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schwere entscheidung

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    ...lass dich um Gottes Willen nicht von diesen Müttern bequatschen!

    Sag mal, du trotzdem glücklich, du bist ja ein komisches Ding!

    Ich kenne nicht eine einzige Frau persönlich, die das so einfach weggesteckt hat. Und ich rede aus Erfahrung, bin nämlich bereits eine dieser solchen Mütter! Habe auch mit Abtreibung Erfahrung... Meine kleine Schwester ist auch eine erwachsene, mittlerweilen reifere Frau! Sie hat es z.B. nie überwunden... Dito eine meiner besten Kolleginnen!

    Also, lass dich nicht von diesen blöden, alten Mütter bequatschen!

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    • RE: schwere entscheidung


      Du wirst entscheiden müssen, ob das Kind, das in dir bereits wächst, leben oder sterben wird. das ist eine sehr schwere entscheidung! ganz unabhängig davon, was dein freund denkt und will.

      DICH wird diese Entscheidung für den Rest deines Lebens begleiten. Ganz egal, wofür Du Dich entscheidest.

      Ich hab eine solche Entscheidung gefällt. Und sage Dir gar nicht welche. Nur dass es sehr wichtig war, das ICH genau wusste, was ich will. Dir da ganz sicher zu sein, das ist sehr wichtig. Du wirst sehr viel Courage brauchen, ein Kind grosszuziehen - wenn Du Dich eigentlich noch nicht reif genug dafür hälst und Deine persönlichen Ziele zurückstellst. Du wirst sehr viel Courage brauchen, Dein Kind abzutreiben, wenn der Mann, der Dich liebt, es sich wünscht.

      Es ist eine verdammt schwere entscheidung. entscheide: nicht ihm zuliebe, nicht dem kind zuliebe: Dir zuliebe. Sei sicher, dass Du Deine Entscheidung nicht wirst anzweifeln müssen. Nimm das Beratungsgespräch war, auf jeden fall. sprich mit ihm, mit wem auch immer. Nur, sei Dir verdammt sicher!!!

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      • RE: schwere entscheidung


        Wieso schreibst Du so nen Müll? Bleibt doch jedem selber überlassen was er möchte und nur weil DU keine Kinder möchtest, heißt das noch lange nicht, daß das für andere Männer auch gilt. Stell Dir vor, soll sogar solche "Deppen" (nicht bös sein, is ironisch gemeint) geben, die gerne Kind möchten, oder zwei oder drei ;-)

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        • RE: schwere entscheidung


          Wie der Zufall will, habe ich mir in letzter Zeit ebenfalls des öfteren vorgestellt, was würde ich machen, wie fühlen, handeln und denken, sobald ich die Gewißheit hätte unverhofft schwanger zu sein. Sobald man mit einem Mann schläft muß man sich dessen bewußt sein bzw. darf diese mögliche aufkommende Situation nicht aus seinem Bewußtsein verbannen oder verdrängen.

          Auch wenn wir heutzutage noch so vielfältige, relativ einfach anzuwendende und tolle (siehe Hormonkeule: Pille - auch wenn man andererseits froh sein muß, dass es sie gibt, da immer noch am sichersten) Verhütungsmittel haben, so bietet keines davon 100%igen Schutz... unter uns gesagt - mir macht das etwas zu schaffen.

          Ich versuchte diesen Zeitpunkt, in dem ich Gewißheit erlangen würde schwanger zu sein, aufleben zu lassen und vor meinem inneren Auge zu visualisieren, um meine Reaktionen hierauf besser einschätzen zu können, einen kurzen Blick darauf zu erhaschen und möglicherweise um mich auch ein Stückchen weit "vorzubereiten" für den Fall der Fälle...

          Na ja :-)... nachdem ich diesen Punkt nach kurzer Zeit der Konzentration auch erfolgreich erreicht habe bzw. erfassen konnte, war ich erst mal für einige Sekundenbruchteile ziemlich geschockt und erschüttert, zum einen über die Erkenntnis schwanger zu sein und zum anderen, ganz dichtgefolgt über das Ausmaß meiner vielfältigen, und größtenteils von Angst und größter Unsicherheit geprägten Gefühle, die mir mitunter implizierten: 'das darf nicht wahr sein, wie "entkomme" ich bloß dieser Situation, oh man - mein ganzes Leben geht den Bach runter und dabei habe ich mir im Leben noch nichts Greifbares (Materielles) erarbeitet, nun ist alles aus usw. usf.'

          Ich war so erschrocken und fertig über / mit dieser Masse an mich belagerten negativen und angstvollen Gedanken, dass ich erst Mal eine Pause machte und mich später erneut mit etwas mehr Ruhe an diesen Punkt heranwagte.

          Es folgte erneut das gleiche emotionale Jammertal - aber ich war nicht mehr derartig erschüttert, ungläubig, verleugnend und verängstigt... außerdem machte ich "Fortschritte" :-)) es tauchten im Anschluß glücklichere, sonnigere Momente auf, während denen ich mein Kind fest an der Hand hielt und es umsorgte.
          Das war schön, so sehr, dass ich nach der Beendigung dieser Konzentrationssitzung ein klitzekleinwenig enttäuscht darüber war, in der Wirklichkeit "alleine" zu sein :-).

          Diffus wußte ich schon vor meinem kleinen Experiment, dass ich das ungeborene Kind, Fötus (oder wie auch immer man "das Kind beim Namen nennen" möchte) nicht entfernen lassen könnte - da ich mich inzwischen bereits zu gut kannte, um zu wissen oder zu erahnen, dass ich mein Leben lang unglücklich und voller Zweifel (und wahrscheinlich mit einer guten Portion Bedauern oder Trauer) auf diesen Tag der Abtreibung zurückblicken würde... aber in diesen Momenten war ich mir auch sicher, dass ich eine Abtreibung gar nicht wünschen würde.

          Außerdem, den ernstgemeinten Rat seine Familienplanung möglichst noch während der Studienzeit anzufangen, höre ich nicht zum ersten Mal (und wer weißt... wenn ich "ihn" hätte - warum nicht :-). Die Umsetzung dieses Plans sehe ich lebhaft in einigen mir bekannten / verwandten Familien - zum Teil waren beide noch inmitten ihres Studiums (Medizin) und etwas später Arbeit sowie Doktorarbeiten. Nun ca. Mitte Dreißig haben sie Studium und Doktorarbeit erfolgreich hinter sich gebracht, und haben ebenfalls zwei aufgeweckte Kinder im Haus.

          Es ist sehr schwer über etwas zu berichten, persönliche Ansichten und Meinungen, Ansätze aufzuführen ohne möglicherweise den trügerischen Schein einer Belehrung etc. zu vermitteln, der zuvor zu Unrecht angeprangert wurde.
          Auch bleibt es dir alleine überlassen eine Entscheidung zu treffen und die eintretenden Konsequenzen bestens handzuhaben. Ein sehr guter Anfang hinsichtlich deiner Entscheidung ist wohl in der Tat ein Beratungsgespräch.

          Ich denke, du ahnst bereits meinen ganz persönlichen Standpunkt und dieser Sache; dem würde ich gerne hinzufügen, dass die Tatsache einen "Kinderfreundlichen" Partner an der Seite zu haben, an sich von großem Wert ist und eine wesentliche Stütze bedeuten kann. Von daher - bei allem was du tust, vergiß nicht, du wärst nicht alleine.

          Als ich damals diese Visualisierung aufleben ließ, habe ich mich eigenartigerweise mit meinem Kind alleine gesehen... erst später kam mir zu Bewußtsein, dass ich im besten Falle immer noch einen positiv gestimmten, hilfreichen Partner und (vielleicht / hoffentlich) meine Eltern zur Seite stehen hätte.

          Noch eine letzte Bemerkung... habe keine ähnliche oberhalb nachlesen können (wiederrum habe ich auch nicht alle Postings durchstöbert) undzwar, denke auch über eine weitere Handlungsalternative nach - sprich, eine mögliche Freigabe zur Adoption.
          In meiner persönlichen Beliebtheitsskala, rangiert diese gleich an zweiter Stelle, da hierbei schon mal der so essentielle Schalter "Karten für´s Leben" geöffnet hätte :-).

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          • RE: schwere entscheidung


            Oh man, deine gedanken gänge kommen mir sehr bekannt vor, so wars bei mir, bis ich ablehte jemals mutter zu sein, (den klar wars, <-- haha!) mir das ich nie schwanger werden könnte :-) opala? bin eine frau ?ups ...

            Und da ist mein futzi, schon 13 jahren alt ? hö ?


            Kuss, véro
            Ps: weisst du wo es mir klar wars das ich mutter dieses weesen bin, wo er direckt nach der geburt mir in gesicht genisst hat :-)) ich spührte seine luft auf mein gesicht... oooh ich schmelze regelrecht, bei diesen erlebnisse.

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            • RE: schwere entscheidung


              ja. alles richtig und gut.
              allerdings sehr belastend für eine frau, die evt. auch eine abtreibung in erwägung zieht.
              keine schöne sache und möglicherweise auch eine mit seelischen problemen als konsequenz.
              sie kann aber auch befreiend sein, wenn man das kind wirklich nicht wollte und dementsprechend nicht bereut, es nicht bekommen zu haben.
              es ist richtig, dass hier viele gute sachen gesagt worden sind. und da ich selbst kinder habe, ist die entscheidung einer frau in der zwickmühle 'pro kind' für mich immer ein happy end.
              aber ich weiss trotzdem, dass auch eine abtreibung die richtige entscheidung sein kann und bei aller liebevollen und freundlichen behandlung des themas ist es hier vielleicht doch etwas einseitig und damit auch manipiulativ zugegangen.

              eine adoption stellt übrigens für die frau eine sehr große und wahrscheinlich lebenslange belastung dar, wie ich hautnah bei einer freundin erleben konnte. man muss schon eine sehr starke, großzügige und unkonventionelle seele sein, um das gut auszuhalten.

              ich glaube übrigens nicht, dass man sich verdammt sicher sein muss, bei dieser entscheidung, ambivalenz ist normal und intelligent.
              die sicherheit, genauso wie das muttersein, wird einem vom kinderhaben beigebracht.
              aber man sollte schon ein wenig verliebt sein in die vorstellung, ein kind zu haben.


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              • Found.


                Persönlich habe ich nicht ( bewust ) gelesen was hier geschrieben worden ist, somit hat das was ich gerade schrieb, kein zusammenhang.

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                • ich weiss


                  ich hab dich auch gar nicht gemeint, war eine antwort auf komet

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                  • RE: ich weiss


                    :-)))))) Total süß, Vero.

                    Ich verzichte auf meinen vollen Kommentar hierauf (grob umrissen, handelte er über Knuddelattacken in Bezug auf Kinder ;-D) - im Hinblick auf die von found erwähnte bestehende Zwickmühle der Ursprungsposterin.


                    An Found

                    Wie gesagt es war sehr schwer den ersten Text zu schreiben, weil man sich hinterher nicht den Vorwurf anhören wollte, belehrend oder beschwatzend zu wirken / sein.

                    Aber (ein)wirken tun wir alle, egal wie neutral unsere Sätze auch gehalten sein mögen, um ein Vorwärtskommen zu garantieren oder Tipps und Ratschläge zu erteilen, ist nun mal eine Diskussion das Thema betreffend von Nöten.

                    Dass diese Diskussion nicht frei von jeglicher Coloratur sein kann, das ist doch selbstverständlich - da der Mensch an sich nie zwischen der reinen Möchtegern-Objekivität und seiner in ihm innewohnenden Subjektivität trennen kann.
                    Er kann seinen Schwerpunkt von einem auf das andere Gebiet verlagern... aber ohne Zweifel sind diese miteinander untrennbar verbunden. Sobald ich auf dem einen Gebiet operiere, wird auch das benachbarte Feld in einem gewissen (wenn auch weitaus schwächerem) Maße betroffen sein bzw. angeregt werden.

                    Ich behaupte sogar, ohne zahlreiche Perspektiven bezüglich dieser ebenfalls mitschwingenden "Coloraturen", kann es kein zufriedenstellendes Ergebnis geben bzw. überhaupt eine sinnvolle Entwicklung und damit verbunden eine gute(!) Entscheidung.

                    Wie auch immer sich selbst Louise entscheiden wird, es werden zu einem gewißen Anteil ebenfalls Gefühle am Werk sein. Ob sie eher den vordergründigen Platz und Luft verschafft bzw. ihnen nachgibt / ihnen unterliegt oder aber auch den nachkommenden eine Chance gewährt, bleibt an dieser Stelle noch abzuwarten; jedoch bin ich der Meinung, dass man ihr die zweite Sparte zumindest unterbreiten bzw. aufzeigen soll.

                    Das ganze Thema ist in der Tat sehr schwierig zu verdauen, aber wie Vorankommen, wenn man seine eigene - selbstverständlich subjektiv getönte (mal mehr, mal weniger) - Ansicht oder Meinung nicht kundtun, seine in gewißer Weise hier im Forum ausgeübte, beratende Tätigkeit (wenn auch nur in bescheidener Form) nicht nachkommen darf.

                    Wegen der Adoptionsgeschichte... muss man denn nicht eine noch stärkere und unkonventionellere Seele sein, um sein Kind entfernen zu lassen und sein ganzes Leben lang mit diesem Wissen leben müssen?
                    Ich mag jetzt zwar nur für mich sprechen, aber das geringere Übel in meinen Augen ist ohne Zweifel der Gang zur Stelle für Adoptionsfreigabe.

                    Es tut mir sehr leid um deine Freundin, aber möglicherweise müßte sie sich öfters vor Augen führen, dass es viel schlimmer hätte kommen können.
                    Im Augenblick jedoch, kann sie sich wenigstens soweit auf die Schulter klopfen, indem sie den "winzigkleinen" Aspekt nicht unberücksichtigt läßt, dass ihr Kind - dank der damaligen getroffenen Entscheidung - seiner Existenz auf dieser Welt wenigstens nachkommen darf... sowohl das als auch die dazu führende und damals getroffene Entscheidung ist nicht selbstverständlich.

                    Klar hätte ich (nun aus der Sicht meines in mir innewohnenden Kindes, welches sicherlich nicht für alle Kinder dieser Welt sprechen kann) gerne eine 100%ige Chance auf ein zufriedenstellendes Blatt im Leben... aber ich begnüge mich auch nur mit einer 10%igen und bin im Grund doch glücklich drum, wenn die Alternative hierauf 0% lauten würde.

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                    • ja, ist mir klar


                      Aber jetzt drei kinder :-) italienisches blut...Ohoh! du power kind :-))

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