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Seit 5 Wochen schluss (das 2. Mal)

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  • Re: Seit 5 Wochen schluss (das 2. Mal)

    Ja die Liebe fragt zunächst nicht nach dem Alter. Das Problem kommen, hast du ausge blendet. Dein gutes Recht, hat er ja auch gemacht.
    Das es schmerzt das kann dir niemand nehmen, das ist halt so. Bei mir ist es zwei Jahre her die Trennung und glaub mir es tut immer noch mehr als weh.
    Durch diese Tal muss man durch, da gibts kein Rezept. Das einzige was du machen kannst, nutz deine Freundinnen, unternehm was mit ihnen, dann ist es wenigstens kurzzeitig besser

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    • Re: Seit 5 Wochen schluss (das 2. Mal)

      Guten Morgen!

      Nach einer Nacht "drüber schlafen" hoffe ich, dass ich meine Gedanken nun besser zu "Papier" bringen kann. Vieles hat mich bewegt, vieles zum Denken angeregt und manches auch erschüttert ... in der Art, als dass es für mich zu "neuen" Gedanken angeregt hat.

      Zu aller erst möchte ich unser "AUS" ansprechen. Wie bereits im Titel erwähnt, handelt es sich um das zweite. Das erste Aus war für MICH nicht ersichtlich, kam sozusagen über Nacht. Er stand einfach vor meiner Arbeit und meinte, es ginge nicht mehr. Während ich arbeitete, hatte er bereits all seine Sachen aus der Wohnung geholt. Wir hatten dann ca. 2 Monate keinen Kontakt mehr und eine SmS von mir hat genügt, um den wieder aufleben zu lassen. Ein gutes Jahr tingelte dann unsere "Freundschaft" so dahin ... immer wieder mal sporadisches Treffen, wobei schriftliche Kontaktaufnahme seinerseits täglich erfolgte. Die Tatsache meines Umzuges in eine neue Wohnung war dann der Auslöser für den 2. Beginn ......

      Zur "Art der Trennung", liebe found:
      Auch ich habe beide Varianten durch. Die Trennung durch Tod unterscheidet sich für mich in keinster Weise von der jetzigen mit dem einzigen "Pluspunkt" (sry, doch so habe ich es erfahren), dass diese Art WIRKLICH endgültig ist. Nicht mal das kleinste Fünkelchen Hoffnung kann/könnte so mehr entstehen. Man kann ab sofort mit dem Abschließen beginnen.

      Auch DIESE Beziehung sollte/dürfte keine Hoffnung mehr schüren und der Verstand sagt mir das auch. Dennoch IST dieser Mensch noch am Leben und vor allem die letzte Trennung war dermaßen emotional (zumindest für mich), sodass ich schwer dagegen ankämpfen muss, um nicht Hoffnung entstehen zu lassen.

      Rein die rationalen Gedanken halten mich im Moment davon ab, keinerlei weitere Hoffnung mehr aufkommen lassen zu wollen .....

      Das Handhaben des Kontakts bzw. der Kontaktlosigkeit, liebe/r rini:
      Da ich bereits nun das 2. Mal damit konfrontiert worden bin, hielt ich es für das Beste so. Um welche Art von Beziehung es sich gehandelt hat (altruistisch oder symbiotisch), kann ich so nicht beurteilen. Ich wusste zu Beginn lediglich, dass es nicht leicht und einfach sein würde, mit diesem großen Altersunterschied eine Beziehung zu führen.

      Was sich insofern dann als Wahrheit herausgestellt hat: Denn nicht nur, dass wir unsere Beziehung zu pflegen hatten, wir hatten auch mit SEINER Umwelt und vor allem mit SEINER Familie zu kämpfen. Bis es schlussendlich dann soweit war, dass wir uns - was seine Familie anbelangte - immer mehr zurückzogen ..... ich glaube fast, dass gegen Ende hin gerade seine Mutter schon mal gar nicht mehr wusste, dass es mich gab.

      Es sprach also (für mich) alles dafür, kontaktlos zu bleiben, hart gegen sein Freundschaftsangebot anzugehen, um nicht wieder in den gleichen Zustand wie schon einmal zu gelangen.

      Zu meinem zukünftigen Leben:
      ...... nein, bisher habe ich mir, wie es weiter gehen soll, noch nicht mal im Ansatz Gedanken gemacht. Du hast Recht, liebe found, wenn du sagst, die Zukunftsperspektive hat sich im Alter geändert, doch stand dies für mich "BIS JETZT" nicht zur Debatte.

      Ich bin sehr beschäftigt, pflege meine Hobbies, bin sozial integriert und von daher ziemlich ausgelastet.
      Der Gedanke an einen neuen Partner bzw. die Angst, vielleicht keinen mehr zu finden, ist noch nicht aufgekommen. Im Gegenteil: Im Moment wäre für mich eine neue Partnerschaft einfach unvorstellbar .... zu präsent ist noch das Alte. Jeden Tag bin ich noch mit Vergangenem konfrontiert .... ich müsste wirklich meine Wohnung verlassen, um nichts mehr von ihm finden zu können (jeder einzelne Nagel, aber auch Geschirr, Lebensmittel oder Putzmittel .... egal ..... erinnert noch).

      Dennoch fühle ich mich JETZT mit meiner Zukunft konfrontiert! Nicht die Angst, in Zukunft alleine zu sein ist es, eher das Gefühl, nichts mehr an Wert zu haben ......

      Und so surreal dies auch klingt: Im Moment setze ich wirklich alles daran, ihm NICHT über den Weg laufen zu müssen. Erfreue ich mich an sonstigen Komplimenten, so würde ich mich schämen, ihm mit meinem Äußeren unter die Augen treten zu müssen (hab keine Ahnung, ob das verständlich ist, kanns leider nicht besser ausdrücken).

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      • Re: Seit 5 Wochen schluss (das 2. Mal)

        ..... UND: Ob ich bereits losgelassen habe und mich nur sein Verhalten gewarnt hat, diese Schritte nun zu setzen (wenngleich es ein gemeinsamer "Beschluss" war) oder ob es einfach die Zukunftslosigkeit war, kann ich ebenfalls nicht beurteilen.

        Ich weiß nur, was ich im Moment empfinde. Er ist mein erster Gedanke beim Erwachen und der letzte vor dem Einschlafen ..... und ich vermisse ihn schrecklich.

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