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Streß, innere Unruhe, (kleinere) Zusammenbrüche - wie komm ich da raus?

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  • Re: Streß, innere Unruhe, (kleinere) Zusammenbrüche - wie komm ich da raus?

    Guten Mittag zusammen

    Hab ne mittelprächtige Nacht und einen ebensolchen Morgen hinter mir:
    Ich hab mich seit gestern Abend doch verhältnismäßig aufgekratzt gefühlt, als ob ich zuviel Kaffee getrunken hätte. Dabei hab ich seit Sonntag keinen mehr getrunken. Beim Einschlafen dann leichtes Kopfdrücken, als ob meine Schläfen ganz leicht in nem Schraubstock eingezwängt worden wären. Und heute früh beim Aufstehen dann, als hätte ich nen leichten Mini-Kater, als wäre ich etwas übernächtigt, leicht unruhig.

    Mein HA meinte grad am Telefon, das käme wahrscheinlich von meinem Allgemeinzustand.

    Aber vor dem Hintergrund, daß ich ja eigentlich zur Ruhe kommen möchte, ist das irgendwie grad etwas unpassend Und obwohl ich doch recht wach hier vor dem PC sitze, wär's schon schön, wenn ich noch 1-2 Stündchen erholsam schlafen könnte...

    An eine Reduktion der Dosis hatte ich auch schon gedacht, die Praxishelferin meines HA's eben meinte auch, ich könnte das mal für ein paar Tage ausprobieren. Aber ich hab irgendwie Sorge, daß ich meinen Körper damit mehr durcheinanderbringe als ihm zu helfen...

    "Was tun?", sprach Zeus, und die Götter... (ich laß den Rest mal weg; vielleicht wißt ihr ja, wie der Spruch weitergeht )

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    • Re: Streß, innere Unruhe, (kleinere) Zusammenbrüche - wie komm ich da raus?

      Ich denke mal eine Reduktion wird nicht so tragisch für deinen Körper sein.
      Es dauert ja ohnehin bis die gewünschte Wirkung sich entfaltet, es muss sich auch erst mal ein Serumspiegel aufbauen, nach der kurzen Einnahmezeit dürfte da noch nicht so viel passiert sein so das der Körper durch eine geringere Dosis sehr beeinflusst würde.

      Vielleicht misst du deinen partiellen Empfindungen auch zu viel Aufmerksamkeit zu, achtest quasi bei jeder Tätigkeit genau darauf wie es dir geht. Ich kann mir vorstellen das es vielleicht besser wäre wenn du das eher im Rückblick genauer betrachtest, abends den Tag nochmal durchgehst, als wenn du schon beim Aufstehen so genau registrierst wie es sich anfühlt und so intensiv nachspürst wie es dir geht.
      Damit sagts du deinem Körper ja auch irgendwo ständig das mit ihm etwas nicht stimmt, wenn du versuchst es erst mal so als gegeben hinzunehmen bringst du mehr Normalität hinein, was sich evtl. positiv beruhigend auf deine Wahrnehmung und Symptome auswirkt.

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      • Re: Streß, innere Unruhe, (kleinere) Zusammenbrüche - wie komm ich da raus?

        Ich denke mal eine Reduktion wird nicht so tragisch für deinen Körper sein.
        Es dauert ja ohnehin bis die gewünschte Wirkung sich entfaltet, es muss sich auch erst mal ein Serumspiegel aufbauen, nach der kurzen Einnahmezeit dürfte da noch nicht so viel passiert sein so das der Körper durch eine geringere Dosis sehr beeinflusst würde.
        So würde ich das grundsätzlich auch einschätzen.
        Warte grad noch auf einen Service-Rückruf von einem Arzt meiner Krankenkasse, um mir zusätzlich zu meinem HA sicherheitshalber noch eine zweite Fachmeinung einzuholen. Und dann schau mer mol (Es tut so gut, wieder ein bißchen schmunzeln und lachen zu können. Bin zwar weit davon entfernt über'n Berg und wieder ganz ich selbst zu sein. Aber aus diesem ganz tiefen Loch etwas rausgekommen zu sein, ist einfach schön )

        Vielleicht misst du deinen partiellen Empfindungen auch zu viel Aufmerksamkeit zu, achtest quasi bei jeder Tätigkeit genau darauf wie es dir geht. ... Damit sagts du deinem Körper ja auch irgendwo ständig das mit ihm etwas nicht stimmt, wenn du versuchst es erst mal so als gegeben hinzunehmen bringst du mehr Normalität hinein, was sich evtl. positiv beruhigend auf deine Wahrnehmung und Symptome auswirkt.
        Da ist sicher was wahres dran.
        Aber auch das empfinde ich als noch schwierigen Spagat:
        Achtsamkeit auf der einen Seite, gönne ich mir genug Ruhe, lebe ich wieder zu schnell oder vielleicht doch zu langsam; es damit nicht zu übertreiben auf der anderen aus dem von Dir genannten Grund.
        Nicht zuletzt habe ich die letzten 4-5 Monate vor der jetzigen Depri eigentlich ganz "normal" gelebt, aber eben auch versucht, achtsam mit mir selbst zu sein. Trotzdem ist es so weit gekommen - oder vielleicht gerade deshalb?

        Ich weiß es (noch) nicht...

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        • Re: Streß, innere Unruhe, (kleinere) Zusammenbrüche - wie komm ich da raus?

          hi Alex,
          nur so nebenbei - hat dein arzt vor verordnung des citalopram eine blutuntersuchung bei dir angeordnet?
          wurde z.b. ausgeschlossen, daß eine schilddrüsenfehlfunktion vorliegt?
          wie sieht es mit deiner ernährung aus (u.a. vitaminversorgung, z.b. vitamin d)?
          lg, crash

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          • Re: Streß, innere Unruhe, (kleinere) Zusammenbrüche - wie komm ich da raus?

            Hi Crashdog,

            Blutuntersuchungen sind im Laufe der letzten 2-3 Jahre, glaube ich, zwei oder drei gemacht worden. Die Werte waren grundsätzlich i.O. Insb. die Schilddrüse und anderen inneren Organe sind auch dahingehend untersucht wurden, inkl. Urinprobe und mit Ultraschall. Nichts auffälliges.
            Lediglich bei der Untersuchung, die ich einmal bei einem Heilpraktiker wegen Ernährungsumstellung gemacht habe, waren ein paar Werte am Rand des Toleranzfeldes. Aber auch das ist mir gegenüber nicht als kritisch eingestuft worden.

            Meine Ernährung dürfte relativ typisch für einen etwas ernährungsbewußten, berufstätigen Familienvater sein , soll heißen:
            Ich versuche, auf vieles zu achten, aber alles geht eben mangels Zeit und Aufwand auch nicht. Ich esse sicher vergleichsweise viel Salat und Gemüse, mit Obst wird es schon etwas mauer, weil ich da seltener dran denke. Fast Food außer Döner bzw. ner Salattasche praktisch nie, Pizza und Co. ist in den letzten Jahren deutlich seltener geworden, auch weil ich sie wegen meiner Gastritis nicht mehr immer so gut vertrage.

            Für die unterstützende Vitaminversorgung nehme ich immer mal wieder, aber seeehr unregelmäßig, Centrum A-Z Vitamintabletten. Aber wahrscheinlich eben auch viel zu selten.
            Und was nützt die beste Vitamin (D)-Zufuhr, wenn ich weniger frische Luft und Sonnenlicht abbekomme als in früheren Zeiten.
            Wahrscheinlich müßte ich also auch an der Front ein bißchen was tun. Aber Zeit ist Mangelware... :/


            Mir geht's auch grad im Moment wieder schlechter:
            Hab 1-2 Stunden Mittagsschlaf gemacht; der hat für sich auch gut getan. Aber ich war schon ne halbe Stunde vorher wieder etwas down und hab das meiste nur negativ gesehen - und da kamen dann auch die körperlichen Beschwerden wie Brust- und Armbrennen wieder. Nicht stark, aber unangenehm.
            Hatte ein neues Buch angefangen, das meine Frau mir geschenkt hatte, und als auf Seite 5 oder so jemand blutüberströmt mit schlechten Nachrichten die Tür eines Gasthauses hineinkam, hatte ich plötzlich keine Lust mehr. Wo ich so drüber nachgedacht habe, ging es mir schon in den letzten 2-3 Wochen eher so, daß ich selbst nen Krimi, in dem es nen Toten gab, irgendwie seelisch nicht immer so gut verkraftet hab.

            Ich weiß nicht, ob das nur eine Folge meines depressiven Zustandes oder Teil der Ursache ist...

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            • Re: Streß, innere Unruhe, (kleinere) Zusammenbrüche - wie komm ich da raus?

              Ich weiß nicht, ob das nur eine Folge meines depressiven Zustandes oder Teil der Ursache ist...
              Meinst du damit das du Krimis nicht mehr so gut ab kannst?
              Das wird vom depressiven Zustand kommen, das gibt es häufiger, das Menschen mit Depressionen Schwierigkeiten mit bestimmten Fernsehsendungen haben. Manch einer kann sogar keine Nachrichtensendungen mehr schauen, weil sie so nahe gehen.

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              • Re: Streß, innere Unruhe, (kleinere) Zusammenbrüche - wie komm ich da raus?

                Jepp, generell alles, wo irgendwie negatives passiert, eben insb. mit Gewalt, Verletzten und Toten, geht mir aktuell doch recht nahe.
                Wird wahrscheinlich wirklich vom Zustand kommen. Und so gesehen kann ich dann auch diesbezüglich sagen, daß sich die Depri offenbar schon seit gut 2-3 Wochen angekündigt hat. Ich hab's nur mangels Erfahrung nicht erkannt.

                Bin grad auch wieder deutlich besser drauf, war zum Glück nur ein Zwischentief. War in der Stadt auf der Post ein Paket für meine Frau abholen, grad mit der Familie zu Abend gegessen, und Lächeln und Lachen kann ich auch wieder
                Ich denke, ich werd mich früher oder später an das Auf und Ab gewöhnen, dazumal sich meine Stimmung ja im Laufe der Zeit mit den Citalopram hoffentlich auch dauerhafter stabilisiert und ich ja auch anderen Stellen an den Ursachen arbeite(n werde).

                Bin heute auch drauf gekommen, daß ich offenbar schon immer ne leichte bis mittelschwere Herbst- und Wintermelancholie haben könnte, erst recht, wenn ich allein bin, so wie jetzt tagsüber. Da ist dann in den letzten Wochen einfach auch eins zum anderen gekommen, neben den größeren Brocken macht eben auch Kleinvieh Mist
                Ein sehr guter Freund brachte mich gestern dann auf die Idee, evtl. mal moderates Sonnenbaden auszuprobieren als zusätzlicher Stimmungsaufheller. Geht ja nicht darum, braungebrutzelt da rauszukommen, sondern bei unserem mitteleuropäischen Herbst- und Winterwetter einfach etwas mehr UV-Licht abzubekommen. Besagtem Freund hat das letztes Jahr wohl immer mal wieder geholfen, aus so nem herbstbedingten Stimmungstief wieder rauszukommen.
                Mal sehen, daß ich das morgen mal ausprobiere

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                • Re: Streß, innere Unruhe, (kleinere) Zusammenbrüche - wie komm ich da raus?

                  hi Alex,
                  du bist doch derzeit krank geschrieben, und zumindest da, wo ich wohne, ist es die letzten tage richtig sonnig. also geh doch mal tagsüber spazieren... ist auch eine licht-therapie.

                  nochmal zur vitaminlage - ich denke vor allem an vitamin d. ein mangel kann depressive zustände verstärken oder sogar auslösen. mittlerweile wird davon ausgegangen, daß vitamin d-mangel sehr weit verbreitet ist. wenn du das wissenschaftlich angehen willst, laß mal deinen vitaminspiegel checken, vielleicht ist da ein mangel, den du relativ leicht beheben könntest.

                  davon abgesehen könnte ich mir vorstellen, daß menschen mit gastritis, die magenschutzmittel nehmen, evtl. generell nicht so gut über essen mit den nötigen nährstoffen versorgt werden. was steht denn im beipackzettel des magenmittels?

                  manche ärzte bieten auch lichttherapie an (statt solarium). das steht auch im zusammenhang mit der körpereigenen vitamin-d-bildung.

                  das kannst du alles mal unterstützend ausprobieren, damit du weniger bis gar keine antidepressiva mehr benötigst, bis du einen neuen termin beim therapeuten hast und deine angelegenheiten mit diesem besprechen kannst.
                  (ich selbst würde ein AD nur nehmen, wenn es gar nicht mehr anders geht. es gibt aber sehr viele alternative möglichkeiten, die man zuvor mal ausprobieren kann.)

                  noch was zu den schilderungen deiner stimmungsschwankungen - du hast doch meditationserfahrung, oder? dabei geht es doch u.a. darum, gedanken + gefühle kommen zu lassen und weiterziehen zu lassen, nicht festhalten und ständig analysieren. letzteres hilft nicht, sondern verstärkt den unruhezustand noch.
                  (aber ich kann nachvollziehen, daß meditation aus einem nervlich erregten zustand heraus nicht klappt - trotzdem, es ist wichtig, sich nicht zu sehr in seine empfindungen zu vertiefen. beobachten, ggfs. aufzeichnen, fertig.)

                  last but not least: eine sensibilität gegenüber grausamen buch- oder fernsehinhalten finde ich persönlich nicht "problematisch". im gegenteil, mir wäre es lieber, wenn mehr menschen gewalt verabscheuen würden ;o) empathie und mitgefühl braucht die welt!

                  weiterhin alles gute
                  crash

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                  • Re: Streß, innere Unruhe, (kleinere) Zusammenbrüche - wie komm ich da raus?

                    Für die unterstützende Vitaminversorgung nehme ich immer mal wieder, aber seeehr unregelmäßig, Centrum A-Z Vitamintabletten. Aber wahrscheinlich eben auch viel zu selten.
                    Hallo,

                    was Ihren Vitamin-D-Spiegel angeht, können Sie - auch bei täglicher Einnahme - dieses Präparat (und viele ähnliche) komplett vergessen. Der Gehalt an Vit. D ist viel zu gering. Daß solche Dosen (5 Mikrogramm) immer noch als "100% des Tagesbedarfs" (für Erwachsene) deklariert werden (dürfen), ist fast schon eine Frechheit, da jüngere wissenschaftliche Erkenntnisse und zahlreiche Erfahrungen aus der ärztlichen Praxis einfach ignoriert werden !!

                    Ich kann jetzt nicht viel schreiben. Lesen Sie einfach dieses Buch:
                    http://www.amazon.de/Gesund-sieben-T.../dp/3939865125

                    Der Titel ist natürlich nicht ganz wörtlich zu nehmen ;-) ... und man kann es auch anderswo als bei Amazon kaufen...

                    Grüße,
                    thomas

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                    • Re: Streß, innere Unruhe, (kleinere) Zusammenbrüche - wie komm ich da raus?

                      hi Alex,
                      du bist doch derzeit krank geschrieben, und zumindest da, wo ich wohne, ist es die letzten tage richtig sonnig. also geh doch mal tagsüber spazieren... ist auch eine licht-therapie.
                      Mach ich die letzten Tage auch schon, langsam steigernd, und heute war auch wieder erste richtig längere Spaziergang in die Stadt und zurück möglich. Allerdings ist das Wetter mal so, mal so. Aber wenigstens gestern und heute Nachmittag hab ich auch noch ein paar Sonnenstrahlen abbekommen.

                      Und vorhin war ich das erste Mal in meinem Leben auf einer Sonnenbank. Es waren zwar nur 7 Minuten, und ich war ein wenig angespannt bzgl. Sonnenbrand - aber ich hab mich danach so entpannt und wohl gefühlt wie seit Tagen und Wochen nicht mehr.

                      Blöder Büroalltag, vor allem in dieser Jahreszeit... morgens dunkel, wenn man aus dem Haus geht, nachmittags dunkel, wenn man nach Hause kommt.
                      Denke, ich werde in den dunklen Monaten ab sofort Dauergast im Sonnenstudio Klar, auch nicht übertreiben, logisch. 2-3x im Monat, denke ich, ist schonmal ein Anfang.

                      Überhaupt habe ich mir heute beim Spazierengehen auch überlegt, meine Krankschreibung mehr als dringend erforderliche "Wellness-Entspannungszeit" für meine gestreßte Gesundheit zu sehen. Montag hab ich nen Termin zur Thai-Aroma-Massage Und ansonsten die Füße hochlegen, spazierengehen, machen, wozu ich Lust habe, und das Leben positiv sehen Denke, das alles ist ein guter Start.

                      davon abgesehen könnte ich mir vorstellen, daß menschen mit gastritis, die magenschutzmittel nehmen, evtl. generell nicht so gut über essen mit den nötigen nährstoffen versorgt werden. was steht denn im beipackzettel des magenmittels?
                      Der Gedanke kam mir auch schon vor nem halben Jahr nach der Bio-Impedanzanalyse durch den Heilpraktiker. Danach hätte mein Körper tatsächlich das ein oder andere Problem, manches zu verstoffwechseln.
                      Aber mein HA hat mir versichert, daß das Pantoprazol in der Hinsicht unbedenklich wäre. Im Netz stehen unterschiedliche Erfahrungsberichte - die einen sagen so, die anderen so. Wie immer wird wahrscheinlich ein Funken Wahrheit dran sein, aber ich hoffe einfach mal, daß es nicht ganz gravierend ist - immerhin brauche ich die Pantoprazol (noch). 2-3 Tage ohne, und ich hab wieder meine Problemchen mit dem Magen.

                      das kannst du alles mal unterstützend ausprobieren, damit du weniger bis gar keine antidepressiva mehr benötigst, bis du einen neuen termin beim therapeuten hast und deine angelegenheiten mit diesem besprechen kannst.
                      (ich selbst würde ein AD nur nehmen, wenn es gar nicht mehr anders geht. es gibt aber sehr viele alternative möglichkeiten, die man zuvor mal ausprobieren kann.)
                      Ist grundsätzlich auch mein Ziel.
                      Mir geht's heute schon wieder soweit normal (sehr) gut, daß ich mich fast frage, ob ich die Citalopram überhaupt gebraucht hätte... Andererseits
                      bin ich nur auch noch nie in meinem Leben soo am Boden gewesen wie am Sonntag und Montag. Ich bin im wahrsten Sinne des Wortes des Lebens müde gewesen. Das war echt ein so verdammt finsteres Loch, in das ich möglichst nicht wieder zurückfallen möchte, geschweige denn, daß ich herausfinden möchte, ob das noch tiefer runter gehen kann. Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit pur. Heilig's Blechle...

                      Ich denke, für die nächsten Wochen wird es erstmal nicht zu sehr schaden, die Citalopram weiterzunehmen, bis meine Stimmungslage ausreichend stabil ist. Und spätestens, wenn die aktuelle Packung sich dem Ende neigt, würde ich meinen HA ohnehin nochmal darauf ansprechen. Vielleicht kann ich die Dosis ja in 3-4 Wochen oder so auch schon auf die Hälfte reduzieren.
                      Je früher ich davon wieder wegkomme, umso besser. Aber ich will da jetzt auch erstmal keine überstürzten Experimente starten. Ist grad mal der erste nahezu komplett vernünftige und normale Tag gewesen

                      noch was zu den schilderungen deiner stimmungsschwankungen - du hast doch meditationserfahrung, oder? dabei geht es doch u.a. darum, gedanken + gefühle kommen zu lassen und weiterziehen zu lassen, nicht festhalten und ständig analysieren. letzteres hilft nicht, sondern verstärkt den unruhezustand noch.
                      Naja, ich habe 1,5 Jahre Yoga gemacht. Ausgesprochene Meditationserfahrung habe ich da noch nicht. Und mit diesem ganzen "Gedanken und Gefühle kommen und ziehen lassen, ohne sie zu bewerten" tue ich mich nach wie vor ziemlich schwer.

                      Hab aber auch schon überlegt, in den nächsten paar Monaten vielleicht mal einen Intensiv-Yoga- oder Meditationskurs zu belegen. Drei Monate Indien wird kaum drin sein, aber vielleicht tut's ja schon ein Wochenendseminar fernab vom häuslichen Trubel

                      last but not least: eine sensibilität gegenüber grausamen buch- oder fernsehinhalten finde ich persönlich nicht "problematisch". im gegenteil, mir wäre es lieber, wenn mehr menschen gewalt verabscheuen würden ;o) empathie und mitgefühl braucht die welt!
                      Da bin ich absolut Deiner Meinung. Ich brauche schon keine Gewalt in meinem Leben.
                      Trotzdem ist's irgendwie irritierend und blöd, wenn man plötzlich keinen Krimi mehr gucken oder lesen kann. Oder in meinem Fall ganz besonders kein Star Wars oder Herrn der Ringe... Oder keine Fantasy-RPG's am PC. Aber zum Glück hat sich auch das wieder etwas gelegt - gestern Abend konnte ich über die erwähnte Stelle dann problemlos und entspannt hinweglesen

                      nochmal zur vitaminlage - ich denke vor allem an vitamin d. ein mangel kann depressive zustände verstärken oder sogar auslösen. mittlerweile wird davon ausgegangen, daß vitamin d-mangel sehr weit verbreitet ist. wenn du das wissenschaftlich angehen willst, laß mal deinen vitaminspiegel checken, vielleicht ist da ein mangel, den du relativ leicht beheben könntest.
                      Ich kann jetzt nicht viel schreiben. Lesen Sie einfach dieses Buch:
                      http://www.amazon.de/Gesund-sieben-T.../dp/3939865125
                      Schon bestellt, danke für den Tipp
                      Nach allem, was ihr schon zu dem Thema geschrieben habt und was zu dem Buch bei Amazon steht inkl. der über 120 positiven Bewertungen, bin ich eigentlich sofort überzeugt gewesen. Und wenn ich dann noch meinen Bewegungs- bzw. Sonnenlicht"mangel" hinzurechne, wundert mich mittlerweile wenig...
                      Werde meinen HA am Montag mal auf einen entsprechenden Vitamin-Check ansprechen. Weiß nicht, ob der sowas macht, oder ob ich da vielleicht zu ner Ernährungsberatung muß oder so. Werde auch nochmal nachsehen, ob der Wert vielleicht vom Heilpraktiker damals bestimmt worden ist; muß die Unterlagen nur erst wieder raussuchen.


                      Auf jeden Fall danke ich euch allen für eure Beiträge, Ratschläge und Aufmunterungen. Hab mit diesem Forum echt einen Glücksgriff getan, obwohl ich an dem Tag schon ziemlich down gewesen bin. Glück darf der Mensch haben - und ist ja auch nicht verboten
                      Und sorry für den langen Roman...

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                      • Re: Streß, innere Unruhe, (kleinere) Zusammenbrüche - wie komm ich da raus?

                        Mach ich die letzten Tage auch schon, langsam steigernd, und heute war auch wieder erste richtig längere Spaziergang in die Stadt und zurück möglich. Allerdings ist das Wetter mal so, mal so. Aber wenigstens gestern und heute Nachmittag hab ich auch noch ein paar Sonnenstrahlen abbekommen.
                        Und vorhin war ich das erste Mal in meinem Leben auf einer Sonnenbank. Es waren zwar nur 7 Minuten, und ich war ein wenig angespannt bzgl. Sonnenbrand - aber ich hab mich danach so entpannt und wohl gefühlt wie seit Tagen und Wochen nicht mehr. (....)
                        Werde meinen HA am Montag mal auf einen entsprechenden Vitamin-Check ansprechen. Weiß nicht, ob der sowas macht, oder ob ich da vielleicht zu ner Ernährungsberatung muß oder so. Werde auch nochmal nachsehen, ob der Wert vielleicht vom Heilpraktiker damals bestimmt worden ist; muß die Unterlagen nur erst wieder raussuchen.
                        Die Bestimmung des Vitamin-D-Serumspiegels ist über den Hausarzt sicher möglich. Also Blutentnahme beim Arzt, das Blut wird dann an ein Labor geschickt. Der zu messende Wert heißt 25-OH-Vitamin-D oder (synonym) 25-Hydroxy-Colecalciferol. -- Evtl. zahlt das die GKV nicht, dann ist mit Kosten von rund 30 bis 35 Euro zu rechnen.

                        Die Sonnenstrahlen heute nachmittag mögen wohltuend gewesen sein, haben aber nicht zu einer Vitamin-D-Bildung in Ihrer Haut geführt (zu geringe UVB-Intensität durch zu tiefen Sonnenstand in dieser Jahreszeit). Solarium kann einen Effekt haben, sollte aber wirklich maßvoll genutzt werden.

                        Am schnellsten kann man den mehr oder weniger leeren "Vitamin-D-Speicher" mit geeigneten Präparaten auffüllen. Das ist in Dr. von Heldens Buch gut beschrieben.
                        Wenn eine Messung des o.g. Serumspiegels ansteht, sollte man in den Tagen zuvor keine sehr hohen Vit.-D-Dosen einnehmen, da das den Messwert verfälschen könnte. (Diese Bestimmung genau durchzuführen, dürfte technisch gar nicht so einfach sein, denn es geht um den Bereich zwischen ca. 5 und 100 ng (Milliardstel Gramm) pro ml Serum. Da das Vit. D eigentlich ein Hormon ist, sind solche geringen Mengen dennoch von großer Bedeutung.)

                        Noch 2 Links zum Thema:
                        www.dr-gahlen.de/vitamin-d.htm
                        www.praxis-bismarckplatz.de/leistungen_vitD.html

                        Ein gutes Buch wäre auch noch "Heilkraft D" von Nicolai Worm. Da braucht man aber einige Zeit zum Lesen.

                        Manche bestellen Vitamin-D-Präparate bei (ausländischen) Versendern. Da bin ich allerdings etwas skeptisch und habe selbst bisher nur Präp. eingenommen, die hier (Deutschland) apothekenpflichtig sind.

                        Gute Wünsche,

                        th.

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                        • Re: Streß, innere Unruhe, (kleinere) Zusammenbrüche - wie komm ich da raus?

                          Die Bestimmung des Vitamin-D-Serumspiegels ist über den Hausarzt sicher möglich. Also Blutentnahme beim Arzt, das Blut wird dann an ein Labor geschickt. Der zu messende Wert heißt 25-OH-Vitamin-D oder (synonym) 25-Hydroxy-Colecalciferol. -- Evtl. zahlt das die GKV nicht, dann ist mit Kosten von rund 30 bis 35 Euro zu rechnen.
                          Daran soll es nicht scheitern

                          Die Sonnenstrahlen heute nachmittag mögen wohltuend gewesen sein, haben aber nicht zu einer Vitamin-D-Bildung in Ihrer Haut geführt (zu geringe UVB-Intensität durch zu tiefen Sonnenstand in dieser Jahreszeit). Solarium kann einen Effekt haben, sollte aber wirklich maßvoll genutzt werden.
                          Daß das mit dem niedrigen Sonnenstand nicht soo viel bringt, denke ich mir auch. Besser als nichts ist's aber sicher.
                          Und deswegen ja eben auch das Solarium als Ergänzung - auch hier dürfte Kleinvieh Mist machen.

                          Wenn eine Messung des o.g. Serumspiegels ansteht, sollte man in den Tagen zuvor keine sehr hohen Vit.-D-Dosen einnehmen, da das den Messwert verfälschen könnte.
                          Ok.
                          Vermute aber mal, wenn die Dosis in meinem Centrum-Präparat soo niedrig ist, wie von Ihnen und in der neuesten Wissenschaft beschrieben, dann dürfte ich die erstmal weiter nehmen können. Einen nennenswerten Verfälschungseffekt kann ich mir dann eher nicht vorstellen.

                          Manche bestellen Vitamin-D-Präparate bei (ausländischen) Versendern. Da bin ich allerdings etwas skeptisch und habe selbst bisher nur Präp. eingenommen, die hier (Deutschland) apothekenpflichtig sind.
                          Nee, von solchen falschen Sparmaßnahmen bei Medikamenten u.ä. halte ich auch nichts. Wer weiß, was da evtl. beigepanscht ist. Am besten noch im Internet bestellt... *Augen-roll*

                          Nochmals danke

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                          • Re: Streß, innere Unruhe, (kleinere) Zusammenbrüche - wie komm ich da raus?

                            Vermute aber mal, wenn die Dosis in meinem Centrum-Präparat soo niedrig ist, wie von Ihnen und in der neuesten Wissenschaft beschrieben, dann dürfte ich die erstmal weiter nehmen können. Einen nennenswerten Verfälschungseffekt kann ich mir dann eher nicht vorstellen.
                            Ich auch nicht. Diese 5 µg Vitamin D entsprechen 200 IE (Internationale Einheiten). Zur Behandlung von - nachgewiesenem - Vitamin-D-Mangel gibt es, nicht ohne Grund, ein Präparat, bei dem jede Kapsel 20.000 IE enthält, also die hundertfache Dosis. Diese Menge kann der menschliche Körper pro Tag auch ungefähr selbst bilden -- bei kräftiger Besonnung und wenn noch keine Altershaut besteht.

                            Für Erwachsene mit Körpergewicht im Normalbereich (um 70 kg) gilt als Faustregel, daß die Einnahme von 10.000 IE den 25-OH-D-Wert um ca. 1 ng/ml anhebt.

                            Zur "Verteidigung" der Pillenhersteller könnte man übrigens anführen, daß die DGE noch bis Ende 2011 genau diese 5 µg pro Tag empfohlen hat. Das wurde dann mal eben vervierfacht. Wobei aber auch mit 20 µg täglich noch kein guter 25-OH-D-Wert zu erreichen ist.
                            http://www.test.de/Vitamin-D-Deutsch...in-D-4318806-0

                            Zum Vit. D in Nahrungsmitteln gibt es hier einige, durchaus amüsante, Ausschnitte aus einem Vortrag:
                            http://www.youtube.com/watch?v=SClZcFQWYLw

                            Lachen ist gesund...

                            Grüße,
                            th.

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                            • Re: Streß, innere Unruhe, (kleinere) Zusammenbrüche - wie komm ich da raus?

                              Moin,

                              so, war eben bei meinem HA:
                              Ich hab für Mittwoch einen Termin zur Bestimmung meines Vitamin-D-Wertes. Aber überzeugt davon, daß ich mit Vitamin-D-Mangel vielleicht ein Problem haben könnte, war er nicht. Nach seiner Aussage bestünde ein solches Problem auch in unseren Breitengraden nicht bei jungen Menschen meines Alters, wenn, dann nur bei älteren. Ein Sonnenbad pro Monat sei auch in den dunklen Jahreszeiten ausreichend, und ich solle auch die Wirkung von normalen Glüh- und Halogenlampen nicht unterschätzen.

                              Ich werde jetzt mal sehen, was am Mittwoch für ein Wert rauskommt.
                              Das Buch von Amazon ist heute auch schon angekommen. Und je nach dem, setze ich mich vielleicht auch einfach mal mit dem Autor = Arzt in Verbindung. Vielleicht fahr ich dafür an nem Tag auch mal hin, der hat seine Praxis in NRW, wenn ich das richtig gesehen habe.


                              Ansonsten mache ich heute wieder ein wenig mit innerer Unruhe, vom Bauchgefühl her, herum. Davon abgesehen geht's mir ziemlich gut, aber ich lasse mich immer noch leicht und unnötig in Streß versetzen. Vielleicht hätte ich die eine Tasse Kaffee heute Morgen nicht trinken sollen; war im Prinzip die erste seit ner Woche abgesehen von ner kleinen mit viel Milch am Samstag. Werde mich ansonsten heute überwiegend mit Tee "abfüllen"

                              Warum fällt es mir nur so irre schwer, locker zu lassen und mich nicht unter (hausgemachten) Druck und Rechtfertigungszwang setzen zu lassen?

                              Und wie ist es eigentlich den Yoga- und Meditationserfahrenen unter euch am Anfang ergangen - hattet ihr da anfangs ebenfalls Anlaufschwierigkeiten, euch darauf zu konzentrieren und den Rest des (Sorgen)Lebens für die Zeit außen vor zu lassen? Mir fällt das selbst nach den anderthalb Jahren, die ich das schon gemacht habe, häufig ziemlich schwer, weil mein Gedanken immer bei irgendetwas anderem sind - Dinge, die getan werden müßten oder sollten; Dinge, die ich temporär vielleicht lieber täte; Dinge, die im Job liegengeblieben sind oder nicht so gut liefen; etc.
                              (BTW: Morgen Abend um 18 Uhr geht mein Yoga-Kurs auch wieder los. Hab mich eben auf dem Rückweg vom Arzt angemeldet und hatte Glück, daß noch ein Platz frei war )

                              Echt blöd mit diesen eingefahrenen Spuren in den Denkmustern :/

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                              • Re: Streß, innere Unruhe, (kleinere) Zusammenbrüche - wie komm ich da raus?

                                Machst du denn die Entspannungstechniken im stillen Kämmerlein, oder mit einer CD die Instruktionen gibt, bzw. Musik abspielt?
                                Ich kann damit eigentlich nicht viel anfangen, habe aber das Gefühl das es besser klappt wenn das Ganze mit Anleitung gemacht wird. Vielleicht weil bestimmte Übungen, Stille und womöglich noch Augen schließen für mich nicht passen, wenn jemand babbelt ist es besser.
                                Man muss es auch regelmäßig machen, mehrmals die Woche und da macht halt auch die Übung den Meister, vielleicht musst du auch erst mal lernen die Sorgen des Lebens als normalen Bestandteil des Lebens zu sehen und damit etwas mehr innere Ruhe zu finden.

                                Bei Tee musst du auch aufpassen, grüner, weißer und schwarzer Tee sind auch nicht ohne.

                                Du solltest auch acht geben das du dich nicht zu sehr auf Möglichkeiten versteifst die Geld kosten, nur um eine psychische Diagnose zu widerlegen.
                                So wie du dich hier in deine Befindlichkeiten und unerledigtes vertiefst ist es für mich nicht verwunderlich wenn das Folgen für die Psyche hat, da solltest du in jedem Fall dran arbeiten, unabhängig von deinem Vitamin D Wert.

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                                • Re: Streß, innere Unruhe, (kleinere) Zusammenbrüche - wie komm ich da raus?

                                  Naja, um ehrlich zu sein, habe ich die Übungen bisher fast immer nur während der Kursstunden gemacht. Zuhause ist da auch wegen meines Sohnes nicht immer die Ruhe zu, außer später am Abend, wo ich aber meistens auch schon wieder so platt bin, daß ich nur noch schlafen gehen möchte.
                                  Ne CD habe ich entsprechend noch nicht, könnte mir aber gut vorstellen, daß das hilft. Hast Du nen Tipp für ne gute CD?
                                  Ansonsten wie Du sagst: Übung macht den Meister...

                                  Ich trinke i.d.R. nur Kräutertees, Pfefferminz, Süßholz, Lavendel, Kamille, Fenchel, Anis, so was in der Richtung, mitunter auch als Mischung (Teebeutel).

                                  Ansonsten ist schon klar, daß es ohne Arbeit an und in mir selbst nicht geht. Aber ein paar unterstützende Maßnahmen als äußerer Rahmen schaden sicher auch nichts. Ich will schon keine psychische Diagnose widerlegen, mir ist bewußt, daß ich ein paar "Macken" habe, die entschärft werden müssen.
                                  Ich hab nur wie gesagt auch immer noch nicht so richtig raus, wie ich das anstellen soll - egal, wie lang der Weg sein mag. Wie fährt man übermäßigen Perfektionismus, Kontrollwunsch /-zwang und Rechtfertigungszwang zurück, wenigstens dann, wenn es (meistens) gar nicht angebracht ist? Nur darüber, es sich immer und immer wieder zu sagen, sich zur Ruhe zu rufen und tief durchzuatmen? Und das über Wochen und Monate hinweg?
                                  Ich denke schon, daß es bei mir (bewußt) größtenteils "Klick" gemacht hat und ich auch etwas ändern möchte. In so ein Loch wie vor ner Woche will ich so schnell nicht wieder reinfallen. Nur ich seh den Weg irgendwie noch nicht.

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                                  • Re: Streß, innere Unruhe, (kleinere) Zusammenbrüche - wie komm ich da raus?

                                    hi Alex,
                                    du bist es halt (wie so viele von uns) gewohnt, täglich im hamsterrad zu rennen, und nun, wo du erschöpft bist, denkst du, du kannst durch alle möglichen maßnahmen/aktionen zur ruhe kommen. dabei tauschst du nur ein hamsterrad gegen ein anderes aus.
                                    yoga, meditation, alle möglichen entspannungstechniken funktionieren nicht bei einem völlig überaktiven geist. zwing dich doch nicht zu dingen, die du überhaupt nicht tun kannst im moment. hör lieber auf deine innere stimme, die sagt dir schon, was du brauchst. aber wirklich hinhören! auch wenn's unangenehm wird, d.h. du solltest absolut ehrlich zu dir sein. was (abgesehen von medikamenten) brauchst du, um zur ruhe zu kommen (NICHT, um weiterzurennen)?

                                    vielleicht wäre es gut, wenn du erstmal überhaupt den wunsch hättest, zur ruhe zu kommen. mir scheint, du bist noch nicht soweit.
                                    perfektionismus ist auch nur so ein ding, mit dem wir uns das leben schwer machen (weil es sonst zu langweilig wäre? oder wir sonst mehr mit uns selbst konfrontiert wären, wenn wir das lassen würden?). frag dich mal, warum du an diesem perfektionismus festhalten willst. das ist eine art von energieverschwendung, aber: es ist auch eine gewohnheit, ein muster, das man verfolgt, weil man z.b. das "chaos" fürchtet (warum eigentlich? und wer sagt, daß das chaos ausbricht, wenn mal nicht alles "perfekt" funktioniert? das ist doch sowieso eine illusion! es gibt keine perfekten menschen...! und man bekommt auch keine anerkennung für perfektionismus, der geht anderen im zweifel auf die nerven.).
                                    mir fällt gerade ein, ein haushalt mit kleinem kind ist doch auch immer ein wenig "chaotisch" (was ich sehr sympathisch finde!). wie kommst du damit zurecht?

                                    (was ich dir hier rate, praktiziere ich derzeit selbst. ich bin allerdings schon "weiter" als du, ich bin zur zeit in meiner 3. schweren gesundheitlichen krise und zur heilung ist gutes stressmanagement absolut wichtig. in meiner 1. krise war ich so drauf wie du - auf alles reagieren, alle tips annehmen und alles ausprobieren, obwohl ich nur eins gebraucht hätte - RUHE und sehr gerne das nötige verständnis meiner mitmenschen! aber ich konnte/wollte das zu dem zeitpunkt nicht akzeptieren. was soll ich sagen, der mensch braucht so lange wie er braucht, bis er merkt, was er braucht ;o))

                                    glg, crash

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                                    • Re: Streß, innere Unruhe, (kleinere) Zusammenbrüche - wie komm ich da raus?

                                      Hast Du nen Tipp für ne gute CD?
                                      Ansonsten wie Du sagst: Übung macht den Meister...
                                      ich finde progressive Muskelentspannung am interessantesten (kommt vielleicht auch deiner Kontrollwut entgegen;-)), vor allem weil man sie auch im Alltag einsetzen kann und auch etwas den eigenen Bedürfnissen anpassen kann.

                                      >>> Wie fährt man übermäßigen Perfektionismus, Kontrollwunsch /-zwang und Rechtfertigungszwang zurück, wenigstens dann, wenn es (meistens) gar nicht angebracht ist? Nur darüber, es sich immer und immer wieder zu sagen, sich zur Ruhe zu rufen und tief durchzuatmen? Und das über Wochen und Monate hinweg?<<<

                                      Ja, sich immer wieder Stopp sagen und auch drüber nachdenken was dir diese Kontrolle gibt, was passiert wenn du das nicht tust?
                                      Überlege welche Argumente dafür sprechen und dann welche dagegen und verinnerliche diese Gegenargumente so das du sie immer abrufen kannst wenn du wieder kontrollieren willst.

                                      Ich finde auch das du sehr schnell von einem zum anderen switchst und auch zu viel auf einmal versuchst.
                                      Mach langsam, versuch ein, zwei Sachen aber die dafür richtig und über einen längeren Zeitraum (ansonsten ist die Zeit zu kurz um eine Wirkung zu bemerken), mit der Zeit wirst du herausfinden was hilft und womit du am Besten klar kommst.

                                      Reicht es nicht erst mal dich mit Entspannungstechniken und Sport zu beschäftigen? Außerhalb dessen hast du ja ohnehin genug mit dir und der Bewältigung des Alltags zu tun.
                                      Warum nicht erst mal ein paar Wochen bei diesen beiden Dingen bleiben, anstatt schon den nächsten Möglichkeiten nachzuhechten und dich gedanklich schon mit der übernächsten zu beschäftigen.
                                      Wie willst du denn eine Sache ernsthaft praktizieren und dich ganz darauf konzentrieren, wenn du parallel schon wieder 10 neue Möglichkeiten im Kopf hast, so bekommst du nie die nötige Ruhe und Gelassenheit. Eins nach dem anderen, schön gemächlich und dafür richtig und intensiver.

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                                      • Re: Streß, innere Unruhe, (kleinere) Zusammenbrüche - wie komm ich da raus?

                                        Aber überzeugt davon, daß ich mit Vitamin-D-Mangel vielleicht ein Problem haben könnte, war er nicht. Nach seiner Aussage bestünde ein solches Problem auch in unseren Breitengraden nicht bei jungen Menschen meines Alters, wenn, dann nur bei älteren. Ein Sonnenbad pro Monat sei auch in den dunklen Jahreszeiten ausreichend, und ich solle auch die Wirkung von normalen Glüh- und Halogenlampen nicht unterschätzen.
                                        Hallo,

                                        derartiges - Verzeihung - Geschwätz bekommen wohl recht viele Patienten zu hören, wenn sie ihren Arzt auf Vit. D ansprechen. Da weiß man schon bald nicht mehr, ob man lachen oder weinen soll. Die diesbezügliche Uninformiertheit immer noch vieler Ärzte finde ich einfach erschreckend.

                                        Die schlechte Vitamin-D-Versorgung eines großen Teils der Bevölkerung, auch bei jungen Menschen, ist längst erwiesen. Nur 2 Links auf die Schnelle:
                                        http://www.kinderaerzte-im-netz.de/b...4676&nodeid=26
                                        www.rki.de/SharedDocs/FAQ/vitamind3/FAQ05.html

                                        ... wobei die auf der RKI-Seite zu lesende Einstufung von 25 bis <50 nmol/l ( = 10 bis 20 ng/l) als "milder" Vitamin-D-Mangel allerdings höchst fragwürdig ist. Stand der Wissenschaft ist, daß ein 25-OH-D-Wert unter 75 nmol/l gesundheitlich nachteilig ist.

                                        Grüße,
                                        thomas

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                                        • Re: Streß, innere Unruhe, (kleinere) Zusammenbrüche - wie komm ich da raus?

                                          Hallo zusammen,

                                          so, das Ergebnis des Vitamin-D-Bluttests ist da: 10 ng/ml !!!!!! Knapp über der Nachweisgrenze…

                                          Hatte ja erwartet, daß der Wert nicht so berauschend sein würde – daß er so erschreckend niedrig sein würde, find ich dann schon etwas heftig – uups :-O
                                          Aber ok – ist ja zum Glück etwas, was sich gut beheben läßt

                                          Leider hab ich erst für nächste Woche Donnerstag nen Termin bei meinem Hausarzt zur Therapiebesprechung bekommen, er hat diese Woche Urlaub.

                                          Um jetzt nicht so lange warten zu müssen, hab ich mir zwischenzeitlich online schonmal von Vitaplex die 2.000er Tropfen bestellt. 90% sämtlicher Rezension zu allen Vitamin-D-Präparaten sind so überzeugend positiv, daß ich mir jetzt nicht vorstellen kann, daß die 2.000er Dosis im ersten Schritt schädlich ist. Immerhin sollen rund 4.500 erforderlich sein, um bei nem Erwachsenen einen Level von 32 ng/ml überhaupt zu halten (Quelle Wikipedia).
                                          Und im besten Fall nutzt es eben schon was
                                          Werde das natürlich auch meinem Arzt sagen – wenn er dann noch nen Packen draufsetzt, ok, i.O. Ich erwarte aufgrund seiner in dieser Hinsicht aber doch recht konservativen Sichtweise eher, daß er mich maximal auf ne 1.000er setzen wird. Aber warten wir’s mal ab.

                                          Auf jeden Fall habe ich jetzt endlich mal nen konkreten Stellhebel gefunden, an dem ich auch kurzfristig etwas bewegen und hoffentlich Erfolge sehen kann.
                                          Ist natürlich nicht das Allheilmittel, keine Frage: Ich habe die ein oder andere Eigenheit, die ich im Laufe der Zeit entschärfen möchte, ich möchte wieder mehr Gelassenheit an den Tag legen etc. Und nen neuen Job brauche ich kurz- bis mittelfristig sicher auch, ist mir u.a. gestern Morgen beim Aufstehen wieder einmal sehr deutlich bewußt geworden.
                                          Aber ich denke schon auch, daß mir ein ausgeglichenerer Vitamin-D-Haushalt dabei nutzen wird

                                          Ansonsten bin ich der letzten Woche ziemlich stabil gut drauf und hab mich weitestgehend berappelt.
                                          Ich hoffe mal, daß es jetzt halbwegs konstant, wenn auch vielleicht langsam, weiter bergauf geht und ich das tiefste Tal hinter mir gelassen habe

                                          Nochmals danke an euch, vor allem auch wegen des Tipps mit dem Vitamin D

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                                          • Re: Streß, innere Unruhe, (kleinere) Zusammenbrüche - wie komm ich da raus?

                                            ".weiter bergauf geht und ich das tiefste Tal hinter mir gelassen habe "

                                            Trotzdem wäre es schön, wenn wir auch von dem "bergauf" und dem Dauerplateau, das dann kommt, hören können.

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                                            • Re: Streß, innere Unruhe, (kleinere) Zusammenbrüche - wie komm ich da raus?

                                              Hallo Alex,

                                              anscheinend lag ich mit meiner Vermutung nicht ganz verkehrt.... Selbst wenn der Messwert ungenau sein sollte und Sie in Wirklichkeit 12 oder 15 ng/ml haben sollten, wäre das ja auch noch ein ziemlich schlechter Wert.

                                              Um rasch in einen besseren Bereich zu kommen, können Sie für einige Zeit auf jeden Fall mehr als 2.000 IE pro Tag zuführen. Nehmen Sie ruhig ca. 3 Wochen lang 6.000 bis 8.000 IE pro Tag (zu den Mahlzeiten, vielleicht einfach das Öl auf's Essen tropfen), oder orientieren Sie sich gleich an der "Setup"-Methode von Dr. von Helden. (Konnten Sie das Buch zwischenzeitlich lesen?)

                                              Meist wird Vitamin D ja gut vertragen. Manche vertragen es anscheinend erst, wenn sie zusätzlich Magnesium einnehmen:
                                              http://www.ht-mb.de/forum/showthread...agnesium-super!!!

                                              Da Mg auch "gut für die Nerven" sein soll ("Anti-Stress-Mineral"), wäre das ja durchaus zu erwägen.

                                              Dr. v. Helden schreibt dazu:
                                              http://www.vitamindelta.de/magnesium...vitamin-d.html

                                              So, ich sollte mich mal Richtung Bett begeben.

                                              Vielleicht können Sie hier ja gelegentlich schreiben, ob Sie eine Verbesserung erreichen konnten.

                                              Grüße,
                                              th.

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                                              • Re: Streß, innere Unruhe, (kleinere) Zusammenbrüche - wie komm ich da raus?

                                                Trotzdem wäre es schön, wenn wir auch von dem "bergauf" und dem Dauerplateau, das dann kommt, hören können.
                                                Selbstverständlich, hatte ich ohnehin vor.
                                                Bei allem aktuellen Optimismus bin ich aber davon abgesehen auch realistisch genug zu wissen, daß sich im Laufe der Zeit sicher auch mal der ein oder andere Rückschlag auftun wird. Es wäre vermessen anzunehmen, daß ab jetzt alles reibungslos verlaufen wird - dazumal ich ja auch eine Reihe von Problemen überhaupt erst noch richtig anpacken muß. Und da möchte ich natürlich auch die Ratschläge von tired und crashdog beherzigen, die Dinge mit mehr Ruhe anzugehen.
                                                Trotzdem zählt ja auch das Prinzip "Hoffnung"

                                                Um rasch in einen besseren Bereich zu kommen, können Sie für einige Zeit auf jeden Fall mehr als 2.000 IE pro Tag zuführen. Nehmen Sie ruhig ca. 3 Wochen lang 6.000 bis 8.000 IE pro Tag (zu den Mahlzeiten, vielleicht einfach das Öl auf's Essen tropfen), oder orientieren Sie sich gleich an der "Setup"-Methode von Dr. von Helden. (Konnten Sie das Buch zwischenzeitlich lesen?)
                                                Ja, habe ich, zumindest den größten Teil. Ich kann mich der vereinzelten Kritik, der Autor würde sich in seinen Argumenten zu häufig wiederholen, irgendwo anschließen - deswegen habe ich dann irgendwann angefangen, einzelne Passagen nur noch zu überfliegen.
                                                Was aber nichts daran ändert bzw. geändert hat, daß er mich überzeugen konnte.

                                                Was die Setup-Methode angeht, so bin ich da zwischenzeitlich aber etwas skeptischer geworden:
                                                Ich habe im Netz zwischenzeitlich an verschiedenen Stellen Kommentare gelesen, wonach einzelne durchaus so ihre Probleme mit hohen Start-Dosen hatten... wenn auch keine gravierenden.
                                                Weiterhin will ich meinen Hausarzt nicht komplett überrollen - er ist abgesehen von seiner Sichtweise in Bezug auf Vitamin D ein echter hervorragender Arzt, mit dem ich sehr zufrieden bin. Und wer weiß: Vielleicht kann ich ihn ja sogar anhand meines Falles überzeugen, so daß andere Patienten zukünftig auch besser davon profitieren können Dann wäre es eher schlecht, ihn nächste Woche Donnerstag vor vollendete Tatsachen zu stellen.
                                                Deswegen lasse ich es etwas langsamer angehen. Immerhin habe ich den V-D-Mangel sicher auch nicht erst seit 2-3 Wochen - da kommt es jetzt auf eine Woche mehr oder weniger auch nicht mehr an
                                                An 4.000-6.000 IE in den ersten Tagen - also 2-3 Tropfen - hatte ich aber auch schon gedacht.

                                                Meist wird Vitamin D ja gut vertragen. Manche vertragen es anscheinend erst, wenn sie zusätzlich Magnesium einnehmen: http://www.ht-mb.de/forum/showthread...agnesium-super!!!
                                                Habe ich mir durchgelesen und dann auch nochmal meine Blutanalyse vom Heilpraktiker zu Rate gezogen:
                                                Zumindest im Frühjahr diesen Jahres war mein Mg-Wert absolut im grünen Bereich, irgendwas zwischen 0,85 und 0,9 mmol/l bei einem Toleranzbereich zwischen 0,65 und 1,07 - wobei die äußersten Werte natürlich schon kritisch sind, klar. Ist leider nur graphisch dargestellt ohne konkreten Meßwert, deswegen kann ich die 0,85 - 0,90 leider nur abschätzen.

                                                Trotzdem mal ne Frage zu dem MgCl: Wie häufig wendet man so ein Fußbad an? Täglich, wöchentlich....?


                                                So, muß jetzt auch mit meinem Froh-Morgens-Programm weitermachen - den Kleinen fertigmachen, frühstücken, aus'm Haus ins Büro

                                                Wie gesagt werde ich hier auf jeden Fall immer wieder berichten, wie die Fortschritte stehen, wie sich die Behebung des Vitamin-D-Mangels auswirkt, etc.

                                                Wünsche allen schonmal einen schönen Mittwoch.

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                                                • Re: Streß, innere Unruhe, (kleinere) Zusammenbrüche - wie komm ich da raus?

                                                  Guten Morgen

                                                  glaube, so langsam werde ich selbst zum Vitamin-D-Missionar Ich habe gestern noch meinem Vater und zwei Freunden von meinem VD-Mangel berichtet und den ganzen möglichen körperlichen und psychischen Folgen, und alle drei waren ebenfalls sehr schnell davon überzeugt, sich selbst demnächst einmal testen zu lassen.
                                                  Ich selbst bin immer noch ein wenig perplex, nachdem ich auch gestern noch an vielen Stellen im Netz gelesen habe, wie weit verbreitet der Mangel in unseren Breitengraden ist und bei wie vielen Beschwerden er mal mindestens als Katalysator zu wirken scheint. Echt der Hammer.

                                                  Aber der Hauptgrund, warum ich heute früh kurz schreibe, ist, daß ich mein Citalopram ab heute auf 10mg reduzieren werde:
                                                  Ich hab gestern um 9h00 die Einnahme schlichtweg vergessen, obwohl mich mein Outlook sogar noch dran erinnert hat. Aber so ist das eben manchmal...
                                                  Auf jeden Fall war ich dann erst noch lange am überlegen, ob ich die Tablette noch um 14/15 Uhr nach nehmen sollte. Da ich mir aber gleichzeitig auch nicht 100%ig sicher gewesen, sie auch wirklich noch nicht genommen zu haben, habe ich mich dann entschlossen, die Tablette besser erst heute Morgen wieder einzunehmen.
                                                  Naja, und dabei ging mir dann gestern Nachmittag durch den Kopf:
                                                  Falls die Vitamin-D-Supplementierung auch bei mir so gute Erfolge zeigen sollte wie bei den meisten anderen, dann sollte ich eigentlich ab Beginn der "Therapie" innerhalb einiger Wochen eine spürbare Verbesserung erfahren: Stimmung/Depression, Magen, meine Gräse- und Hausstauballergie, etc.

                                                  Und darauf dachte ich mir dann: Ich nutze die vergessene Tablette quasi als Gelegenheit, die Dosis ab heute schonmal zu halbieren. Ich werde jetzt die nächsten 2-3 Wochen - auf eigene Faust; mein HA ist wie gesagt in Urlaub - schonmal auf 10mg runterfahren und sehen, wie es mir geht. Gleichzeitig dürften in den nächsten Tagen die VD-Tropfen eintreffen, und wenn ich mit denen mit rund 4.000 - 8.000 IE loslege, müßte sich da ja auch innerhalb einiger Tage schon eine Besserung zeigen. Und so spüre ich vielleicht auch besser, wie die VD-Tropfen anschlagen - positiv wie ggfs. negativ -, weil der Effekt dann (hoffentlich) nicht so stark vom Citalopram überlagert wird.

                                                  Wäre wirklich ne schöne Sache, wenn ich auf diese Weise das Citalopram zügig durch Vitamin D abgelöst bekäme.

                                                  Drückt mir mal die Daumen

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                                                  • Re: Streß, innere Unruhe, (kleinere) Zusammenbrüche - wie komm ich da raus?

                                                    Hallo Alex,

                                                    ich halte es für einen Fehler die Dosis zu reduzieren, zumal du ja wohl auch schon eine Besserung gespürt hast.
                                                    Ich würde das erst machen wenn der Vitamin D Haushalt in der Reihe ist, Citalopram 10 mg.enthält, so viel ich weiß, ohnehin nur 5mg von dem Stoff der wirklich wirkt, also gar nicht mal so viel.
                                                    Natürlich musst du das selber am Besten wissen, aber du bist in meinen Augen mal wieder viel zu schnell mit den Folgerungen und daraus resultierenden Taten, dein Enthusiasmus in allen Ehren aber das Vitamin wirkt noch nicht und wenn du reduzierst lässt die Wirkung vom Cita nach was sich bemerkbar machen könnte. Warum wartest du nicht bis dein Vitamin D Haushalt aufgefüllt ist und reduzierst dann ganz langsam? Dann ist dein Arzt auch wieder da und reduziert ist schnell aber wenn man das einige Tage gemacht hat und evtl. wieder aufdosiert werden muss dauert es halt auch wieder ein paar Tage bis die Wirkung wieder so ist wie zuvor.

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