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Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

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  • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

    Die meisten Veränderungen durch Testosteron waren bei mir:
    Zuerst, nach wenigen Einnahmen, weniger Muskel und Gelenkschmerzen, fühlte mich kräftiger, leistungsfähiger. Bauchfett verschwand, ich wurde aber nicht leichter, hatte mehr Muskelmasse, konnte manche Hemden nicht mehr anziehen wegen der Oberarme (mache kein Sport, habe einen Körperlich anstrengenden Job...)
    Ich war viel klarer, präsenter, ruhiger, selbst bei absolut stressigen Situationen, es war ein leichtes alles zu sortieren, war viel strukturierter
    Sexualität ganz anders, intensiver, Libido war nicht stärker, sondern anders...kein Verlangen nach Befriedigung, sondern ein begehren des anderen...

    Nachteile...Schrumpfhoden...

    Aber wie gesagt...durch Substitution bei mir irgendwie nicht auf Dauer haltbar...leider...

    Aber halt auch nur meine Erfahrung...ob das bei dir dieselben Effekte hätte...versuch macht kluch...

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    • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

      So, gestern war ich beim Endokrinologen um mir die dritte und letzte Meinung zu meinem Testosteronmangel einzuholen, bzw. ob dies der Grund sein kann, warum ich mir so schwer tue Kilos zu verlieren.

      Ergebnis war das gleiche als Anfang März beim Urologen. Ich bin eigentlich kein Patient dem man ein Testosteron suplimentieren muss, da ich nicht explizit die typischen Symptome von Testosteronmangel habe (siehe https://www.mondosano.de/ratgeber-ar...tosteronmangel).

      Ich könnte es machen, aber eine Hormonersatztherapie hat auch Nebenwirkungen. Gerade bei Testosteronpflaster od. Spritze gibt es eine erhöhte Gefahr von Herzinfarkten und hohen Blutdruck. Und als "Fasthypochonder" will ich mich im Moment dem nicht aussetzen, da ich Libidomäßig keine Probleme habe.

      Somit bleibt mir nur mehr zu versuchen, auf natürliche Art (Ernährung und vor allem Krafttraining) das Testosteron zu pushen und im Sommer nochmals zu messen. Woher der Testomangel kommt, könnte mir keiner sagen. Und genauso verhält es sich mit meinem nachgewiesenen Serotininmangel im Blut - alles normal. Nur komisch das mein Serotoninwert als ich keinAntidepressiva nahm im Normalwert wahr - komisch wirklich komisch.

      Ich bin jetzt mit meinem (Ärztelatein) am Ende und geh auch zu keinem mehr.

      Was das Abnehmen betrifft, bin ich schön langsam auch am Ende meines Lateins. 900km bin ich gewandert und seit 6 Wochen fahre ich mit dem Mountainbike. Im Dezember war ich bei 1.5KG Cita bereits bei 116kg, jetzt mit 5mg bin ich auf 118kg ja Schwankung.

      Somit bleibt mir nur mehr das Laufen, den da konnte ich es noch am ehesten in Schach halten. 2018 hatte ich mit 20mg und intensiven Krafttraining 122kg. Das erste Ziel wäre 105kg und dann 95. Es gibt dann nur mehr 2 Möglichkeiten.

      1. Normalgewicht nur durch Absetzen erreichbar.

      2. Akzeptieren so wie es ist und bei den Tabletten bleiben.

      Ansonsten habe ich auch von meiner Therapeutin endlich mal eine Diagnose bekommen.

      ICD10 F45.0 F45.30
      Herzangst, Herzphobie, Herzneurose, Da-Costa-Syndrom oder Effort-Syndrom) versteht man die Angst, an einer bedrohlichen Herzerkrankung zu leiden oder einen Herzinfarkt zu erleiden.

      Gute Nacht

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      • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

        "Herzangst, Herzphobie, Herzneurose,.."

        Es ist zwar kein Trost, aber immerhin interessant:

        Darunter leiden besonders athletische Männer um die 40.
        Ich habe selbst einige davon erlebt.

        Kommentar


        • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

          "Herzangst, Herzphobie, Herzneurose,.."

          Es ist zwar kein Trost, aber immerhin interessant:

          Darunter leiden besonders athletische Männer um die 40.
          Ich habe selbst einige davon erlebt.
          Aber was kann man dagegen machen, wie (sich selbst) helfen, wo oder was kann da Ursache sein?

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          • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

            Und zum Testosteron...hab auch versucht das auf natürlichem Wege zu erhöhen, war bei mir ergebnislos...

            Was aber bei mir aber auffiel...immer wenn Ich phasenweise Cannabis gegen meine chronischen Schmerzen nahm, verdoppelte sich der Testosteronwert (dann aber immer noch zu niedrig...)
            Laut meinem Endokrinologe ein paradoxer Effekt...

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            • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

              "Herzangst, Herzphobie, Herzneurose,.."

              Es ist zwar kein Trost, aber immerhin interessant:

              Darunter leiden besonders athletische Männer um die 40.
              Ich habe selbst einige davon erlebt."


              ...das überrascht mich überhaupt nicht, denn athletisch = sporttreibend > führt dazu, dass man (nicht nur) seinen Herzschlag mal intensiver wahrnimmt. Dazu kommen sicherlich noch soziologisch-kulturell überformte Faktoren, wie z.B. das "Wissen", dass Männer der westlichen Leistungsgesellschaften "öfter" an Herzinfarkt sterben... und die (un)bewußte Erkenntnis, dass Mann/man nicht unzerstörbar ist; womöglich wird der Alterungsprozess nun langsam (un)bewußt auch wahrgenommen. Auch damit wird man als sportlicher Mensch vielleicht deutlicher konfrontiert, weil man den Wandel in der persönlichen physischen Leistung feststellt (Leistungsabnahme).

              Diese "Herzangst" ließe sich sicherlich mit viel Selbstreflexion zur Bewusstwerdung (und ggfs. Supplementen) "richten". Der Alterungsprozess nicht so sehr, dem sind wir leider ausgeliefert, aber die Einstellung dazu ist kontrollierbar.

              Übrigens können solche Ängste eine Depression verursachen/begünstigen oder umgekehrt womöglich von ihr (mit)ausgelöst werden... ein Zusammenhang ist jedenfalls naheliegend. (Als Denkanstoß zum Thema "endogene" Depression... )

              Herzneurose kommt aber auch bei Frauen vor, ich kenne persönlich eine Betroffene. Und ich kenne auch ihre Lebenseinstellung... (die kontrollierbar wäre - aber sie "leidet" lieber, sieht sich als zu kurz gekommen im Leben, an ihrem ganzen "Elend" sind andere schuld...Selbstreflexion mag sie gar nicht...)

              LG, V

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              • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

                Ich finde die Frage ist auch immer wie man zu sich und seinem Körper steht.
                Hält man sich selber für Fett wenn man ein paar Kilos zu viel hat, sinkt in der Selbstachtung, fühlt sich unattraktiv........usw?
                Gehört es zum Lifestyle, damit man dazu gehört, dass man wohlgeformt ist und wenn nicht wirds gleich kritisch?
                Manchmal erledigen sich die Dinge von selber, wenn man nicht so sehr unter ihnen leidet, was ja auch einen Einfluss auf den Hormonhaushalt hat.
                Ich hatte nach AD´`s und anderen Widrigkeiten auch Jahre lang das Problem mit zu viel Kilos, ab einem gewissen Alter wirds halt schwer das wieder los zu werden, das begann sich erst wieder einzupendeln als sich Drumherum einiges geändert hat.
                Leider nehme ich fast ausschließlich durch negativen Stress ab, Sport und dergleichen hilft da nicht viel und Sport ist eigentlich auch kein Mittel zum abnehmen, sondern zum Definieren und halten, ein Baustein eines ganzen Pakets.
                Was passiert wenn man Kraftsport macht, oder einen anderen Sport der Muskeln beansprucht die sonst nicht so gefordert sind?
                Man nimmt zu und durchaus auch sehr ordentlich.

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                • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

                  Mein circulus vitiosus sieht nach genauer Betrachtung so aus ohne jetzt eine richtige Reihenfolge definieren zu können

                  Übergewicht (meine eigene Definition) -- in vielen Dingen, speziel beim Ausdauersport dadurch alles anstrengender (Wandern bergauf, Bike, spazieren bergauf)--- das ängstigt manchmal je Tagesverfassung (was wäre wenn) --- immer wieder mal Verspannungen in der BWS (viel sitzen/zu weiches Bett) die dann in die Herzgegend ausstrahlen oder den Magen triggern --- was wäre wenn Gedanken (werden immer weniger) --- da diese Rückenverspannungen mich unter Anspannung setzen in unterschiedlichsten Situationen und dadurch ich immer wieder anders reagiere, ist das auf der einen Seite nervig, aber manchmal macht es mich auch ängstlich, trotz bester Gesundheit (nachweislich bescheinigt) und einen Ruhepuls von 45.

                  Heute bin ich nach 1 Woche Pause a Runde Mountainbike gefahren. Da es bei uns nur bergauf- und bergab geht und ich ausnahmsweise mittags wegfuhr hatte ich am höchsten Punkt 178 Puls und 1min später 140 Schläge. War anstrengend ging aber gut. 15kg weniger und ich bin eben fitter. Na ja ich bleibe dran.


                  CHARAKTERISTIK HERZPHOBIE

                  Eine Herzphobie lässt sich durch folgende Merkmale charakterisieren:

                  Anfallsartig auftretende Symptome wie bei einer Panikattacke, jedoch mit dem Schwerpunkt auf Herzsensationen: Tachykardie (bis zu 160 Herzschläge pro Minute), plötzliche Blutdrucksteigerung (bis zu 210/110 mm Hg), unregelmäßiger Herzschlag (Extrasystolen), Brennen und Hitzegefühle an der Herzspitze, Stiche, Schmerzen oder Ziehen im (linken) Brustbereich (oft als „Herzschmerzen“ erlebt).

                  Andere körperliche Symptome: Schwitzen, Hitze- oder Kältegefühle, Hyperventilationsneigung, Atemnot, Beklemmungs- und Erstickungsgefühle, Schwindelgefühle, Körpermissempfindungen (Parästhesien), Übelkeit, Gesichtsröte.

                  Panikartiges Todes- und Vernichtungsgefühl, bedingt durch die Symptome, die als Anzeichen einer Herzerkrankung gewertet werden.

                  Ständige ängstliche Konzentration auf das Herzaus Sorge, an einer bisher nicht erkannten Herzkrankheit zu leiden, obwohl zahlreiche Untersuchungen keinen organischen Befund erbracht haben. Viele Patienten (50–75 %) leiden auch nach der kardiologischen Ausschlussdiagnostik unter intensiven Herzbeschwerden, davon können nur weniger als die Hälfte (39 %) glauben, dass sie herzgesund sind.

                  Hypochondrische Ängste, sodass bereits normale körperliche Zustände als Vorzeichen eines möglichen Herzinfarkts gewertet werden. Ca. 50 % der angiographierten herzgesunden Patienten sind erheblich ängstlich und neigen zu starker hypochondrischer Selbstbeobachtung.

                  Vertrauensverlust in die automatische Herzfunktion, sodass übertriebene Kontrollen erfolgen (häufiges Fühlen und Zählen des Pulses und Messen des Blutdrucks). Die ständige Konzentration auf das Herz führt zu einem abnormen Herzbewusstsein und verstärkt die Herzangst bei jeder Sensation. Allein die angespannte, erhöhte selektive Aufmerksamkeit auf die Herztätigkeit bewirkt bereits eine leichte Herzfrequenzsteigerung.

                  Ausgeprägte Schonhaltung, um das Herz nicht zu sehr zu belasten, was mit einem starken Vermeidungsverhalten einhergeht und zu körperlicher Dekonditionierung führt. Emotionale Erregung (z.B. Ärger, Wut, Enttäuschung) und normale Belastungen wie Stiegensteigen, Gartenarbeit, sportliche Betätigung, Geschlechtsverkehr mit der Partnerin, Schwangerschaft trotz Kinderwunsch usw. werden wegen der befürchteten Überlastung des Herzens oft vermieden. Viele Herzphobiker schonen sich mehr, als selbst Patienten nach einem Herzinfarkt zur Schonung geraten wird.

                  Ständiges Kreisen um medizinische Sicherheitsmaßnahmen (Aufenthalt in der Nähe von medizinischen Einrichtungen, Information über ärztliche Notdienstregelungen).

                  Einbeziehung der Familienmitglieder in die Herzängste und die krankheitsbezogene Lebensweise, sodass die Wohnung wie ein Sanatorium wirkt. Die Angehörigen verstärken die Krankheitsfixierung, wenn sie ein derartiges Schonklima fördern.

                  Anklammern an die engsten Familienmitglieder, vor allem an den Partner, der oft Sicherheit und unbedingte Geborgenheit in einem Leben vermitteln soll, das häufig von frühen Verlusterlebnissen geprägt ist. Herzphobiker neigen zu symbiotischen Beziehungsmustern und erleben jede Verunsicherung in der Partnerbeziehung mit starken Ängsten. Nur die ständige Anwesenheit des Partners wirkt beruhigend. Besonders bedeutsame Angehörige müssen ständig verfügbar sein.

                  Häufiges Aufsuchen von Internisten und nicht von Psychiatern, weil sich die Betroffenen körperlich und nicht psychisch krank fühlen. Viele Betroffene gehen davon aus, dass ihre Ängste die Folge der erlebten Herzsensationen sind und nicht umgekehrt deren Ursache.

                  Chronifizierung. Ohne spezifische Behandlung weisen im mehrjährigen Verlauf über 50 % der Betroffenen anhaltende körperliche und psychische Symptome auf, lassen deswegen immer wieder neue Untersuchungen durchführen und nehmen sogar Herzmedikamente ein. Es kommt oft zu Beeinträchtigungen im Alltag und im Beruf.
                  Quelle www.panikattacken.at

                  Phu jetzt wurde es lang - ich versuche mal eine für mich kurze Zusammenfassung jetzt zu schaffen

                  • Verspannungen BWS/Schmerzen
                  • Noch Übergewicht
                  • Diffuse Ängste durch Schmerzen und unwohlbefinden
                  Antidepressiva weiterhin 5mg nehmen.
                  • Schaffe ich mal den Absprung?


                  Lg

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                  • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

                    ...ich glaube, bei dir geht es nicht um den "Absprung", sondern um den "Ausstieg" - aus deinem selbstgemachten Hamsterrad. Der viele Sport ist vermutlich mittlerweile zum Stressor geworden bei dir, und das ist sehr ungünstig für die Hormonlage. Davon kann man sogar u.a. verstärkt Fett einlagern. Kannst dich ja mal über Cortisol und dessen Wirkungen im Körper informieren.
                    Wie wär's mal mit Meditation? So als krasses Kontrastprogramm. Dabei wirst du noch stärker mit dir selber konfrontiert als beim Sport, deshalb kann es auch anfangs ziemlich anstrengend sein. Aber es gibt viele Methoden, da ist für jeden was dabei.
                    LG

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                    • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

                      ...ich glaube, bei dir geht es nicht um den "Absprung", sondern um den "Ausstieg" - aus deinem selbstgemachten Hamsterrad. Der viele Sport ist vermutlich mittlerweile zum Stressor geworden bei dir, und das ist sehr ungünstig für die Hormonlage. Davon kann man sogar u.a. verstärkt Fett einlagern. Kannst dich ja mal über Cortisol und dessen Wirkungen im Körper informieren.
                      Wie wär's mal mit Meditation? So als krasses Kontrastprogramm. Dabei wirst du noch stärker mit dir selber konfrontiert als beim Sport, deshalb kann es auch anfangs ziemlich anstrengend sein. Aber es gibt viele Methoden, da ist für jeden was dabei.
                      LG
                      Hy ich gehe 3x Biken, das sehe ich noch nicht als Stress.
                      Morgen mehr haben Besuch und sitzen im Garten.

                      Lg

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                      • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

                        Ich weiß nicht, ich habe schon immer das Gefühl dass du eine klar umrissene Diagnose möchtest, wo genau definiert ist wie sich das äußert und es wie die Faust aufs Auge zu dir passt, alles andere erscheint eher schwammig?

                        Diese Suche der klaren Umrisse, bei psychischen Ursachen, die lässt ja viele erst recht daran glauben dass es nicht psychisch ist, aber gerade bei psychischen Sachen sind so klar definierte Beschreibungen von Symptome, Therapie und Wirkung, nur bedingt möglich.

                        Ich habe das Gefühl genau das ist dein Problem, keine klaren Fahrtpläne, nichts so sicher dass man es macht und dann is gut, unsicherer Boden der nicht einzuschätzen ist weil er in dir liegt und nicht vornehmlich von Außen analysiert und repariert werden kann.

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                        • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?


                          Hy ich gehe 3x Biken, das sehe ich noch nicht als Stress.
                          Morgen mehr haben Besuch und sitzen im Garten.

                          Lg
                          Naturefreak,
                          du hast mir nicht "zugehört" - im Garten sitzen mit Besuch hat nix mit Mediation zu tun und dass du dein Sportpensum nicht als Stress siehst, heißt nicht, dass dein Körper das nicht schon längst tut.
                          Das ist doch dein "Problem", dass du nicht mit dir selber im Einklang bist - dein Körper tut nicht, was du willst, s. Herzneurose etc. - das ist natürlich paradox, denn du hast nicht nur deinen Körper, du BIST dein Körper - i.e. du tust nicht, was du willst, und es macht dich krank, unglücklich, depressiv ...
                          Deshalb die Idee der Meditation, damit du mal anfängst, dich mental zu sammeln, um herauszufinden, was du willst, was gut für dich ist, was dich mit dir selber "versöhnt".
                          Erkenne dich selbst in all deinen Facetten, das ist viel Arbeit, aber genau die Art von Arbeit, die sich wirklich lohnt. Quasi eine Lebensaufgabe.

                          LG, V

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                          • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

                            ... Ergänzung: ich meine nicht, dass du deinen Sport durch Meditation ersetzen sollst, sondern ich empfehle dir Meditation statt dieser obsessiven Selbstbeobachtung, die du betreibst.

                            Kommentar


                            • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

                              Hi Leut, hi Freaky,

                              Gib mal ins google: Hypnosepraxis Passau- Wels und lies mal die Dankschreibungen durch.

                              Da stehen zufällig deine Beschwerden aufgelistet, die man per Hypnose aufgelöst hat.

                              Ich kenne bereits drei Leute persönlich, die dort waren und jeder von denen meinte, wieso nicht früher, ich habe so gelitten und dabei waren es nur Minuten und weg war der Spuk.

                              Kommentar


                              • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

                                Mir fällt noch was ein, man hat beim Suchen nach einem Herzmedikament eine Nebenwirkung entdeckt, die das Mittel zum Verkaufsschlager gemacht hat, blaue kleine eckige Pillen, Viagra...

                                Das hängt doch alles zusammen- Herz, Hirn, Geschlecht- eins wirkt ins andere.

                                Übung des Tages, ich empfehle, sich hinzusetzen, oder zu stehen, ( egal wann und wo) , dabei den PC-Muskel anspannen, wieder lockern, nicht aufhören, bis sich etwas einstellt, das sich sehr, sehr angenehm anfühlt. Dieses Einziehen, Loslassen hat auch Nebenwirkung auf die Psyche, man gibt sich praktisch selbst ein Medikament, das der Körper dabei ausschüttet und beeinflußt sein vegetatives System auf positive Weise- wie auch beim bewusstem Atmen der Fall ist.
                                Ich habe das von einem Mentalcoach, aus einem Buch von ihm, es wirkt. Es macht lustig und locker, regt an und fühlt sich an, wie wenn man sich beschwipst. Grund: Wenn man das eine Ende der Wirbelsäule bewusst stimuliert, dann wirkt sich das auf das andere Ende der Wirbelsäule auch aus. Man pumpt sich Hormone ins Blut. Bei Tantraübungen macht man das auch, man kommt dann in leicht in ekstatische Gefühle. So einfach kann es sein, sich pumperlgsund und frei zu fühlen. Macht es mal, seht selbst, wie gut es hilft gegen Anspannung und beängstigt sein.

                                Gute Nacht all ihr Lieben, schlaft gut. Träumt schön.

                                Kommentar


                                • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

                                  "sich hinzusetzen, oder zu stehen, ( egal wann und wo) , dabei den PC-Muskel anspannen, wieder lockern, nicht aufhören"

                                  Das stimmt, Elektraa, es geht überall.
                                  Egal ob auf der Leiter beim Hecke schneiden, im Whirlpool, beim Frisör oder beim Auto fahren.

                                  Und kennen Sie auch den Erfolgstest, Elektraa?

                                  Wenn man im WC es schafft, die Hohlorgane getrennt von einander zu entleeren - nicht nur die Blase zuerst, sondern auch umgekehrt - dann haben Sie perfekt trainiert.
                                  Zum Trost für die Anfangsenttäuschung: Oft dauert das ein bis zwei Jahre!

                                  Kommentar


                                  • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

                                    ...ach, PC-Muskeltraining - kann auch ne interessante Form von Meditation sein ;o)
                                    Wer übrigens gut trainierte Bauchmuskulatur hat (z.B. durch Sport), hat meist auch einen recht fitten PC-Muskel. (Meine persönliche Erfahrung.)

                                    Kommentar


                                    • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

                                      "sich hinzusetzen, oder zu stehen, ( egal wann und wo) , dabei den PC-Muskel anspannen, wieder lockern, nicht aufhören"

                                      Das stimmt, Elektraa, es geht überall.
                                      Egal ob auf der Leiter beim Hecke schneiden, im Whirlpool, beim Frisör oder beim Auto fahren.

                                      Und kennen Sie auch den Erfolgstest, Elektraa?

                                      Wenn man im WC es schafft, die Hohlorgane getrennt von einander zu entleeren - nicht nur die Blase zuerst, sondern auch umgekehrt - dann haben Sie perfekt trainiert.
                                      Zum Trost für die Anfangsenttäuschung: Oft dauert das ein bis zwei Jahre!
                                      Vielleicht kann man das auch psychisch so sehen- es dauert, aber dranbleiben lohnt sich.

                                      Man mache etwas, trainiere es, über Wochen, Monate, Jahre, egal was....

                                      Das ist wenigstens ein Trainieren, das sich lohnt, neben vielen anderen Übungen, die recht einträglich sind.

                                      Ist das nicht super, wie gelehrig ein Mensch ist? Was man dem alles beibringen kann, Hochachtung.
                                      Freak trainiert sich Biken an, over the Mountains, bergauf. Er trainiert sich Mut an, über Stolpersteine hinwegzuspringen ( Herzrasen? ich mach weiter...) Kurzatmigkeit...? Mir egal, ich machs trotzdem morgen wieder...) ich bin überzeugt, in ein, zwei Jahren ist auch das Drüberspringen einfach, leicht, völlig selbstverständlich.

                                      Übrigens, die Mama vom Freund wird am Samstag beerdigt, sie hat die Quarantäne nicht überlebt. Ihr Lebenswille muss aufgehört haben, nachdem niemand gekommen ist, sie immer alleine war im Seniorenwohnheimzimmer, über Wochen, über Monate. Armes Mädchen... sie hat nie trainiert, mit sich selbst auch froh zu sein. Kaum hat man sie zwei Tage nicht besucht, war sie völlig außer sich.

                                      PC-Muskeltraining ist bewusstes Anregen seiner Lendenkraft. Ich komm da in Sekunden in Gefühle, wie beim Geschlechtsverkehr, samt Feeling, wie beim Höhepunkt nach ganz kurzer Zeit. Meine Zunge wird auch gefühlt dicker, mein Busen schwillt an- das ist freies, leichtes Reagieren, ohne Blockaden dazwischen. Ebenso gehts mir, wenn ich mich zum Geist wende, unmittelbar antwortet es, es strömt Liebe durch den Leib, in Hülle und Fülle, so viel ich fassen kann, aushalten kann, ertragen kann. Ich finde es schade, weil die Mama vom Freund im Gefühl der Einsamkeit gestorben ist.
                                      Wäre ich Jahre in Quarantäne, wäre ich ganz alleine auf der Welt, ich würde bestimmt nicht leiden.
                                      Ihr müsst den Geist in euch betrachten lernen, euren Spirit zugewendet sein, dann mag kommen, was wolle, es gibt keinen Tod mehr, so kommt mir jedenfalls vor.

                                      Jetzt weiß ich nur nicht, wie man das kommunizieren kann, wie man das antrainiert, dieses sich selbst genug sein. Mehr als genug haben, nur mit sich. Ohne wen zu sich holen zu müssen, körperlich, psychisch erfüllt zu sein, immer, wenn einem danach ist. Jederzeit, rund um die Uhr. Lebenslang.
                                      Das ist doch nichts anderes, als ein bestimmtes Wissen darum. Das hat jeder in sich, das geht doch bei jedem anzapfen. Ich finde es unvorstellbar schade, dass dieses liebe, alte Fräulein diesen Trost nicht in sich aufspüren konnte. Sie hat dauernd geklagt.

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                                      • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

                                        Hallo an euch alle. Ich darf mich wieder mal melden und bitte um Nachsicht dass ich mich erst jetzt melde.

                                        Elektraa mein nachträgliches Beileid über den Tod der Mutter deines Freundes. Ich kann es sehr gut nachempfinden. Ich habe meine Mutter seit 14. Februar nicht mehr gesehen. Als Alzheimerkranke im Heim lebt Sie in ihrer Welt. Mein Vater war nach meiner Organisation bei ihr, aber es war wie ein Zoobesuch (abgesperrter Bereich, max. auf 3m nähern erlaubt, keine Berührung, keine an der Hand anfassen, ihr durchs Haar zu streicheln).

                                        Ihr schreibt alle so nett, erfahren und man erkennt euer Bemühen. Ein großes Danke - euch geht es dem Anschein nach sehr gut.

                                        Ich habe es ja glaub ich des öfteren schon geschrieben, dass ich immer noch im Schwanken bin, wie ich mit meinen Themen, Beschwerden und der Tabletteneinnahme weiter vorgehen soll.
                                        • Ich vermisse meine Mutter. Sie nicht bzw. nur unter den verordneten Einschränkungen zu sehen macht mich fertig, weil mir/uns auch die Hände gebunden sind. Diese übertriebene Obsorge seitens der Regierung ist einfach nur Menschenverachtend.
                                        • Auch unsere 2 älteren Töchter (20, 21) glauben im Moment schon alles von der Welt zu wissen. Die Ältere ladet bei ihren Besuchen nur ihren negativen Scheiss bei uns ab, aber Ratschläge werden dann von ihr halbherzig umgesetzt. Beide bekamen neue Auto, die mittlere kürzlich einen Laptop usw. Es ist nicht Feuer am Dach aber ein wenig mehr Dankbarkeit und Rücksichtname können wir ruhig erwarten Jetzt haben ich und meine Frau einen Strich gezogen und Sie vor vollendete Tatsachen gestellt. Entweder Sie ändern ihr Verhalten oder Sie können sich zur Gänze alles selbst bezahlen.
                                        • Der abermalige Versuch vor einigen Wochen die alte Freundschaft zu meinem alten Freund (20Jahre lang) scheiterte, weil er nach einem kurzen Gespräch und vereinbarten Rückruf sich wieder nicht meldete. Jetzt reicht's mir aber entgültig. Dennoch habe ich daran sehr zu knabbern, aber mittlerweile verdient er sich den Versuch die Freundschaft wieder zu beleben nicht mehr.
                                        • Schön langsam schwindet auch die Hoffnung das Citalopram entgültig Absetzen zu können. Bei 5mg Dosis läuft bei mir fast alles rund.
                                        • Ich bin mir auch nicht mehr sicher, ob ich weiterhin Psychotherapie machen soll. Mit der alten Thera. komm ich nicht mehr weiter.... scheinbar ist alles gesagt... und mit der neuen, welche auch Ärztin ist weiß ich nicht ob ich mir das nach 2 Sitzungen wieder antun möchte. Ich will nicht mehr reden, hab schon genug geredet.
                                        • Das bemerkenswerte ist einfach jener Umstand, dass ich weiß, dass ich mit 10 oder 15mg Cita komplett komplett anders bin in positiven Sinn. Leider oder Gott sei Dank, versuche ich immer noch den Tablettenlosen Ausgang zu finden.
                                        • Die Monate im Niederdosisbereich, mit all seinen auf und abs vergehen und ich ertappe mich dabei, wie ich darüber nachdenke, ob ich mich den nicht sinnlos dahinquäle, anstatt es mir leichter zu machen. Wie lange kann das Absetzen oder der Entzug dauern? Lohnt sich das Risiko, alles auf diese Karte zu setzen und abzuwarten bis es einem auch ohne AD besser geht?
                                        Lg Naturefreak

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                                        • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

                                          Warum setzt du dir nicht mal eine Frist von einem Jahr, in der du das Cita höher dosiert nimmst und schaust wie es dir damit geht und parallel weiter an den Problemlösungen arbeitest?

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                                          • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

                                            Warum setzt du dir nicht mal eine Frist von einem Jahr, in der du das Cita höher dosiert nimmst und schaust wie es dir damit geht und parallel weiter an den Problemlösungen arbeitest?
                                            Hallo Tired!

                                            Entschuldige die verspätete Antwort. Ja vermutlich sollte ich mich mit dem AD stabilisieren. Die Auf und Abs sind langfristig gesehen am zermürbensten. Wenn ich im großen und ganzen mein Befinden betrachte, dann ist es vorwiegend eine bleierne Müdigkeit, eine dahinschwellende Erschöpfung, keine Antriebslosigkeit, sondern vielmehr fehlender Elan und Power. Ich stehe am Morgen auf, so als ob ich erst vor 2 Stunden ins Bett bin. Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann ich mal so richtig ausgeschlafen aufgewacht bin. Gegen Mittag und Nachmittag wird es besser, am Abend gibts selten etwas. Sehr oft habe ich das Gefühl, als ob mir das Leben zuviel abverlangt, mir zuviel wird, ich ihm nicht mehr gewachsen bin.

                                            Komischerweise beflügelt mich gerade das Mountainbiken. Zu spüren wie der ganze Körper auf die Belastung reagiert, die Anspannung in den Beinen, das Atmen, der gesteigerte Herzschlag, der Schweiß der mir am Körper und an den Schläfen herunterrinnt, der Fahrtwind und die Landschaft die vorbeizieht. Eins sein, nur mit sich selbst, im Moment, das wilde Leben in mir drinnen spüren, wie es Leidenschaftlich in Bewegung ist. Da lebe ich richtig auf und kann mir diesen Elan auch dannach ein wenig abspeichern.

                                            Dieses (Wohl)Gefühl möchte ich wieder konservieren können. Ist aber nicht so einfach, wenn man sich fühlt wie ein alter Mann. Vor einigen Tagen hatte ich meinen 42 Geburtstag. Ich wünsche mir nicht viel, aber das wichtigste im Leben : "Gesund zu sein und zu bleiben".
                                            • Immer wieder unerklärliche Schmerzen
                                            • Unwohlsein
                                            • Muskelschmerzen in den Waden
                                            • Muskelschmerzen in den Oberschenkeln
                                            • Verspannungen in der Brustwirbelsäule
                                            • Druckgefühl im Körper
                                            • Anspannung im Körper
                                            • Erschöpfung körperlich od. psychisch
                                            • immer wieder Magen-Darmbeschwerden
                                            • scheinbar grundlose Stressreaktionen im Körper
                                            • Dadurch immer wieder Grübeleien und Ängste
                                            Vor genau 2 Jahren trainierte ich 4x die Woche und da war ich so fit und hatte, was ich mich noch erinnern konnte überhaupt keine Beschwerden. Da war ich aber auch bei 20 bzw. 15mg Citalopram und hatte das selbe Gewicht.

                                            Wenn dies alles in Wahrheit Zeichen einer Depression sind? Was soll es den dann sonst sein? Sicherlich spielt auch das Gewicht eine Rolle und vermutlich die Kochkünste meiner Frau. Sie kocht wahnsinnig gut aber halt Landküche.
                                            • "Tausche normale, gesunde Figur gegen Wohlempfinden".
                                            • Ein Leben mit Antidepressiva?
                                            • Was mache ich falsch?
                                            • Mache ich überhaupt was falsch?
                                            • Falscher Job?
                                            • Falsche Frau?
                                            • Verlust des besten Freundes?
                                            • Opfer der Umstände?
                                            • Lebensmüde?
                                            Was möchte ich bzw. wünsche ich mir.
                                            • Ich möchte so gern wieder auf einen Berg steigen, fähig das zu schaffen, mit einem guten Gefühl.
                                            • Ausgeruht, fit und voller Tatendrang in den Tag zu starten
                                            • Ich muss mich nicht mehr wie ein 20jähriger fühlen, aber auf keinen Fall weiterhin wie ein geschundener Mann
                                            • Ein Paar mal im Monat Schmerzen, Verspannungen oder sich nicht fit zu fühlen ist okay, aber nicht umgekehrt.
                                            • .......
                                            14 Jahre sind genug. 14 Jahre immer wieder Antidepressiva, mal mehr, mal weniger erfolgreiches Absetzen, Therapien, reden, reden, reden, Kindheit aufarbeiten usw. Schmerzen hin und her, Absetzsymptome oder Wiederkehr der Beschwerden.
                                            Anmelden in diversen Foren, solche die dem Antidepressiva mehr Schuld geben als der Krankheit. Foren wo nur gejammert wird und letztlich auch keiner eine Lösung findet, bzw. jene die darüber hinweg sind keinen Hinweis hinterlassen haben, was wenigstens sie selbst geheilt hat. Letztendlich ist es hier im Onmedaforum das gleiche. Ich möchte hier nicht mehr einen Teil meiner Zeit verbringen. Es bringt mich nicht weiter.

                                            Ich danke euch für eure Zeit mit mir aber es ist Zeit zu gehen. Egal was mir die Zukunft bringt. Vielleicht schaue ich hin und wieder mal rein.....

                                            Lg






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                                            • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

                                              Muss man denn etwas falsch machen?
                                              Müssen die AD schuld am Gewicht sein?
                                              Muss man sich immer überlegen was schlechter ist nd früher besser war, was man sich eigentlich wünsch und nicht erhält, anstatt sich einfach auf das zu konzentrieren was man gerade hat und zu versuchen darin Gutes zu entdecken?

                                              Zu versuchen den oder das zu finden was Schuld ist, suggeriert dass dies den Zustand beendet.
                                              Ich glaube das funktioniert nicht.
                                              Dies oder das zu finden, was gut tut, ohne den Grad des gut Tuns mit dem vergangenen Grad des Wohlbefindens abzugleichen und steigern zu wollen, sondern einfach zu genießen dass es gut tut, das halte ich für besser.
                                              Also tun was dafür sorgt dass du dich wohl fühlst und es genießen, keine Analysen wie es im Ggensatz zu früher ist und was man noch oben drauf packen könnte, um den damaligen Status zu erreichen.

                                              Das funktioniert nicht, schon alleine weil du nicht mehr der gleiche bist, der Mensch ändert sich und damit auch sein Empfinden dem gegenüber was man damals hatte und getan hat und dem gegenüber was man heute tut, tun könnte.
                                              Horche mehr in dich hinein und reagiere auf das was ist, was du jetzt empfindest und nicht auf das was wieder haben möchtest.
                                              Man kann sich selber, seine Gefühle, die man heute hat nicht so rekonstruieren, dass sie sind wie sie früher einmal waren.
                                              Eine Hose mit Rissen bringst du auch nicht mehr in Form, aber nicht selten passt sie gerade deshalb in die Zeit und hat mehr Charme als ihr Aussehen als sie noch neu war.
                                              Jage nicht einem Bild von dir hinterher, das nicht mehr existiert weil du dich weiter entwickelt hast, lerne lieber dass du heute anders bist und anderes brauchst, indem du achtsam auf dich schaust und nicht wie ein Handwerker der versucht es zu richten einen Zustand herbei zu führen, den es nicht mehr gibt.

                                              Du veränderst dich, du entwickelst dich weiter, damit musst arbeiten, nicht mit einem Stillstand oder einem zurück gehen, dass die gute alte Zeit suggeriert, wo alles besser war.
                                              Die Erinnerung macht vieles einfach nur besser, weil anderes nicht mehr erinnert wird.
                                              Schau dass du jetzt das findest was zufrieden macht und suche nicht im Früher nach dem was besser war.
                                              Das geht vor allem über dein Empfinden und nicht über das Streben nach einem Zustand der sich längst aufgelöst hat, da man die Zeit weder anhalten noch zurückdrehen kann, mit diesen Spuren die das hinterlässt muss man leben lernen, das ist die Weiterentwicklung die man nicht zurückdrehen kann, aber man kann sie anders sehen, positiver, denn wenn man etwas verloren hat, dann hat man meist auch etwas dazugewonnen.

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                                              • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

                                                So intensiv und oft und sorgsam gegliedert du aufschreibst was besser war, was unternommen wurde, was nicht mehr gut ist und was du wieder erreichen willst, genauso intensiv und oft, schreibe regelmäßig auf, was du hast, was gut ist, was Freude macht, was du erreicht hast.
                                                Ohne es mit dem was du hattest zu vergleichen, um den Verlust hervorzuheben, sondern mit einer Leistung gleichzusetzen und durchgehend mit positivem zu verbinden.
                                                Das was man immer wiederholt und hervorhebt, dass ist auch das was man verinnerlicht, du bist da auf negatives fokussiert und das wird und bleibt dann auch wahr und wird betrauert, macht depressiv, es geht aber auch umgekehrt, auf positives konzentriert.
                                                Das Radfahren ist da ein gutes Beispiel, etwas neues, das außer Konkurrenz zur verlorenen Vergangenheit ist.
                                                Schaffe dir mehr neues, anstatt vergangenes wiederbeleben zu wollen.

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                                                • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

                                                  Ende aus, ich steig aus...ggg

                                                  Freaky, da haste aber einen schlechten Moment gehabt, als du dich verabschiedet hast von hier.

                                                  Vor Kurzem hab ich ein YouTubeVideo gesehen von jemand, der recht erfolgreich war für die Gesellschaft, aber letztendlich fiel er aus, wegen Krankheit.
                                                  Ich konnte nur ein paar Minuten zusehen, es ging um das Anwenden von Fichtenharz, in diese Richtung habe ich gegoogelt und da war eben ein Vorspann von diesem Mann zu finden, weitere Details siehe seine Geschichte auf Seite sowieso.
                                                  Er kam wieder in den grünen Bereich, weil er angefangen hat bei sich zu bleiben, sich nichts weiter als darum zu bemühen, das zu tun, was sichgut anfühlt. Im Wald aufhalten machte ihn happy, er sammelte Harze und verarbeite diese, machte einen Job draus.
                                                  Was dabei so erähnenswert ist, er war glücklich, endlich zufrieden. Natur, du bist meine Heilerin...

                                                  Freak, du hast doch auch das ähnliche Empfinden, dir reicht alles, was du tust, das ist irgendwie fremd von dem, was du eigentlich bräuchtest. Aber kaum hälst du dich in der Natur auf, im Grünen, da spürst du Erleichterung, da lebst du auf.

                                                  Lebe deiner Natur entsprechend, dann geht dir nichts mehr ab.

                                                  Ich bin deshalb glücklich, weil ich nach vielen Jahren der Suche und des Durchkostens draufgekommen bin, was ich gut vertrage, was eher nicht.



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                                                  • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

                                                    Du lebst in Kummer und Trauer. Bei dir breitet sich diese Regung immer wieder über alle anderen Gefühle drüber. Dein Freund hat dich zurückgewiesen, das ist Grund für Niedersinken und leiden, deine Mutter ist am Gehen, deine Töchter mißbrauchen euch, deine Geschäfte stehen schlecht, du bist zu dick, du hast keine gute Ehe, du gehst bald selbst ein, du gehst abwärts.....

                                                    Bleib mal stehen und schau nach, du hast beide Ohren voll von "Einflüsterungen", wieso du traurig sein sollst, Kummer haben musst, nicht hochkommen kannst....

                                                    Dein Wolf wird gefüttert und gefüttert, der lacht sich eins ins Fäustchen, wie leicht es ist, dich niederzuhalten.

                                                    Bei deinem Freund passiert das Ähnliche- er hat etwas, das ihn dazu bringt, dich nicht mehr weiter zu kontaktieren. Leide nicht darunter, geh hin zu ihm und das so oft, bis ihr wieder lacht miteinander. Lasst doch diesem Wolf keinen Riss machen in eure langjährige gute Freundschaft. Lass doch das Bösesein nicht gewinnen, das in die Knie gehen und lieber leiden, als diesem Leiden endlich mal Paroli zu bieten.

                                                    Dir geht es gut!!! Von Tag zu Tag besser, du machst keinen Fehler, du hast vielleicht mal Ruhe nötig, Pause, einfach mal aussteigen wieder und dich wegstehlen aus diesem regen Treiben, wo man dauernd etwas will. Will mal nichts, geh zumachen die Tür und steig aufs Radl, oder antworte einfach nicht mehr auf die ganzen Vorschläge, hinzusehen, wo Fehler sind.

                                                    Deine Medizin hilft dir, dieses Raunen nicht mehr zu hören.

                                                    Meinst du, ich höre das nicht? Ich kann mittlerweile TROTZDEM Hühnchen ins Rohr schieben, lieb poppen, meine Google-Forschungen betreiben und all das andere machen, was so freut, auf was ich steh.

                                                    Deine Frauen sind alle extrem liebe Geschöpfe. Hab sie gern. Uns auch, dich sowieso und erst recht deine Grundnatur. Mach dich doch nicht schlecht, schau hin, wie du schreibst, wie du bist, was du für ein Mensch bist.

                                                    Du hast Grund zu singen, nicht traurig zu sein. Merks mal.

                                                    Bleib uns erhalten. Deiner Meschpugge ebenso.

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