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Diagnose Schizophrenie

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  • Re: Diagnose Schizophrenie

    "Ist das einfach, weil der Körper sich an das Medikament gewöhnt?"

    Der Organismus bewältigt viel mehr, als man manchmal annimmt.

    Der Grundgedanke, dass Ihnen das Mittel hilft, Sie vor einem neuen Schub bewahren kann,
    ist genau der richtige Gedankengang, dann verschwinden die NW noch viel schneller.

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    • Re: Diagnose Schizophrenie

      Danke für die guten Rückmeldungen.

      Wie genau hilft mir denn das Medikament? Also wie wirkt es?
      Ich fühle mich auch recht entspannt und ruhig.

      Und ich hatte mit 17 eine Depression. Aber ich glaube das war auch schon
      Schizophrenie und wurde von den Ärzten nicht erkannt.
      Ich frage mich, ob der Schub dann nicht so schwer ausgebrochen wäre, wenn die
      Ärzte die Schizophrenie früher erkannt hätten?

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      • Re: Diagnose Schizophrenie

        "Ich frage mich, ob der Schub dann nicht so schwer ausgebrochen wäre, wenn die
        Ärzte die Schizophrenie früher erkannt hätten?"



        Dies Denken ist spekulativ und nützt Ihnen nichts.

        Was Ihnen wirklich nützt, ist Ihre neue Einstellung zur Krankheit.
        Damit können Sie weit kommen, und die 18 Monate Studienverzug spielen bald keine Rolle mehr.

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        • Re: Diagnose Schizophrenie

          Danke für die Antwort. Ich bin auf jeden Fall weniger ängstlich und optimistischer.
          Kann es sein, dass das Medikament auch die Stimme beeinträchtigt? Weil ich singe ganz gerne und habe das Gefühl, dass das auch nicht mehr so gut geht wie vor dem Medikament?

          Aber ich bin mittlerweile endlich zuversichtlich, dass die Nebenwirkungen bald verschwinden werden.

          Kommentar



          • Re: Diagnose Schizophrenie

            Ich habe mich nochmal über einzelne Medikamente der Psychosen informiert und finde nicht zu allem etwas in meinem Buch. Aber ich habe rausgefunden im Buch, dass folgende Medikamente weniger Bewegungsstörungen auslösen:
            Seroquel, Clozapin, Elcrit, Leponex

            Sind diese Medikamente in der Bewegung und auch so besser verträglich?

            Ich habe rausgefunden, dass Seroquel und Clozapin zur Gewichtszunahme führen und daher eher nichts für mich sind. Was ist mit Elcrit und Leponex? Darüber habe ich wenig gefunden.

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            • Re: Diagnose Schizophrenie

              Elcrit und Leponex sind identisch, d.h. haben beide den Wirkstoff Clozapin, also auch das gleiche NW-Profil.

              Seroquel ist ebenfalls ein Neuroleptikum , sediert nicht so stark wie Clozapin, Gewichtszunahme kann aber auch passieren.

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              • Re: Diagnose Schizophrenie

                Danke für die Informationen. Haben Sie denn von guten Erfahrungen der Patienten mit Seroquel gehört? Gibt es ein Medikament, was am besten verträglich ist oder ist das immer individuell?

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                • Re: Diagnose Schizophrenie

                  Alles individuell, ich habe von dem ein oder anderen gehört dass es gut wirkt, aber genau wie bei allen Psychopharmaka gibt es halt auch jene wo es anders ist.
                  Willst du jetzt wechseln, gerade wo sich alles zu bessern scheint?
                  Ich glaube man muss sich entscheiden es mit einem Medikament zu versuchen, das durchzuziehen und sollte sich erst wenn es Probleme gibt mit dem Arzt zusammen was anderes ausgucken, alles anderer verwirrt nur.
                  Ist halt nicht so einfach wie wenn man sich ein neues Radio kaufen möchte und sich dann an Testberichten orientieren, bei so Medikamenten kommt es halt viel mehr auf die individuellen Begebenheiten der Tester an.

                  Ich denke wenn sich ein Medi vermeintlich besser anhört als das was man gerade nimmt, dann verunsichert es nur viel mehr.
                  Ein Wechsel von einem Medi das wirkt zu einem das man noch nicht genommen hat, nur weil es sich besser anhört, ist auch immer nochmal ein Risiko denn du fängst dann wieder bei Null an.

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                  • Re: Diagnose Schizophrenie

                    Ich habe gelesen, dass Seroquel weniger Bewegungsstörungen als Abilify auslöst. Da ich in der Bewegung eingeschränkt bin, dachte ich, dass ich mit dem Seroquel besser zurecht komme. Aber denke so einfach ist das nicht oder? Wollte es aber im Hinterkopf behalten, falls sich die Nebenwirkungen bezüglich der Bewegung nicht ausreichend besser. Habe halt immer noch Angst, dass die Nebenwirkungen nicht ganz verschwinden. Wie lange dauert das denn? Wochen? Monate?

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                    • Re: Diagnose Schizophrenie

                      Ist verschieden, mit den NW.
                      Wenn sie beim nächsten Termin noch da sind und dich erheblich belasten sprich es einfach beim Arzt an.
                      Ja, es ist nicht so einfach.
                      Das Medikament muss ja nicht nur zur Erkrankung passen, sondern auch da mehr wirken wo die Symptome vordergründig sind.
                      Ich hatte das Quetiapin mal bekommen, aber bin damit auf Dauer gar nicht klar gekommen.
                      Ich denke weil es besonders auf die Symptome eingewirkt hat die ich gar nicht so stark hatte und dadurch die Symptome die ich hatte eher noch vordergründiger wurden und NW gab es natürlich auch.
                      Die NW stören immer, du denkst egal Hauptsache die jetzige Einschränkung ist dann nicht mehr da, aber dann ist eventuell was anderes das genauso nervig ist und da musst du dann auch erst wieder durch bevor es nachlässt.
                      Passt halt nicht alles zu jedem, nur weil die Erkrankung denselben Namen trägt und solche Entscheidungen können eh nur mit dem Arzt getroffen werden, weil der ja genau weiß worauf es bei dir ankommt.

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                      • Re: Diagnose Schizophrenie

                        Ja, ich wollte das mit der Nebenwirkung beim Arzt Mitte Juli ansprechen. Meine einzige Nebenwirkung ist, dass ich nicht wirklich schreiben und mich bewegen kann. Das belastet mich schon sehr, weil ich studieren und abnehmen möchte.
                        Allerdings ist das Schwimmen mit den Armen schon besser geworden. Wahrscheinlich bin ich doch zu ungeduldig und ich habe auch Angst, dass die Nebenwirkungen nicht ganz verschwinden.

                        Ja, ist mir auch bewusst, dass ich dann wieder bei Null mit einem neuen Medikament anfange, daher werde ich wahrscheinlich noch tapfer beobachten, ob es in den nächsten Wochen besser wird. Oder was sagst du?

                        Was hast du denn noch so genommen und wie war das und was nimmst du jetzt? Würde mich einfach mal interessieren.

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                        • Re: Diagnose Schizophrenie

                          "Wahrscheinlich bin ich doch zu ungeduldig und ich habe auch Angst, dass die Nebenwirkungen nicht ganz verschwinden."

                          Problem erkannt!

                          Kommentar


                          • Re: Diagnose Schizophrenie

                            Was hast du denn noch so genommen und wie war das und was nimmst du jetzt? Würde mich einfach mal interessieren.
                            Alles was infrage kam, im Einzelnen weiß ich das gar nicht mehr, im Moment nehme ich nix, aber nicht wegen der NW.;-)

                            Nimm den Termin als Frist, bis dahin nicht weiter drüber nachdenken und zwei Tage vorher mal überdenken was alles besser wurde und was noch stört.
                            Es hört sich ja schon so an als würde sich das langsam einpendeln, ist doch gut.

                            Kommentar


                            • Re: Diagnose Schizophrenie

                              Danke für die Antworten.
                              Ich habe jetzt mal trotzdem alle Bedenken für den Arzt aufgeschrieben und werde ihn das dann Mitte Juli alles fragen.
                              Als Alternativmedikamente habe ich jetzt: Clozapin, Zeldox und Seroquel und möchte den Arzt fragen, ob das überhaupt für mich geeigent wäre.

                              Ich muss wohl wirklich versuchen etwas ruhiger und geduldiger zu bleiben.
                              Ein Wechsel wird sicher auch nicht viel einfacher und besser sein.

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                              • Re: Diagnose Schizophrenie

                                Es ist ein bisschen Glückssache mit den Medikamenten und den NW.
                                Man kann eigentlich auch nicht erwarten dass ein Mittel das einen so großen Einfluss hat die Lebensqualität erheblich zu verbessern, ganz ohne störende NW ist.

                                Das ist gut dass du alles aufschreibst, schreib mal dazu wie es dir täglich geht, um selber zu sehen was sich verbessert und was nicht.

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                                • Re: Diagnose Schizophrenie

                                  Ja, ich habe eine Befindlichkeitstabelle gemacht. Da schreibe ich jeden Tag auf, wie es mir geht.

                                  Ich kann mich schon besser An- und Ausziehen und das Schwimmen klappt auch schon besser. Aber das Schreiben scheint nur minimal besser zu werden.

                                  Also heißt es, dass doch immer störende Nebenwirkungen bestehen bleiben? Ich dachte sie verschwinden mit der Zeit ganz, weil der Organismus sich dran gewöhnt?

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                                  • Re: Diagnose Schizophrenie

                                    Kann auch sein dass du dich beim schreiben selber blockierst, da ist mehr Zeit zum Nachdenken und beim Schwimmen geht alles recht automatisch.
                                    Versuch es mal mit Malen, da brauchst du auch motorische Fähigkeiten, bist aber trotzdem mehr bei dir, also weniger Gedanken ob es nun besser klappt oder nicht.

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                                    • Re: Diagnose Schizophrenie

                                      Ja, ich versuche es mal mit Malen.
                                      Die Schrift sieht zumindest annähernd wieder so aus wie vor dem Medikament. Aber ich werde noch schnell schlapp beim Schreiben und bin etwas verkrampft in der Hand.Aber es ist auf jeden Fall schon besser geworden. Hoffentlich geht es so weiter.

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                                      • Re: Diagnose Schizophrenie

                                        Ich habe heute in einem Buch gelesen, als ich die Medikamentenzusammenstellung gemacht habe, dass jeder 2. der Erkrankten einen Rückfall innerhalb eines Jahres hat, weil er die Medikamente wegen den Nebenwirkungen absetzt. Dazu möchte ich aber nicht mehr gehören. Und ich finde es weniger schlimm, dass ich nicht so schreiben kann, als die Sehstörungen, die ich bei der ersten Einnahme des Medikaments hatte. Zum Glück sind die ganz verschwunden.

                                        Kommentar


                                        • Re: Diagnose Schizophrenie

                                          Ich finde es geht in großen Schritten voran, das musst du dir immer wieder vor Augen halten und die richtige Einstellung um einen Rückfall zu vermeiden hast du ja sowieso.

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                                          • Re: Diagnose Schizophrenie

                                            Ja, man konzentriert sich am Tag oft nur auf das, was noch nicht so gut läuft.
                                            Ich konnte anfangs nicht mal eine Minute alleine sein und wenn meine Eltern außer Haus waren, hatte ich große Angst, dass etwas passiert. Das ist nun gar nicht mehr der Fall. Dann habe ich immer schon gegen 5 geschlafen, weil ich so müde war. Essen und Sprechen konnte ich auch kaum. Das hat sich alles super wieder gemacht. Jetzt stört mich nur noch der versteifte Körper und der hindert mich am Abnehmen und etwas am Studieren. Aber versuche nicht mehr so viel Süßes zu essen und Cola Zero zu trinken und die Cholesterinwerte sind auch wieder runter gegangen dadurch. Heute hab ich beim Arzt angerufen und meine Blutwerte waren gut.
                                            Fürs Studium habe ich mir eine App aufs Handy geladen, mit der ich die orginalen Examensfragen üben kann ohne zu schreiben. Das klappt zwar noch nicht so gut, aber ich mache immerhin etwas. Freunde habe ich zum Glück auch getroffen und vor allem habe ich die Krankheit endlich akzeptiert und nehme sie ernst. Das war ja auch anfangs nicht der Fall. Und ganz wichtig die Sehstörungen, weswegen ich das Medikament abgesetzt habe, treten nicht mehr auf.

                                            So gesehen sind das wirklich gute Fortschritte und das Schreiben klingt echt eher wie ein Klacks gegen den Rest. Vielleicht muss man sich doch bewusst sein, was man alles wieder kann und einmal dankbar dafür sein.

                                            Habe mir auch ein Buch gekauft: Dankbar durch den Tag. Hoffe, dass ich mit einer positiven Einstellung endlich wieder zu mir finde und den Alltag besser bewältigen kann.

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                                            • Re: Diagnose Schizophrenie

                                              Du bekommst das alles hin, bist da schon auf einem extrem gutem Weg den manch einer nach Jahren noch nicht erkennt.

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                                              • Re: Diagnose Schizophrenie

                                                Wirklich nach Jahren erkennen das manche nicht? :-O

                                                Ich denke es war ganz gut, dass ich mir hier recht schnell Hilfe geholt habe, weil ich mir so allein vorkam. Auch mein Vater hatte ja anfangs kein Verständnis und er drängt auch heute noch etwas, dass ich schneller wieder gesund werde.
                                                Aber er sagt jetzt auch,dass ich die Tablette nehmen muss und hat wenigstens eingesehen, dass ich die Krankheit wirklich habe.
                                                Meine Psychiaterin ist auch sehr streng und sie hat mir sehr sehr deutlich gemacht, dass wenn ich die Tabletten nicht nehme alles noch viel schlimmer wird. Das hat mir auch geholfen auch wenn es sehr hart war. Aber eine gewisse Strenge ist wirklich gut.
                                                Jetzt darf ich mir nur nicht den Stress mit dem Studium machen. Ich denke ich kann dankbar sein, dass ich so gut stabil durch den Tag komme.

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                                                • Re: Diagnose Schizophrenie

                                                  Ich habe mich jetzt auch mit weiteren Medikamenten auseinander gesetzt und hoffe dadurch eher, dass meine Ärztin dann sagt, dass diese nicht so geeignet für mich sind, sodass ich noch mehr hinter meinem Medikament Abilify stehe. Weil ich überlege schon manchmal, ob es für mich nicht doch eine bessere Alternative gibt. Aber ich denke ich sollte eher zufrieden sein, dass sich alles so gut entwickelt hat.

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                                                  • Re: Diagnose Schizophrenie

                                                    Im Prinzip kann man nur genau wissen was für einen persönlich eine bessere Alternative ist, wenn man alles probiert und das halte ich für Quatsch, besonders wo es doch stetig besser wird.
                                                    Man sollte eigentlich auch nur wechseln wenn die NW nicht weggehen oder einfach nicht mehr tolerierbar sind, oder das Medi nicht so wirkt wie es soll, weil es immer ein gewisses Risiko birgt.

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