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Freunde

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  • Freunde

    Sind Freunde die Menschen, denen wir bis zum Äußersten vetrauen? Sind es die Menschen, die uns ausnutzen, uns mit knöchigen und scharfen Klauen in den Abgrund reißen? Sind es die Menschen, die mit einer Lüge leben? Oder sind es die, die da sind, wenn wir weinen und denken, uns Sorgen machen und laut fluchen? Sind es die, die uns am Boden liegen lassen und uns den Todesstoß geben?

    Freunde...Richtige Freunde sind die Menschen, die uns lieben.. Lieben ohne zu sehen, wie wir aussehen, was wir tun und wie wir uns benehmen... Diese Liebe wird für viele Menschen immer unsichtbar bleiben...

    Ist Feind und Freund das gleiche? Ist in uns allen ein Dr. Jekyll und ein Mr. Hide? Wo führt jemanden die Liebe zu 'falschen' Freunden hin? Gar in den Tod? Oder doch nur bis zur nächsten Station des Lebens, in dem man als Mensch geboren wurde und nun versuchen muss, sich durch das Leben zu schlagen? Durch die Schlachten, die nicht nur Schweiss sondern auch Schmerzen fordern.. Wunden,die nie verheilen und immer zeigen werden, welchen wichtigen Punkt des Lebens man erreicht hat...

    Helfen Freunde? Helfen Freunde wirklich, wenn man am Ende ist oder hört man nur ihre Worte, die versuchen, Dinge schön zu reden, die von Grund auf häßlich und dunkel sind? Hören wir überhaupt nur auf die Klänge der Worte oder auch auf die Bedeutung? Hören wir in solch einer Situation nur die Melodie der sachten Sätze oder doch die harte Realität, die selbst in verharmlostesten Wörtern tief versteckt ist?

    Sehen manche Menschen unsere Tränen als tatsächliche Verwundung oder doch nur als weitere Chance, uns weiter in ihren Kreis einzuspielen? Uns weiter in ihre Gewohnheiten einzuweihen? Uns zu überzeugen, mit Mitteln, die uns einst unbekannt waren? Uns einfach auf ein neues anzulügen???

    Oder sind Freunde am Ende doch die Menschen, die wir aus tiefsten Herzen lieben und nie wieder vergessen werden können...? Die Menschen, die uns am ehesten weh tun können und die wir, blind wie wir sind, für die halten, denen wir tatsächlich wichtig sind........



  • RE: Freunde


    der mensch ist des menschen wolf,
    mir ist keine andere kreatur bekannt,
    die zu derlei ungeheuerlichkeiten in der lage ist, wie der mensch.
    wirkliche freunde mag es geben, aber nicht hier auf dieser welt, wo wir zu leben haben.
    und an eine wirklich gerechte welt, irgendwo, jenseits des raumes und der zeit, ja, da kann man daran glauben, vielleicht gibt es so etwas, wer will das wissen -
    ich jedenfalls weiss es nicht, aber ich hoffe es natürlich und sei es allein um des hier schon reichlich besprochenen narzissmuss (eigenliebe) willen.

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    • RE: Freunde


      Leider hatte ich bisher auch nicht das Glück. So etwas soll es geben, habe davon gehört. Die Hoffnung stirbt zuletzt sagt man doch. Gut, wenn Weihnachten morgen vorbei ist. Man will es ignorieren, aber es geht doch nicht.

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      • RE: Freunde


        vielleicht seid ihr nur nicht dazu bereit die Augen zu öffnen und Freundschaft zu akzeptieren, wenn sie euch angeboten wird. Kann es nicht auch daran liegen?

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        • Und/oder..


          ..."der Oberst hat niemand,der ihm schreibt"

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          • RE: woran


            denkst du mag das liegen??

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            • RE: woran


              Gabriel García Márquez - Der Oberst hat niemand, der ihm schreibt

              In einem kolumbianischen Tropendorf herrscht seit Jahren der Ausnahmezustand. Das Leben ist erstarrt, und die Menschen hoffen vergeblich auf Veränderung, auf Befreiung von der Militärdiktatur. Der Oberst, der mit seiner Frau in großer Armut lebt, erwartet seit 56 Jahren auf einen Brief der Regierung und eine Bestätigung seiner Veteranenpension. Doch niemand schreibt dem Oberst. Als einziger Besitz ist ihm noch der Kampfhahn seines Sohnes geblieben, der wegen Verteilung illegaler Flugblätter von der Polizei erschossen wurde. Bei aller Armut kann der Oberst sich nicht entschließen, den Hahn zu verkaufen. Umjubelt von den jungen Leuten des Dorfes behauptet sich der Hahn bei einem Training in der Arena, und der Oberst weiß nun, daß dieser Hahn für ihn und das Dorf ein Symbol der Hoffnung und des Widerstands ist.


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              • RE: Freunde


                Natürlich muß man sich selbst immer wieder in Frage stellen. Das tue ich auch, trotzdem mache ich Fehler, vertraue den falschen Menschen, verkrieche mich vor Menschen, die es wahrscheinlich gut mit mir meinen. Aber wer kann von sich behaupten, das was angemessen ist neutral zu beurteilen?

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                • RE: woran


                  hat nicht Gabriel García Márquez einmal der Buch-Piraterie ein Schnippchen geschlagen und den Schluss geändert, als man eines seiner Bücher vorzeitig illegal verkauft hat??

                  Aber zumindest geht aus deinem Beitrag eindeutig hervor, dass man die Hoffnung nicht einfach aufgeben darf :-))

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                  • RE: Freunde


                    "Freunde...Richtige Freunde sind die Menschen, die uns lieben.. Lieben ohne zu sehen, wie wir aussehen, was wir tun und wie wir uns benehmen... Diese Liebe wird für viele Menschen immer unsichtbar bleiben... "

                    so wird das nie was, mit diesem gigantischen überbau.
                    geht es denn nicht etwas kleiner für den anfang?

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                    • RE: woran


                      Ja ich fühle mich verstanden. Danke. Ich gebe nicht auf.

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                      • RE: Freunde


                        Fehler machen wir alle und garantiert haben die meisten von uns auch schon schlechte Erfahrungen mit Freundschaften gemacht. Aber trotzdem sollte man den Menschen eine echte Chance geben und nicht von Haus aus denken, dass man von allen hintergangen und entäuscht wird. Denn mit dieser Negativhaltung vergrault man sich eventuell auch jene, die wirklich bedingungslos zu einem stehen würden.

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                        • RE: Freunde


                          Kennst du jemanden, der bedingungslos zu dir hält?

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                          • RE: Freunde


                            ja du wirst es nicht glauben, aber ich kenne tatsächlich jemanden, der mit mir schon einige Höhen und Tiefen durchgemacht hat. Umgekehrt genauso und vielleicht hat uns das zusammengeschweißt. Auf alle Fälle kann ich diesem Menschen voll und ganz vertrauen und das beruht auf Gegenseitigkeit.

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                            • RE: Freunde


                              Du Glückliche.

                              Kommentar


                              • RE: Freunde


                                ja aber ich denke, wenn man selbst auch bereit ist Freundschaften eine faire Chance zu geben ohne zuviel zu erwarten, wird man irgendwann dafür belohnt. Selbst wenn es dann vielleicht nicht der Mensch ist, von dem man es vielleicht gedacht hätte :-))
                                Wahre Freundschaften können lange Zeit brach liegen und zeichnen sich trotzdem im Ernstfall durch Beständigkeit aus.

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                                • Nerea, Gott sei Dank!


                                  Man, mach ich mir Gedanken, wie's Dir geht. Schön, dass Du Dich mal meldest. Und offenbar zu logischem Denken fähig bist - also nicht am Boden zerstört (weder körperlich noch geistig). Puh!

                                  Grüße
                                  Anke

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                                  • RE: Freunde


                                    so ist`s recht, bloß keinen Idealismus.
                                    Ein Freund - das hängt zunächst mit "freundlich" zusammen,
                                    da halte ich es ganz mit meinem "Film-Freund" Dr. Hannibal Lecter (Anthony Hopkins), der mochte auch nur freundliche Menschen, die Unfreundlichen hat er verspeist -
                                    oder anders gesagt - unfreundliche Typen sind gegessen.

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                                    • RE: Freunde


                                      ein schöner Traum, den du da hast, träum ihn weiter, solange wie es geht, irgendwann wird man so oder so geweckt, spätestens kurz vor dem traumlosen Dauerschlaf.

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                                      • RE: Freunde


                                        jetzt fällt es mir erst auf. Hast du deinen Nick auch nach dem Roman von Gabriel García Márquez ausgewählt? :-)

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                                        • ein messer.....


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                                          • RE: Freunde


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                                            • RE: Freunde


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                                              Lebenslange Garantien gibt es natürlich keine. Aber vielleicht lege ich bei einer Freundschaft auch auf andere Dinge wert als du.

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                                              • RE: Freunde


                                                " aber ich konnte und konnte nun mal nicht anders, ich konnte dieses zahme, verlogene, eigenartige Leben nicht mehr ertragen. Und da ich, wie es schien, auch die Einsamkeit nicht mehr ertragen konnte, da auch meine eigene Gesellschaft mir so unsäglich verhaßt und zum Ekel geworden war, da ich im luftleeren Raum meiner Hölle erstickend um mich schlug, was gab es da noch für einen Ausweg" So sieht es in mir aus, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, solange mein Kind mich braucht und nur mich hat. Ich kann doch nicht nur an mich denken....

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                                                • RE: Freunde


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                                                  Kommentar

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