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Intellektuelle

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  • RE: Lösungen


    Hallo Tollot

    Du schreibst:

    "Wirtschaftsunternehmen haben den Auftrag, Wertschöpfung zu betreiben" ich setze mal fort "um den Eignern des Unternehmens einen maximalen Profit zu sichern" Damit sind wir wieder beim Kernpunkt der Debatte. "

    Und ich bin gespannt wie lange sich die Gesellschaft das noch so gefallen laesst (die voellig ueberzogene Profitgier)! Soweit ich weiss steht im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland; Artikel 14 : "Eigentum verpflichtet"! Verstehst du?! Das steht in keinem kommunistischen Manifest, sondern im Grundgesetz!!

    Irgendwann knallt es! In der Weimarer Republik hat es bei 8,4 Millionen Arbeitslosen geknallt. Heute steht in Deutschland der aktuelle Stand bei 5,2 Millionen Arbeitslosen. Bin gespannt wie lange das noch gut geht!

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    • GG § 14


      Hi

      sehe ich auch so. Ich habe das Grundgesetz nicht da. Bei "Eigentum verpflichtet" steht da auch zu was es verpflichtet?

      Tolot

      Kommentar


      • RE: GG § 14


        Hab's gefunden es ist: Artikel 14, Absatz2 (GG):

        (2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

        Kommentar


        • RE: GG § 14


          Hi

          danke. Also so wie ich es mir dachte. Nichts konkretes. Das "Eigentum verpflichtet" ist ein Schlagwort ohne zu erläutern zu was es verpflichtet und das Wohl der Allgemeinheit tja da müsste man mal diskutieren was den das Wohl der Allgemeinheit wäre.
          Im übrigen das grandiose an der Wirtschaftsordnung mit seiner gesamten Misere ist es ja gerade das sie gegen keinerlei Gesetzt verstösst. Das heisst das was passiert passiert auf den Gesetzen die der Bundestag (und damit indirekt wir alle) verabschiedet hat. Im Klartext "Selber schuld".

          Tolot

          Kommentar



          • Ohnmacht


            Wenn in unseren Schulen mehr auf Fairness und Respekt wert gelegt würde, wäre zumindest die Ächtung der Gewalt und die Beachtung der Menschenwürde endlich nicht mehr bloßes Lippenbekenntnis.

            Selbstverständlich braucht es eine langen Atem. Und es braucht Lehrer, die nicht nur ihren Lehrstoff beherrschen, sondern auch menschlich Vorbild sind. Ein Bildungssystem, das sowohl Lehrkräfte als auch Schüler oft genug zerstört statt gesellschaftlich relevantes Kulturgut zu vermitteln, kann nicht zur Besserung des gesellschaftlichen Klimas beitragen. Ich frage mich schon länger, welchen Inhalt eigentlich Lehrpläne für staatliche Schulen haben sollten. Pythagoros ist unbestritten Kulturgut. Aber: Wo bitte wird Konflikt-, Stress- und Frustbewältigung, Respekt und Sozialverhalten trainiert? Diese Fächer stehen in keinem Lehrplan (und auch nicht auf dem Programm der Lehrerausbildung), es sei denn, es gab schlagzeilenträchtige Zwischenfälle an der betreffenden Schule.

            In meiner Schulzeit sang einmal eine gewisse Bettina Wegner folgendes Lied. Es ist traurig, dass mehr als 20 Jahre später einer der Lehrer in der Schule meiner Tochter soeben einen Besenstil dazu benutzt hat, sich selbst Geltung zu verschaffen. Er hat einen der Jungen getroffen anstatt des anvisierten Tischbeines. Meine Tochter war völlig aufgelöst - sie sitzt gottlob ziemlich weit hinten in der Klasse.


            Sind so kleine Hände - Bettina Wegner

            Sind so kleine Hände, winz'ge Finger dran.
            Darf man nie drauf schlagen, die zerbrechen dann.

            Sind so kleine Füße mit so kleinen Zeh'n.
            Darf man nie drauftreten, könn' sie sonst nicht geh'n.

            Sind so kleine Ohren, scharf und ihr erlaubt.
            Darf man nie zerbrüllen, werden davon taub.

            Sind so schöne Münder, sprechen alles aus.
            Darf man nie verbieten, kommt sonst nichts mehr raus.

            Sind so klare Augen, die noch alles seh'n.
            Darf man nie verbinden, könn'n sie nichts versteh'n

            Sind so kleine Seelen, offen und ganz frei.
            Darf man niemals quälen, geh'n kaputt dabei.

            Ist so'n kleines Rückgrat, sieht man fast noch nicht.
            Darf man niemals beugen, weil es sonst zerbricht.

            Grade, klare Menschen wär'n ein schönes Ziel.
            Leute ohne Rückgrat hab'n wir schon zuviel.

            Kommentar


            • Ohnmacht !!


              Hi

              ja das Lied kenne ich auch.
              Aber ist die Schule nicht nur ein Spiegelbild unser Gesellschaft? Dort treffen in Form der Kinder alle Schichten zusammen und jeder bringt das mit was er tagtäglich zu Hause vorgelebt bekommt.
              Die Schule sollte solche Fächer lehren aber dafür ist kein Geld da, lieber Religion in allen Schattierungen. Es ist immer so in Zeiten wo es der Wirtschaft schlecht geht wird mit zuerst an den Kindern und ihren Bedürfnissen gespart. Nur auf der anderen Seite die betroffnen Eltern schimpfen aber das ist schon alles. Wenn der Benzinpreis erhöht wird da kommt die Blödzeitung mit Generalstreik aber wenn Unterricht ausfällt oder gekürzt wird das ist keine Zeile wert. Das Moral- und Wertesystem der Gesellschaft stimmt hinten und vorn nicht. Politiker aller Schattierungen haben nichts in petto um das Problem wirklich zu lösen. Ich bin mir nicht mal sicher ob sie das überhaupt als Problem ansehen und solange es keine Lobby dafür gibt änderts sich auch garantiert nichts. Auf der anderen Seite gibt es den überhaupt einen Konsens was man eigentlich will?

              Tolot

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              • RE: GG § 14 Abs. II


                Warte mal Tolot!

                Ich habe mal einen Kommentar zum Staatsrecht heraugekramt. Darin steht folgendes:

                Häufig sind Inhalts- und Schrankenbestimmungen zugleich eine Manifestierung der dem Eigentum nach Artikel 14 II anhaftenden Sozialpflichtigkeit. In der Praxis spielt deshalb Artikel 14 II neben Artikel 14 I (Satz 2) keine bedeutende Rolle. Unter Sozialpflichtigkeit versteht das BVerfG [Bundesverfassungsgericht] die Gesamtheit der in der gesetzlichen Normen sichtbar werdenden Beschränkungen des Eigentums, die der umfassenden Gebrauchs- und Verfügungsbefugnis des Eigentümers im Interesse des Gemeinwohls allgemein geltende Grenzen zieht. Die Sozialbindung ist sowohl Anweisung für das konkrete Verhalten des Eigentümers wie auch in erster Linie eine Richtschnur für den Gesetzgeber, bei entsprechenden Regelungen das Wohl der Allgemein zu beachten [es folgen an dieser Stelle Fundstellen über Urteile des BVerfGE]. Artikel 14 II enthält dabei eine Absage an eine Eigentumsordnung, in der das Individualinteresse den unbedingten Vorrang vor den Gemeinschaftsinteressen hat; vielmehr ist dieses in Art. 14 angelegte Spannungsverhältnis auszugleichen. Dabei kommt dem Gesetzgeber aber ein verhältnismäßig weiter Beurteilungspielraum zu [es folgen an dieser Stelle nochmals Fundstellen über entsprechende Urteile des BVerfGE].

                Jo! Es liegt also somit am Gesetzgeber die Grenzen zu ziehen. Das Grundgesetz lässt das eindeutig zu!

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                • RE: Intellektuelle


                  aha. du hast genau die bezeichnung gefunden die ich mit "schwätzer" umschrieben hatte. leute die sich für intellektuell halten und in den vordergrund drängen.

                  aber warum das als antwort auf meinen beitrag? ich hab doch nur meine meinung gepostet, wie anke es wollte.

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