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Riesige Angst vor Psychose/Schizophrenie

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  • Re: Riesige Angst vor Psychose/Schizophrenie

    Da habt ihr beiden auf jeden Fall recht. Also so eine Kaufphase hatte ich nur sehr leicht Hab mir eine gebrauchte playstation gekauft um mich etwas abzulenken aber an Hubschrauber und Gärten hab ich noch nicht gedacht Aber findet ihr nicht, dass meine Gedanken und mein Wohlbefinden nicht irgendwie doch psychotisch sind ?
    Das wär vielleicht der Fall, wenn du mittellos Hubschrauber anfordern würdest. Man würde dich da eh einbremsen, sei dir sicher und dir sagen: nein, man tut das nicht. Man muss zuerst Karriere machen, dann gehts. Pfeiff auf Hubschrauber und die Welt erretten. Bleib bescheiden.

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    • Re: Riesige Angst vor Psychose/Schizophrenie


      Das wär vielleicht der Fall, wenn du mittellos Hubschrauber anfordern würdest. Man würde dich da eh einbremsen, sei dir sicher und dir sagen: nein, man tut das nicht. Man muss zuerst Karriere machen, dann gehts. Pfeiff auf Hubschrauber und die Welt erretten. Bleib bescheiden.
      Ja, bei mir schon, andere haben Haus und Hof verkauft um sich so etwas leisten zu können weil sie eine "wahnsinns" Vision hatten was sie damit alles bewerkstelligen können, nach der Mani waren sie ruiniert, Familie weg, Freunde weg, und Pleite, dann kommt die Depression.
      Es kommt immer auf die Ausprägung an, ob es hilfreich ist oder ruiniert.
      Manische Menschen fühlen sich in der Manie super, das Umfeld leidet, sie fühlen sich in der Depression sterbend und das Umfeld ist erleichtert weil es nicht mehr so unglaublich anstrengend für sie ist. Da gibt es leider auch keinen Kompromiss.

      Ja, Kleinerstein, das kenne ich, die Therapeuten wissen mehr über einen und können oft besser einschätzen ob es eine Psychose ist, als ein Psychiater den man kaum gesehen hat.
      Wenn dann noch der Humor zusammen passt, dann wird es eine gute Therapie.

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      • Re: Riesige Angst vor Psychose/Schizophrenie

        Ja er ist wirklich super toll und um ehrlich zu sein freu ich mich sogar wenn ich ihn sehe und wir reden können. Er gab mir nie das Gefühl, dass ich mich für irgendetwas zu schämen brauche. Er sagte immer wieder nur , ich stünde metaphorisch gesehen auf einem Bein und daher bringt mich jede Kleinigkeit aus dem Gleichgewicht.. Ich glaube einfach weil es ein Psychiater war ,dass ihr Wort mehr zählen würde und das obwohl auch mein Therapeut in Klinken gearbeitet hat und ja auch jahrelang studiert hat. Es ist einfach eine schöne und entspannte Stimmung ich kann erzählen was mir auf dem Herzen liegt. Tired ich wollte dir noch sagen, dass ich dein Wissen was du hast wirklich bewundere. Ich hab das bereits bei anderen gesehen die solche fragen gestellt haben wie ich und was du da alles geantwortet hast. Du kannst da wirklich stolz drauf sein und sei dir gesagt, dass du vielen Leuten damit hilfst. Elektraa mit ihrer süßen und sympathischen art genau so

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        • Re: Riesige Angst vor Psychose/Schizophrenie

          Danke Kleinerstein.

          Also Psychiater sind für die medizinische Seite zuständig, manchmal aber auch psychotherapeutisch unterwegs und sie sind es auch die Tabletten verschreiben, oder eine Reha, einen Klinikaufenthalt.
          Psychotherapeuten sind meist keine Ärzte, können also nichts verschreiben und sind für die psychosomatische Seite zuständig, können aber auch Einweisungen im Notfall veranlassen.
          Ideal ist es wenn die beiden untereinander vernetzt sind, sich also hier und da mal einen Bericht über den Patienten zukommen lassen, wozu es aber deinen Willen und dein Einverständnis braucht.
          Die beiden Fachrichtungen ergänzen sich, beide kennen sich gut mit den Diagnosen aus, nur der Ansatz ist anders, wobei auch ein Psychiater nicht darauf aus ist unbedingt was zu verschreiben, halt nur wenn er es für sinnvoll hält.
          Da sich die beiden Fachrichtungen ergänzen sollen und oft nur im Zusammenspiel funktionieren, ist es ein Problem dass diese meist nicht miteinander kommunizieren, der eine nur über den Patienten erfährt was der andere sagt und tut, aber eben nicht einen fachlichen Bericht bekommt und da geht oft was verloren, aber meist funktioniert es dennoch ganz gut.

          Und schämen braucht man sich nicht, ich kenne das auch sehr gut, aber diese Fachleute haben es mit noch ganz anderen Kalibern an psychischen Krankheiten und Ausfällen zu tun, so dass sie das gar nicht in normal oder nicht normal aufteilen, sie werten das nicht, sie versuchen das Problem zu lösen und auch die Scham zu nehmen denn ohne das geht es nicht. weil das Vertrauen dann nicht ausreicht um eine erfolgreiche Behandlung durchzuführen und deshalb würde so jemand niemals etwas derartiges sagen und er würde es auch nicht denken weil er genau weiß wie diese Erkrankungen zustande kommen und nichts mit dem Charakter eines Menschen zu tun haben, sondern es einfach nur eine Krankheit ist für die niemand etwas kann.
          Das wissen die sehr genau, leider weiß die Gesellschaft das nicht und verbindet das mit Schwäche, Faulheit, ausnutzen wollen, Bösartigkeit und auch Dummheit.
          Das ist auch nochmal ein großes Problem, was aber nicht nur psychisch Kranke betrifft sondern fast alle mit Handycap und überhaupt alle Menschen die eine Minderheit darstellen oder einfach anders sind als die Mehrheit, sogar übergewichtige werden von der Mehrheit für dumm gehalten.
          Und das ist wiederum ein Grund weshalb die Schwelle sich behandeln zu lassen so hoch ist, weil man selber denkt wie die Gesellschaft und voraussetzt dass die Fachleute das auch tun, die wissen aber was dahinter steckt, sind informiert und deshalb können sie gar nicht so einen Unsinn denken.

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          • Re: Riesige Angst vor Psychose/Schizophrenie

            Ganz genau so ist es! Man hat so eine riesen Angst vor der Reaktion der Gesellschaft, dass man alles in sich hineinfrisst. Die Psychiaterin hatte auch , einen Klinikaufenthalt angesprochen zb eine Tagesklinik. Sie meinte aber , dass sie das ertsmal in den Hintergrund stellt aber sie wollte es mal erwähnt haben. Tatsächlich denke ich sehr viel drüber nach eine Tagesklinik zu besuchen. Ich setze mein studium jetzt als Fernstudium fort und könnte praktisch dann lernen wenn ich mich einigermaßen gut fühle und könnte auch in meinem Tempo lernen und es würde sich dann auch nicht mit einem Aufenthalt in der Klinik beißen. Ich würde nur gerne einen vollstationären Aufenthalt vermeiden da ich ein Mensch bin, der nicht gerne über längere Zeit von zuhause weg ist

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            • Re: Riesige Angst vor Psychose/Schizophrenie

              TK ist aber auch tagfüllend, du musst morgens hin meist mit den Öffentlichen und Nachmittags zurück.
              Ich persönlich finde stationär entspannter, aber natürlich hat da jeder seine Vorlieben und Aversionen, ist ja auch nicht in jeder Klinik so angenehm dass man dort bleiben möchte.
              Gur wäre wenn es in deiner Gegend eine psychosomatische Klinik gäbe, die auch TK anbietet.

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              • Re: Riesige Angst vor Psychose/Schizophrenie

                Ja das wäre wirklich super. Ich kann ja, das nächste mal wenn ich beim Psychiater bin mal nachfragen was es da so für Möglichkeiten gibt. Vollstationär würde ich auch nicht ausschließen wenn sich die Gelegenheit dazu bietet und es hilfreich ist, dann wäre es ja dumm abzulehnen. Hoffe einfach, dass ich dadurch einfach Besserung erziele und positive Erfahrungen mache

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                • Re: Riesige Angst vor Psychose/Schizophrenie

                  Bestimmt und das Gute daran, wenn es in der Klinik nicht gut für dich ist, kannst du dich wieder entlassen lassen.
                  Du bist also nicht gezwungen da zu bleiben und das hilft bei der Entscheidung, einfach mal probieren und schauen ob du damit klar kommst.
                  Da gibt es ja auch viele Irrtümer, dass man nicht wieder einfach gehen kann und nur raus kommt wenn die Ärzte das beschließen, das ist aber nicht so, alles freiwillig und, man lernt Leute in ähnlichen Situationen kennen was auch hilfreich ist, natürlich sind da auch welche mit denen man nicht so gut kann, die einem seltsam vorkommen, aber mit ein bisschen Toleranz funktioniert es und manchmal lernt man auch interessante Menschen und Geschichten kennen.
                  Aber ich denke mal man wird es erst einmal ambulant versuchen, vielleicht mit einem Medikament und erst an eine Klinik denken wenn deine psychische Verfassung das erfordert.

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                  • Re: Riesige Angst vor Psychose/Schizophrenie

                    Ja genau so in der Richtung ,hatte es die Psychiaterin erwähnt. Wer weiß, vielleicht klappt es ja ambulant und mit Hilfe von Medikamenten, das wäre natürlich toll

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                    • Re: Riesige Angst vor Psychose/Schizophrenie

                      Warum sollte es nicht funktionieren?
                      Du bist ja engagiert und sicher auch bereit zu probieren was hilft, Geduld braucht es halt aber dann wird das schon werden.

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                      • Re: Riesige Angst vor Psychose/Schizophrenie

                        Ja das stimmt! Ich glaube was so belastend ist, ist das meine Gedanken mir selbst einfach so Angst machen.Ich denke an mein Leben vor diesem harten Ausbruch und frage mich wie mich diese ganzen Gedanken auf einmal so sehr beängstigen. Vorher hätte ich mich damit nicht mal ne Sekunde beschäftigt aber jetzt bin ich einfach nur sowas von instabil

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                        • Re: Riesige Angst vor Psychose/Schizophrenie

                          Tja, irgendetwas hat dein Vertrauen in deine Gesundheit erschüttert.

                          Kommentar


                          • Re: Riesige Angst vor Psychose/Schizophrenie

                            Die Frage ist ob ich dieses Vertrauen irgendwann wieder zurückerhalten werde

                            Kommentar


                            • Re: Riesige Angst vor Psychose/Schizophrenie

                              Natürlich, braucht hat etwas.

                              Kommentar


                              • Re: Riesige Angst vor Psychose/Schizophrenie

                                Stimmt das motiviert mich wieder sehr danke. Wahrscheinlich ist es mit dem Fernstudium auch so am besten , da ich mir so nicht so viel Druck machen muss und dann lernen kann wenn es mir gut geht. WS sagst du dazu Tired ?

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                                • Re: Riesige Angst vor Psychose/Schizophrenie

                                  Sehe ich auch so, zu viel Druck ist nicht gut, da ist das Fernstudium sicher erst einmal eine gute Alternative.

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                                  • Re: Riesige Angst vor Psychose/Schizophrenie

                                    Definitv. Hast du eigentlich öfter Erfahrung mit Leuten wie mir gemacht Tired? Also Leute die so ähnliche Symptome hatten oder ähnliche Ängste?

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                                    • Re: Riesige Angst vor Psychose/Schizophrenie

                                      Ja, da gibt es recht viele wie dich

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                                      • Re: Riesige Angst vor Psychose/Schizophrenie

                                        Tatsächlich hab ich mir das schon gedacht Gibt ja den ein oder anderen Beitrag hier im Forum drüber. Jeder Mensch hat ja auch in anderen Bereichen Angst. Die Psychiaterin sagte auch , dass Patienten mit Zwangsgedanken alle unterschiedlich sind und die Geschichten fast nie gleich sind

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                                        • Re: Riesige Angst vor Psychose/Schizophrenie

                                          Die Geschichten sind vielleicht nicht gleich, aber die Mechanismen der Erkrankung schon sehr ähnlich bis identisch.
                                          Jeder hat halt nen individuellen Auslöser, einen andern Umgang damit, unterschiedliche Ausprägungen, aber meist sucht sich die Angst das heraus womit sie am Erfolgreichsten ist, das wovor du Angst hast und worüber du etwas liest, wo du das Gefühl hast dass es dich treffen könnte.
                                          Hättest du mehr Angst vor Krebs, oder würdest nach Erkältungssymptomen googlen und auf Krebs stoßen, dann hättest du davor Angst. Momentan bist du halt für die Angst vor Psychosen am empfänglichsten.
                                          Zwänge sind sich also sehr ähnlich und Ängste auch, ansonsten würden Psychotherapien nicht so gut helfen da sie ja individuell angepasst werden müssten, so müssten die Therapeuten nur punktuell nachjustieren und sich auf einzelne Unterschiede einstellen, die Krankheit ist aber dieselbe.

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                                          • Re: Riesige Angst vor Psychose/Schizophrenie

                                            Ja da hast du absolut recht Ich hoffe natürlich dass die Therapie anschlägt ich geh da auch wirklich gerne hin

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                                            • Re: Riesige Angst vor Psychose/Schizophrenie

                                              Das ist gut, wenn du gerne hingehst wirkt sie auch.

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                                              • Re: Riesige Angst vor Psychose/Schizophrenie

                                                Genau so ist es

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                                                • Re: Riesige Angst vor Psychose/Schizophrenie

                                                  Tired Ich wollte dich eben gerne noch etwas fragen wenns dir nix ausmacht.. Ich hab immer mal 2wieder heute zum Beispiel sehr extrem innere unruhe und Anspannung. Mich macht alles wütend, jedes Geräusch stört mein Wohlbefinden. Ich hab immer das Gefühl als würde ich gleich impulsartig was tun. Ich hab daher auch ziemlich Bammel rauszugehen weil ich die ganze Zeit Angst habe dass ich irgendwas blödes tue

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                                                  • Re: Riesige Angst vor Psychose/Schizophrenie

                                                    Dein Gehirn rattert den ganzen Tag, es ist überfordert, müde, erschöpft und natürlich stören dann Dinge die normalerweise nicht stören. Überforderung kann auch aggressiv machen, angespannt, das ist normal, wenn du ohne Pause funktionieren musst dann wirst du fahrig und nervös, dein Gehirn arbeitet momentan auf Hochtouren, das raubt viel Energie und Nerven.

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