die nun nach 3 Wochen endlich wieder jederzeit abrufbar sind. Die 3 ProtagonistInnen haben auch im echten Leben alle keinen Sex. Nicht miteinander und auch mit sonst niemandem. Das ist das Paradoxe an diesem "Love Triangle".
                                Aber wir haben auch alle viel zu tun, außer Vulcan, der ist in Altersteilzeit und arbeitet nur noch 80%... und nun hat er auch noch seinen Lieblingssport aufgegeben, da ist er noch öfter daheim in der Schmiede.
                                LG, Venus

                                Kommentar


                                • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                                  Du kannst auch die 5. Version erfinden ;o)))
                                  Danke, aber ich warte lieber auf die Fortführung deines Threads und damit den Tatsachenbericht.

                                  Warum kannst du nicht genießen?
                                  Was hindert dich daran, doch Zweifel?

                                  Kommentar


                                  • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                                    ....ich genieße meinen neuen kreativen "Fluß", aber der körperliche Genuß fehlt halt noch. Immerhin besteht die Chance, dass sich dieser auch mal wieder einstellen wird. Somit ist der Schmerz meiner Verlustängste gerade nicht fühlbar. Ich komme zurecht. 1 Schritt nach dem anderen...daran - an dieser Abfolge - gibt es keinen Zweifel. Auch nicht daran, dass keiner weiß, wie sich die Dinge weiter entwickeln. Aber was man sich vorstellen kann, kann auch geschehen. Alles kann immer auch gut ausgehen. Daran habe ich keinen Zweifel ;o)
                                    LG, Venus

                                    Kommentar


                                    • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                                      Aber was man sich vorstellen kann, kann auch geschehen. Alles kann immer auch gut ausgehen. Daran habe ich keinen Zweifel ;o)
                                      So ist es.
                                      Mehr will ich nicht schreiben, muss aber noch ein paar Buchstaben machen, da mindestens zehn Satzzeichen gefordert werden, nerv........

                                      Kommentar


                                      • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                                        Oh Venus. In keiner deiner Geschichten kommt Persephone vor. Die spielt in der Art von Fortsetzungen die Hauptrolle, die du dir nicht vorstellen kannst, die aber dennoch passieren können.

                                        Kommentar


                                        • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                                          Oh Venus. In keiner deiner Geschichten kommt Persephone vor. Die spielt in der Art von Fortsetzungen die Hauptrolle, die du dir nicht vorstellen kannst, die aber dennoch passieren können.
                                          Erzähl........

                                          Kommentar


                                          • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                                            ...ja, erzähl, o Herr_Lich! Wie kommt sie ins Spiel und was hat sie mit Venus, Adonis und Vulcan zu tun? Da bin ich auch mal neugierig...!

                                            Kommentar


                                            • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                                              Ich kenn mich mit der griechischen Mythologie nun wirklich nicht besonders aus. Ich weiß nur, dass Persephone die Andere von Adonis ist. Aphrodite (=Venus) ist ihm nicht genug.

                                              Kommentar


                                              • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                                                Herr_Lich, offennbar kenne ich mich besser aus: Persephone/Proserpina hat Adonis aufgezogen und wollte ihn zurück, als sie sah, zu welch attraktivem jungen Mann er herangewachsen war. Aber er entschied sich, bei Venus zu bleiben. (Die Geschichte ufert hier ein wenig aus, da mischte sich noch Zeus/Iupiter ein, aber das ist der Kern der Sache). Es gibt wohl keinen Fall, in dem Venus "nicht genug" wäre ;o)) Da ist Venus eher die promiske Figur im Spiel. Tragisch: Adonis starb in Venus' Armen nach einem Jagdunfall. Sein Blut mischte sich mit ihren Tränen, und überall wo es auf die Erde fiel, wuchsen Adonisröschen, eine wilde Anemonenart.

                                                Kommentar


                                                • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                                                  Ha! So romantische Liebesgeschichten gibts vielleicht bei Shakespeare aber nicht bei den alten Griechen oder im wirklichen Leben.
                                                  Nachgelesen: Adonis entscheidet garnix. Wär ja noch schöner! Zeus entscheidet, dass Adonis ein Drittel jeden Jahres mit Persephone verbringt, ein Drittel mit Aphrodite. Das letzte Drittel (die Rückzugsphasen?) soll er herausfinden, ob es außer den Damen noch andere Aufgaben in der Welt für ihn gibt.

                                                  Und "Jagdunfall" ist ein schönes Wort dafür, dass Ares, einer der Liebhaber von Aphrodite, Adonis in der Gestalt eines Keilers aufschlitzt.

                                                  Die Geschichte passt aber eh nicht so: die römische Venus ist ja nur ein fader Abklatsch von Aphrodite.

                                                  Kommentar


                                                  • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                                                    Herr_Lich, es handelt sich um Mythologie, die unterschiedlich ausgelegt werden darf, da es nicht die eine "wahre" Quelle gibt ;o)
                                                    (Gewiß ist die "Venus" ein Abklatsch, im wörtlichen Sinne, und sogar von sich selbst - Venus-Statuen wurden aus Griechenland (Aphrodite) überall hin verbreitet, und von Rom aus dann erst recht, im Mittelmeer dürfte es von Überresten davon nur so wimmeln. Eine der beliebtesten Figuren der gr.-röm Mythologie, 1000x-fach kopiert...)
                                                    Daß es im "wahren Leben" keine romantischen Liebesgeschichten gibt, ist deine Meinung/Wahrnehmung, aber kein "Gesetz". Du hast dich ja schon im 1. Post in meinem Thread als "Zyniker" geoutet, wobei du vermutlich eher den "Skeptiker" oder "kritischen Denker" im Sinn hattest als an die Definition aus dem Große(n) Wörterbuch der deutschen Sprache von 1999: zynisch = „eine gefühllose, mitleidlose, menschenverachtende Haltung zum Ausdruck bringend, die besonders in bestimmten Angelegenheiten, Situationen als konträr, paradox und als jemandes Gefühle missachtend und verletzend empfunden wird“, oder an die Erläuterung im Duden: Erstbedeutung für zynisch „auf grausame, den Anstand beleidigende Weise spöttisch".
                                                    Meine Erfahrung ist: wenn man mit empfänglichen Sinnen und offenem Geist/Herzen durch die Welt geht, ist unfassbar viel Romantik und Schönheit in der Liebe zu finden. Sie sucht einen auf, sie füllt Herz und Geist mit Demut und Dankbarkeit für das Leben. Sie schenkt dir pure Lebensfreude. Wenn sie vergeht, kann es sein, dass man sehr tief fällt, v.a. wenn man vorher diesen Höhenflug genießen konnte - aber so ist mein Leben. So erfahre ich Liebe. Dabei ist man verletzlich und verletzbar und das ist nicht für jeden was.
                                                    Meine Erfahrung mit sog. Zynikern ist: die verstecken sich hinter ihrer "Einstellung", weil sie fürchten, dass sie der heftigen Energie von "ungefilterter" hingebungsvoller Liebe nicht gewachsen sind - oder sie ahnen, dass es sie geben könnte, sie ihnen aber nicht begegnet... oder sie ist ihnen begegnet und wieder "vergangen" und hat sie so nachhaltig verbittert, dass sie nun gar ihre Existenz negieren. Such dir was aus ;o)
                                                    (Vielleicht - bestimmt - gehörst du ja zu einer ganz anderen Kategorie Mensch, aber wer sich selber schon in so eine Schublade einsortiert, hat gegen die eigene "Unkonventionalität" gehandelt, ne?!)
                                                    In unserer Gesellschaft werden Menschen, die Dinge negativ sehen, gerne als "kritisch" und damit "intelligent" wahrgenommen. Das darf aber auch situativ in Frage gestellt werden ;o) So, das war mein "Wort zum Sonntag", ich geh jetzt zu ner Vernissage und dann auf nen Geburtstag, und gebe mich überall der Ästhetik und liebevollen Atmosphäre hin ;o)
                                                    Herzliche Grüße
                                                    Venus



                                                    Kommentar

                                                    Lädt...
                                                    X