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Ist das das Ende?

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  • Ist das das Ende?

    Hallo!
    Richtig emotional erschöpft und traurig fühle ich mich. Ich bin wirklich verzweifelt. Ich liebe meinen Mann, er liebt mich. Mein größter Wunsch ist eine eigene Familie. Und er - er hat Angst davor und sieht sich nicht in der Rolle eines Vaters. Wir sind über 30 - es ist also keine Laune. Nein, hier treffen zwei Lebenseinstellungen aufeinander. Vor der Hochzeit hat er Kinder zumindest nicht ausgeschlossen, jetzt schon. Und zwar rigoros.
    Ich weiß nicht was ich tun soll. Man trennt sich doch nicht so einfach von einem Menschen, den man liebt und achtet, der einen zum Lachen bringt und der einem bisher wirklich gut getan hat. Aber will ich Kinder haben, bleibt mir vielleicht nichts anders übrig. Und dann eile ich verbiestert durch Clubs und über Partys, immer auf der Suche nach einem geeigneten Kindsvater. Tolle Aussichten...
    War jemand schon mal in einer ähnlichen Situation?
    Wie kommen wir aus diesem Dilemma halbwegs heil wieder raus?!
    Holly


  • RE: Ist das das Ende?


    " Und zwar rigoros "

    Sogar kirchlich gesehen ist dann eure Ehe ungültig! Er sollte wissen wofür er einen Schwanz und zwei Eier hat, die sind nicht nur zum F..... da. Wenn er das nur wollte, sollte er sich auch eine aussuchen, die absolut keine Kinder will. Aber nicht einfach so zwischendrin die Meinung ändern. Ihr habt ein echtes Problem.

    Kommentar


    • Begründung


      Hallo Holly,

      hmm..das ist wirklich ne harte Nuss. Ich finde es extrem unfair von ihm, vor der Hochzeit Kinder nicht auszuschließen und jetzt auf gar keinen Fall welche haben zu wollen. Wie begründet er das? Spielen für ihm materielle Dinge wie Geld und Karriere eine größere Rolle, als Euer gemeinsames Glück?

      Gruß
      Nefertari

      Kommentar


      • RE: Begründung


        Irgendwie ist meine Antwort abhanden gekommen, sie wird nicht angezeigt.
        Ja, ich finde es auch unfair, aber ich kann ihm keinen echten Vorwurf machen, denn wir haben - meint er- nie ernsthaft über Familienplanung geredet. Ich dachte, es sei völlig klar, dass wir Kinder haben. Ich bin auch sicher, dass ich das sehr deutlich gemacht habe. Aber es ist bei ihm so nicht angekommen. Ich dagegen habe seine Späße. sich verrückte Kindernamen auszudenken, oder seine Bemerkung, er höre erst dann mit Rauchen auf, wenn ich schwanger sei, seine Antwort auf die Frage von anderen, ob wir denn Kinder wollen: "Jetzt noch nicht, so in drei Jahren vielleicht" - das hab ich so interpretiert, dass er grundsätzlich einem Kinderwunsch nicht abgeneigt ist, jedoch nicht zum jetzigen Zeitpunkt (Zeitpunkt war Hochzeit).
        Aber es ist ja nicht zu ändern. Selbst wenn er damals noch nicht genau wusste, ob ja oder nein - jetzt weiß er es: Nein!
        Gründe:
        -Angst Angst Angst
        Angst vor der Verantwortung
        - Angst davor, sich Sorgen machen zu müssen
        - Angst, ein behindertes Kind zu haben (es gibt eine Erbkrankheit in meiner Familie, an der mein Neffe erkrankt ist und von der wir bis vor wenigen Wochen nichts wussten) außerdem nimmt er Medikamente, dei das Erbgut schädigen
        - Angst, der Stress könne seine eigene Krankheit verschlimmern (Chronische Darmerkrankung)
        - Angst, seine Krankheit nicht mehr in den Griff zu bekommen, wenn er die ergutschädigenden Medikamente absetzt, um ein Kind zu machen
        - Angst, das Kind würde ihm 25 Jahre auf der Tasche liegen
        - weniger Geld, weniger Freizeit, weniger Freiheit zu entscheiden, wann er was unternehmen will.
        ....

        einen Teil der Gründe kann ich nachvollziehen, aber es ist nichts dabei, was man nicht meistern könnte.


        Kommentar



        • RE: Ist das das Ende?


          Hi Andras,

          bin ganz Deiner Meinung..hatte vor kurzer Zeit selbst eine sehr heftige Diskussion mit meinem Freund, in der ich klarstellen wollte, ob er diese beiden Ziele (Heiraten und Kinderkriegen) in seinem Leben hat, oder nicht. Es muss nicht übermorgen sein, aber die Grundeinstellung IST wichtig zu wissen, damit man ungefähr weiss, ob man in diesen Punkten zusammenpasst, oder nicht....

          Habe allerdings dabei festgestellt, dass mein Freund sich auf einen konkreten Zeitpunkt festgelegt fühlte, was mir fern lag. So ala in 96 Tagen haben wir dann auch Kinder etc. ;-)
          Wie gesagt, die Grundeinstellung (egal ob nun ich als Partnerin noch im Boot bin oder nicht) sollte man diskutieren, wenn sich zeigt, dass die Beziehung Bestand hat und ernstgemeint ist.
          Wenn natürlich dann schon rauskommt, dass ein Partner NIE Kinder will (und ich das schon will)...weiss man in aller Regel, wo man steht. Meiner Erfahrung nach ändern sich übrigens Menschen in Ihren Einstellungen ab einer gewissen Altersgrenze nicht mehr.

          Zum o.g. Problem hängt die Entscheidung nun von der Wertigkeit ab (ist mir der Partner nun wichtig, dass ich den Kompromiss eingehe oder nicht)...
          aber einen so egoistischen Partner, der sich dann hinstellt und sagt nee is nich...ist es wert diesen zu halten ??

          Viele Grüße
          Darkdog

          Kommentar


          • RE: Begründung


            Ja aber schau mal, ein Kind ist eine Grosse Sache. Euer Leben wird sich TOTAL ändern.
            Auch wenn er mal gesagt hat, dass Kinder möglich wären, würde ich seine Meinung aktzeptieren.
            Stell ihn nicht unter Druck, denn dann ist eine Trennung unausweichlich.

            Kommentar


            • RE: Begründung


              "Gründe:
              - Angst Angst Angst
              Angst vor der Verantwortung"

              Na ja, die ist unausweichlich mit einem Kind verbunden.

              "- Angst davor, sich Sorgen machen zu müssen"

              Siehe vorherige Antwort.

              "- Angst, ein behindertes Kind zu haben (es gibt eine Erbkrankheit in meiner Familie, an der mein Neffe erkrankt ist und von der wir bis vor wenigen Wochen nichts wussten) außerdem nimmt er Medikamente, dei das Erbgut schädigen"

              Ok, dass ist ein schlagkräftiges Argument seinerseits. Müsste Dir aber auch schon klar gewesen sein, als Ihr geheiratet habt?!

              "- Angst, der Stress könne seine eigene Krankheit verschlimmern (Chronische Darmerkrankung)"

              Wiederum - siehe vorherige Antwort.

              "- Angst, seine Krankheit nicht mehr in den Griff zu bekommen, wenn er die ergutschädigenden Medikamente absetzt, um ein Kind zu machen"

              Gibt es da wirklich keine Ausweichmedikamente? Hab Ihr Euch denn schon mal beim Arzt erkundigt?

              "- Angst, das Kind würde ihm 25 Jahre auf der Tasche liegen
              - weniger Geld, weniger Freizeit, weniger Freiheit zu entscheiden, wann er was unternehmen will."

              Hmm...in manchen Fällen (Studium etc.) evtl. unausweichlich, dass das Kind länger als 'gewollt' zu hause wohnt und sich am elterlichen Kühlschrank bedient.

              Alles in Allem würde ich sagen, dass Deine Mann wirklich nicht so das Interesse an Kindern hat. Jetzt muss Du Dich entscheiden, was Deine Prioritäten sind. Kind oder Mann.

              Schon mal darüber nachgedacht was Dir wichtiger ist?

              Kommentar



              • RE: Begründung


                "- Angst, seine Krankheit nicht mehr in den Griff zu bekommen, wenn er die ergutschädigenden Medikamente absetzt, um ein Kind zu machen"


                Wenn man das nicht ändern kann, dann ist doch wohl klar, das ihr kein Kind haben werdet, bzw. Du!!!
                Ich hasse Menschen, die ein behindertes Kind auf die Welt bringen, und es vorher aber gewusst haben. Das nenne ich verantwortungslos und selbstsüchtig. Vielleicht bist Du ja auch der Egoist. Denk an deinen mann, was Du ihm antust. Er liebt DICH, er möchte kein Kind. Wie wäre es mit einem adoptierten Kind, da hat jeder was von. Du ein Kind, dein Mann ein GESUNDES Kind, und das Kind Eltern.

                Kommentar


                • eine Geschichte


                  Das Folgende hat mir meine Mutter vor einigen Jahren erzählt:

                  Ein befreundetes Paar war bereits seit mehr als 15Jahren zusammen. Unverheiratet - ohne Kinder.
                  Nicht dass die Frau keine gerne gehabt hätte, jedoch ging das "Veto-Recht " leider von seitens des Mannes aus. Er fühlte sich gut als "freier Mann", hatte nur seine Karriere im Visier ( Dipl. - Ingenieur), hatte seine Freundin "nebenbei"...was braucht man mehr? Doch wohl kaum irgendwelche Rabauken und Schreihälse im Haus ,-) & ein völlig umgekrempeltes Leben.

                  Nun weil sie ihn liebte und ihn auf keinen Fall verlieren wollte, stellte sie ihren großen Kinderwunsch zurück - und berücksichtigte seine Einstellung zu eventuellen gemeinsamen Kindern, Heirat und Co.
                  Sie verstanden sich sehr gut - ansonsten wären sie auch kaum eine solch lange Zeit zusammen gewesen.

                  Als immer mehr Jahre jedoch verstrichen - ohne dass sie ihren Kinderwunsch erfüllen durfte und sie auf die Vierzig zumarschierte, hatte sie seine Faxen so ziemlich dicke!

                  Meine Mutter war gut mit ihr befreundet - sie erzählte mir: die Frau hat seelenruhig die Pille abgesetzt, hat es ihm gegenüber mit keinem Sterbenswörtchen erzählt :-D...und wie sollte es auch anders kommen, sie wurde schwanger.

                  Genauer gesagt: sie hat einen Punkt in ihrem Leben erreicht, wo es ihr sowas von herzlich egal war, ob er hinter ihr stehen (das Kind wollte sie auf JEDEN Fall behalten) oder ob er sich die sieben Sachen packen und abhauen würde.
                  Ihr war eines jedoch glasklar, beide waren nicht mehr die jüngsten, zusätzlich auch noch kinderlos - der Moment der Erkenntnis war gekommen und somit auch die anfallende Entscheidung die Konsequenzen dieses Moments Realität werden zu lassen oder aber den Augenblick ungenützt auf Ewig verstreichen lassen!

                  Natürlich stellte sie ihn gänzlich gefaßt vor vollendeten Tatsachen (es war ihr einfach inzwischen egal gewesen - ob sie auf seine Unterstützung basieren konnte oder nicht).

                  Also der Typ hat sich vor lauter Freude kaum noch bremsen können. Er soll richtig froh über den, für ihn, unerwarteten Nachwuchs gewesen sein und später ein verdammt stolzer und liebevoller Papa...
                  (Das wahre Leben mti seinem Alltag schreibt wohl immer noch die besten Geschichten).

                  Meine Mutter meinte, die Beiden hätten danach sogar geheiratet. Es war ein schönes "Happy-End", das natürlich für die Frau auch mächtig nach hinten hätte gehen können.
                  Aber sie hat die Sache mit sich selber klar gemacht und nach langen, verständnisvollen Jahren (die Liebe zu ihm hat sie wie gesagt dazu veranlaßt ihren innigsten Wunsch hintenan zu stellen), nun endlich in ihrem Sinne gehandelt.
                  Sie wurde egoistisch.

                  Es ist nur eine Geschichte - mir hat sich gefallen , ihres Mutes und sicherlich nicht zuletzt der Entscheidungsstärke dieser Frau wegen.
                  Dass das Ganze sehr positiv ausgegangen ist - das war das berühmte I-Tüpfelchen.

                  Ich persönlich bin nicht in der Lage dir einen 100%igen brauchbaren Rat zu geben. Auch weil ich noch nie in deiner Lage war.
                  Aber das zuvor war eben ein Beispiel hinsichtlich der Art und Weise, wie es eine Frau vor einigen Jahren für sich geregelt hat.

                  Das muß jedoch nicht auch für dich zutreffend sein (siehe Erbkrankheiten etc. ...aber selbst ein "gesundes" Pärchen kann dieses Schicksal - Krankheit - ereilen).
                  Aber hier geht es ja auch, um die unterschiedlichsten (möglichen) Wege, die in irgendeiner Relation zu deiner Geschichte stehen.

                  Wünsch dir, dass du deinen , eigens für dich, richtigen Weg finden magst - es ist nicht leicht (kann es gut nachvollziehen).

                  Schönen Gruss.



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                  • RE: eine Geschichte


                    Schöne Geschichte, aber stell Dir vor...
                    Du setzt die Pille ab, bekommst ein Kind, dein Partner verlässt Dich...
                    Und der darf dann 18 jahre Zahlen, für Dich und das Kind, obwohl er es nicht wollte. SUPER!!!!
                    Ego Arschlöcher!!!!

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                    • lesen und verstehen - überaus wichtig!


                      Eben, WEIL diese (wahre) Geschichte auch anders hätte ausgehen können - ein ziemlich hohes Risiko also darstellte, das aber die Frau bereit war zu tragen (sie hätte keinen Unterhalt etc. für sich und das Kind von ihm bekommen...da schon mal der Gesetzes-Text ein anderer war) habe ich es Holly auch nicht empfohlen können, bzw. Abstand davon genommen, genauso in IHREM Fall zu handeln.

                      Zweitens: lerne zu lesen!

                      Ich habe mehrere Male im Text erwähnt, dass diese Bekannte das Kind auch ohne ihn (inklusive sein Geld) großgezogen hätte. Sie wollt es haben, ob mit seiner Unterstützung an ihrer Seite oder eben auch nicht.

                      Zum anderen, um trotzdem auf deinen (in diesem Falle - hirnrissigen) Vorwurf (da die von dir erwähnte Möglichkeit - nie zur Debatte stand bzw. hier erörtert wurde) einzugehen: persönlich wäre es unter meiner Würde, Unterhalt von meinem Mann /Freund einzufordern (für mich selber schon mal gar nicht), wenn dieser nicht bereit ist, mir von sich aus beizustehen bzw. zu helfen mit UNSEREM Kind.

                      Also reg dich wieder ab...und bitte nimm das nächste Mal nicht derartig rasch das Wort "Ego - Arschlöcher" in den Mund...in einem Fall, in dem es überhaupt nicht zutreffend ist!

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                      • RE: lesen und verstehen - überaus wichtig!


                        Aber es gibt durchaus Frauen, die so denken, und einem Mann ein Kind anhängen...
                        Nix für ungut, war nicht bös gemeint.

                        Kommentar


                        • RE: Ist das das Ende?


                          Andras, sorry, jetzt muss ich dir wieder mal in die Ei...
                          Nein, ehrlich, denkst du wirklich dass eine Frau in Hollys Situation sowas hören will!

                          @Holly:

                          Sorry Holly, aber dein Mann leidet offenbar unter dem (übrigens nicht ganz unbekannten) Panik-Syndrom...

                          Ich habe komischerweise ähnliches erlebt: Am Anfang meiner Ehe, war ich diejenige, die etwas Angst hatte Kinder zu bekommen - so habe ich eine Zeit lang noch gewartet! Dann hatte er plötzlich die Megapanik... Naja, wir haben dann ein Baby bekommen und glaube mir, er liebt das Kind abgöttisch, bis zum Umfallen, völlig Affenartig... Auch den zweiten Jungen liebt er über alles (und der war sogar ein wirklicher Unfall)... Wir sind nicht mehr zusammen, aber nicht der Kinder wegen, ganz im Gegenteil! Er ist zwar ein mieser Ehemann, aber wohl der allerbeste Vater, den sich Jungs wünschen können und auch wenn ich mich "entliebt" habe inzwischen, so rechne ich es ihm sehr hoch an, wie sehr er seine beiden Jungs liebt und alles für sie tut, was er nur kann!

                          Aber wie gesagt, auch er ist fast durchgedreht vor lauter Panik Vater zu werden!

                          Veilleicht brauchst du einfach etwas Mut, um ihn zu überstimmen? Nicht gemein und hinterhältig natürlich, aber liebevoll und freundlich... Manchmal brauchen die Angsthasen einfach eine starke Frau, die ihnen die Leviten liest?

                          Kommentar


                          • RE: lesen und verstehen - überaus wichtig!


                            ---sie hätte keinen Unterhalt etc. für sich und das Kind von ihm bekommen...da schon mal der Gesetzes-Text ein anderer war------

                            Wie kommst Du denn darauf???? Natürlich hat das Kind ein Recht auf Unterhalt vom Vater! Zeig mir DEN Gesetzestext, in dem einem Kind kein Unterhalt zustehen soll....gibts gar nicht.


                            ---persönlich wäre es unter meiner Würde, Unterhalt von meinem Mann /Freund einzufordern (für mich selber schon mal gar nicht), ---

                            Du kannst ja großzügig auf DEINEN Unterhalt verzichten, aber nicht auf den Deines Kindes, weil dieser nämlich dem Kind und nicht Dir zusteht und Du nicht das Recht hast, diesen abzulehnen.

                            Kommentar


                            • und ob


                              "Wie kommst Du denn darauf???? Natürlich hat das Kind ein Recht auf Unterhalt vom Vater! Zeig mir DEN Gesetzestext, in dem einem Kind kein Unterhalt zustehen soll....gibts gar nicht. "

                              ~~~~~~

                              Um es kurz zu machen und ohne ins Detail zu gehen: anderes Land ---> andere Gesetze. Diese Geschichte spielte sich nicht in Deutschland ab.

                              ~~~~~~
                              ~~~~~~

                              "Du kannst ja großzügig auf DEINEN Unterhalt verzichten, aber nicht auf den Deines Kindes, weil dieser nämlich dem Kind und nicht Dir zusteht und Du nicht das Recht hast, diesen abzulehnen. "

                              ~~~~~~

                              Nein, ich würde sogar auf den Unterhalt meines Kindes verzichten - wenn ich extra dafür vor Gericht gehen müßte ( was ja hier in Deutschland fast jedes Mal an der Tagesordnung steht...leider...siehe sogar Bestseller - Bücher in denen Ratschläge en masse an Ex-Ehemänner gegeben werden, wie sie sich am Besten vor den "oftmals" lästigen Unterhaltszahlungen für ihre Kinder drücken könnten. Das allein ist doch schon traurig.).

                              Entweder er würde mich freiwillig finanziell unterstützen (indem wir uns über die Höhe der Summe einig werden) oder falls nicht, verzichte ich auf das Geld eines solchen Menschen.

                              Und bitte komme mir jetzt nicht mit Haarspaltereien, wie z.B.: "klar wird er sich nicht dazu bereit erklären und dir eine jede x-beliebige, unverschämt hohe Summe zahlen....etc.".
                              Du kannst sicher sein, dass ich allerhöchstens die Summe , die allgemein für Kinder üblich ist, fordern würde.

                              Wäre ich ein Mann, würde ich mich in Grund und Boden schämen, dass meine Ex - Frau für unser gemeinsames Kind bezüglich Unterhalt vor Gericht streiten gehen muß...

                              DAS habe ich damit vorhin gemeint.

                              Alles klar Andi?

                              Kommentar


                              • RE: Ist das das Ende?


                                " Andras, sorry, jetzt muss ich dir wieder mal in die Ei... "

                                Macht nix, ich weiss was du meinst.

                                " Nein, ehrlich, denkst du wirklich dass eine Frau in Hollys Situation sowas hören will! "

                                Liegt im Sternzeichen, dass ich zu schroffer Offenheit neige. Habe ich noch nicht ganz bekämpfen können.
                                Holly will vielleicht das nicht hören, aber es zeigt ihr vielleicht doch, wo sie steht und wo er. Sie braucht sich also nicht von ihm verunsichern lassen.
                                Sie sollte sowas ihrem Liebsten zu hören geben, was andere Männer über sein Verhalten denken. Aber das dürfte sie ihm nie so sagen...

                                " Manchmal brauchen die Angsthasen einfach eine starke Frau, die ihnen die Leviten liest? "

                                Genau! Nur immer mit Schmusekurs kommt man auch nicht weiter, das habe ich bei meiner Ex probiert und sie hat nichts kapiert. Jetzt wird sie halt ins kalte Wasser getaucht, auch wenn es erstmal mir selbst am meisten weh tut.

                                Kommentar


                                • RE: und ob


                                  " dem Kind und nicht Dir zusteht und Du nicht das Recht hast, diesen abzulehnen "

                                  Ich kenne trotzdem zwei Frauen, in D-Land und anderswo, die freiwillig auf die Unterhaltszahlung des Vaters verzichten, weil sie ihm jede Chance eine Besuches verwehren wollen. Aber beide haben sich das Kind erschlichen, also ohne seine Einwilligung.

                                  Und unser sozialamt muss es akzeptieren, dass die Mutter den Namen des Vaters nicht preisgibt.

                                  Kommentar


                                  • Kind anhängen


                                    " Aber es gibt durchaus Frauen, die so denken, und einem Mann ein Kind anhängen.. "

                                    So kenne ich eine, die das versucht hat um ihn an sie zu binden. Das ging voll daneben. Jetzt ist sie ein häufchen Elend und jammert über ihr Schicksal, das sie sich selbst eingebrockt hat.
                                    Ich wollte sie auch nicht haben, sie wäre mir zu unehrlich. Nicht mal Sex gab's, aus diesem Grund.

                                    Kommentar


                                    • hm..ergibt keinen Sinn


                                      Was ist nicht verstehe...wenn sich diese zwei Frauen ihr Kind von ihren Partnern "erschlichen haben" und nun auf die Unterhaltszahlungen der Väter verzichten...warum wollen die Väter dann Besuchsrecht?

                                      Das Kind ist doch "erschlichen" worden, mit anderen Worten, die Männer waren nicht mit Nachwuchs einverstanden.
                                      Und nun sollen sie zahlen und die Kleinen sogar besuchen wollen?

                                      Wo bitteschön ist die Logik B-)?

                                      Kommentar


                                      • RE: hm..ergibt keinen Sinn


                                        Da gibt es keine Logik, die Männer wollen einfach nur auf ihr Recht bestehen. Streiten wir doch nicht um sowas, seid einfach ehrlich zu euren Partnern, dann wird sowas nicht geschehen.

                                        Kommentar


                                        • !


                                          Auf welches Recht denn?
                                          Wenn sie doch ihre Kinder nicht haben wollten...warum spielen sie hinterher die Märtyrer?

                                          Man wird doch noch wohl fragen dürfen....
                                          Und streiten tun wir bestimmt nicht - wir führen hier nur unsere Meinungen an und außerdem klären wir "Lese-Mißverständnisse" auf :-).

                                          Außerdem gehört Ehrlichkeit in einer Beziehung ganz großgeschrieben, da gebe ich dir absolut Recht.
                                          Ich betone noch mal, in Bezug auf ihrer Notwendigkeit hat hier im Forum niemand etwas Gegenteiliges behauptet.

                                          Bloß scheint mein Text DIE Gelegenheit gewesen zu sein, um hier falsche Anschuldigungen vom Stapel zu lassen.

                                          Und verzeih mir Bonne, aber sowas kann und werde ich nicht auf mich sitzen lassen, nicht zuletzt da ich den Gedankengang hinter diesen Anschuldigungen 1:1 ebenso vertrete.
                                          Jedoch mein erster Text regelrecht für diese Anschuldigungen "mißbraucht" wurde.

                                          Demnach wollte und mußte ich dies richtig stellen!

                                          Falls nun immer noch Jemand nicht überzeugt sein sollte - bitte zur Not, die Texte noch mal durchlesen.
                                          Das hilft!

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                                          • RE: Ist das das Ende?


                                            Hallo Holly,

                                            überleg Dir wirklich gut, ob Du auf Kinder verzichten willst denn: er kann sich in 10 Jahren immer noch dafür entscheiden - mit einer Jüngeren. Klingt hart, aber kommt wohl vor - auch wenn sich die Partner vorher einig waren, keine Kinder haben zu wollen. Für Dich aber ist der Zug dann abgefahren.

                                            Wenn für Dich zu einem erfüllten Leben Kinder gehören, dann musst Du sorgfältig drüber nachdenken, ob Du ohne auf Dauer wirklich glücklich sein kannst - bei allem Guten, was Dein jetziger Partner Dir entgegenbringt. Nicht dass Du dann langfristig Verbitterung darüber empfindest.

                                            Viel Glück bei Deiner Entscheidung!
                                            I.

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                                            • RE: hm..ergibt keinen Sinn


                                              Die Logik ist nicht meine, die ist in den Köpfen der Frauen.
                                              Sie meinen, wenn die Männer zahlen müssten ,dann hätten sie auch besuchsrecht.
                                              Das wollen sie denen nicht gönnen.

                                              hm... gute Logik, dann poppe ich was das zeug hält, mach ne kleine Armee und verärgere die Frauen dann, damit sie nichts mehr von mir wollen, oder? :-)

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                                              • RE: Ist das das Ende?


                                                " er kann sich in 10 Jahren immer noch dafür entscheiden - mit einer Jüngeren "

                                                Stimmt! Ic hfinde, ich habe in meinem ersten posting nicht zu hart geschrieben. Was er macht, ist wachsweich und seiner Verantwortung nicht gerecht. Wo bleibt denn da er Mann der zu einer Frau und Familie stehen kann? Er muss sich klar werden, was er da eigenltich tut, er verrät die Ehe, nicht nur wegen einem Seitensprung. Hätte sie gewusst, er will keine Kinder, hätte sie es sich überlegen können. Das ist schwerwiegender als es scheint, keine einfache Meinungsverschiedenheit.

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                                                • RE: Ist das das Ende?


                                                  Hallo Holli,

                                                  Richtig emotional erschöpft und traurig fühle ich mich. Ich bin wirklich verzweifelt.

                                                  ***Kann ich sehr gut verstehen. Es geht ja hier auch um eine existentielle Entscheidung, da werden wir in unseren Grundfesten erschüttert.

                                                  Ich liebe meinen Mann, er liebt mich.

                                                  ***Das ist das Wichtigste und die beste Voraussetzung für das gemeinsame Bewältigen einer Krise. Krisen, kleine und große, gibt es in jeder langjährigen Beziehung, da darf man sich nichts vormachen. Es kommt einzig darauf an, wie man damit umgeht.

                                                  Und er - er hat Angst davor und sieht sich nicht in der Rolle eines Vaters.

                                                  ***Wie ich bei der Begründung sah, ist es nicht nur die Angst vor der Rolle als Vater. Die Erbkrankheit in der Familie finde ich nicht so wesentlich, denn in fast jeder Familie findet sich ein solches "Risiko". Gegen die Angst hilft eine genetische Beratung, einfach beim Frauenarzt oder in einer Frauenklinik erkundigen.

                                                  Ich nehme an, er wurde erst nach eurer Eheschließung so krank? Oder es wurde erst danach so schlimm? Das schürt natürlich Ängste und deinem Posting entnehme ich, dass er noch mitten drin in der akuten Krankheitsbewältigung ist.

                                                  Das muss unbedingt auseinander gehalten werden: Auf der einen Seite versucht er, mit seiner Krankheit fertig zu werden, andererseits denke ich schon, er wäre - ohne die Krankheit - einem gemeinsamen Kind gegenüber viel aufgeschlossener. Auch hier würde ich eine gemeinsame - zur Not auch du alleine - Beratung bei einem Arzt vorschlagen, auch wegen der Medikamente. Über den Frauenarzt eventuell mit Überweisung zu einer Kinderwunschpraxis, die auf schwierige Fälle spezialisiert sind.

                                                  Vor der Hochzeit hat er Kinder zumindest nicht ausgeschlossen, jetzt schon. Und zwar rigoros.

                                                  ***Er steht unter Druck und Angst ist sehr machtvoll. Ihr braucht unbedingt Beratung, vielleicht auch Paarberatung. Mach ihm klar, wie wichtig das Thema für dich ist und ihr eurer Beziehung zuliebe unbedingt eine Lösung finden müsst, eine Bewältigungsstrategie.

                                                  Dein Mann hat vermutlich auch Angst davor, als "Erzeuger" zu versagen, also von vornherein "minderwertige Qualität" zu bringen, die seinem Kind auch noch schädigen könnte. Außerdem "genügt er dir nicht als Ehemann", er schafft es praktisch nicht, seinen Teil zum Kinderwunsch beizutragen. Das kratzt mit Sicherheit sehr an seinem Selbstbewusstsein und steht hinter seiner rigorosen Haltung. Du kannst mit dieser Erkenntnis etwas mehr Abstand zu der Sache gewinnen, vielleicht erleichtert es dich etwas. Aber du kannst nicht die Therapeutin spielen. Eine Beratung beim Arzt wäre ein erster Schritt. Vielleicht kannst du auch versuchen, ihm die Angst zu nehmen, als Ehemann oder möglicher Vater zu versagen. Wenn es zutrifft, dass du ihn auch liebst, falls ein kompetenter Arzt vom gemeinsamen Kind aufgrund seiner Erkrankung und Medikamente abrät, dann versicher ihm das.


                                                  Man trennt sich doch nicht so einfach von einem Menschen, den man liebt und achtet, der einen zum Lachen bringt und der einem bisher wirklich gut getan hat.

                                                  ***Nein, das brauchst du nicht und steht auch nicht an. Es verbindet euch so vieles, da werdet ihr diese - zweifelsohne schwere Krise - auch bewältigen können. Außerdem seid ihr "erst" 30, ihr könnt euch also zu Bewältigung dieser Krise Zeit lassen. Schwere Krisen brauchen manchmal längere Zeit, aber auch nicht endlos.

                                                  Aber will ich Kinder haben, bleibt mir vielleicht nichts anders übrig. Und dann eile ich verbiestert durch Clubs und über Partys, immer auf der Suche nach einem geeigneten Kindsvater. Tolle Aussichten...

                                                  ***Falls ein Arzt "grünes Licht" für ein Kind gibt, würde ich an deiner Stelle meinem Mann eine Bedenkzeit geben und ihm verdeutlichen, dass ich auf das Kind bestehe, ob er nun hinter mir steht oder nicht. Wie in der Geschichte, die hier jemand reingeschrieben hat. Das ist eine Methode, mit der man in Beziehungen sehr sparsam umgehen muss (also den anderen vor vollendete Tatsachen stellen und sich auf keine Kompromisse einlassen). Aber Kinderwunsch ist so existentiell, da würdest du nicht mehr froh werden, wenn du dich ihm anpasst und verzichtest. Ich glaube aber, er würde nachgeben und sich letztendlich über ein Kind wahnsinnig freuen, wenn ihm ein Mediziner nur seine Ängste wegen der Krankheit nehmen könnte.

                                                  Herzliche Grüße
                                                  Sina

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