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Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

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  • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

    Ja, könnte ruhig etwas weniger warm sein.
    Urlaub war nicht so dolle, ständig krank und da auch die meiste Zeit flach gelegen.

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    • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

      Ja, geht mir ähnlich. Meine maximale Wohlfühltemperatur liegt bei 25-28° höchstens. Alles ab 30 aufwärts brauche ich nicht. Vor allem nicht Zuhause, wo ich arbeiten und morgens fit sein muss.
      Hoffe, daß die Vorhersage stimmt und ab Mitte nächster Woche Regen und etwas Abkühlung kommen.

      Urlaub ist auch bei mir schon zwei Wochen her.
      Seit gestern ist bereits wieder Schule - der normale Wahnsinn hat also seinen Lauf wieder aufgenommen

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      • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

        Ja, könnte ruhig etwas weniger warm sein.
        Urlaub war nicht so dolle, ständig krank und da auch die meiste Zeit flach gelegen.
        Nö mir taugt das wenn es richtig heiß ist und dazu eine "gleschkalte Halbe Bier" .

        Was war den los in deinem Urlaub das du krank warst, dass tut mir recht leid so ein schei....

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        • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

          Ja, geht mir ähnlich. Meine maximale Wohlfühltemperatur liegt bei 25-28° höchstens. Alles ab 30 aufwärts brauche ich nicht. Vor allem nicht Zuhause, wo ich arbeiten und morgens fit sein muss.
          Hoffe, daß die Vorhersage stimmt und ab Mitte nächster Woche Regen und etwas Abkühlung kommen.

          Urlaub ist auch bei mir schon zwei Wochen her.
          Seit gestern ist bereits wieder Schule - der normale Wahnsinn hat also seinen Lauf wieder aufgenommen
          Ja ich bin mit der Seele noch am Meer, normalerweise sind wir immer 10-12 Nächte am Meer und heuer leider durch blöde Umstände nur 1 Woche, dass war definitiv zu wenig.

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          • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?


            Ich lese auch immer wieder mit, hab aber außer meinen "ollen Kamellen" auch nicht viel neues beizutragen und will da jetzt auch nicht immer meine gleiche Litanei runterleiern... Hab eben immer wieder Momente, in denen ich von dem ganzen Leid und den Problemen auf der Welt sowie meinen eigenen einfach nix mehr mitbekommen möchte. Gar nix mehr. Nie wieder. Einfach friedlich einschlafen - und nur wieder aufwachen, wenn ich danach nen Hardreset hatte und die Welt wieder in Ordnung ist.
            Ja du sprichst mir aus der Seele. Aber ist es nicht so, dass die Menschheit schon immer so war? die letzten 2.5 Jahre haben sehr viel an die Oberfläche getragen. Es war für alle keine leichte Zeit, ob Kleinkind, Teenager, Eltern oder Ältere Menschen - alle litten auf die eine oder andere Art. Ich muss da auch aufpassen, dass ich mich nicht zuviel da reinsteigere. Furchtbar ist einfach, dass sich der überwiegende Teil der Menschen (Menschheit) das alles gefallen läßt. Das schockiert mich immer mehr


            @Einschleichen:
            Meine Erfahrungen damit sind in etwa wie folgt:
            - Erste Stabilisierung & Besserung / 50%: 1-3 Wochen
            - Weitere Stabilisierung / bis 70/80%: 2 Monate
            - Dauerhafte Stabilisierung / >90%: halbes Jahr aufwärts

            Soll heißen: In meinen Augen und nach meiner Erfahrung ist das eine Kurve, die abflacht: Die ersten und wichtigsten Besserungen bekommst Du relativ schnell. Aber daß es eben dauerhafter stabil bleibt, dauert dann.
            Ja ich habe das Gefühl, dass es jedesmal Einschleichen anders ist bzw. immer länger dauert bis ich durch das gröbste durch bin. Angst und Panik hatte ich ja davor auch nicht mehr, dass konnte ich zum Glück hinter mir lassen. Okay wenn ich ins Ausland fahre oder in andere Bundesländer, dann kann es schon sein dass ich angespannter bin, aber es entstehen keine Panikattacken mehr.

            Vorderrangig ist es bei mir diesmal schon eine Mischung aus Depression und emotionaler/körperliches Überfordert sein. Ich schreibe dazu separt mal was....

            Aber Dein Bewegungsprogramm ist definitiv das Richtige. "13km laufen" = joggen - oder spazierengehen?
            Morgens um die Uhrzeit krieg ich nicht auf die Kette.
            Hab's ein- zweimal versucht. Aber ohne Kaffee und Frühstück komm ich nicht in die Gänge, und direkt nach dem Frühstück ist dann auch nicht geschickt. Und bei den Temperaturen, die wir hier derzeit und noch wenigstens anderthalb Wochen lang über Tag haben (28-31°), macht Joggen dann auch nicht wirklich viel Spaß...
            Ich laufe die Woche 2-3x 10-13Km und 1x Mountainbike 15-20Km. Das alles mit meinen Huskyhunden. Ich starte unter der Woche immer so zw. 06.00 Uhr und 07.00 Uhr. Da haben wir bei uns auf 700m um die 15-17 Grad. Das geht sehr gut und macht richtig spaß. Gegen 09/10 hat es dann bei uns auch schon an die 26 Grad je nachdem ob wir auch Südföhn haben, der das ganze nochmals antreibt,


            Bei mir kommt da aber seit zwei Wochen auch die Sache mit dem Cholesterin hinzu: Morgen Früh hab ich den Checkup-Termin beim Hausarzt mit EKG, Lungenfunktion und Halsschlagader-Ultraschall => irgendwie möchte ich gern noch abwarten, bevor ich mich jetzt mit Sport und Joggen verausgabe... Als ich im Frühsommer zwei drei Wochen regelmäßig joggen gewesen bin, fiel mir das durchaus einen Hauch schwerer als in den Jahren zuvor, und im linken Brustbereich bis zur Achsel hin hab ich immer mal wieder Druck- und ansatzweise stechende Symptome (auch im Ruhezustand). Nicht durchgehend, nicht direkt schmerzhaft, und hoffentlich nur psychosomatisch.
            Aber ich bin da jetzt lieber noch was vorsichtig grad, insb. auch bei den hochsommerlichen Temperaturen - das geht ja noch zusätzlich auf den Kreislauf. Hoffe, ich kriege morgen Entwarnung. Überlege auch, ob evtl. ein Herzkatheter sinnvoll sein könnte, um ganz sicher zu gehen. Ist zwar ne vollwertige OP mit Vollnarkose, hab ich absolut keinen Bock drauf und auch etwas Schiß vor - andererseits ist das heutzutage wirklich ein Routineeingriff, und ich hätte danach Gewißheit.
            Ich kann das nachvollziehen. Was ist den bei dir rausgekommen? ob du einen Herzkatheteruntersuchung benötigst werden die Profis schon wissen


            Naja - ist also nicht so, als hätte ich nix zu erzählen oder zu berichten
            Aber irgendwie bin ich grad echt in ner seltsamen Stimmung...
            Solche körperlichen Beschwerden können sehr triggern und belasten. Lieber 1x zuviel sich untersuchen lassen als zu sorglos

            LG



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            • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

              So wie geht es mir im Moment den so???

              An den Tagen wo ich körperlich aktiv bin am Morgen (Laufen, Biken), verläuft auch der Tag anders. Ich möchte es mal in kurzen Worten formulieren.

              • Ich bin weniger im Kopf
              • Habe mehr Power und Antrieb
              • Die Derealisation u. Depersonalization ist weit weniger oder gar nicht
              • Kann mich besser auf alles Konzentrieren
              • Bin gelassener
              • Bin unbekümmerter
              • Keine depressiven Gedanken
              • Sehe vieles viel optimistischer

              Es ist so ein Gefühl der inneren Ruhe, Ausgeglichen- und Zufriedenheit.

              An anderen Tagen die nicht so laufen beginnt dies bereits schon nach dem Aufstehen. Ich will jetzt nicht sagen Morgendepression oder Morgentief, aber vom Feeling her schon vergleichbar.

              • Gespräche strengen mich mehr an
              • Konzentration ist schwächer
              • DPDR-Gefühle sind stärker
              Stimmungsschwankungen
              • Weniger Antrieb u. Power
              • Grüble mehr
              • Verfalle da schneller in eine negative Sichtweisen in vielen Dingen (Job, Ehe/Beziehung)
              • Hoffe das der Tag schnell vergeht


              Angst und Panik hab ich, seis gedankt absolut keine. Schlechte Tage haben alle, meine "schlechten Tage" schauen schon eher nach depressiv gefärbten Symptomen aus.

              Mit jedem neuen Einschleichen der Antidepressiva kann es natürlich immer länger dauern, bis man wieder eine anhaltende Stabilität erhält.

              Gerade die DPDR Gefühle/Situationen können mich einmal mehr oder weniger recht belasten. Weniger ängstigen.

              Aber innerlich rebelliere ich jedes Mal aufs neue, wenn ich merke, dass ich mich jetzt gerade nicht 100 % im hier und jetzt befinde oder wahrnehme. Ich habe auch schon bemerkt, dass Ich fallweise mich da rausbeamen kann.

              Es ist so ähnlich wie beim "Narrenkastlschauen" wie wir das in Ö nennen. Du kriegst zwar alles mit, hast aber deine Wahnehmung gerade auf Stand By geschaltet.

              Was sich auch immer wieder wiederholt, sind in solchen depressiven Phasen/überfordernden Situationen das infrage stellen meiner Arbeit und meiner Beziehung zu meiner Frau.

              Was jetzt auch noch dazukommt, ist auch der Auzug der mittleren Tochter aus unserem Zuhause. Mit 22 Jahren ja voll okay und der Lauf der Zeit. Aber Sie fehlt mir sehr, es ist anders, das Zuhause wird leerer. Sie ist die ausgeglichenste aller unserer Mädels.

              Ich verlange nicht viel von mir, als dass ich einfach wieder mehr im Moment/Augenblick lebe, unbeschwerter, kraftvoller, sinnbestimmter voller Urvertrauen und Lebensfreude.

              Genau 3 Monate bin ich jetzt auf 20mg Citalopram. In der Vergangenheit hat diese Dosis ausgereicht. Dauerte es den früher auch so lange bis durchgehend Besserung eintrat?

              30 oder 40mg kann ich mir ned vorstellen, dass da nochmals ein positiver push kommt. Und ein SSNRI wie Venflafaxin oder Duloxeting möchte ich jetzt auch nicht wechseln.


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              • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?


                Was war den los in deinem Urlaub das du krank warst, dass tut mir recht leid so ein schei....
                Laboriere schon seit über drei Jahren an unterschiedlichen und heftigen Symptomen herum, die immer schlimmer werden, keine Ahnung.

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                • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

                  Moin,

                  Ich kann das nachvollziehen. Was ist den bei dir rausgekommen?
                  Alle Organe okay. Halsschlagadern zeigen einen ganz dünnen Strich im Ultraschall, und mit meinen Worten würde ich sagen "zu 90% frei".
                  Sollte also alles okay sein.

                  Meine Symptome hab ich natürlich trotzdem, eben auch die in der Brust... ist also die Frage, ob doch was anderes Organisches dahintersteckt, oder ob es rein psychosomatisch-depressiv bedingt ist.
                  Ich bekomme in einer Woche nochmal Blut abgezapft für ein etwas größeres Blutbild - als Kassenpatient waren im Checkup leider nur Zucker und Cholesterin enthalten...


                  Ansonsten hat mich seit vorgestern Abend irgendwas magentechnisches erwischt. Fing vier Stunden nach der ersten Einnahme meines Cholesterinsenkers an, so daß ich mir auch da unsicher war, ob es nicht daran gelegen haben könnte - immerhin ist die Möglichkeit von Störungen der Verdauung, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen im Beipackzettel aufgeführt.
                  Aber gestern Abend kamen dann noch Kopf- und Gliederschmerzen hinzu. Daher gehe ich jetzt doch eher von einem Infekt aus.


                  Ich fühle mich allerdings auch insgesamt nach wie vor ziemlich lustlos, etwas abgeschlagen und regelmäßig unmotiviert und gelangweilt für alles mögliche.

                  Ich sitze heute auch trotz latentem Unwohlsein im HO vor dem PC, weil Kick-off für einen neuen Workshop ist. Geht... Spaß und lustig sehen allerdings anders aus.

                  Ich hab wohl insgesamt grad wieder ne längerwierige Phase, die nicht ganz so stabil ist, wie ich sie mir wünschen würde...


                  Aber innerlich rebelliere ich jedes Mal aufs neue, wenn ich merke, dass ich mich jetzt gerade nicht 100 % im hier und jetzt befinde oder wahrnehme. Ich habe auch schon bemerkt, dass Ich fallweise mich da rausbeamen kann.
                  Ja, ich verstehe, was Du meinst, denke ich.

                  Wenn ich immer von Akzeptanz spreche, dann sollte ich eigentlich auch immer wieder dazusagen, daß mein Kopf das verstanden hat - aber das Gefühl noch nicht. Ich bin da auch immer noch viel viel am Üben und hab einfach die Hoffnung und Überzeugung, daß das ein sehr guter Weg ist, mit all dem zurechtzukommen - wenn man es nicht ändern kann. Aber einfach ist das nicht.

                  Ich muß immer wieder ein bißchen schmunzeln und Kopf schütteln, wenn ich diese kurzen Weisheiten lese, wonach man das doch "einfach nur" machen muß: Loslassen, akzeptieren, fließen-lassen, etc.
                  Aber in der Realität sieht das dann immer schnell anders aus: Mal klappt's besser, mal weniger gut. Is' leider so.

                  Was jetzt auch noch dazukommt, ist auch der Auzug der mittleren Tochter aus unserem Zuhause. Mit 22 Jahren ja voll okay und der Lauf der Zeit.
                  Ja, da hab ich auch schon Bammel vor, wenn unser Sohn irgendwann mal auszieht. Er ist zwar erst 12, dauert also noch etliche Jahre - aber etwas Sorge hab ich da jetzt schon vor...

                  ... wobei möglich ist, daß meine aktuellen Stimmungstief auch daher kommen, daß er mit 12 eben auch immer mehr und noch mehr seinen eigenen Kopf entwickelt. Mama und Papa sind zwar immer noch wichtig, treten aber auch schon etwas in den Hintergrund. Klar ist das der Lauf des Lebens - aber wenn man, so wie ich offenbar, unter Anpassungsstörungen leidet, macht einem das schon zu schaffen.

                  Von daher kann ich die absolut verstehen.

                  Genau 3 Monate bin ich jetzt auf 20mg Citalopram. In der Vergangenheit hat diese Dosis ausgereicht. Dauerte es den früher auch so lange bis durchgehend Besserung eintrat?
                  Ich halte es nicht für ausgeschlossen, daß auch die SSRI - entgegen allen Beteuerungen von Ärzten und Pharmakonzernen - im Laufe von Jahren einen gewissen Gewöhnungseffekt zeigen. Lange nicht so krass wie bei anderen Medikamenten, aber eben schleichend. Hab den Verdacht nach nunmehr 8 Jahren auf Fluoxetin da auch ein bißchen. Aber ich will eigentlich nicht auf 30mg hochgehen - wer weiß schon, für wann ich die "Dosierungsreserve" im Verlauf meines weiteren Lebens noch brauche...


                  Akzeptanz, lieber Naturefreak, Akzeptanz
                  Laß uns uns das immer wieder gegenseitig sagen und vorbeten - steter Tropfen höhlt den Stein, und irgendwann klappt es dann


                  LG

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                  • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

                    Was ich gestern vergessen habe zu schildern ist folgendes, dies zu lösen oder begreifen würde mich relativ weiter bringen.

                    Folgende echte Situation, stellvertretend für manch andere Dinge.

                    Heute am Morgen bin ich eine Runde mit dem Bike und den Hunden gefahren. 15km, 300Hm auf und ab. Fühlte mich gut und alles im grünen Bereich. Nach dem Biken ging es ins Büro, zuvor habe ich mir noch eine Jause geholt. Ich war dann bis 18.00 Uhr im Büro viele Dinge erledigen.

                    Nachdem ich heimkomme, merke ich, dass ich irgendwie angespannt bin, aufgekratzt, schwere Beine, verspannt, müde und hungrig.

                    Seit längerem schon habe ich einmal mehr oder weniger Nackenverspannungen vom Hinterkopf runter zwischen den Schulterblättern. Speziell den Kopf nach links zur Seite legen, in den Nacken oder nach vorne zieht sehr. Vermutlich ist auch immer wieder das Zwerchfell verspannt/verklebt.

                    Dadurch kanns auch vorne beim Brustbein spannen, gefühlte Atemeinschränkung....


                    Jetzt frage ich mich in solchen Momenten was das auslöst.

                    A)
                    ist das eine normale Reaktion auf einen anstrengenden Tag?

                    B)
                    ist das der Hunger, der dies alles auslöst (Thema Unterzuckerung)?

                    C)
                    Ist das eine Überforderung weil die Energie noch nicht in vollem Maß da ist. Hab um 10.00 Uhr was gegessen und dann durchgearbeitet bis 18.00 Uhr?

                    D)
                    Ist es von allem etwas und in Summe eine normale Reaktion?

                    Was will ich damit sagen. Für mich ist es je Situation schwer auseinander zu halten, ob psychosomatische Reaktionen das Ergebnis einer noch zum Teil überaktiven Amygdala sind, oder ob es ernstzunehmende Hinweise des Körpers sind. Das auseinander zu halten ist für mich heute oft noch schwer.

                    WELCHE BEDENKEN - BEFÜRCHTUNGEN HABE ICH.

                    Einmal mehr oder weniger oder gar nicht verunsichern mich diese psychosomatischen Reaktionen.

                    Ich möchte mir selbst nicht schaden. Das Ende vom Lied ist einfach, dass ich nicht etwas übersehe, den Bogen überspanne und dann vielleicht ohnmächtig werde oder einer Herzinfarkt bekomme mit dem Endresultat, dass ich daran sterbe.

                    Massage geht wieder ab kommende Woche und dann schauen wir weiter.


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                    • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

                      Hallo Freunde!

                      Stellt euch vor, ich werde Opa! Die älteste Tochter ist Schwanger. In 3 Tagen jährt sich das erste Mal, dass meine Mama gestorben ist. Ich freue mich für meine Tochter und ihren Freund, bin aber emotional ziemlich mitgenommen. Auf der einen Seite die Erinnerungen an Mama und ihren Tod, auf der anderen Seite der Beginn eines neuen Lebens.

                      Das hat mich vorher als wir wieder alleine waren so überfordert, dass ich mal ziemlich weinen musste vor lauter Emotionen. Im Moment herrscht noch ein Gefühlschaos. Ich lasse alles brav zu aber da spielt sich gerade viel ab im Unterbewusstsein. Lg

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                      • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

                        Hallo Naturefreak,

                        das sind ja schöne Neuigkeiten! Herzlichen Glückwunsch.

                        Gerade an Todestagen geliebter Menschen kommt die Trauer ja vermehrt hoch. Ich hoffe, Sie werden diesen Tag gut begehen und haben vielleicht auch ein Ritual, wie z.B. Besuch am Grab, welches Ihrer Trauer eine Forum gibt.

                        Ich denke, wenn das Baby erst einmal da ist, dann wird die Gefühlslage eine ganz andere sein. Sie werden bestimmt ganz verliebt sein in Ihren Enkel/in.

                        Viele Grüße

                        Victoria

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                        • Re: Trotz 2J Therapie und ausschleichen v. Citalopram wieder Einbruch - Depression?

                          Von mir auch herzlichen Glückwunsch.
                          Ja, Todestage werden dich wohl immer begleiten, aber der Umgang damit wird sich sicher ändern, es wird irgendwann nicht mehr so weh tun und dass man diese Tage dennoch präsent hat aber nicht mehr so sehr leidet ist ja auch gut so.
                          Genau genommen ist das Entstehen von neuem Leben in einer relativ lebenswerten Welt, leider auch gar nicht möglich ohne dass andere gehen, leider..., was natürlich nur ein bedingter Trost ist, wenn überhaupt.

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