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Pubertät Akt II - Mordanschlag

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  • Pubertät Akt II - Mordanschlag

    Gestern habe ich wieder einmal versucht, meiner 11jährigen gegenüber Grenzen zu setzen. Sie aufgefordert, ihr mit Essensresten/dreckigen Klamotten/Kaninchenstreu versüfftes Zimmer aufzuräumen - vorher dürfe sie auch
    nicht fernsehen.

    Gegen 20.00 Uhr sah ihr Zimmer fast unverändert aus, der Fernseher lief. Daraufhin hab ich ihn ausgeschaltet, was zur Folge hatte, daß ich mir ein irres Geplärre anhören mußte, wie dringend der Fernseher zum Einschlafen benötigt werde und daß niemand in ihrer Klasse glauben würde, daß ich mich derart verhalten könnte. Keine Mutter sei so furchtbar wie ich usw. - Ich habe natürlich trotzdem auf dem ausgeschalteten Fernseher bestanden, ihr die Wahl gelassen, aufzuräumen oder so schlafen zu können.

    Jetzt der Hammer: Als ich aus meinem Zimmer in den Flur will, trete ich in eine Riesenpfütze aus Spülmittel, die
    sie vor meiner Tür verteilt hat, damit ich mich hinlege!!! - Ich hätte mich sonst wie verletzen können!!!

    Spontan habe ich ihr erstmal komplett Hausarrest und Taschengeldentzug für einen Monat - oder noch länger,
    bis sie ihre Haltung mir gegenüber überdacht hat - angekündigt. Aber irgendwie find ich hört sich das schon nach Hilflosigkeit an.

    Am liebsten würde ich sie rausschmeißen, dieses pubertierende Monster hat echt gar nichts mehr von meiner
    lieben Tochter! Bis zu welchem Alter ist man eigentlich verpflichtet, seine Kinder großzuziehen, wenn sie sich wie Kotzbrocken verhalten?

    Ich hab ihr auch gesagt, wenn sie heute aus der Schule kommt, soll sie sich gleich in ihr Zimmer verziehen, weil ich sie bei mir nicht mehr sehen will.

    Aber das sind ja alles nicht so tolle Maßnahmen - finde ich. Habt ihr Anregungen?



  • also


    ...ich find allein schon die Tatsache, dass dieses junge Mädchen einen Fernseher im eigenen Zimmer besitzt irgendwo bedenkenswert...

    Ich gehöre leider dazu, denn ich bin auch mit einem aufgewachsen (war schon ein wenig älter... 14 oder so ka) - aber das war KEIN Vorteil... eher im Gegenteil... ok, das Ding war nur Schwarzweiß, aber die Zeit, die ich damit zugebracht habe, belanglosen SCHEISS zu konsumieren war einfach unglaublich... jeden Nachmittag 1h (Minimum) bis 4 oder 5h (kam öfters vor, als gut gewesen wäre)...

    Wenn man mich fragt, so gehören TV's NICHT in Kinderzimmer, bei aller Liebe und allem nötigen Respekt... sie klauen Dir Deine Jugend...

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    • RE: also


      Salut jeune, ich könnte dir sagen ... hallo baby wilkommen in club :-(
      Aber mein club zu hause sieht zum glück, anderst aus:
      A )vernsehe unter der wochen, nix da, wen ja , muss er schnell die kurve kriegen :-))
      B) spulli vor der tür, da hätte ich denke ich so scheiss es klingt , mein sohn der kapitel rücksigsosikeit und respeckt aufgemacht, es hätte so ausgesehen.... in den liebling klamotte rein gesetzt, jo ... so nett ich bin, so lasse ich mich nicht verarschen.
      C) Monster hier monster her, wer zahlt die rechnung ER .

      Sage deine torte das sie mit so eine anstellung, bei mir vorbei schauen sollte, dann weist sie nach eine weille, sind wir nett zur ein andern, alles ok, sind wir es nicht ... zahlt sie die rechnung.
      ................................................
      1)Samsag. holte ich mein sohn (taxi fahrerin ) um 14h ab.
      Ausgemacht war es.
      Stand vor der tür, von sein freund..natürlich keine da, handys von beiden nicht an, ich hoffte das die klinge ja kaput sei...brav, klinge ich eine habe stunde an, und rufft per händy in der wohnung an.
      2)ich lies eine nachricht, auf den h.b, in der wohnung für die beiden, mit :ich warte hier seit eine halbe stunden, ich lasse mich von euch nicht verarschen, du kanns egal wie nach hause kommen, ist mir scheiss egal, grüsse véro, punkt.
      3) 15 minuten später klingelt mein händy, Tadaa (mein sohn) ein läcker süsse stimme, mit den "wir wahren da "
      "In ordnung mein lieber, auch noch lügen... joo dann siehe zu, wie du aus der schlamaske kommst. tschuss".
      4) Ich kerte auf der autobahn um, klingerte: sagte (mein sohn komme bitte runter.Er schaute so wie er, auf seine beerdigung ging :-))
      5) mit eine ganze normale stimme, wie ich die einkauf liste runter lesen wurde... sagte ich... Heute bleibst du zu hause, am montag schreibst du eine arbeit.
      6) Der sonntag leuft nach meine pfeife und du bleibst zu hause.
      sag mal, ist das angenehm für dich sich nicht an die abmachung zu halten ? wer zalt die rechnung? du oder ich ? er sagte ... ja ich zahle.
      Nun gut, dann siehe zu, das du mich nicht verarscht, dann ist das leben für dich, (für mich ist das leben weiterhin klasse) aber für dich... hast du die wahl, du kannst sie dir zu hölle machen ... oder aber auch nicht.
      Ps: sein zimmer ist aufgereumt :-))))
      Liebe grüße, véro

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      • Einstellung überdenken


        Du wolltest also, daß Deine Tochter ihr Zimmer aufräumt und sie wollte nicht. o.k., soweit so schlecht.
        Aber warum wolltest Du, daß sie aufräumt? Weil sie Ordnung lernen soll, weil sie Verantwortung zumindest für ihren eigenen Bereich übermehmen soll oder weil es Dich selbst stört wenn dort Unordnung ist?
        Ordnung ist Ansichstssache, jeder hat seine eigene und es ist für Kinder wirklich nicht nachvollziehbar, warum Eltern so viel wert auf ihre eigene Art von Ordnung legen. Kenne ich noch aus meiner eigenen Kindheit. Gott können Eltern und vor allem Mütter mit ihrer Ordnung nerven! Ich habe meine Mutter wirklich dafür gehaßt, daß sie immer wenn ich gerade angefangen hatte ein Buch zu lesen, wollte daß ich irgendwo helfe oder aufräume. Ich wurde bewußt schlampig nur weil meine Mutter so überaus penibel war. Heute verstehe ich's besser, aber das ist ja auch schon man ne gewisse Zeit her.
        Verantwortung übernehmen ist, wichtig, aber Du mußt ihr auch wirklich die Möglichkeit dafür geben. d.h. laß ihr ihr Zimmer so wie sie es will. Räume dort nicht auf, auch dann nicht wenn's Dich noch so juckt weil Du glaubst den Dreck nicht mehr auszuhalten. Auch wenn's Dir schwer fällt, betrachte das Zimmer Deiner Tochter als Katastrophensperrgebiet und geh dort ganz einfach nicht rein. Wenn Du den Dreck nicht siehst, regt er Dich auch nicht auf.
        Verrottende Speiseabfälle sind natürlich gesundheitsschädlich, aber die kann man vermeiden, indem grundsätzlich nur in der Küche bzw. im Wohnzimmer gegessen werden darf.
        Wenn Deine Tochter es nicht schafft, das Kaninchen und den Stall sauber zu halten, solltest Du überlegen, ob das Kaninchen in ihrem Zimmer leben muß oder ob sie überhaupt schon so weit ist die Verantwortung für ein Tier zu übernehmen.
        Dreckige Klamotten sind nicht so schlimm. Wenn sie nichts mehr zum Anziehen hat, weil Du nichts wäschst, das nicht im Wäschekorb landet, werden die Klamotten selbst ihren Weg aus dem Zimmer heraus finden.
        Einen eigenen Fernsehapparat im Zimmer finde ich ganz schlecht - regt dazu an, daß man sich nur mehr passiv berieseln läßt, seine Schulaufgaben nicht richtig erledigt und nichts mehr liest. Ich würde nicht ein Fernsehverbot aussprechen, sondern den Fernsehapparat überhaupt entfernen.Wenn sich das nicht ohne totalen Krieg bewerkstelligen läßt, kannst Du den Appart hinten aufschrauben und eine Pantine lockern, damit er nicht mehr funktioniert. Für einen neuen gibt's dann ganz einfach kein Geld.
        Ich würde mir auch die Geschichte mit dem Taschengeld überlegen und nicht das Taschengeld für eine Verfehlung streichen, sondern eine generelle Umstellung vornehmen. Deine Tochter will Rechte also soll sie auch Pflichten haben. Ich würde statt einem fixen Taschengeld ein leistungsbezogenes auszahlen. Für jede Arbeit, die Deine Tochter im Haushalt erledigt oder für besonders gute schulische Leistungen gibt es einen fixen Satz. Das wird alles aufgeschrieben und das Taschengeld des nächsten Monates ist die Summe all der einzelnen Sätze. Dadurch wird es für sie ganz klar nachvollziehbar wofür sie das Taschengeld bekommt und sie wird auch mehr Motivation haben mitzuhelfen.

        Du kannst zum jetzigen Zeitpunkt nicht auf eine bestimmte Haltung Deiner Tochter Dir gegenüber spekulieren. Die Zeiten zu denen Deine Tochter zu Dir kuscheln kam sind endgültig vorbei. Sie soll erwachsen werden und das kann sie nur wenn Du sie läßt. Spekuliere nicht darauf von ihr geliebt zu werden, das kann sie derzeit nicht zeigen, denn Du bist ihr Prellbock. Alles was Du erreichen kannst, ist ein halbwegs reibungsloses miteinander.

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        • RE: Einstellung überdenken


          (Große Zustimmung zu amica)

          Einspruch an diesen Stellen:

          - Weder Taschengeld streichen noch 'leistungsbezogenes' Taschengeld halte ich für eine gute erzieherische Maßnahme. Ähnliches lese ich auch immer wieder in einschlägigen Zeitschriften etc.

          - Fernseher sollte nur der Fachmann/frau öffnen. Je nach Typ gibt's da ziemlich (lebens-)gefährliche Spannungen.


          Gruß

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          • Lebensmüde "Möchtegern-Fernsehtechniker"


            Im großen und ganzen stimme ich Amica zu, aber zum einen hat mich die Sache "Die Zeiten zu denen Deine Tochter zu Dir kuscheln kam sind endgültig vorbei" massiv gestört - hoppla, mit elf Jahren nicht mehr kuscheln?.

            Da war ich und viele die ich kenne noch mitten drin in der Phase. Diese Kuschel- oder Streicheleinheiten wurden mir umso kostbarer, je mehr Zeit voranschritt, weil sie irgendwann automatisch abnahmen.
            Aber mit elf(!) Jahren ist man zumindest als Mädchen noch voll dabei :-)) bei Jungs kann es vielleicht hin und wieder leicht anders liegen, kann mir aber nicht vorstellen, dass sie es in diesem Alter bereits ablehnen, sobald sie kein dritter dabei beobachtet ;-).
            Nach der Pubertät sind sie in der Regel wieder voll dabei, wenn es ums Kuscheln, Umarmen oder Streicheln geht :-)), ich spreche hier nicht von Sex.

            Zärtlichkeiten, egal in welchem Alter tun der Seele und dem Körper unermäßliches gut, sie garantieren einem sogar, besonders in jungen Jahren, eine einwandfreie Entwicklung der Psyche und des Körpers, sprich das Überleben (!) an sich!

            Wenn sich ein Mädchen oder ein Junge nicht mehr dermaßen oft an seinen Eltern anschmiegt oder in die Arme nimmt, dann hat das besonders in der Pubertät mit einer gewissen Scheu zu tun, heißt aber nicht, dass sie Dich wegstoßen würden, sobald der Versuch von Deiner Seite aus ginge. Sie trauen sich nur nicht mehr, sind vielleicht auch etwas verwirrt oder reden sich ein bzw. glauben tatsächlich, dass ihr Alter für derlei Seelen-Streicheleinheiten nicht mehr angemessen ist.

            Bin mir aber sicher, dass viele sehr gerne die freiwillig gegebenen Zärtlichkeiten in Empfang nehmen würden und teilen könnten, sobald man als Elternteil einen Anfang macht.
            Sollten sie einen resolut davonstoßen, dann sollte dies auch respektiert werden. Diese Handlungsweise hat oftmals was mit ihren inneren Schranken, einer Grenzauslotung und mit Hemmungen zu tun.

            Und zum Zweiten, nimm ihr ruhig den Fernseher aus dem Zimmer, und gib ihr ihn spätestens mit 15/16 zurück (sollte sie zu dem Zeitpunkt diesen Wunsch überhaupt noch haben), aber nie, nie selber daran rumwerkeln bzw. auf eigener Faust versuchen irgendeine Platine hinten zu lockern bzw. zu entnehmen!!!
            Der Fernseher steht ständig unter Spannung =>300Volt (!).
            Also komm bloß nicht auf den Gedanken ihn hinten aufzuschrauben und etwas anzufassen. Die Sache hat absolut nichts in Laienhänden zu suchen, würde nur Dein Leben kosten...(es sei denn Du möchtest Deiner Tochter zuvorkommen bzw. ihr Werk beenden ;-).

            Versuche, auch wenn es schwer ist, mit ihr zu reden. Frage sie mal, was sie gemacht hätte, wenn Du Dir an dem Abend tatsächlich im schlimmsten Falle das Genick gebrochen hättest.
            Ob sie sich bewußt ist, dass sich ihre Leben, von heute auf morgen völlig ändern würde, und das nicht unbedingt zum Besseren, auch wenn sie es insgeheim hoffen sollte.

            Vielleicht versuchst Du ihr auch klar zu machen, wie verletzt Du bist, ihren Plan miterlebt zu haben. Versuche ihr ins Gewissen zu reden und Dich ihr zu öffnen, damit sie Dich besser versteht, deine momentanen Probleme, warum Du so und nicht anders manchmal handelst.

            Sie ist ja noch sehr jung, selbstverständlich sieht sie nicht das ganze Bild, aber wenn man es ihr ausführlich erklärt und widergibt, besteht doch die kleine Chance, dass sie auf deine Erklärungen und Ausführungen eingeht, sie nachvollziehen und akzeptieren kann.
            Bei einer elfjährigen ist dieser Versuche eher von Erfolg gekrönt, als bei einem Kleinkind von 4/5 Jahren. Da bringen Argumente und Diskussionen nicht wirklich was.

            In ihrem Alter handelte sie aus dem Affekt heraus, ohne viel nachzudenken, erst recht nicht über mögliche, schlimme Konsequenzen...so gesehen also, versuche darüber zu stehen, auch wenn es schwer ist und Dich diese ihre Tat bzw. der Gedanke, Plan dahinter wohl sehr schmerzen muss.

            Ich bin der Meinung, nur vernünftiges Reden hilft, um verhärtete Grenzen aufzulockern und über früher oder später aufzulösen.

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            • Feste Regeln - Ausnahmen möglich!


              Hi jeune!

              Das Wichtigste zuerst: Meine Tochter ist auch 11, wird im Sommer 12 und steckt ebenfalls in dieser "ihr geht mir alle auf den Wecker"-Phase.

              Haustiere haben wir keine, und zwar sehr zum Leidwesen der liebebedürftigen Tochter, die sich von Wüstenmäusen bis Pferd so ziemlich alles wünscht und von den "hartherzigen" Eltern nicht erlaubt bekommt. Ich wäre ja zu Kompromissen bereit, wenn ich nicht jeden Tag im Storchengang durch ihr Zimmer stelzen müsste, um zum Fenster zu kommen, Rolläden hochziehen, wenn ich sie morgens wecke. In diesem Chaos mag SIE sich pudelwohl fühlen. Ein Tier kann man aber nicht auch noch unterbringen, dazu ist nicht der Platz vorhanden - und Platz schaffen, das tut sie ja auch nicht, obwohl sie meine Antwort kennt...

              Gegessen wird nur in Ausnahmefällen in ihrem Zimmer. Geschirranhäufungen gibt es dementsprechend nicht, hatte es aber mal gegeben. Seither die Beschränkung auf Ausnahmen und die Pflicht, nach solchen Ausnahmen für die Entsorgung der Utensilien selbsttätig zu sorgen. Klappt!

              Wäsche landet aus reiner Selbstvorsorge in den Wäschekörben - was dort nicht liegt, wird nicht gewaschen, das weiß sie. Und demnächst steigern wir die Anforderungen auch auf's Bügeln, dazu ist sie jetzt alt genug. Wenn sie nämlich meint, sich 3mal am Tag in frische Klamotten stürzen zu müssen, dann soll sie auch sehen, wie sie die gewaschenen Sachen zum nächsten "Event" wieder anziehbar bekommt. Ich bin doch keine Bügelfrau (zumal mein Mann da in der Hauptsache betroffen ist) für's Kind!

              Das mit der Androhung vom "blauen Sack", in dem nach Fristsetzung alles den Boden bedeckende Material verschwindet, ist bewährt. Im Moment ist die Frequenz auf "höchstens 1mal im Jahr", das war nicht immer so. In der Regel findet sie es besser, dass sie ihre Sachen dahin räumt, wo sie sie auch wiederfindet, als dass ich in ihrer Abwesenheit "alles in den Sack stopfe", und zwar ohne Rücksicht auf Empfindlichkeiten von Barbies oder sonstigem Kram. Das waren tränenreiche Erfahrungen, die das Kind machen musste. Jetzt vermeidet sie das, indem sie meine Fristen ernst nimmt.

              Einen Fernseher hat sie auch. Es gilt: unter der Woche nur nach Abschluss der Hausaufgaben-/Übungszeit und nach 19 Uhr ist Ende, sonst kann sie nämlich nicht zu vernünftiger Zeit einschlafen. Erfahrungs- und Vertrauenssache. Klappt auch! Am Wochenende wird auch schonmal nach 10 noch geguckt, wenn Mama ihre Zustimmung zur Sendung gegeben hat. Andere aus der Klasse sind für mich noch nie ein Argument gewesen. Gemein und nicht auf dem Stand der Dinge bin ich natürlich auch. Ist mir aber Wurscht!

              Vielleicht fällt mir noch was ein, wenn ich länger nachdenke. Jetzt muss ich erstmal Pause machen, der Chef will was! ;-)

              Gruß
              Anke

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              • RE: Feste Regeln - Ausnahmen möglich!


                Ja Anke das hast Du wieder schön geschrieben.

                Zum Thema Fernseher hab ich mal folgendes zu sagen.

                Ich habe meiner tochter vor ca. 3 Monaten 1 Ferseher gekauft, weil ich einfach keine Lust mehr auf die Bedudelei im Wohnzimmer hatte und ich auch keine Lust habe meine Gewohnheiten mit denen meiner Tochter abzugleichen da ich auch im WZ schlafe (2 raumwohnung).
                Gebracht hat es nicht sehr viel, aber das kommt auch daher das es so schön drausen ist und die Kinder lieber drausen spielen.

                Ansonsten frag ich mich wann gehen Eure Kinder so ins Bett??
                Also meine ist 9 1/2 und vor halb 9 Uhr geht die abends nie ins Bett und am WE ist Open end.
                Sie hat da noch nie schaden vongetragen.

                Alles was Du schreibst kenne ich auch allerdings gehört schon etwas Planung dazu Spülmittel vor die Tür zu gießen , daß hätte mich auch zur Verzweiflung gebracht.

                Ansonsten denke ich wir sollten als Eltern etwas lockerer werden denn mal ehrlich was stört mich an schmutzigen Socken im Zimmer meiner Tochter, eigentlich doch nix .

                Ansonsten gibts natürlich Sachen die klar geregelt werden müssen wie essen im Zimmer und Schlafenszeiten und Natürlich das Tier um ehrlich zu sein ich hätte das Kaninchen schon weggebracht.

                Gruß Zoe

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                • Andras, frech wie er ist...


                  " Vielleicht fällt mir noch was ein, wenn ich länger nachdenke. "

                  ehm.. ) *g*

                  " Jetzt muss ich erstmal Pause machen, der Chef will was! ;-) "

                  ahja, ist wieder Kaffeezeit )) *fg*

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                  • Stellt mit erstaunen fest...


                    Ich stelle mit erstaunen fest, dass mir dieses Verhalten von manchen früheren Freundinnen bekannt vorkommt (nein, die waren alle deutlich älter als 11), besonders von der letzten.
                    Scheinbar hält sich diese Trotzverhalten lange, wenn es nicht rechtzeitig "verlernt" wird.

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                    • Andras, Lieber,...


                      ...möchtest Du auch wieder einen eingeschüttet haben? :-)

                      Aber diesmal gibt's keinen Kuchen dazu. Männer in Deinem Alter neigen zur Fettleibigkeit! ;-)

                      *schmatz*
                      Anke

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                      • Manche...


                        ...kommen eben aus der Pubertät nahtlos in die Alterssenilität...

                        ...oder so...

                        *grins*
                        Anke

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                        • RE: Pubertät Akt II - Mordanschlag


                          Also..hmmm....ich bin in solchen Fällen ganz rigoros.Mein Sohn ist übrigens 12 (wird nächsten Monat 13).
                          Ich suche mir das raus,was ihm am liebsten ist...das wird getrichen.....und da laß ich auch garnicht lange mit mir reden.....
                          Er macht seine Hausaufgaben,füttert unsere Tiere,räumt sein Zimmer auf...oder was auch immer...tut er´s innerhalb eines bestimmten Zeitraumes nicht....dann wird seine Lieblingsbeschäftigung gestrichen...ersatzlos.
                          Wir leben unter einem Dach,jeder hat seinen Teil dazu beizutragen...,falls das nicht passiert,funktioniert das Zusammenleben nicht.....und alle werden wir unglücklich.Wenn einer alles macht und der andere garnichts,kann´s nicht gutgehen auf die Dauer...
                          Also muß mitgemacht werden....

                          Was sein Zimmeraufräumen betrifft,da bin ich nicht sehr wählerisch.Er wohnt da,und muß damit leben.....aber wenn der Geruch von dreckiger Wäsche durchs Haus weht,dann ist Zeit.....und dann muß er agieren....falls nicht...s.o.

                          Kommentar


                          • RE: Andras, Lieber,...


                            Männer in meinem Alter neigen dazu, immer sportlicher und frischer zu werden als es das Klischee erlaubt :-) Ich gehe nachher inlinern, Radfahrer erschrecken ;-)
                            Aber recht hast du schon, hab zuviel gesessen und zuwenig gemacht *bisserlspeckhab*

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                            • trotzkindlich...


                              Dieses trotzkindliche Verhalten das hier beschrieben wurde erinnerte mich wirklich stark daran. Nur hat es bei einer Frau mit 22 Jahren dann fatalere Folgen als wenn sie nur Krach mit der Mutter bekommt.
                              Fast möchte ich behaupten, dass dieses rebellische Verhalten in diesem Kindesalter notwendig ist, um es bis zum "Erwachsenenalter" hinter sich zu haben. Manche werden wohl zwangsweise brav erzogen und haben es dann noch nicht überwunden.

                              Kommentar


                              • RE: Pubertät Akt II - Mordanschlag


                                Danke für eure anteilnahme!

                                Inzwischen haben sich die wogen geglättet: der mordanschlag war gar keiner. Vor mir sollte verborgen werden, daß man im flur äußerst intensive, schwer zu reinigende farbe, vergossen hatte .. tja so war das...

                                was man denn pubertierenden monstern so an böswilligkeit unterstellt -???!!!

                                wir haben uns denn heute noch viel über fernsehen, unaufgeräumte zimmer, hausarbeit, usw. unterhalten, und waren immerhin gesprächsfähig... dafür bin ich schon froh, daß man doch noch kommuniziert und sich die fronten nicht verhärten.

                                @vero: danke, du hast mich jedenfalls heute erstmal zum lachen gebracht mit deinen schilderungen, nachdem ich echt mies drauf war heute morgen.

                                Die Gefahr liegt wohl sehr darin, das zu persönlich zu nehmen, mich verletzt und halb ermordet zu fühlen, meinem kleinen Babytöchterchen nachzuweinen. zu sehen, daß das zu ihrem kampf erwachsen zu werden gehört, gegen mich zu agieren - prellbock -, und halt meine position als prellbock dementsprechend anzunehmen. Und nicht in dieser schwierigen phase für sie auch noch mit meinen verletzten gefühlen zu reagieren..

                                naja, schwierig trotzdem, danke für all die tips! Bin sehr dankbar für diese verschiedenen Sichtweisen..

                                Bis zur nächsten katastrophe...

                                Kommentar


                                • Bettzeiten - Ritualzeiten!


                                  Moin Zoe!
                                  Bin Dir noch eine Antwort schuldig!

                                  Meine Kleine ist gegenwärtig um 20:15 im Bad und bereitet sich auf's Bett vor. Je nachdem, wie schnell sie damit fertig ist (Kindern fällt ja bei so langweiligen Prozeduren wie Zähneputzen immer einiges ein, was dann unbedingt SOFORT diskutiert/erzählt werden muss - Zahnpasta im Mund hin oder her ;-) ), bin ich anschließend mit ihr zusammen in ihrem Zimmer und die Vorlesezeit beginnt. Jaaaa, auch mit knapp 12 wird dieses in der Baby-Zeit gegonnene Ritual noch praktiziert. Gegen 21 Uhr mache ich dann Schluss, in Ausnahmefällen, wenn der Tag sehr spannend oder stressreich war, darf sie dann noch bis 21:30 selbst etwas lesen. Meistens ist sie aber eh müde genug. Zum Einschlafen dudelt fast ausnahmslos irgendeine CD/Kassette (Musik oder eine aus einer Englisch-Kinder-Zeitschrift namens O-Kay!, die wir schon seit der Grundschule beziehen und die ihr viel Spaß macht). Mein Mann kann übrigens auch am besten mit Radio einschlafen, ich dageben brauche absolute Ruhe! So unterschiedlich sind die Gewohnheiten...

                                  Am WE bestehe ich auf Fernseh freie Zeit nach 22 Uhr (mit Ausnahmen, siehe vor) und auf Bettzeit ab 23 Uhr, wobei das Vorlese-Ritual dann flachfällt (Mama hat keine Lust mehr um diese Uhrzeit!). Auch hier gibt es Ausnahmen: Grillfeten, Geburtstage - sowas in der Art. Sie war die erste in der Klasse, die letztes Jahr in ihren Geburtstag "hineinfeiern" durfte. Einige Kids wurden um 1 abgeholt, zwei übernachteten bei uns und waren noch bis 3 Uhr morgens hellwach. Ich hatte mir vorsorglich die betreffenden Elternpaare dazu eingeladen, um nicht vorzeitig schlapp zu machen. Das Frühstück entfiel entsprechend auf die Mittagszeit des Folgetages. Die Kids waren noch einen ganzen weiteren Tag ziemlich KO, aber glücklich!

                                  So streng oder großzügig (je nach Situation) sind die Sitten bei uns.

                                  Ich habe es übrigens als Kind unheimlich gehasst, mit meinem 4 Jahre jüngeren Bruder um 20 Uhr im gemeinsamen Zimmer verschwinden zu müssen, damit meine Eltern in Ruhe die Nachrichten und die damals üblichen Krimis um 20:15 Uhr gucken konnten. Wie oft habe ich noch bis weit nach 21 Uhr schlaflos im Bett gelegen und mich über mein Elend geärgert! Aber meine Eltern waren da völlig kompromislos - auch als ich schon 12/13 war.

                                  Später, als ich dann 14/15 war, bewohnten wir ein Haus, in dem jeder von uns sowohl ein eigenes Zimmer als auch einen eigenen Fernseher hatte. Da hatte ich von Klassenkameradinnen sehr beneidete Freiheiten, was das Programm und die Dauer meines Fernsehkonsums anging. Mein Bruder hatte das Ganze - fand ich seeeehhhhhr ungerecht - eben einige Jahre früher als ich. So ist das mit jüngeren Geschwistern: Man erkämpft sich so einiges sehr mühsam, dass diese dann wie selbstverständlich und viel früher dürfen. Gemeinheit! ;-)

                                  Gruß
                                  Anke

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                                  • RE: Pubertät Akt II - Mordanschlag


                                    Mir ist aufgefallen, dass Mütter oft mehr Probleme mit dem Loslassen 'ihrer' Kinder haben als Väter.
                                    Dadurch gibt's dann vielfach Probleme während der Pubertät, weil es schwerfällt zu sehen, wie die Kinder ein eigenes Leben entwickeln und sich immer von der Nabelschnur trennen.

                                    Seht Ihr das auch so ?

                                    (Ich persönlich schaue gerne dabei zu, wie meine zwei wachsen und gedeien, und versuche die entstehenden Konflikte als unvermeidliche Begleiterscheinung auf diesem Weg zu sehen.
                                    Im Gegenteil, ich möchte versuchen einen ruhigen und festen Gegenpol zu bilden, an dem sie sich messen und reiben können ohne dabei persönlich verletzt zu sein. Gelingt natürlich auch nicht immer...)

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                                    • RE: Pubertät Akt II - Mordanschlag


                                      Mir ist aufgefallen, dass Mütter oft mehr Probleme mit dem Loslassen 'ihrer' Kinder haben als Väter.
                                      .................................................. .....
                                      Sehe ich ein bischen anderst, kann aber daran liegen das ich alleine erziehende bin ?
                                      .................................................. .....
                                      Ich kann dir dazu da auch nur ein (lebende beispiel gehben )
                                      Der fater von mein sohn, sieht sein sohn alle vier wochen; der grund er wohn in berlin, wir in ffm,also die entfernung ist sehr gross, und auch sehr kurz für ein wocheende.
                                      .................................................. ....
                                      Es gibt den nägste ein feiertag, an ein donnerstag, ergo sein fater sagt "kein problem, unsere sohn macht blau für den freitag, somit sind es vier tage... puste kuchen im gynasium, felt es auf, mein sohn kann auch nicht lügen, (nicht da:-)und ich habe keine lust die rücken deckung für alle zu halten.... somit sagte ich sein fater:
                                      .. na dann komm doch hier her mach du ein tag blau.... (er wohnt nicht bei mir wen er kommt)
                                      er sagte: hum ?weiss ich nicht ob es bei mein boss, nicht aufählt...
                                      ich sagte ... natürlich felt es auf... tz ?
                                      Er sagte na jaa, es ist nicht so schön, wie wen er nach berlin kömmt.
                                      ich: "ach iwo? fahradt tour, und und und ...
                                      er : das weter könnte ja schlecht sein ..
                                      Ich roch langsam der braten, und sagte...
                                      "ach so du suchst gerade ein grund, warum es nicht gehen könnte? na dann wen es so ist ... lest sich ganz bestimmt ein finden" .achrschloch<--das sagte ich nicht :-)ich dachte es nur.
                                      Ich holte die konversation wieder hoch, in den das ich sagte... uhm na jaa? dein sohn ist zu zeit, mehr auf dich fixziert<--gelogen:-) das kann an diese pubertät liegen aber alles (was mann is)t ist für dein sohn etwas besonderes...
                                      Er sagte: alles was mann ist ist für ein junge in sein alter...doch normal..
                                      Darauf sagte ich der trionphierende satzt... ja ja sicher aber, ein ist klar, keiner ist so wischtig wie sein Fater-gott...
                                      Er lachte... und ich sagte na ja überlegt dir etwas schönnes:-))
                                      mein ziel, wen ich erlich bin, ist das mein sohn vier tage mit sein fater, verschwinden.... ich bin dann frei !!
                                      Kann an den supermarkt vorbei fahren... und mein mitel finger zeigen. yeaaah!

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                                      • Vero, Du bist köstlich!


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                                        Boah, bist Du eine glänzende Taktikerin!!! :-)))

                                        Ja, wenn es getrennte Eltern gibt, können sich genervte Mütter (respektive Väter) auch einmal erlauben, den lieben Nachwuchs ohne schlechtes Gewissen dem anderen Elternteil auf's Auge zu drücken. Das genieße ich auch! Zumal ich eben auch noch einen lieben Ehemann habe, der dann endlich mal für mich die Hauptrolle spielen kann, wenn das pubertierende Kind nicht ständig mit seinen bockigen, rotzigen oder einfach nur unzufriedenen Kommentaren nervt. Ja, so ein pubertierendes Blag NERVT TIERISCH!!!!

                                        Manchmal ist es auch einfach nur die Gegenwart dieses knapp 150 cm großen Individuums - runtergezogene Mundwinkel und abschätzige Blicke gepaart mit bewusst nachlässigem Outfit sowie Herumgeschlurfe Marke "ich-weiß-nix-mit-mir-und-der-welt-anzufangen" können auch nervtötend sein, ohne verbales Beiwerk!

                                        Jaaaaaa, ich LIEBE mein Kind. Und manchmal bin ich es ganz einfach leid, der Prellbock zu sein und gönne mir eine Auszeit. Recht so! Bevor ich das ganze positive Mutter-Tochter-Verhältnis mit Verbalattacken vernichte, dann lieber Abstand gewinnen - auch körperlich! Gut, dass sie jeden Sonntag von 11 bis 18 Uhr beim Erzeuger ist, da können wir uns von einander erholen.

                                        Eine weitere Zufluchtstätte ist der großelterliche Haushalt. Übernachtungen dort werden allerdings deutlich weniger - sehr zum Leidwesen der liebenden Oma nebst noch viel liebenderem Opa. Opa scheint damit offensichtlich sehr viel weniger Probleme zu haben als meine liebe Mutter. Die hat ja auch bei meinem Auszug einen Nervenzusammenbruch bekommen. Menschliche Klammeraffen weiblichen Geschlechts gibt es häufig. Ich hoffe, ich habe bisher allen Versuchen bravourös widerstanden und eine einigermaßen normale Einstellung zu den nötigen Abnabelungsversuchen meiner Tochter. Noch sieht das ganz gut aus...

                                        Gruß
                                        Anke

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                                        • RE: Vero, Du bist köstlich!


                                          Also wenn ich das lese, kriege ich "Hörner".
                                          Wenn meine Söhne (inzwischen 26 u. 32) sich jemals so verhalten hätten, wäre ich wohl ausgerastet.
                                          Da hätte ich es so gemacht wie mein seliger Papa, der hat, wenn das Zimmer nicht aufgeräumt war, alles aus dem Fenster geschmissen. Und bei blöden Sprüchen gab´s was an die Backen. Aber so etwas hätten wir uns auch niemals herausgenommen. Wir hatten Respekt vor unseren Eltern. Und die auch vor uns. Was die Eltern sagten war Fakt und damit Punkt. Natürlich darf man nicht ungerecht sein, aber, dass eine 11-jährige Göre ihre Mutter tyranisiert, das ist doch wohl der Hammer!
                                          Wir waren 6 Kinder zuhause, aber sowas habe ich nie erlebt. Und auch meine Söhne haben immer Respekt vor uns gehabt und haben es heute noch. Sicher gab es auch Machtkämpfe, aber da muß man gleich die Fronten klären. Wer hat das Sagen, die Kinder oder die Eltern????

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                                          • Was macht dein Töchterchen?


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                                            wie gehts den deinem Töchterchen in bezug auf ihre Mathekrisis? Ist die erstmal überwunden?

                                            Ciao,

                                            Parmenion

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                                            • Schulische Leistungen


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                                              danke der Nachfrage! Gestern hatte ich ein weiteres Gespräch in der Schule (war ein sehr anstrengender, terminreicher Tag gestern!), und zwar mit der Mathelehrerin und dem Projektleiter "Lernen lernen". Letzterer ist eine Seele von Mensch und hat mir nochmal sehr gute Tipps gegeben, wie ich Tochter am Thema halten und zu freiwilligem "kontinuierlichem Lernen" animieren kann.
                                              Die Mathelererin hat für mich einen an der Waffel! Das muss ich mal so hart sagen. Die war eher daran interessiert, mit "weißer Weste" aus dem Gespräch herauszukommen und mir als Mutter, die vielleicht zuviel Druck auf das arme Kind ausübt, die Schuld für Lisas schlechte Leistung zu geben. Wenig konstruktiv.

                                              Lisa hat in den Osterferien unseren Laptop mitbekommen, auf dem sich ein sehr pfiffiges Matheprogramm der Uni Ulm befand. Link:
                                              http://www.uni-ulm.de/mathewarp/index.htm. Sie hat die ganzen 14 Tage regelmäßig geübt, sagt der Opa, der sich über die Wunder der Technik amüsiert und jetzt auch in Betracht zieht, sich genauer mit dem Thema PC zu befassen. Sie behauptet, die offensichtlichen Leerstellen im Hirn gefüllt zu haben und nun den Stoff sicher zu beherrschen. Zu Hause gibt sie sich relativ fleissig und übt entsprechend. Die Motivationslage hat sich gebessert. Das wäre ein erster Fortschritt auf dem langen Weg der Besserung.

                                              Eine Hausaufgabenbetreuung haben wir noch nicht. Aber die Tipps vom "Lernen lernen"-Fachmann sind wie eine Offenbahrung. Er rät zu konkreten Vertragsabschlüssen, aus deren Einhaltung sich das Kind nicht herauswinden können sollte und das sowohl Belohnung als auch "Konventionalstrafe" vorsieht. Als aller ersten Schritt hat er uns aufgetragen, die Hefte und Arbeiten nach einer Strichliste auf die konkreten Lücken abzusuchen (Stichworte: Grundrechenarten, Klammer-Regeln, unvorteilhaftes Rechnen, Flüchtigkeit, Rechnen mit Brüchen und Dezimalzahlen etc.). Dann kann man gezielt diese Themenfelder besonders üben. Ich warte noch auf seinen Kommentar zu dem vorgenannten Übungsprogramm, das dem Kind zumindest seinen Spaß am Rechnen wiedergebracht zu haben scheint.

                                              Am schönsten ist es, dass sie einsieht, dass Verschweigen von Verständnisproblemen nur zu schlechten Noten führt und es Sinn macht, auch für Hausaufgaben Berichtigungen anzufertigen. Das tut sie tatsächlich. Damit haben wir schon viel gewonnen, finde ich. Sie muss selbständiges Arbeiten lernen und hat das Zeug dazu, die nächste Arbeit wieder im üblichen Rahmen zu schreiben. Vielleicht war die 6 wirklich eine heilsame Erfahrung...

                                              Wie geht es Deiner Frau?

                                              Fragt
                                              Anke

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                                              • RE: Schulische Leistungen


                                                Das hört sich doch gut an. Knuddel dein Töchterchen ein bischen dafür, auch wenn sie als pupertierende nicht mehr soviel davon hält ;-) Tut ihr sicher trotzdem gut.

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                                                  Wenn ich je aus einem so nichtigen Grund Sachen aus dem Fenster kippe, oder meine Söhne schlage, dann könnte ich
                                                  wirklich nicht mehr in den Spiegel schauen.

                                                  Der autoritäre Stil mag für Eltern der leichtere sein, für
                                                  Kinder ist es meiner Meinung nach der langfristig schlechtere.
                                                  Respekt kann man auch haben, ohne solche Mittel einzusetzen ...

                                                  P.S.:
                                                  Das heißt nicht, dass man/frau alles durchgehen lassen soll, es kommt dabei eben nur auf die Art der Reaktion an.

                                                  LG

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