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gemeinsam Rauchen aufhören?!

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  • gemeinsam Rauchen aufhören?!

    Hallo,
    ich habe mir schon ein paar Wochen vor Jahreswechsel den Entschluss gefasst, mit dem Rauchen aufzuhören.
    Dann habe ich meinen Partner gefragt ob er da mitmachen würde, zum einen wegem Geld, zum anderen weil wir dieses Jahr Nachwuchs einplanen und dann rauchen eh nicht angebracht ist.
    Er stimmte gleich zu, zumal es ja auch leichter fällt wenn wir beide miteinander aufhören, so raucht keiner mehr in der Wohnung und man unterstützt sich gegenseitig.
    Ich habe ihm gleich von Anfang an gesagt, dass wenn er da nicht mitziehen möchte er es sagen soll, er soll nicht nur darauf eingehen weil ich es sage, sondern weil er es auch möchte. Er bejahte.
    Wir haben also Silvesternacht die letzte geraucht.
    Am 02.01. waren wir bei Freunden, ich im einen Zimmer, er bei seinem Kumpel im anderen, und als ich ne halbe stunde später nach ihm sehen wollte hab ich ihn beim rauchen ertappt. Klar, die Versuchung war gross, neben seinem rauchenden Kumpel... aber ich war schon ziemlich enttäuscht und er auch ziemlich erschrocken dass ich ihn gesehen habe.
    Hab ihn dann später drauf angesprochen ob er mir das gebeichtet hätte, er bejahte, und ich sagte ihm nochmals dass er das nicht machen müsse wenn er nicht wirklich auch von sich aus da mitziehen wolle. Er bejahte wieder.
    Meint ihr ich ziehe ihn da wo mit rein wo er gar nicht wirklich selbst will? Obwohl er mir ja sagt dass er doch will!
    Für mich ist es wichtig dass wir zusammen aufhören. Ich hab pro Woche ca. 2-3 Schachteln geraucht, er 1 pro Tag - das ist schon schwieriger für ihn, klar.
    Ich möchte nicht als "Buhmann" dastehen die ihm was "vorschreibt". Und wenn´s so wäre, warum sagt er mir das nicht?
    Was meint ihr?
    Grüsse, Sunnysky


  • RE: gemeinsam Rauchen aufhören?!


    Für mich ist es wichtig dass wir zusammen aufhören. Ich hab pro Woche ca. 2-3 Schachteln geraucht, er 1 pro Tag - das ist schon schwieriger für ihn, klar.

    ???

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    • RE: gemeinsam Rauchen aufhören?!


      was ist der unterschied zwischen einer alten schachtel und einem runden tisch ?

      an einen runden tisch geht noch einer dran.

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      • RE: gemeinsam Rauchen aufhören?!


        Hallo Sunnysky,

        ich selbst bin zwar Nichtraucher, aber habe eine Menge Freunde und auch Familienangehörige die rauchen.

        Obwohl einige schon mehrfach den Wunsch geäußert haben, damit aufzuhören, war wohl der Wille immer zu schwach um es komplett durchzuziehen.
        Und wenn dann ein Teil des Paares wieder angefangen hat, hat auch der zweite nachgezogen.

        Aber ich weiß trotzdem dass es möglich ist, wenn der Anreiz groß genug ist. In meiner ehem. Firma wurde sogar ein Kurs bezahlt, wo danach tatsächlich 1/3 der Leute aufgehört hat zu rauchen. Allerdings weiß ich nicht wieviele davon rückfällig geworden sind, aber zumindest 6 Leute rauchen auch jetzt noch nicht wieder. Das ganze ist nun 4 Jahre her.

        Vielleicht ist auch ein Familienzuwachs, wenn der dann tatsächlich bevorsteht, Anreiz genug, um endgültig damit aufzuhören. Von der finanziellen Seite ganz abgesehen ;-)

        Liebe Grüße und vor allem starken Willen
        Shanti


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        • RE: gemeinsam Rauchen aufhören?!


          "und vor allem starken Willen"

          was ist das denn ?

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          • RE: gemeinsam Rauchen aufhören?!


            Hallo Nerea,

            was ist daran nicht zu verstehen?
            Ich habe vorher 2-3 Schachteln pro Woche geraucht, also unter der Woche eher wenig und am Wochenende dann relativ viel wenn ich weg gegangen bin.
            Er rauchte jeden Tag eine Schachtel, schon während der Arbeit.
            Da ist es doch klar dass für ihn das Aufhören schwieriger ist. Ich kam vorher auch schonmal ein oder zwei Tage ohne rauchen aus. Er nicht.
            Und dass wir zusammen aufhören ist mir deshalb wichtig weil wir uns dabei gegenseitig stärken und es doch für die Zukunft und für unsere eigene Gesundheit wichtig ist.

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            • RE: gemeinsam Rauchen aufhören?!


              Durchhaltevermögen und nicht sofort aufzugeben, selbst wenn man mal zwischendurch eventuell rückfällig wird.

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              • RE: gemeinsam Rauchen aufhören?!


                Ich habe einen aussergewöhnlich starken Willen damit aufzuhören bzw. jetzt es durchzuhalten. Hätte ich vorher (vor der letzten Ziggi) nicht gedacht.

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                • RE: gemeinsam Rauchen aufhören?!


                  vielleicht ist aber dieser Wunsch bei deinem Freund nicht so ausgeprägt wie bei dir. Wie oft sagt man, damit hör ich ab... auf oder das wird sich ändern.
                  Solange dieser Gedanke sich nicht auch im Kopf ernsthaft festgesetzt hat, wird es mit der Umsetzung wohl schwer.
                  Und wenn dein Freund nur dir zuliebe ja sagt, obwohl er innerlich nicht dazu bereit ist, wahrscheinlich ebenso.

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                  • RE: gemeinsam Rauchen aufhören?!


                    Naja, es sind 2 tellen mit druck, in dem was du da verhübst.
                    1) aufhören
                    2) Mit herrenwort, vertrauen, ertapt zu werden, und und und.

                    vieleicht solltes du anderst eingehen, zu mindesten kompensieren mit ein wehnig spass, ich finde wen ich es sagen dachf ein wenig spiesig wie du dein wentil mit dein freund ausgleicht.
                    Also klar text, spiele ein bischen mehr damit, zum beispiel.

                    Wer von euch beide mal eine kipe in der hand hat, muss es kompensieren mit sport, zum beispiel es werden (beiden mit eine producktive straffe bestrafft), das heisst.

                    Ab in die sport schuhen oder radt, bei wind und weter, nur der jenige der ertapt worden ist, soll in "diese sport straffe" auch ein bischen mehr ligenstüzen machen als der anderen :-))hä... hä... och oder vieleicht auf ein baum hoch kletern ... hätschi... ;-)


                    véro

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                    • RE: gemeinsam Rauchen aufhören?!


                      Der eigene Wille ist weder notwendig durch seine Stärke fundiert noch durch seine Schwäche relativiert.
                      Die Abhängigkeiten von Süchten unterschiedlichster Art, aber auch Selbsttäuschung und mangelnde Einsicht heben die Selbstbestimmung und die mit ihr verbundenen Pflichten nicht auf.
                      Überraschend hierbei ist, dass die Identität und Eigenheit des Willens nicht mit seiner Stärke oder Schwäche korrespondieren.
                      Durch mein Tun, aber auch durch die uneingestandene Orientierung etwa an unbewusstes Wünschen, eigne ich mir einen Willen unabhängig von seiner Herkunft mit allen Konsequenzen an.

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                      • RE: gemeinsam Rauchen aufhören?!


                        Yep,Mißverständniss..aufgeklärt..und recht hast Du..für ihn ist es schwieriger..und ja..in bier- oder weinseliger Sylvesterlaune im Angesicht des Neuen Jahres macht man viele unhaltbare Versprechungen.
                        So sieht´s aus.....

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                        • RE: gemeinsam Rauchen aufhören?!


                          Kotz Dich ruhig aus falls Du ein Problem mit mir haben solltest,ich werd andächtig lauschen.Allerdings nicht für lange..also beeil Dich

                          Kommentar


                          • RE: gemeinsam Rauchen aufhören?!


                            Der Begriff Wille (vom Althochdeutschen: willio, lat.: voluntas) bezeichnet das Vorhandensein starker Wünsche, Ziele oder Begehrlichkeiten oder bewusster Entscheidungen für oder gegen etwas. Diese werden aber nur dann im engeren Sinn als Wille bezeichnet, wenn sie aus eigenem Antrieb heraus, ohne Einwirkung fremder Einflüsse (z. B. Krankheit, Sucht, gesellschaftliche Zwänge) und auch nicht notwendigerweise (z. B. Instinkt-, Zwangshandlungen) entstehen. Mit dem Begriff des Willens wird demnach die Freiheit des Willens verbunden. Was unter dieser so genannten Willensfreiheit zu verstehen ist und ob sie tatsächlich gegeben ist, ist umstritten, siehe auch freier Wille.
                            Zum Willen wird auch das nachhaltige Umsetzen der Ziele und Entschlüsse durch konsequentes Handeln oder mündliche oder schriftliche Willensäußerungen gerechnet. Auch das Unterlassen einer Handlung kann die Verwirklichung eines Willens sein, z. B. das Nichtrauchen.
                            Fehlt eine nach außen sichtbare Willensumsetzung, so wird dieses oft mit einem nicht vorhandenen oder zumindest schwachen Willen gleichgesetzt. Zum einen beinhaltet dieses Erklärungsschema, dass der Wille etwas Unbedingtes ist, das heißt man kann nicht etwas wollen, ohne es wirklich zu wollen. Beim so genannten "wirklichen Willen" wird zumindest der Versuch einer Realisierung erwartet; es sei denn, dass dies aufgrund unbeeinflussbarer Umstände (z. B. Gefängnis) nicht, oder zur Zeit nicht möglich ist.
                            Zum anderen geht die zwingend erwartete Willensumsetzung von einem grundsätzlich freien Menschen aus, dessen Handlungen in erster Linie durch seinen eigenen Willen bestimmt werden. Denn die Vorstellung eines freien Mensch beinhaltet, dass sich sein Tun nach seinem Willen richtet.

                            Quelle: Wikipedia

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                            • RE: gemeinsam Rauchen aufhören?!


                              Da möchte ich aber dazu sagen, dass wir das schon Wochen vor Silvester besprochen hatten.
                              Also es war kein "lapidares Versprechen aus ausgelassener Stimmung" heraus.

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                              • RE: gemeinsam Rauchen aufhören?!


                                Wars auch besprochen, wie es gehandelt wird, wen es ein paar ausrutscher gibt ? na?

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                                • RE: @Kritiker


                                  noch eine interessante Sichtweise - diesmal von Nietzsche

                                  http://wikisource.org/wiki/Willensfreiheit_und_Fatum

                                  So nun mache ich aber Schluss damit, denn wir schweifen doch zusehr vom Thema ab. ;-)

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                                  • RE: gemeinsam Rauchen aufhören?!


                                    Der freie Wille des Menschen ist widerlegt.
                                    Es gibt ihn nicht.
                                    Wir Menschen erhalten Informationen immer von außen.
                                    Die folgende innere Informationsverarbeitung wird durch Vorgänge verursacht, zu denen wir keine - bestenfalls begrenzte - Einsicht haben können.
                                    Unser scheinbar selbstbestimmtes Verhalten, ob mit starker oder schwacher Motivation, ist somit stets eine Resultierende, welche auf nicht selbst bestimmten Determinanten beruht.

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                                    • jeder ist sich selbst der näheste . . .


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                                      jeder kann nur für sich selbst entscheiden wann und wie er mit rauchen aufhören will/muß oder nicht. dein freund mag zwar wollen, aber es hat bei ihm noch nicht so richtig "kilick"im hirn gemacht, so wie bei dir jetzt. jeder braucht seinen eigenen zeitpunkt der einsicht.
                                      ich rede selbst aus erfahreung: habe gute 10 jahre geraucht und das nicht wenig (bis 2 schachteln täglich). auch mein damaliger freund "bedrängte" mich immer wieder aufzuhören, was ich auch öfters versucht hatte. bin aber immer wieder rückfällig geworden, weil's nicht von mir vom herzen kam. erst vor knapp 3 jahren habe ich selbst erkannt, wie sinnlos das rauchen ist und habe seitdem keine mehr angerührt. es war zwar nicht immer einfach, aber auch das buch von a.carr war mir ne seelische unterstützung.
                                      ich denke mal, dass dein freund dein handeln und reden auch als bedrängung ansieht. und aus der erinnerung heraus weiß ich, dass man da gerne auch heimlich raucht, nur um den partner nicht zu verletzen, was aber keinem der beiden was bringt.
                                      also, sei nicht so hart mit ihm. er wird's irgendwann vielleicht auch aufgeben. und da hat er dich als vorbild, die es ja super geschafft hat.
                                      halte durch und laß dich durch deinen freund (rauchend) nicht beirren.
                                      grüße
                                      katsch

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                                      • RE: gemeinsam Rauchen aufhören?!


                                        Ich hab zu ihm gesagt, wenn einer von uns einen Ausrutscher hat, dann soll er es dem anderen sagen.
                                        Ich hab ihm auch gesagt dass ich ihm keines falls "böse" bin wenn er mir sagt dass er doch nicht aufhören kann.
                                        Aber auf jeden Fall sollte er mir es dann sagen und nicht heimlich rauchen.

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                                        • heimlich?


                                          so lange du selber nicht rauchst, wird er es schwerlich verheimlichen können...

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                                          • hö?


                                            Ich hab zu ihm gesagt, wenn einer von uns einen Ausrutscher hat, dann soll er es dem anderen sagen.
                                            ...........................
                                            Das ist alles ? kein plann?
                                            Ich sage manschmal zu mein sohn:
                                            Nun, was hälst du davon, wollen wir mal schauen das wir uns ein plann machen ? sogar kinder können lernen, ein bisi vor der nase zu denken, ohne ein vorprogramierten "eclat" vieleicht unberwust zu forsieren.

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                                            • RE: @Kritiker


                                              http://www.geist-oder-materie.de/Psy...ier_wille.html

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                                              • RE: heimlich?


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                                                Er geht morgens um 5.30h aus dem Haus, kommt abends oft erst um 19 oder 20h zurück. Da hat er genug Zeit zum rauchen sodass ich es nicht riechen würde.

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                                                • RE: gemeinsam Rauchen aufhören?!


                                                  der Punkt des freien Willens ist umstritten.

                                                  Und ich denke sehr wohl, dass ein jeder Mensch ein gewisses Eigenmaß besitzt, wo er Einfluss auf sein tun und lassen hat - Selbstbestimmung, die nicht von außen erfolgt, oder erfolgen muss.

                                                  Interessante Thesen und Ausführungen dazu gibt es mehrere. Inwieweit man diese für sich selbst in Anspruch nimmt, hängt aber immer von einem selbst ab.

                                                  Ich wünsche dir noch einen schönen Tag, kritisch im Forum oder anderswo ;-))

                                                  LG Shanti



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