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Depri/Angst: Wie fühlt ihr euch morgens?

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  • Re: Depri/Angst: Wie fühlt ihr euch morgens?

    Hallo lieber Alex,
    es ist höchst selten der Fall, dass Ferritin und/oder Eisenwerte bei Männern erniedrigt sind. Bei Frauen kann das durch die Menstruation passieren. Du brauchst diese Werte nicht testen zu lassen.

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    • Re: Depri/Angst: Wie fühlt ihr euch morgens?

      Hallo Crash,

      hatte ich schon fast befürchtet

      Mist - wieder eine Hoffnung dahin.

      Ja, ich weiß, es geht nicht ohne Arbeit an mir selbst und meinem Denken.
      Trotzdem werde ich den Gedanken nicht los, daß womöglich doch irgendein versteckter Wert irgendeines Hormons oder Was-Auch-Immer tendenziell (leicht) aufgrund des gestiegenen Stresses und der Verantwortung außerhalb der Norm ist und meine Geschichte damit begünstigt, quasi als Katalysator.

      Ich bin immer schon sehr nachdenklich veranlagt gewesen, auch leicht grüblerisch. Das bin ich. Außer Frage.
      Aber daß Nachdenken und Grübeln und Sich-auch-mal-Sorgen-machen seit drei Jahren solche Symptome hervorruft... *kopf-kratz*

      Es ist eben wieder die Frage nach Henne und Ei:
      Stimmt tendenziell irgendwas nicht, weil ich so denke?
      Oder denke ich so, weil doch irgendwas tendenziell nicht stimmt?

      Vor allem eben auch, weil ja nun verschiedentlich erwiesen ist, daß es etliche moderne, zivilisatorische und umwelttechnische Einflüsse gibt, die sich negativ auf den menschlichen Organismus und die Psyche auswirken (können).
      Aber ich kann ja nun auch schlecht als Einsiedler auf ne Alm in irgendeinem einsamen Alpental ziehen - fernab von Feinstaub, Elektrosmog und Funkmasten, die Ernährung umgestellt auf eigenen Bio-Anbau - und gucken, ob in nem halben Jahr wieder alles iO ist

      Kommentar


      • Re: Depri/Angst: Wie fühlt ihr euch morgens?

        ....die Forensoftware hat die Hälfte meines Beitrags “gefressen“..:
        Bzgl. Wohlbefinden wiederhole ich meinen Tipp, es mal mit Krafttraining zu versuchen!
        auch wenn die Testowerte in der Norm liegen (erfreulicherweise!) - das Gefühl von körperlicher Stärke hilft gut gegen diffuse Ängste. Das Training hat auch meditativen Charakter insofern, als dass man sich voll darauf konzentrieren muss, danach ist man wohli erschöpft,aber stabil. Und - ganz wichtig für dich - man kommt mal aus der Grübelschleife raus!!
        Alles, was du deinem Körper Gutes tust, wird auch Geist und Seele helfen.
        Blutwert sind übrigens immer Momentaufnahmen und ändern sich stetig. Also sind BU immer dann sinnvoll, wenn sich was signifikantes am Gesundheitszustand geändert hat, vor einer neuen therapeutischen Maßnahme (z.b. Antidepressivum) und einige Monate danach, wenn z. B.die Therapie nicht anschlägt, oder wenn man Nebenwirkungen hat und eine Dosisanpssung erfolgen müsste oder Präparatewechsel...nicht aus persönlicher Unsicherheit des Patienten. (Wobei es mich verunsichern würde, wenn o.g. Gründe eintreten und der Doc KEINE BU veranlasst. Das fällt m.m.n. dann unter Selbstverantwortlichkeit des Patienten, da sollte man mal nachhaken. I.d R. sind Ärzte da schon kooperativ.)

        ​​​​

        Alles Gute weiterhin,
        Crash

        Kommentar


        • Re: Depri/Angst: Wie fühlt ihr euch morgens?

          Danke, es wird sicher werden mit der Zeit, auf dem ein oder anderen Weg

          Und ich werde wirklich mal sehen, ob und daß ich mich zum Krafttraining durchringen kann - neues Jahr, neue Vorsätze



          Das mit den Blutuntersuchungen ist ja, wie schonmal besprochen, eben so ne Sache... Und wenn ich mir den Fall aus dem eBook ansehe und auch meinen eigenen Psychiater, dann bestätigt mich das irgendwo wieder: Standarduntersuchungen werden gemacht, alles weitere obliegt der Verantwortung des Patienten - inklusive (und das finde ich am Schlimmsten) der Recherche, was da überhaupt denkbar und möglich ist.

          Ich hab ja grundsätzlich nix dagegen, für den ein oder anderen Wert oder auch 20 Werte extra selbst zu bezahlen, wenn das so ist. Zwar nicht schön, aber ok. Aber wenn das eh schon so ist, warum in aller Welt Namen generiert man dann keine Checkliste an möglichen Werten, die der Arzt dann mit einem durchspricht - vielleicht nicht gleich zu Beginn einer Behandlung, wenn man noch nicht genau weiß, wie ernst es ist. Aber eben spätestens nach x Monaten oder 2-3 Jahren, wenn keine oder nur sehr langsam eine Besserung eintritt. ...?
          Und dann heißt es eben: "Das hier oben sind Standardwerte, die übernimmt Ihre Krankenkasse. Da die aber bisher unauffällig waren, würde ich Ihnen noch diese und diese Werte hier unten empfehlen überprüfen zu lassen. Das macht dann zwar leider 5,50 € extra pro Wert, aber ich würde Ihnen das unbedingt einmal anraten, um Klarheit zu haben. Auch, wenn die Wahrscheinlichkeit gering ist, ist sie nicht auszuschließen." Checkliste daneben, Häkchen machen, Termin vereinbaren, gut ist.

          Nee... Da werden nur die Standardwerte ermittelt, und wenn die ok sind, ist die Sache für die Ärzte erstmal erledigt - "muß psychisch / psycho-somatisch sein. Da müssen Sie an sich arbeiten, Sie sind eben so. Ich würde Ihnen eine Therapie empfehlen, und parallel probieren wir es mit der Einnahme folgenden Medikaments."
          Wobei mein Psychiater ja noch nicht mal an der Ermittlung von Standard-BU im Behandlungsverlauf interessiert ist... Ok - immerhin hat er damals mit dem Cita das EKG angeordnet, immerhin etwas.
          Trotzdem ärgerlich

          Vor allem:
          Ich bin ja nun glücklicherweise wirklich nur teil- und zeitweise gehandicapt, schaffe es, die Ohnmacht größtenteils sehr weit weg von mir zu halten, einen weitgehend geregelten Alltag zu haben und mich selbst zu informieren. Und ggfs. dann auch zu handeln.
          Es gibt andere, weitaus schlimmere Fälle, die haben noch nicht mal die Kraft, sich an den PC zu setzen geschweige denn zu verstehen, was da auf irgendeiner Homepage oder auch in einem Buch inhaltlich geschrieben steht!
          Und von solchen Schwerst-Depressiven wird nun erwartet, sich eigenverantwortlich schlau zu machen, weil unsere Ärzteschaft und die Krankenkassen die möglichen Untersuchungen auf ein "übliches" Minimum beschränken (müssen)...

          Traurig

          Kommentar



          • Re: Depri/Angst: Wie fühlt ihr euch morgens?

            Hallo Alex,

            Ja, wieder eine Hoffnung dahin.;-)

            Nun erinnern mich deine Beiträge wieder an frühere Zeiten, wo du Minuten genau sagen konntest wie es dir geht und du dich stark auf jede Stimmungsregung fixiert hast.
            Vergiss dabei nicht, Stimmungsschwankungen sind für alle Menschen normal, auch heftigere Schübe und da solltest du aufpassen das du dem Ganzen nicht mehr Bedeutung beimisst als es verdient.

            Es mutet auch ein wenig so an als würdest du nicht so ganz akzeptieren das es psychisch ist, die Jagd nach organischen Ursachen dazu dient deine Hoffnung am Leben halten, aber die Akzeptanz blockieren?

            Zu den Blutwerten, meiner Mutter wurde vor nicht allzu langer Zeit angetragen diverse Blutwerte machen zu lassen.
            Natürlich wollte das der Neurologe/Psychiater nicht selber übernehmen und verwies sie an den HA, der machte dann ein paar Werte, nach langen Diskussionen und natürlich musste sie selber zahlen, auch wenn diese nicht i.O. waren.
            Hätte sie blauäugig alle Werte in Auftrag gegeben die da zur Abklärung gefordert wurden, wären die Kosten ab 1000Euro aufwärts gewesen.
            Man kann einfach nicht alles checken, sondern nur das was am wahrscheinlichsten ist und das hast du ja schon alles durch.
            Sicher werden die Patienten mit vielem alleine gelassen, da kann ich ein Lied von singen.
            Aber was will man machen?
            Der beste Weg ist wohl sich von dem Ärger darüber zu lösen und die Dinge so zu nehmen wie sie sind.

            Ich habe die Erfahrung gemacht, das solche Untersuchungen zwar Hoffnungsträger sind, genauso wie die Verschreibung eines jeden neuen Medikamentes, aber genauso schmettert das Ergebnis einen nieder, nimmt die Hoffnung mit einem Schlag.
            Drum sollte man sich auf das konzentrieren was wahrscheinlich ist, seine Kraft dort hinein stecken und manchmal auch ein bisschen weniger über andere Fälle lesen, die einen jedes mal wieder in diesen Kreislauf schicken.

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            • Re: Depri/Angst: Wie fühlt ihr euch morgens?

              Hi Tired,

              Vergiss dabei nicht, Stimmungsschwankungen sind für alle Menschen normal, auch heftigere Schübe und da solltest du aufpassen das du dem Ganzen nicht mehr Bedeutung beimisst als es verdient.
              Naja, zwischen "normaler" schlechter Stimmung und Depri-Angst mit Symptomen ist aber schon noch ein Unterschied.

              Ich bemühe mich ja und arbeite auch an meiner Akzeptanz und allem sonstigen.
              Aber die letzten Tage sind eben mal wieder recht durchwachsen. Seit Freitag geht es halbwegs - aber wirklich gut ist anders. Immer wieder versucht mir ein negatives Stimmchen irgendeinen Müll einzuflüstern. Oft genug bekomme ich es mit, manchmal aber auch geschieht das so fix, daß ich es kaum mitbekomme und mich Sekunden oder Minuten später nur noch fragen kann, was mir denn da jetzt wieder die Laune zu verhageln versucht oder woher das mulmig-ängstliche Gefühl im Bauch herkommt.

              Es ist eben schon ein Balanceakt, auch mit der Achtsamkeit: Auf der einen Seite ist es vonnöten, um die Auslöser kennenzulernen und in ihre Schranken zu weisen. Auf der anderen Seite muß man sicher auch aufpassen, es nicht zu übertreiben. Und wie so vieles andere in dem Zusammenhang ist es eben nichts, was man innerhalb von ein paar Tagen oder Wochen perfekt gelernt hat und beherrscht. Selbst buddhistische Mönche brauchen dazu Jahre oder gar Jahrzehnte, und das teilweise unter besseren Ausgangsbedingungen als wir Angeschlagenen.
              Was wie gesagt nicht heißen soll, daß es bei mir nicht klappt oder ich es aufgeben will - ganz im Gegenteil.
              Nur an den schlechteren Tagen funktioniert es eben nicht so reibungslos.

              Aber ich danke Dir auf jeden Fall für den Hinweis Als Außenstehende nimmst Du das nochmal etwas anders war, und das finde ich ebenfalls immer sehr hilfreich.


              @Blutwerte und sonstige Untersuchungen:
              Ja, da hast Du recht. Und Kosten von mehreren Hundert oder gar Tausend Euro ist dann sicher auch nicht gerechtfertigt.
              Trotzdem muß es doch einen gangbaren Mittelweg geben zwischen dem teilweise absoluten (zumindest gefühlten) Desinteresse der (Fach)Ärzte und Krankenkassen und dem Extrem, jedes i-Tüpfelchen überpüfen zu lassen. Auf die Themen Vitamin C und endokrines System bin ich ja nun auch primär nur durch meine Threads in diesem Forum aufmerksam geworden. Und ja - offenbar sind das bei mir nicht die Ursachen oder Auslöser. Aber insgesamt gesehen gibt es genügend Indikatoren aus diversen Studien, so daß meine Ärzte diese fünf oder sechs Werte = insgesamt 50 € seinerzeit durchaus mal von sich aus hätten vorschlagen können.

              Wenn die Transferrinsättigung bei Männern idR in Ordnung ist und nicht als Ursache einer Depression in Frage kommt - ok. Kann ich einerseits nachvollziehen.

              Andererseits sind Depressionen und Angststörungen nach wie vor ein großes und auch in weiten Teilen noch unbekanntes Forschungsgebiet. Selbst wenn die Transferrinsättigung nur bei 2 oder 5 oder auch kleiner 1% der männlichen Patienten ursächlich wäre, wären das 2 oder 5 oder auch kleiner 1%, denen man mit einer solchen Untersuchung helfen würde anstatt sie jahrelang leiden zu lassen.

              Ich weiß ja selbst, daß unsere Psyche alles mögliche hinbekommen kann - im Guten wie im Schlechten. Und ich will es ja auch akzeptieren, denke auch, daß ich durchaus recht weit bin damit.
              Trotzdem - die Psyche funktioniert ja auch nicht losgelöst vom Körper und Organismus. Und Emotionen werden durch Hormone und Botenstoffe ausgelöst.

              Ich werde mal sehen...
              Bin eben beim fixen Suchen nach ner Statistik durch Zufall doch glatt wirklich auf den Blog eines 42jährigen mit Ferritinmangel gestolpert... Auch, wenn die Wahrscheinlichkeit gegen Null geht und dementsprechend wahrscheinlich nix bei mir rauskommen wird, werde ich die zwei oder drei Werte demnächst mal bestimmen lassen. Im "schlimmsten" Fall geht's mir nicht besser als jetzt, im "besten" Fall wird vielleicht doch was entdeckt. Die Wahrscheinlichkeit nen 6er im Lotto zu gewinnen, ist geringer - und trotzdem fülle ich alle paar Wochen mal nen Schein aus

              Das Leben geht aber auf jeden Fall weiter
              Und ich arbeite auch weiter an mir.
              Hoffe, daß das Wetter die Tage wieder etwas gemütlicher wird. Nachdem meine OP-Wunde am Schienbein jetzt langsam abgeheilt ist, darf auch schon wieder ein bißchen Sport machen.

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              • Re: Depri/Angst: Wie fühlt ihr euch morgens?

                Moin zusammen,

                es geht wieder halbwegs. Ist auf jeden Fall besser geworden, aber "richtig gut" ist definitv anders.
                Vor allem früh morgens und die Vormittage sind mitunter ziemlich zäh. Ich komme zwar aus dem Bett, aber nicht so früh, wie ich es eigentlich müßte, um nicht permanent zu spät ins Büro zu kommen.

                Auch im Büro habe ich teilweise echt meine Schwierigkeiten, mich auf die Themen zu konzentrieren. Da kommt mir aber sicher auch meine Einstellung zu manchen Dingen in die Quere. Denn wenn schon eingefleischte Fachleute bei manchen Themen nicht so richtig weiter wissen und Fragezeichen über'm Kopf stehen haben, drängen sich mir erst recht Gedanken nach dem Motto auf, daß ich das einfach nicht begreifen werde... Wenn sich dann noch Sinnhaftigkeitsfragen einmischen, ist es bis zur Resignation und Mutlosigkeit nicht mehr weit.

                Dabei weiß ich eigentlich, daß ich durchaus in der Lage bin, mich nach wie vor auf Aufgaben zu konzentrieren und auch Probleme zu lösen. Nur gelingt mir das im Büro aktuell irgendwie nicht so recht - ich fühle mich einerseits oft überflüssig, an anderen Stellen kognitiv überfordert, und ich komme auch mit der Sonderstellung aufgrund meiner Arbeitszeitverkürzung noch nicht so richtig klar, weil ich ja an zwei Tagen in der Woche nun vertragsgerecht ne gute halbe Stunde früher weg bin als die anderen im Großraumbüro. Daß ich dann auch noch regelmäßig zu spät komme, trägt sicher auch nicht gerade positiv zu meinem Ruf bei. Dabei habe ich andererseits aufgrund meiner Projektaufgaben eigentlich nicht den Druck, um 8h00 auf der Matte stehen zu müssen, weil ich mit dem Tagesgeschäft null am Hut habe. Trotzdem guckt jeder komisch, wenn ich erst um Viertel nach acht oder halb neun aufschlage... obwohl ich durch meine Arbeitszeitverkürzung die Viertel- oder halbe Stunde nun problemlos nachmittags nachholen kann.

                Sollte also eigentlich alles perfekt sein.
                Aber ich pack's irgendwie noch nicht, souverän genug damit umzugehen.
                Oder einfach ne halbe Stunde früher aufzustehen, so wie früher. Dann hätte ich das Problem ja auch nicht. Aber irgendwie kriege ich das aktuell einfach nicht gebacken.
                Ich blockier mich selbst, weiß ich. Ich weiß nur auch nicht, wie ich die Blockade aufgelöst bekomme.
                Oder kotzt mich der derzeitige Job einfach wirklich so sehr an, daß sich alles in mir dagegen auflehnt...?

                Altes Thema, ich weiß, ich dreh mich im Kreis.
                Aber zum einen läuft auch noch Bewerbung, warte auf Antwort.
                Zum anderen bin ich ein wenig ängstlich, ob ich den Anforderungen eines komplett neuen Jobs gerecht würde aufgrund meiner latenten Konzentrationsschwäche... Hier ist es zwar gerade nicht optimal, aber es kegelt mich nach acht Jahren auch niemand mehr ganz so leicht raus. In nem neuen Unternehmen hab ich ein halbes Jahr Probezeit - wenn ich das nicht ordentlich hinkriege oder ähnlich häufig zu spät komme, bin ich ratz-fatz wieder draußen...


                Ab Mittag / Nachmittag und abends geht's mir meistens recht gut. Auch da leider derzeit nicht ganz so unbeschwert wie sonst schonmal zwischendurch. Aber es ist in Ordnung.

                Nur die Vormittage sind aktuell echt schei**e... irgendwo
                Sicher auch nicht nur und komplett - ich krieg's hin, mich mit schöneren Gedanken immer wieder von dem Sog fernzuhalten und auch mal zu lächeln oder zu lachen, mich kurz über etwas zu freuen.
                Aber die meiste Zeit ist irgendwo mühsam...

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                • Re: Depri/Angst: Wie fühlt ihr euch morgens?

                  Hallo Alex,
                  tja, wenn ich wüsste wie man solche immer wiederkehrenden Phasen vermeiden, oder entschärfen kann, dann würde ich es dir verraten.:-)

                  Du bringst ja auch immer die Sinnhaftigkeit in's Spiel, da scheint dich was ganz besonders zu beschäftigen und vielleicht hilft's wenn du in dieser Richtung ansetzt.

                  Gibt ja viele Formen der Sinnlosigkeit, auf vielen Gebieten, manchmal wenn man sich damit beschäftigt erscheint doch noch was sinnvolles hinter dem ganzen Quark.

                  Kommentar


                  • Re: Depri/Angst: Wie fühlt ihr euch morgens?

                    Moin,

                    die letzten Wochen waren ganz ok.
                    Ich bin seit zwei Wochen 5mg Fluoxetin runter - alle zwei Tage ne 10er.
                    Ich fühle mich im großen und ganzen auch ok und gut, wenn auch nicht immer super-berauschend. Aber das hab ich im Griff, denke ich.

                    Allerdings stelle ich seit 2-3 Tagen wieder zunehmend Streß und Anspannung im Körper fest, was dann auch dazu führt, daß ich mich irgendwann ein bißchen schwach in den Gliedern fühle.

                    Heute ist es bisher am extremsten: Es geht mir gut, ich habe grundsätzlich gute Laune. Aber es ging schon nach dem Aufwachen los, daß ein bißchen Angst und Streß im Magen aufkamen, und der latente Streß im Blut hat auch während des Vormittages kaum nachgelassen. Gefühlter Peak war so gegen zehn herum; da war dann auch ne Besprechung, die mich ein bißchen aufgeregt hat. Seitdem geht es besser, aber es ist trotzdem noch da.

                    Hab dann mal zum Spaß den Herzfrequenzmesser meines Fitnesstrackers eingeschaltet.
                    Aber an meinem Puls kann man das während der letzten 2,5 Stunden nicht ablesen: Sitzend Herzfrequenz zwischen 55 und 70, in Bewegung (gehen) 90 -100.
                    Klar - die Meßgenauigkeit wird jetzt nicht die beste sein. Aber schon von der Tendenz her würde ich sagen, daß mein Puls grundsätzlich im grünen Bereich ist. Auch schon, weil ich den Streß weniger vom Puls her spüre als vielmehr im Bauch und in der Anspannung von Armen und Beinen.

                    Ursache wird wahrscheinlich wirklich ein bißchen viel in den letzten Tagen gewesen sein: Ich bereite mich gerade etwas intensiver auf ne Bewerbungsphase vor, hab letzte Woche zwei Anschreiben ausformuliert, und Freitag Abend nach der Arbeit war dann erst Friseur, Samstag professionelle Bewerbungsphotos machen lassen. Parallel dazu Rufdienst in der Firma, wo ich ja auch am Wochenende dann für ein paar Stunden je Tag kurz vorbei muß.

                    Ich vermute das so n bißchen als Auslöser.

                    Trotzdem ist das ätzend:
                    Ich hab mir heute Morgen vorgenommen, daß es ein toller und guter Tag wird, war durchaus guter Dinge - wenn da auch im Hintergrund immer so ein bißchen das zweifelnde Stimmchen rumgequatscht hat.
                    Und dann gerät mein Körper trotzdem wieder in Streß, obwohl eigentlich nichts besonderes ist.


                    Es wäre sooo genial, wenn es ein Mittel geben würde, daß Streß neutralisiert, ohne daß damit sonstige (gravierende) NW'en verbunden wären... *seufz*

                    So werde ich mich weiter in Entspannung und Gelassenheit üben, wie schon den ganzen Vormittag, und hoffen, daß es irgendwann anschlägt.
                    Was es sicher wird - nachmittags und abends bin ich ja eigentlich immer "der Alte".
                    Ich wünschte nur, ich hätte insgesamt mal wieder ein paar Wochen und Monate, wo auch die Vormittage ganz "normal" sind und mir bzw. meiner Psyche nicht irgendeine Laus über die Leber läuft...


                    PS: Ich laufe auch seit zwei Wochen wieder regelmäßig, jeden 2.-3. Tag. Langsam kommt auch da die Kondition zurück. Aber gestern mußte ich mich echt überwinden - hatte schon nach 500m keinen Bock mehr; meine Beine waren müde und wollten eigentlich nicht. Am Ende sind's dann doch 6km geworden. Aber das ging auch schonmal leichter...

                    Mal sehen, daß Deinen Vorschlag Crash von wegen Krafttraining wirklich mal angehe...
                    Nur Fitnessstudio war bisher so überhaupt nicht meins...
                    Aber mal sehen

                    Kommentar


                    • Re: Depri/Angst: Wie fühlt ihr euch morgens?

                      Hi Alex,
                      das sind doch tolle Neuigkeiten von dir - endlich packst du es an und bewirbst dich! Klar ist sowas “aufregend“ , weil es ja einen Wandel auslösen soll....und den willst du einerseits, andererseits fürchtest du Veränderungen.
                      Aber ich finde es super, dass du die Angst vor dem Anfang überwunden hast oder trotz der Angst dein Ding durchziehst.
                      das ist mutig!
                      Das beste gegen überflüssige angstgefühle (damit meine ich die, die du schon als solche identifiziert hast, die keine wichtige un(ter)bewußte Botschaft transportieren, sondern quasi aus “Gewohnheit“ auftauchen) ist: nicht drüber nachdenken, sondern handeln. Mach irgendwas, das deine ganze Konzentration erfordert. Du kannst die Ängste ja “intellektuell“ unterscheiden und weißt, wann dich ne überflüssige Angst plagt, mit der du dich nicht auseinandersetzen musst, und wann dein Instinkt dir ne echte Warnung gibt. Jetzt gilt es, danach zu handeln.
                      Das schaffst du!
                      Alles Gute für dich und weiterhin viel Mut!
                      LG, crash
                      P.S. Krafttraining hilft ;0)

                      Kommentar



                      • Re: Depri/Angst: Wie fühlt ihr euch morgens?

                        Hi Crash,

                        danke für die aufmunternden Worte


                        Aufregend ist es sicher irgendwo, klar.
                        Aber ich tue mich aktuell doch wieder etwas schwer damit zu akzeptieren, daß ich auf solchen Streß ganz anders reagiere als früher:
                        Klar hatte ich früher auch Streß - aber der fühlte sich nicht so negativ an, er war nicht in dieser Form spürbar, ich hab ihn einfach weggesteckt, quasi.
                        Jetzt bedeutet Streß ab einer gewissen (gefühlt bereits recht niedrigen) Schwelle sofort Überwindung, Anlaufschwierigkeiten, negatives Grundgefühl, teils eben so komisch mulmig-gestreßt-nervör körperlich spürbar... nix mehr wegstecken. Jedenfalls erst nach Stunden und Tagen.

                        Ich weiß, zu Studentenzeiten hatte ich nach Klausurphasen ja auch oft genug so streßbedingte Symptome, die dann erst durchbrachen, wenn der eigentliche Streß sich bereits gelegt hatte und ich mir "erlaubt" habe, "schwächer" sein zu dürfen - bewußt oder unbewußt. Hatte ich ja auch schon bei zwei oder drei Gelegenheiten hier im Forum erzählt. Aber der zuckende Daumen oder die Woche Magenschmerzen haben mich nicht sonderlich beunruhigt - kam, ging. Am beunruhigendsten war da noch das starke Herzklopen über zwei Wochen - aber nach dem Besuch beim Kardiologen damals war auch das abgehakt und kein Thema mehr - sollte das Herz doch klopfen, alles gesund


                        Dieser latente Dauerstreß im Untergrund macht mir da aber schon mehr Sorgen... :-/
                        Wobei ich froh und glücklich bin, daß es mir ansonsten ganz gut geht und ich keine besonderen körperlichen Symptome on top habe. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, prinzipiell gesund zu sein.

                        Trotzdem doof...


                        Was die konkrete Bewerbungssituation angeht, kommt aber sicher hinzu, daß sowohl die Friseuse als auch die Photographin im Gespräch jeweils berichteten, daß eine Bewerbung sich heutzutage eben doch recht besonders von den anderen Bewerbungen drumherum abheben muß. Sonst liefe man schnell Gefahr, daß die eigene Bewerbung auf den Stapel "Ablage P" gelegt würde...
                        (Die Friseuse hat nen Onkel, der im Personalbereich eines größeren Unternehmens arbeitet; die Photographin konnte aus der Erfahrung etlicher Kunden berichten.)

                        Also lasse ich jetzt sogar ein vor-designtes Deckblatt mit meinem Photo anlegen, und ich werde auch nochmal sehen, daß ich statt Schrifttyp "Arial" Größe "11" vielleicht doch ein bißchen was anderes nehme - natürlich ohne da gleich über's Ziel hinauszuschießen, klar
                        Ein Tipp im Netz war unter anderem zu versuchen, die gleiche Schriftart zu verwenden, die das jeweilige Unternehmen auch auf der Homepage verwendet, um zu suggerieren, man gehöre quasi schon dazu. Was ja für sich genommen ne coole Idee ist *g*, für mein Naturell aber doch sehr offensiv... wie auch eigentlich das Deckblatt

                        Nur in der Zwischenzeit tickt halt die Zeit... eigentlich wollte ich die erste Bewerbung schon Anfang letzter Woche rausgeschickt haben. Jetzt kann ich froh sein, wenn die Stelle Ende dieser Woche noch geschaltet ist und ich bis dahin das Deckblatt erhalten habe (Mittwoch Abend) und das Design überarbeitet bekomme...

                        Ich sag mir zwar auch immer: "Wer weiß schon, wozu es gut ist, daß es jetzt länger dauert..."

                        Aber die Grundunsicherheit ist da trotzdem - klappt das alles noch rechtzeitig; sind das überhaupt die richtigen Stellen, auf die ich mich bewerbe (=> was will ich eigentlich?); lohnt sich der Aufwand überhaupt => sprich: werde ich eingeladen, oder landet meine Bewerbung im Papierkorb...?

                        Und es bleibt ja gegebenenfalls nicht bei ein oder zwei Bewerbungen... wenn das jetzt jedesmal so ein Akt wird, sich super-hyper-penibel auf ne einzelne Stelle zu bewerben... puuuh... *ächz-stöhn-schwitz*


                        Parallel dazu steht der Rest des Lebens natürlich auch nicht still


                        So gesehen sind das in Summe alles sicher genug Auslöser, vor allem bei meinem Manko mit dem Selbstbewußtsein und Selbstwertgefühl.

                        Nur ein bißchen Nervosität würde mir schon genügen - ich brauch da jetzt nicht das volle Programm, das meine Psyche und mein Körper da seit ein paar Tagen wieder abspulen *g*
                        Vor allem auch, weil in mir durchaus immer mal wieder der besorgte Gedanke hochkommt, wie lange man/ich so einen Dauer- bzw. Halbtags-Dauerzustand mit Anspannung und Streß aushält... Bin sicher kein klassischer Herzinfarkt- oder Schlaganfall-Kandidat - aber es sind schon ganz andere Leute plötzlich umgekippt.

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                        • Re: Depri/Angst: Wie fühlt ihr euch morgens?

                          Huhu Alex,
                          du beschäftigst dich schon wieder viel zu sehr mit dieser unproduktiven Angst und läßt sie dadurch wachsen.
                          Vergleiche nicht die Gegenwart mit der Vergangenheit, deine persönliche Situation hat sich seitdem geändert. Als Student hast du vermutlich noch Unterstützung von den Eltern gehabt, warst nur für dich selbst verantwortlich. Jetzt hast du eine eigene Familie, und Veränderungen in deinem Leben beinflussen auch deine Frau und deinen Sohn. Das ist schon ein anderer Stressfaktor! Daher normal, das es dich beunruhigt.

                          Aber gegen jeden “Unkenruf“ kann man auch Zuversicht zeigen! Ein neuer Job ist kein Hexenwerk...dieses Gedöns bzgl. Schriftart interessiert nicht jeden Personaler...und die Welt ginge auch nicht unter, wenn du den aktuell interessanten job nicht bekämst, weil du ja einen Job hast und auch so schnell da nicht rausfliegen wirst...!!
                          Du darfst das Drama rausnehmen aus der Szene, denn es bringt dir nix außer noch mehr Angst. Aber da ist ja gar keine Bedrohung!

                          Freu dich doch mal über deine Tatkraft und lass dich nicht von (vermutlich gutgemeinten oder so dahingelaberten) Kommentaren der Friseurin etc. ins Bockshorn jagen.

                          Alles, was schiefgehen kann, kann auch gutgehen!
                          Immer schön zentrieren, wenn die Angstgefühle sich wieder anschleichen, dann wirst du das irgendwann nicht nur verstehen, sondern auch so fühlen...!

                          Aufrecht stehen, Brust raus, Bauch rein, tief atmen, Arme spreizen... (und losfliegen, hehe).
                          Nee, im Ernst, achte auf deine körperhaltung, wenn du so ängstlich wirst...steh auf, stell dich aufrecht hin, mach dich “groß“...(geht im Büro notfalls auch aufm Klo oder in der Kaffeküche, wenn grad keiner schaut...und sonst auch überall).
                          Es ist völlig normal, sich nicht täglich oder auch nur den ganzen Tag ständig gut zu fühlen, wir sind ja keine Maschinen. Wie man mit diesen “Unpäßlichkeiten“ umgeht, darauf kommt es an.
                          ich wünsch dir was!!
                          LG, crash

                          ​​​​​​

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                          • Re: Depri/Angst: Wie fühlt ihr euch morgens?

                            Hi Crash,

                            du beschäftigst dich schon wieder viel zu sehr mit dieser unproduktiven Angst und läßt sie dadurch wachsen.
                            Du hast ja Recht...
                            Hab auch keine Ahnung, warum diese Ängstlichkeit gerade wieder soviel Raum einnimmt.

                            Ich danke Dir für Deine Sicht von außen, gerade auch, was die Bewerbung angeht. Und klar, ein neuer Job ist kein Hexenwerk. Aber die Bewerbung, wie es mir scheint / schien, schon etwas eher.
                            Aber Du hast auch Recht damit, daß mir ja absolut nichts passieren kann. Ich bin ja nicht gekündigt und muß händeringend sofort was neues finden. Es wird sich ergeben

                            Ansonsten werde ich es wirklich mal mit Freude an der Tatkraft versuchen - das ist eine sehr schöne Sichtweise.
                            Das Großmachen werde ich auch etwas mehr üben - in ängstlichen Momenten ist die Versuchung natürlich größer, sich klein zu machen.

                            Es ist völlig normal, sich nicht täglich oder auch nur den ganzen Tag ständig gut zu fühlen, wir sind ja keine Maschinen.
                            Stimmt schon.
                            Trotzdem schon erstaunlich, wie ich früher einfach so in den Tag hineinleben konnte, und heute sind dann doch ein paar Kniffe erforderlich, um nicht abzurutschen.

                            Aber ich pack das schon
                            Im Prinzip geht's ja weiter aufwärts, und wahrscheinlich bin ich eben auch im Bereich des abnehmenden Grenznutzens der Kurve - da geht's eben etwas langsamer aufwärts. Aber Hauptsache, es geht aufwärts
                            Immerhin hab ich die Medi-Dosis ja nun mittlerweile auch schon recht ordentlich zurückgefahren - das ist ja nun mittlerweile praktisch wirklich nur noch ein absolutes Wirkstoff-Minimum als Sicherheitsnetz, falls ich doch wieder erhöhen müßte. Was ich aber sich nicht muß. Maximal vielleicht mal zurück auf 10, falls es zu wacklig würde. Aber noch nicht mal das glaube ich.

                            Hab gestern beim Laufen auch festgestellt:
                            Ich bin bis dato ein echter Ausdauer-Typ! 100%. Meine Beine wollten ja nach 500 m schon nicht mehr, aber absolut nicht. Trotzdem hab ich nicht aufgegeben, hab mich da durchgebissen. Nach 2 km dachte ich schon "siehste mal, ist sicher nicht perfekt, aber ich kann stolz auch mich sein - klappt doch irgendwie". Und am Ende sind eben die erwähnten 6 draus geworden. Zwischendurch hatte ich sogar mal im Sinn, meinen persönlichen Rekord von 8,2 km einzustellen - aber ich wollte es dann wirklich nicht übertreiben. Bin schon ziemlich zufrieden gewesen, so weit gekommen zu sein. Die 8,3 hebe ich mir für's nächste oder übernächste Mal auf

                            => Aber genau diese Ausdauer, dieses "Nicht-aufgeben", ist es, die mich auch mit meiner Depri-Angst bis hierhin getragen hat! Und sie wird mich noch weitertragen, noch viel weiter

                            Gut denkbar, daß jetzt eben - genau wie Du sagst, Crash - das Krafttraining einen ähnlichen Effekt auch hier haben könnte... *Kopf-kratz-überleg* Körperliche Kraft und Stärke aufbauen, damit ich auch den psychischen Mist noch besser und schneller abschütteln kann


                            Danke Dir, wünsch Dir auch was

                            LG,
                            Alex

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                            • Re: Depri/Angst: Wie fühlt ihr euch morgens?

                              Hallo Alex


                              Klar hatte ich früher auch Streß - aber der fühlte sich nicht so negativ an, er war nicht in dieser Form spürbar, ich hab ihn einfach weggesteckt, quasi.
                              Ich denk mal früher hast du auch nicht so viel nachgedacht.
                              Außerdem, heute hast du mehr zu verlieren und alles erscheint etwas unsicherer je älter man wird und je neuer die Herausforderungen sind.
                              Das gehört bei jungen Menschen einfach dazu, alles ist neu, alles ist eine Herausforderung, aber eben in dem Alter völlig normal und weniger bedrohlich.
                              Man ist auch als junger Mensch viel mehr drin, im Reigen der Neuerungen, kommt besser klar, scheitern gehört dazu und ist eingeplant, zumindest bis zu einem gewissen Grad.
                              Du bist nun älter, hast dir etwas aufgebaut, da kann ein Scheitern schon existenzbedrohend sein, oder aber bedeuten das du in einem Job landest der dann doch nicht das Wahre ist und dort verharren musst.
                              Als junger Mensch kannst du dir noch locker sagen: Na dann ziehe ich halt bei erster Gelegenheit weiter." Ab einem bestimmten Alter und mit Familie ist das nicht mehr so einfach, es wird mehr nachgedacht, mehr Schreckensszenarien und Zukunftsängste sind im Hinterkopf, auch weil nicht mehr nur um dich geht, sondern eben noch die Familie hinten dran hängt.

                              Dir fehlt die jugendliche Unbeschwertheit, diese zu haben wäre aber wahrscheinlich schon wieder fahrlässig.
                              Das Problem ist also die Vorsicht die das älter werden mit sich bringt in den richtigen Bahnen zu halten und nach dem Abwägen von Risiken auch auf die eigene Entscheidung zu vertrauen, sich sicher zu sein und da kommt wieder der Selbstwert ins Spiel.
                              Hilfreich wäre dann ein Plan B der Fehlentscheidungen wieder raus reißen kann, z.B. die Einstellung das nichts tragisches passiert bei einer Fehlentscheidung und mit Geduld immer noch etwas besseres zu finden wäre.
                              Immer noch das Selbstvertrauending, denn daran scheinst du nicht zu glauben, es dir nicht zuzutrauen, solltest du auf größere Probleme stoßen.

                              Dann versuche es mal so zu sehen.
                              Mit den Bewerbungen tust du dein Bestes, mach sie fertig, gib sie in die Post und vergiss sie und denk nicht weiter drüber nach was du hättest anders machen sollen, oder ob sie dort angekommen sind wo sie hin sollen.
                              Die Entscheidung fällt erst nach dem Bewerbungsgesprächen, nicht mit dem Absenden der Unterlagen, du hast also noch Gelegenheiten dich weiter abzusichern.
                              Einfach raus der Birne damit, sobald die Umschläge im Kasten sind, erst wieder damit beschäftigen wenn Einladungen zum Gespräch kommen und normalerweise ist es so das du im Gespräch recht schnell spürst ob die Firma für dich das richtige wäre oder nicht und nach diesem Gespür solltest du dich dann richten.

                              Noch ein Tipp, falls die Stellen ausgeschrieben sind bzw. eine Anzeige dazu existiert, dann ruf vorm Versenden der Unterlagen dort an, sprich mit jenem der für die Einstellungen zuständig ist.
                              Frag einfach ob die Stelle noch frei ist, vielleicht auch nach dem ein oder anderen Detail das dich interessiert, oder nach Modalitäten bei denen du unsicher bist.
                              Wenn du dann die Bewerbung wegschickst beziehe dich im Anschreiben auf das Telefonat und die Person mit der du gesprochen hast.
                              Du wirst demjenigen dann noch in Erinnerung sein wenn er deine Unterlagen vor sich hat, das kann dann auch etwas sein das dich aus dem Heer der Bewerber heraus stechen lässt. Besonders wenn es ein angenehmes Telefonat war und alleine die Erinnerung an dieses Gespräch kann dir bei der Auswahl den entscheidenden psychologischen Vorteil bringen.

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                              • Re: Depri/Angst: Wie fühlt ihr euch morgens?

                                Hallo Tired,

                                danke auch Dir für Deine Antwort

                                Mir ist nach wie vor arg mittelprächtig, wache seit 2-3 Tagen morgens recht früh auf mit Unruhe, Anspannung und Angst im Körper. Heute war’s 4h20, und obwohl ich dann noch versucht habe, mit angeleiteter Meditation irgendwie abzuschalten und nochmal einzudämmern, hat es leider nicht funktioniert…

                                Im Augenblick geht’s ganz gut, ich bemühe mich um Zuversicht und positives Denken.
                                Aber es ist mal wieder ziemlich anstrengend, und ich bin grad mal wieder mit meinem Latein ein bißchen am Ende…

                                Die Reduzierung auf 5 mg vor zwei Wochen würde ich als direkte Ursache mal ausschließen – schon 10 mg waren ja nicht wirklich viel, und innerhalb von zwei Wochen dürfte die Reduzierung bei diesen Wirkspiegelmedikamenten ja auch noch nicht 100% durchgeschlagen haben. Könnte natürlich ein psychologischer Katalysatoreffekt sein – aber wenn dem so wäre, kann ich mich da hoffentlich genauso durchbeißen wie bei den bisherigen Reduzierungen auch jeweils.

                                Mann ist das ein Schei*!!! >(

                                Ich denk mal früher hast du auch nicht so viel nachgedacht.
                                Außerdem, heute hast du mehr zu verlieren und alles erscheint etwas unsicherer je älter man wird und je neuer die Herausforderungen sind.
                                Das gehört bei jungen Menschen einfach dazu, alles ist neu, alles ist eine Herausforderung, aber eben in dem Alter völlig normal und weniger bedrohlich.
                                Man ist auch als junger Mensch viel mehr drin, im Reigen der Neuerungen, kommt besser klar, scheitern gehört dazu und ist eingeplant, zumindest bis zu einem gewissen Grad.
                                Du bist nun älter, hast dir etwas aufgebaut, da kann ein Scheitern schon existenzbedrohend sein, oder aber bedeuten das du in einem Job landest der dann doch nicht das Wahre ist und dort verharren musst.
                                Als junger Mensch kannst du dir noch locker sagen: Na dann ziehe ich halt bei erster Gelegenheit weiter." Ab einem bestimmten Alter und mit Familie ist das nicht mehr so einfach, es wird mehr nachgedacht, mehr Schreckensszenarien und Zukunftsängste sind im Hinterkopf, auch weil nicht mehr nur um dich geht, sondern eben noch die Familie hinten dran hängt.
                                Da hast Du sicher Recht mit.
                                Aber verflixt noch eins: Wie Crash ja auch schon zutreffend geschrieben hat: Ne Bewerbung und ein neuer Job sind ja kein Hexenwerk! Ich hab ne ganze Menge erreicht in meinem bisherigen Leben, was mir eigentlich genug Auftrieb geben sollte. Und trotzdem sind da permanent diese Zweifel mindestens im Untergrund…

                                Immer noch das Selbstvertrauending, denn daran scheinst du nicht zu glauben, es dir nicht zuzutrauen, solltest du auf größere Probleme stoßen.
                                Ja, Volltreffer…

                                Es fällt mir grad heute mal wieder extrem auf, wie sehr ich offenbar von der Anerkennung anderer abhängig bin, um mein Selbstvertrauen aufrechtzuerhalten.
                                Ich bin da in der Hinsicht, wie ich ja schonmal erzählt hab, gut 30 Jahre lang ziemlich verwöhnt gewesen – Schule, Studium, erste Berufsjahre. Ich hab gelernt, Klassenarbeiten geschrieben, und gerade bei den Dingen, die ich richtig gut gemacht habe, war dann meistens noch ein motivierender Zusatzkommentar drunter. Im Studium gab’s dann natürlich keine Kommentare mehr, aber in den Fächern, in denen ich gut war, gab’s eben die entsprechenden Noten. Das hat motiviert, weiterzumachen. Im ersten Job dann wie berichtet zwei Chefs, die die Hand über mich gehalten haben, bei denen ich arbeiten und auch mal Ideen rumspinnen konnte, und ich hatte ein Aufgabengebiet, in dem man mir und meinem Urteil vertraut hat.
                                Und dann kam der Job- und Firmenwechsel. Am Anfang sah’s noch gut aus. Aber als mir meine innere Stimme nach 4-5 Jahren sagte, ich solle meine Zelte abbrechen und weiterziehen, hab ich eher auf meine „Vernunft“ (wahrscheinlich die Stimme meines Vaters) gehört und dachte, ich könnte mich da durchbeißen – „kommen auch wieder bessere Zeiten“.

                                Die Crux ist nur, daß es hier kein Aufgabengebiet (mehr) gibt, in dem ich Experte sein darf. Hier mischen viel zu viele Leute in dem Brei herum, jeder weiß es besser, und teilweise ist es noch dazu ein ziemlicher Klüngel unter den echten Fachleuten. Dann noch ein entsprechend tickender Chef dazu über sieben Jahre hinweg, und mir ist da, denke ich, so ziemlich alles weggebrochen, worüber ich mich beruflich identifiziert habe. In jedem Fall bin ich mal ziemlich verunsichert.
                                Jetzt könnte man ja sagen „ist nur der Job“… Ja, richtig… dummerweise verbringt man aber 8-10 Stunden am Tag im Büro und mit den Kollegen…

                                Mein Therapeut hat das von sich aus im letzten Jahr irgendwann mal treffend formuliert:
                                Im Prinzip bin ich ein halber Wissenschaftler, ein Experte, ein Detailwühler. Ich brauche ein konkretes, umrissenes Aufgabengebiet, das ich beherrschen kann und in dem ich mich zum Experten weiterentwickeln kann. Womit jetzt nicht „Wissenschaft“ im engsten Sinne gemeint ist.

                                Und blöderweise fühle ich mich selbst aber für praktisch kein Aufgabengebiet (mehr) vernünftig qualifiziert, das im Netz ausgeschrieben ist…
                                Ich suche mir zwar Stellenangebote raus, die halbwegs interessant klingen. Aber praktisch keines davon läßt mich richtig jubeln, und falls doch, bricht der Jubel zwei Sekunden später in sich zusammen, wenn ich lese, was alles an Grundqualifikation gefordert ist.
                                Mir fehlt nur grad auch der Biß und die Willensstärke, mich irgendwie extern weiter zu qualifizieren, dazumal ich befürchte, damit trotzdem schlechter dazustehen als jemand, der das Thema von der Pike auf ordentlich gelernt hat.

                                Ich kann’s also irgendwie drehen und wenden wie ich will – ich stell mir da selbst immer wieder ein Bein und dreh mich im Kreis.


                                Nach Louise Hay ist jeder für sein Schicksal und seine Zukunft selbst verantwortlich, eben gerade auch durch die Kraft der Gedanken.
                                Soweit so gut.
                                Und sicher hätte ich schon vor vier Jahren besser versucht, den Absprung hinzukriegen – hinterher ist man immer schlauer.
                                Und die Verantwortung dafür kann ich auch nur schwerlich jemand anders zuschieben – Fakt ist aber auch: Ohne die elitären Sprüche und Ansagen meines Vaters schon zu Kindheits- und Jugendzeiten, wonach schon der Begriff „Job“ nicht in sein Weltbild paßte, geschweige denn der „Jobwechsel“ alle fünf, sechs, sieben Jahre, wäre ich da vielleicht etwas wagemutiger. Weiterhin steht bzw. stand er schon immer auf dem Standpunkt, Dinge auch durchstehen zu müssen, auch gegen Widerstände, sich durchbeißen zu können. Keine Ahnung. Aber ich hab diese und ähnliche Sprüche so häufig gehört, daß sie wohl eben auch mit zu dem geworden sind, was Louise Hay als „innerliches Zuhause“ bezeichnet: Ich hab da unbewußt wohl etwas als Überzeugung übernommen, was mich nun mit blockiert.


                                Klar werde ich mich davon im Kern nicht grundsätzlich abhalten lassen – ich will hier weg, und ich will mich woanders bewerben.
                                Aber ich krieg da bis jetzt nirgends das Feuer der Begeisterung gezündet, das ich womöglich bräuchte, um mich gegen meine Mitbewerber durchzusetzen. Ich will hier zwar unbedingt weg – aber gleichzeitig ist es mir auch irgendwo egal – mir fehlt der letzte Funke Glauben, daß ich es erstens schaffe und es zweitens woanders besser sein wird… *Kopf-kratz*

                                Noch ein Tipp, falls die Stellen ausgeschrieben sind bzw. eine Anzeige dazu existiert, dann ruf vorm Versenden der Unterlagen dort an, sprich mit jenem der für die Einstellungen zuständig ist.
                                Danke für den Tipp.
                                Den kenne ich. Ich muß allerdings gestehen, daß ich daran im Zusammenhang mit meiner neuerlichen Offensive noch nicht gedacht hatte. Von daher danke auch und vor allem für die Erinnerung *Daumen-hoch*


                                Es wird weitergehen, es werden schon sehr bald wieder bessere Tage kommen. Vielleicht schon morgen, übermorgen, spätestens in ner Woche ist der Spuk sicher vorbei.

                                Trotzdem: Falls jemand von euch noch Tipps und Ratschläge auf Lager hat, wie man sich vom Ballast überholter und potentiell schädlicher Überzeugungen besser und zuverlässiger lösen kann, bitte immer her damit
                                Louise Hays Affirmation „Ich löse mich von dem Bedürfnis nach Anerkennung von außen.“ ist sicher schonmal ein Anfang, aber wahrscheinlich noch nicht alles.

                                Ich wünsche euch auf jeden Fall einen schönen Mittwoch. Die Sonne scheint, strahlend blauer Himmel – eigentlich kann es nur ein guter Tag werden
                                (Hoffe ich )

                                LG,
                                Alex

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                                • Re: Depri/Angst: Wie fühlt ihr euch morgens?

                                  Moin

                                  War echt hartnäckig, die letzte "Runde". Aber seit Montag geht's wieder.

                                  Wie sehr mich manche Themen offenbar belasten, hab ich dabei Sonntag Abend erlebt: Habe meinen Bruder abends besucht und waren noch ne Stunde cachen. Wir haben uns dabei über unseren Vater und unseren Bruder unterhalten, die ja nun beide "speziell" sind. Auf dem Rückweg zum Auto dann krieg ich langsam mit, wie mir wirklich die Kraft in den Gliedern flöten geht. Von nem simplen Spaziergang! Ich mußte mich die letzten 100 - 200 Meter echt gedanklich motivieren, um nicht wie ein Wackelpudding im mich zusammenzufallen...
                                  Am bzw. im Auto angekommen, habe ich dann erstmal ne Minute tief durchgeatmet - danach ging es dann langsam wieder aufwärts. Der Rest des Abends war dann auch schön, wir haben diese Themen einfach umschifft und uns nen Film angesehen, ab da alles bestens.

                                  Aber echt heftig - das "einfache" Gespräch über gewisse Themen saugt mir regelrecht die Kraft aus - rein mental.
                                  Wie kann man sich gegen so etwas wappnen?
                                  Da es sich ja thematisch um meinen Vater und Bruder handelt, kann ich solche Gespräche ja irgendwie schlecht für den Rest meines Lebens aus meinen Gedanken entfernen... *Kopf-kratz*


                                  Bewerbungstechnisch hatte ich dann Montag endlich mal alles zusammen; hatte ja neue Photos machen lassen, so daß es unterm Strich ne Woche länger gedauert hat.
                                  Prompt war die Stelle am Montag quasi schon fast besetzt... Hab mit dem zuständigen Personaler telefoniert, der meinte, das Bewerbungsverfahren sei schon in der Endphase; es würden quasi nur noch die Unterschriften fehlen... Super...
                                  Ich hab mich dann mit ihm geeinigt, meine Unterlagen trotzdem noch zu schicken, und er guckt mal drüber, auch, falls sich da vielleicht noch eine andere Stelle mit besetzen ließe.
                                  So geschehen dann auch Montag Abend.
                                  Jetzt bin ich mal gespannt, ob und wann sich da noch was tut.
                                  Große Hoffnung habe ich da aber vernünftigerweise erstmal nicht

                                  Aber die Suche wäre ohnehin weitergegangen. Habe jetzt über Karneval ein paar Tage frei - mal sehen, daß ich da nochmal die Stellenangebote wälze und ein paar Bewerbungen rausschicke. Jetzt ist ja praktisch alles zusammen

                                  Wenn jetzt nur das Wetter noch halbwegs trocken wäre... aber die Vorhersage für die nächsten zehn Tage ist irgendwie wenig prickelnd... Mal gucken, wie ich da zu Sport und Bewegung komme. (Ich weiß: Im Fitness-Studio wär's trocken *g*)


                                  Schöne Grüße und eine schöne Restwoche,
                                  Alex

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                                  • Re: Depri/Angst: Wie fühlt ihr euch morgens?

                                    Also manchmal könnt ich ja auch meine Frau... *aaargh*

                                    Ich hab heute wider Erwarten ne Zusage für das Vorstellungsgespräch bekommen, obwohl ich ja schon spät dran war.
                                    Vor ner halben Stunde dann nach Hause gekommen und meiner Frau mit einem gewissen Optimismus auch davon erzählt. Sie beglückwünschte mich zunächst, wollte aber daraufhin natürlich wissen, auf was für eine Stelle ich mich beworben hätte. Ich antwortete ihr "Berater für ERP-Systeme". Kam ihre prompte erste Antwort: "Aber das kannst Du doch gar nicht!"

                                    *AAAARGH*

                                    Ich mein:
                                    Ich weiß schon, daß ich grundsätzlich keine Idealbesetzung für jede dahergelaufene Beraterstelle bin - dafür fehlt mir der fachliche Unterbau. Und es gibt wirklich sehr sehr viele ausgeschriebene Beraterstellen, von denen 99% für mich deswegen nicht in Frage kommen.
                                    Aber bei dem Unternehmen jetzt, wo ich mich beworben hatte, geht es um ein hauseigenes ERP-System, in das ich laut Stellenbeschreibung zunächst eingearbeitet werde, bevor man mich auf die Kundschaft losläßt. Zweitens haben die mich ja jetzt nicht ohne Grund noch eingeladen, obwohl sie eigentlich durch waren - also muß irgendwas in meiner Bewerbung stehen, was sie glauben läßt, ich könnte es hinkriegen. Und drittens hab ich ja noch nirgends unterschrieben - ist ja noch locker 1-2 Wochen Zeit, falls sie mich nach dem Vorstellungsgespräch immer noch haben wollten.

                                    Wieso also in drei Teufels Namen muß mir meine Frau so einen Kommentar um die Ohren hauen?!?!?

                                    Ich bin dann erstmal abgerauscht, war bedient. Aber wir haben uns dann zehn Minuten später nochmal kurz unterhalten, und ich hab ihr alles erklärt. Eben unter anderem auch mal ganz ganz deutlich, daß ich eben seit einigen Jahren auch ne berufliche Sinn- und Identitätskrise durchmache: Was ich kann, macht mir wenig Spaß - was mir Spaß machen könnte, kann ich nicht. Ihr kennt das Thema...
                                    Aber meine Frau im Prinzip ja auch! Verflixt noch eins...

                                    Ich bin ziemlich stolz auf mich, daß ich so mutig bin, mich auf eine Stelle beworben zu haben, von der ich ja selbst nicht 100% weiß, ob es funktionieren wird. Aber ich hab's eben wenigstens schonmal getan, es ist noch nix in trockenen Tüchern, absolut nichts passiert - aber ich hab wenigstens endlich mal wieder ne Einladung für ein Vorstellungsgespräch bekommen.

                                    Warum also muß mir permanent immer irgendjemand von irgendwoher in den Rücken fallen?!?

                                    In der Jugend und jungem Erwachsenenalter mein Vater.
                                    Im ersten Job die dämliche Versandleiterin.
                                    Jetzt im zweiten Job zwei weitere Chefs.
                                    Und zuguterletzt nun auch noch meine Frau.

                                    Als ob es nicht reichen würde, daß ich mittlerweile weiß, daß ich besser mit 20 ne andere Entscheidung getroffen hätte - nein - das muß einem auch noch andauernd immer wieder jemand vorhalten *hrmpf*
                                    Und da soll man dann herausfinden, was man will und selbstbewußt seinen Weg gehen... Ohne Worte...

                                    Klar - meiner Frau macht natürlich irgendwo Sorgen, daß ich mich mit was falschem übernehme, der Schuß nach hinten losgeht und - das hat sie dann eben auch noch betont - ich als der mit Abstand Besserverdiener von uns beiden dann blöd dastehe... Gleichzeitig stimmt sie mir aber zu, daß ich einen Job haben soll, der mich glücklich macht. Andererseits hätte ich manchmal so - da drückte sie sich sehr vorsichtig aus, aber das Wort fiel - "manische" Ansätze und würde dann zu etwas realitätsfernen Entscheidungen tendieren. Ey super - da hab ich in meiner ängstlichen Befangenheit und Depression, mich beruflich überhaupt weiterzuentwickeln, mal nen kleinen Funken Begeisterung und freue mich, daß ich trotz Tür-fast-zu noch eingeladen werde - und dann sowas...

                                    Ja - was denn nun...?!?

                                    Bin froh, daß ich gerade genug Wut und Zorn in mir hab, nicht alles hinzuschmeißen.

                                    Gibt es denn, sobald man älter als 6 oder 10 ist, niemanden mehr, der wirklich zu einem hält auf dieser Welt?!?

                                    Und meine Frau hält sich schon wieder den Magen, wahrscheinlich, weil sie sich wieder tausend Sorgen angesichts der Neuigkeit macht und ihre Magensäure hochschäumt. Geht dann jetzt auch noch auf mein Konto... muß mir meinen neuen Job ab sofort also auch danach aussuchen und beurteilen, ob meine Frau davon Gastritis kriegt oder nicht.

                                    Scheiße!

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                                    • Re: Depri/Angst: Wie fühlt ihr euch morgens?

                                      Hi Alex,
                                      deine Beschwerden über deine Frau haben irgendwie auch immer etwas komisches an sich.

                                      Deine Frau reagiert halt wie eine Frau, Sicherheit für die Familie und möglichst wenig Risiken.
                                      Sie empfindet bei der ganzen Sache vollkommen anders als du und deshalb sind auch ihre Reaktionen anders, aber sicher nicht bös gemeint, eben nur vernünftig.

                                      Sicher vergisst sie darüber das du den Job machen musst und das noch eine ganze Weile, kann sich vielleicht nicht gut da hinein versetzen und da ist es einfach näher liegend die Psyche (eine Manie) anzudenken.
                                      Frauen neigen auch dazu ihren Job zu machen bis nichts mehr geht, sie denken oft erst an einen Wechsel wenn es schon zu spät ist, was vielleicht an den Fürsorgegenen liegt und da versteht sie halt nicht unbedingt das du da anders tickst, so mutig bist.
                                      Ich glaube sie ist noch unsicherer als du, hat eben nicht diese Euphorie wie sie jemand hat der gerade erfährt das ein Arbeitgeber Interesse hat, die kann sie auch nicht haben weil sie in einer völlig anderen Situation ist und vielleicht auch denkt das dir mögliche Nachteile nicht bewusst sind, der Meinung ist das du diese unbedingt kennen musst.

                                      Ich denke ihr werdet beide bald wieder runter kommen, sie etwas mehr Verständnis haben und du ein wenig mehr Nachsicht, in Anbetracht ihrer Ängste.

                                      Auf jeden Fall herzlichen Glückwunsch, genieß das Gefühl eingeladen worden zu sein, denn das Interesse besteht, egal was deine Frau darüber denkt.
                                      Und, wie du sagst, vor dem Bewerbungsgespräch passiert eh nichts und im Bewerbungsgespräch kannst du dich bei weiterem Interesse relativ gut absichern, Informieren und auch Ansprüche stellen.
                                      Erst wenn alles passt musst du dich entscheiden und wenn alles passt wird deine Frau sicher nichts dagegen haben wenn du einen Job der deiner Seele gut tut, gegen einen der dich krank macht eintauschst.
                                      Schließlich wird das am Ende gerade ihr und eurem Sohn zugute kommen.

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                                      • Re: Depri/Angst: Wie fühlt ihr euch morgens?

                                        Hi Tired,

                                        weiß ich ja irgendwo.
                                        Szenen einer Ehe

                                        Und für sich genommen hat sie sicher irgendwo Recht, und ich kann sie ja auch irgendwo verstehen. So ist es nicht.

                                        Nur dummerweise haut sie mit solchen Aussagen eben genau in meine schwachen Kerben! Sie weiß, daß es um mein Selbstbewußtsein nicht allzu gut bestellt ist. (Um ihres auch nicht unbedingt; von daher sollte sie das eigentlich etwas nachfühlen können.)

                                        Würden solche Sätze eben nicht auf fruchtbaren Boden fallen, würde ich da nicht viel drauf geben. Und mittlerweile habe ich mich auch wieder etwas beruhigt.
                                        Aber im ersten Moment ist es meinem vorgeprägten Unterbewußtsein erstmal egal, von wem der Kommentar kommt - entweder macht's einfach nur *pffff*, und die Luft ist draußen, oder es kocht der innere Widerstand und Zorn hoch. Oder beides...

                                        Hoffe, daß ich irgendwann mal genug dickes Fell habe, um so etwas an mir abperlen zu lassen. Ich arbeite auf jeden Fall daran - so gesehen sind der Zorn statt der Depri besser, denn meine zornige innere Stimme hat sofort dagegen aufbegehrt und gesagt, daß ich das sehr wohl schaffen würde, wenn ich es denn möchte.
                                        Es geht also weiter aufwärts

                                        Trotzdem - überflüssiger Kommentar, den so in der Form niemand gebrauchen kann. Hätte sie auch etwas anders verpacken können.

                                        Aber ich lerne... *ooohhhmmmm*


                                        Danke Dir übrigens für die Glückwünsche

                                        Kommentar


                                        • Re: Depri/Angst: Wie fühlt ihr euch morgens?

                                          Hi Alex,
                                          auch von mir herzlichen Glückwunsch zur Einladung!
                                          die Reaktion deiner Frau solltest du nicht überbewerten bzw. Nicht so negativ sehen. Das ist doch ne Trainingsmöglichkeit für dich, um dich aufs Vorstellungsgespräch vorzubereiten.
                                          davon abgesehen hat sie dich halt inzwischen oft in gedrückter Stimmung ohne diesen Optimismus erlebt. Vielleicht braucht sie Zeit, sich darauf einzustellen. Sie hat deine Depression ja live mitbekommen und sowas geht nicht spurlos an einem vorbei. Es ist niemandes Schuld, ihr braucht einfach Verständnis füreinander.
                                          Bleib bei deinem Optimismus und finde überzeugende Argumente für deine Frau, dann bist du megafit fürs Vorstellungsgespräch ;0)
                                          Alles Gute für Euch!
                                          LG, crash

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                                          • Re: Depri/Angst: Wie fühlt ihr euch morgens?

                                            Danke Dir.

                                            Ja, das wird schon.
                                            Ist ja auch nicht die einzige Stelle, auf die ich mich bewerben will. Hab gestern noch ne Handvoll rausgesucht, die ich diese Woche noch fertigmachen möchte. Eben einfach auch der Auswahl wegen, denn so 100% sicher bin ich mir mit dem Job, für den ich eingeladen wurde, schon auch nicht. Allein schon, weil Berater ja nun auch tendenziell viel auf Achse sind... kann also gut sein, daß sich im Vorstellungsgespräch herausstellt, daß ich mittelfristig mehrere Tage die Woche nicht Zuhause bin, phasenweise vielleicht sogar von montags bis freitags. Keine Ahnung. Ob ich das wirklich will, weiß ich nicht - glaube, eher nicht. Aber auch das ist eben von Beraterjob zu Beraterjob verschieden, und zumindest in der Stellenbeschreibung jetzt, die ich mir rausgepickt habe, steht jetzt erstmal nix drin von wegen "ausgeprägter Reisebereitschaft". Also muß ich das im Vorstellungsgespräch irgendwie herausfinden.

                                            Aber zumindest hab ich schonmal die Einladung eben - ist gut für's Selbstwertgefühl

                                            LG,
                                            Alex

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                                            • Re: Depri/Angst: Wie fühlt ihr euch morgens?

                                              "Kam ihre prompte erste Antwort: "Aber das kannst Du doch gar nicht!"

                                              Das ist doch eigentlich nur eine neutrale Meinungsäußerung, die ja noch nicht mal so ganz falsch ist - nach Ihrer eigenen Aussage.

                                              Sie sollten da nichts Negatives hinein interpretieren.

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                                              • Re: Depri/Angst: Wie fühlt ihr euch morgens?

                                                Hallo Hr. Dr. Riecke,

                                                da haben Sie sicher recht.

                                                Nur irgendwie stehe ich aktuell wohl doch ziemlich unter Strom.

                                                Ich hab die letzten zwei Nächte auch nicht so doll geschlafen, übel war vor allem die letzte: Ab 3 Uhr hat mich der Sturm geweckt, und sofort war Unruhe im Körper. Das linke Bein und der linke Arm waren ziemlich angespannt, ich hab's nicht hingekriegt, die vernünftig zu entspannen. Ne Stunde später steigerte sich das dann allmählich zu leichter Angst in den Gliedern. So ging das dann bis halb sieben, als ich aufgestanden bin.
                                                Seitdem fühle ich mich ein bißchen gerädert...

                                                Ist echt ätzend: Da ging's mir über das Karnevalswochende durchaus gut, dachte, ich hätte jetzt endlich mal wieder zwei, drei oder vier Wochen Ruhe - da geht das prompt schon wieder los.

                                                Hab grad irgendwie nicht den Eindruck, als hätte ich das Schlimmste überstanden... fühlt sich eher wieder ein bißchen wie leichtes Abrutschen an...
                                                Dabei weiß ich natürlich, daß da eben auch die Angst vor der Angst und einem Rückfall selbst mit reinspielt. Aber ich krieg die Gedanken, Sorgen und Ängste grad mal wieder kaum gebremst. Ich argumentiere rational dagegen, kriege es auch mal für ein paar Minuten hin, mich zu beruhigen - und dann geht es durch irgendeine Hintertür wieder los.

                                                Ist jetzt sicher nicht so, daß ich fundamental gehandicapt wäre. Es geht, und es geht auch irgendwo halbwegs ok. Aber gut ist anders.

                                                Vor allem treibt mich - wie so häufig nach solchen Nächten - die Sorge um, daß ich jetzt auch noch ne ausgesprochene Schlafstörung entwickeln könnte. Und da ich mich gut genug kenne und weiß, daß ich ausreichend Schlaf (im Mittel 8 Stunden) wirklich brauche, um mich halbwegs wohl zu fühlen, sind das grad keine tollen Aussichten...
                                                Klar - hatte ich in den letzten Jahren, wenn ich mal ein paar Nächte nicht gut oder zu wenig geschlafen habe, immer wieder, diese Sorge. Und immer wieder hat es sich nach ein paar Tagen wieder beruhigt, und ich konnte wieder halbwegs normal durchschlafen. Den einen Toilettengang um zwei ausgenommen

                                                Trotzdem macht mir das grad echt ein bißchen Schiß: Daß ich vormittags und tagsüber regelmäßig schlecht drauf bin, ist ätzend. Wenn ich mich jetzt aber schon nicht mal mehr auf meine abendliche Entspannung und den Nachtschlaf verlassen bzw. freuen kann...

                                                Ich weiß - ich sollte nicht dramatisieren Und ich versuche ja auch, mich rational immer wieder runterzuholen und zu beruhigen. Trotzdem: Die Sorge läßt mich nicht ganz los.

                                                Was meint ihr / was meinen Sie, Hr. Dr. Riecke:
                                                1. Wäre es vielleicht doch angebracht, die Fluoxetin von derzeit 5 mg seit Ende Januar langsam wieder Richtung 20 oder 30 anzuheben...?

                                                2. Und welche Ratschläge habt ihr / haben Sie noch in Bezug auf den Nachtschlaf? Wie geht ihr mit solchen Schlafstörungen um - liegenbleiben und krampfhaft versuchen, wieder einzuschlafen? Oder erstmal für ne halbe Stunde aufstehen und sehen, ob man dann wieder müde genug wird? Wobei ich mit letzterem nachts um zwei/drei mittlerweile echt mit Antriebsproblemen zu kämpfen habe...

                                                3. Ich werfe ja vor dem Schlafengehen abends normalerweise 1 Baldriparan für die Nacht ein. Evtl. dann in der Nacht, wenn ich wachwerde und nicht mehr einschlafen kann, noch eine nehmen? Oder gibt es eventuell ein potenteres Bedarfsmittel, was ich mir von meinem HA oder Psychiater verschreiben lassen kann...? Ich will hier nichts haben, was mich komplett ausknockt - lediglich etwas, was mich im Fall der Fälle zuverlässig wieder beruhigt und weiterschlafen läßt.


                                                Mann Mann Mann - wann hört das endlich mal auf...? Zumindest mal soweit, daß die Abstände zwischen den Schüben auf ein erträgliches Maß anwachsen - 1x für 3 Tage alle 2 Monate oder so. Wäre ich ja schon zufrieden mit.

                                                Kommentar


                                                • Re: Depri/Angst: Wie fühlt ihr euch morgens?

                                                  1. Wäre es vielleicht doch angebracht, die Fluoxetin von derzeit 5 mg seit Ende Januar langsam wieder Richtung 20 oder 30 anzuheben...?

                                                  2. Und welche Ratschläge habt ihr / haben Sie noch in Bezug auf den Nachtschlaf? Wie geht ihr mit solchen Schlafstörungen um - liegenbleiben und krampfhaft versuchen, wieder einzuschlafen? Oder erstmal für ne halbe Stunde aufstehen und sehen, ob man dann wieder müde genug wird? Wobei ich mit letzterem nachts um zwei/drei mittlerweile echt mit Antriebsproblemen zu kämpfen habe...

                                                  3. Ich werfe ja vor dem Schlafengehen abends normalerweise 1 Baldriparan für die Nacht ein. Evtl. dann in der Nacht, wenn ich wachwerde und nicht mehr einschlafen kann, noch eine nehmen? Oder gibt es eventuell ein potenteres Bedarfsmittel, was ich mir von meinem HA oder Psychiater verschreiben lassen kann...? Ich will hier nichts haben, was mich komplett ausknockt - lediglich etwas, was mich im Fall der Fälle zuverlässig wieder beruhigt und weiterschlafen läßt.
                                                  Hi Alex,
                                                  es ist die Frage ob du gerade ein "normales" Formtief hast, durch die höhere Belastung (Bewerbung, Frau, Kind, Arbeit........), oder ob es tatsächlich vor allem eine Depression ist.
                                                  Ich würde mit einer Erhöhung warten, aber auch so denken das eine Erhöhung nicht tragisch ist.
                                                  Vielleicht hilft es schon das du könntest wenn du wolltest, ohne dabei ein mieses Gefühl zu haben.

                                                  Mit Schlafstörungen habe ich selber ja auch schon seit ewigen Zeiten zu kämpfen und gerade ist auch wieder alles extremer, vielleicht weil es generell mies läuft und natürlich wirkt sich das auf Stimmung und Schlaf aus.
                                                  Es wird ja geraten erst schlafen zu gehen wenn man wirklich müde ist, sich nur dazu im Bett aufzuhalten, alles daran zu setzen das das Bett nicht zum Angstgegner wird.
                                                  Auch Lichtquellen und Störfaktoren sollten aus dem Zimmer verbannt werden, die berühmte Schlafhygiene.
                                                  Bei mir ist es aber so, das ich müde sein kann wie ich will, die Einschlafzeit und das häufige Aufwachen wird nicht dadurch beeinflusst auch wenn ich wach bleibe bis ich todmüde bin.
                                                  Es ist bei mir also egal wie lange ich warte, der Schlaf wird dadurch nicht besser.
                                                  Trotzdem habe ich ein relativ gutes Verhältnis zu meinem Nachtlager, selten befürchte ich nicht Schlafen zu können, oder verbinde negatives damit.
                                                  Vielleicht auch weil ich schon seit meiner Jugend bestimmte Gedankenprogramme, oder selbst erdachte Träume abspule wenn ich ins Bett gehe.
                                                  Ich träume also schon mal ohne zu schlafen und die Träume versuche ich der Situation anzupassen, Geschichten die beruhigend sind, oder Einlullend, je nachdem.
                                                  Früher habe ich mich sogar immer darauf gefreut diese Gedanken weiter zu spinnen, trotz dem fehlenden Schlaf, heute klappt es nicht mehr ganz so perfekt.
                                                  Es nervt mich natürlich auch sehr wenn die Tiefschlafphase ständig zu kurz ist, ich morgens gerädert bin, oder ich mich noch nach Stunden von einer auf die andere Seite wälze.
                                                  Es ist aber immer noch ok und ich denke das ist sehr wichtig, das du trotz allem dein Bett gerne hast und nicht darin vor dich hin leidest, sondern statt dessen deine Gedanken so leitest das sie auch einen gewissen Erholungsfaktor haben.
                                                  Ganz wichtig, niemals an die Arbeit, den Alltag oder was dir sonst so im Kopf herum schwirrt denken, sondern alles in eine Traumwelt umleiten, die du bestimmst und die halt auch sehr entspannend sein sollte, halt schöne Dinge denken.
                                                  Wenn die Übermüdung überhand nimmt, dann greife ich zu Atosil, oder auch mal eine niedrige Dosis Diazepam (wird dir aber wahrscheinlich nicht verschrieben), in letzter Zeit passiert das mal wieder häufiger, aber diese Phasen gehen auch wieder vorbei.
                                                  Der Glaube daran das es vorüber geht und es bis dahin schon irgendwie geht, ist auch eine sehr wichtige Sache.
                                                  Das was du Nachts erleidest wird in deinem Hirn erdacht, genauso kannst du etwas erdenken das die Angst nimmt und dir trotz allem so viel Erholung bringt, das du den nächsten Tag überstehst.
                                                  Das Schlimmste sind die Sorgen, die Angst vorm nicht schlafen können, die kannst du dir aber nehmen und wenn du länger schlecht schläfst, dann wird dein Körper irgendwann diesen Schlaf von sich aus fordern und dich mit einer super Schlafnacht belohnen.;-).

                                                  Wie gesagt, ich nehmen vornehmlich Atosil, wen es schlimm ist eine 25mg so zwei Stunden vorm ins Bett gehen und dann noch eine ne halbe Stunde davor, also wenns es mich gerade arg beutelt und es hilft zumindest die Wogen flach zu halten.
                                                  Natürlich kannst du auch erst mal versuchen ob eine zusätzliche Baldrian hilft, das wäre einen Versuch wert.
                                                  Vielleicht auch vorm Schlafen gehen einen Baldriantee trinken, zelebrieren und du solltest ab eine Stunde vorm Schlafen gehen nichts machen was das Gehirn wach hält.
                                                  Keine PC Spiele, keine Reaperaturen an deinen Computern, keine aufreibenden Diskussionen, nichts was den Puls in die Höhe treibt.
                                                  Ideal wäre wahrscheinlich dich eine Stunde vorher auf einen Stuhl vors Fenster zu setzen und einfach in die Natur zu schauen, meditieren und danach direkt ins Bett, wenn alle Körperfunktionen schon etwas herunter gefahren sind.

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                                                    oder auch mal eine niedrige Dosis Diazepam (wird dir aber wahrscheinlich nicht verschrieben),
                                                    Bitte nicht falsch verstehen, das sollte keine Empfehlung sein und ist nichts für den Alltagsgebrauch.;-)

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