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Sorge um meinen Freund-Alkohol

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  • Sorge um meinen Freund-Alkohol

    Mein freund trinkt seit , sein eigener Wortlaut, seitdem er 18 ist , täglich Alkohol, jeden Tag ca 5 Bier mindestens, und auch immer , sein Wortlaut, als Verdauung und für die Gesundheit ein bis zwei Schnaps täglich.

    Am Wochenende oder wenn wir mit Freunden unterwegs sind, trinkt er viel mehr, bis zu 10 , 11 Bier , Schnaps oder Wein.

    er meint das sei ganz gesund und überhaupt nicht schädlich für ihn, er macht das schon seitdem er 18 ist, jetzt ist er 36und hat keinen Schaden. Er sagt, das bischen Bier schadet niemals und er fühlt sich fit und gut. Tagsüber trinkt er nciht, am Wochenende fängt er jedoch schon morgens mit dem Frühschoppen an

    ich kann nicht verstehen dass er nicht einsieht dass es ungesund ist. Ich möchte ihm gerne helfen, jedoch wenn ich das Thema anspreche lacht er immer, und sagt das sei ganz normal und er sei nie krank, was auch stimmt immer hab ich die Grippe usw.... dann meint er , er will ja auch nicht ewig leben ,und einen klaren Schnaps sieht die Leber nicht und solche Scherze.

    Also er sagt er möchte nichts hören und alle die im Internet was anderes sagen suchen nur ihre Daseinsberechtigung, auch die Ärzte...

    wie kann ich ihn wenigstens nachdenklich stimmen, das dies nicht gesund ist. ich habe nichts gegen tägliche Bierchen am Abend nur diesen unmengen Konsum an Alkohol finde ich nicht ok, vor allem das richtige "Wempimpen" am Wochenende, fast bis zur BEwustlosigkeit mit Kumpels


  • RE: Sorge um meinen Freund - Alkohol


    Wenn man das mal alles zusammennimmt: das ist sicher eine Form von Alkoholismus.

    Ich bin auch ziemlich sicher, daß es gesundheitlich negative Folgen hat. Vermutlich jetzt schon; in absehbarer Zeit bestimmt ...

    Vielleicht könnte ein Arzt Ihren Freund dazu bewegen, weniger zu trinken. Wann war er denn zum letzten Mal beim Arzt? (Viele Männer gehen ja erst dort hin, wenn's ihnen saudreckig geht...)

    Wenden Sie sich doch mal an eine Suchtberatungsstelle. Adressen gibt's z.B. beim örtlichen Gesundheitsamt.

    Viel Glück!

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    • RE: Sorge um meinen Freund - Alkohol


      er war erst beim Arzt, und das blöde ist, dass der Arzt gemeint hat, naja er sollte ein bischen reduzieren aber es wäre nicht schlimm, das Blutbild war wohl in ordnung soweit :-( jetzt sieht er es erst recht nicht ein und meint wenn es schon über 20 Jahre nicht schadet, dann schadet es jetzt auch nicht, er lacht über das Wort Alkoholiker und meint er ist es auf keinen Fall.

      natürlich kann ich mich an eine Beratungsstelle wenden, nur das wird nicht viel nützen,solange er selbst nicht einsieht dass dies Folgen haben kann, muss nicht , aber es kann sein. :-((

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      • RE: Sorge um meinen Freund - Alkohol


        > das blöde ist, dass der Arzt gemeint hat, naja er sollte ein bischen reduzieren aber es wäre nicht schlimm

        Wobei ich mich jetzt schon frage, ob der Arzt das wirklich so gesagt hat oder Dein Freund (sorry) ein bisschen schwindelt ...

        Oder hat er vielleicht in den Tagen vor dem Arzttermin bewußt weniger getrunken, damit das Blutbild etwas besser aussieht?

        Ein (relativ) junger Körper verkraftet oft eine ganze Menge. Die Frage ist, wie lange noch ....

        Mehr fällt mir jetzt leider auch nicht ein...

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        • RE: Sorge um meinen Freund - Alkohol


          also ich habe auch den Arzt gefragt wegen meinem Freund, als ich dort war letzte woche und der hat gemeint, er müsste den Alkoholkonsum schon etwas reduzieren da die Leberwerte etwas erhöht sind, aber merh hat er mir auch nicht gesagt. Und mein Freund hat mir das gleiche erzählt, die Blutwerte sonst waren wohl top in ordnung ..

          vielen Dank für ihre Hilfe trotzdem, ich weiss es ist schwierig, ich liebe ihn, er ist ein wundervoller Mensch wenn er nicht viel getrunken hat, wir sind schon lange zusammen, abe rmich stört das erst jetzt so richtig extrem

          ich würde ihm nur gerne vor Augen halten, wie gefährlich sowas sein kann, aber er lacht ja nur immer darüber und im Internet lesen möchte er nichts und wenn ich was über den Alkohol sage wird er wütend und meint ich verbiete ihm auch noch sein Bierchen usw.. und das es nicht schadet schon so lange nicht, also auch später nicht...

          bin richtig wütend das er es nicth mal einsieht und begreifen möchte

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          • RE: Sorge um meinen Freund - Alkohol


            nun, wenn er wütend wird würde ich das schon als eindeutiges Zeichen für einen Alkoholismus sehen. Leider reicht wirklich der regelmäßige Genuß aus. Lies doch zu diesem Thema mal in dem Thread ein Stück weiter unten.

            Liebe Grüße
            Beate

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            • RE: Sorge um meinen Freund - Alkohol


              ja aber er meint das schädigt nicht, ok 1, 2 Bier täglich schaden mit Sicherheit nicht das trinken ja alle oder mal zwei Gläser Wein., sind ja sogar gesund, aber diese Menge und der Schnaps, wird auf Dauer schon schaden.

              Klar er wird sehr wütend aber nur weil er meint er kann den Quatsch und diese Lügen nicht mehr hören, das schadet mit Sicherheit nichts.

              Möchte nur dass er es einsieht, jetzt kommt wieder Wochenende und er kickt sich aus mit Alkohol.. naja ich werde ihn wohl kaum überzeugen können, wenn nicht mal der Arzt was sagt :-(

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              • RE: Sorge um meinen Freund - Alkohol


                Ich kann Dich sehr gut verstehen. Schlag ihm doch mal vor, Dir zu beweisen, dass es nicht so ist und er es sein lassen kann. Fakt ist, wenn jemand anfängt zu schimpfen über Quatsch, Lügen usw. dann ist er eigentlich schon ein ganzes Ende zu weit. Als nächstes kommt dann ziemlich sicher, das heimlich trinken. Tagsüber, in der Arbeit,

                Sich regelmäßiges Auskicken mit Alkohol ist einfach sehr bedenklich.Ich weiß nicht, wie alt Dein Freund ist, ich kann Dir nur empfehlen, das mit in evtl. Überlegungen wegen einer gemeinsamen Zukunft mit einzubeziehen. So ein Verhalten wird im Allgemeinen nicht besser, sondern schlimmer. So hart es klingt.

                Liebe Grüße
                Beate

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                • RE: Sorge um meinen Freund - Alkohol


                  nein, also tagsüber udn heimlich oder in der Arbeit trinkt er nicht, das macht er auch sicher nicht, wie gesagt sein Trinkverhalten bleibt über Jahre hinweg immer gleich, nie in der Arbeit das könnte er sich auch gar nicht leisten er liebt seine Arbeit

                  Nur ich komme mir so hilflos vor, ich liebe ihn, und eine Trennung kommt für mich nicht in Frage, ich möchte dass er es endlich einsieht, ich weiss dass er es kann ohne Alkohol, er hat shcon einmal mir zuliebe, (war schon länger her) eine Woche nichts getrunken, aber er meint das hätte ihm nicht geschmeckt und er hat dann keinen Spass. wie gesagt wann immer ich dieses Thema anschneide, wird er wütend und lacht mich aus, er nimmt mich nicht ernst.

                  Er ist 36 und hat gestern gemeint ok, wenn ich mimt 89 mal sterbe wegen dem Alkohol ist es nicht schlimm. Was soll man dazu noch sagen. Ich bin schwanger und möchte eine Zukunft mit ihm haben, ich liebe ihn, er ist auch nicht aggressiv oder gewalttätig, man merkt ihm die paar Bier wirklich nicht an, unter der woche, außer wenn er wirklich sehr viel getrunken hat, dann legt er sich aber ins Bett und schläft.

                  WEnn er dann aufwacht und es war wiedre mal zu viel, sagt er , ja das muss ich schon reduzieren, macht es aber dann in den nächsten Tagen wieder so und hat alles vergessen :-(

                  Er ist wirklich nie krank, ihm fehlt gar nichts. Ich weiss nur nicht wie ich ihn mal ein bischen wachrütteln kann, das es sich schon ändern muss, jetzt ist wieder Wochenende und er hat die ganze Woche schwer gearbeitet, also wird von Freitag bis sonntag gefeiert, mit Alkohol, da hab ich ja im Prinzip nichts dagegen, aber dann sollte unter der Woche langsam gemacht werden

                  Kommentar


                  • RE: Sorge um meinen Freund-Alkohol


                    Die "g´sunden" Bier und Schnapserln kannst du getrost vergessen, Löwin. An Alkohol ist nichts Heilendes und er beugt Infekten auch nicht vor. Ausrede Nr. 345 eines Menschen, der auf Alkohol nicht (mehr) verzichten kann.

                    Die Zeit, bis sich Organschäden (va Leber, Gehirn, Bauchspeicheldrüse) manifestieren kann unterschiedlich lange sein und sehr lange tut nichts weh, der Mensch wirkt nach außen gesund. Eine Bestimmung der Leberwerte (va Gamma-GT, GOT, GPT) kann Auskunft über den momentanen Zustand des Organs geben und Hinweise auf eine bereits vorhandene Schädigung geben. Das böse Erwachen kommt oft ziemlich plötzlich.

                    Überlege dir gut, wohin du deine Energie und Liebe investierst, auch wenn du schwanger bist. Sind versoffene Wochenenden wirklich das, was du dir für deine Zukunft und die deines Kindes vorstellst?

                    Alina

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                    • RE: Sorge um meinen Freund-Alkohol


                      naja ich habe auch gerne Party gemacht jetzt geht es nicxht mehr, also verlassen kommt natürlich nicht in Frage. Ich kann ihm ja nicht seinen Spaß komplett verbieten. Er feiert halt gerne, aber es muss ja nciht schon früh angefangen werden zu Trinken :-( Aber verlassen werde ich ihn wohl nicht das kommt nicht in Frage, ich liebe ihn sehr, er ist mein Traummann. ich finde das jetzt auch nicht so schlimm mit dem Trinken, aber es geht mir um seine GEsundheit, aber es ist wohl alles ok, scheinbar kann er das gut ab, wie viele andere Männer

                      ok, ein Schnaps ist schon gesund für die Verdauung, Grippe usw, hilft das schon . auch ein Bier oder zwei sind ja sehr gesund, aber diese Mengen nicht mehr finde ich.

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                      • RE: Sorge um meinen Freund-Alkohol


                        Du tust deinem Freund und dir nichts Gutes, wenn du den Kopf in den Sand steckst, Löwin. In den Anfangsstadien der Alkoholkrankheit '"funktioniert" ein Alkoholiker noch und auch die Krankheitseinsicht ist gleich null. Die Blutwerte können aber bereits zu dieser Zeit Hinweise auf die Wahrheit geben. Mit "gerne feiern" hat der von dir beschriebene exzessive Alkoholkonsum nichts mehr zu tun.

                        Leider ist Alkohol- und Nikotinsucht (noch) eine gesellschaftlich akzeptierte Sucht und auch aufgrund der teilweise langen Latenzzeit bis zum Manifestwerden der Schäden bekommen die Betroffenen oft erst sehr spät Hilfe. Es es immer wieder sehr traurig, die sozial zerstörerischen und oft genug tödlichen Auswirkungen der Alkoholkrankheit bei Menschen zu sehen, die noch keine 45 Jahre alt sind. In der Schwangerschaft können bereits kleine Mengen das Ungeborene schädigen. Leichte Formen äußern sich später oft "nur" als Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten und sind dem Neugeborenen auf den ersten Blick nicht anzusehen.

                        Informationen über die Stadien der "Alkoholkrankheit" findest du, wenn du unter diesem Begriff googelst. Zur Schädigung des Ungeborenen kannst du unter "FAS" (Fetales Alkoholsyndrom) suchen. Da Alkoholkranke ihr Krankheit lange negieren und zu verbergen versuchen ist eine Verhaltensänderung oft extrem schwer zu erwirken. Hilfe findest du bei auf diese Suchterkrankung spezialisierten Beratungsstellen in deiner Nähe. Dein Arzt hilft dir sicher gerne weiter. Voraussetzung ist allerdings, das Problem frühzeitig zu erkennen und auch den Willen zu haben, etwas dagegen zu unternehmen.

                        Alina

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                        • RE: Sorge um meinen Freund-Alkohol


                          naja wie gesagt er ist ja kein Alkoholiker, er trinkt nur zuviel. Dieses Stadium hält schon über 20 Jahre an :-) leider, ich denke auch nicht dass es schlimmer wird, im Gegenteil, ein bischen gebessert hat es sich .

                          in der Schwangerschaft weiss ich dass man nichts trinken darf, aber gegen ein Glas Bier ist wohl nichts einzuwenden. das mache ich ja nun nicht täglich oder nicht mal wöchentlich, sondern sehr selten.

                          Mein Arzt habe ich schon gefragt, er sagt dass mein Freund kein Alkoholiker ist, lediglich seine Trinkgewohnheiten ändern muss, aber ich weiss nicht wie ich das schaffe ihn davon zu überzeugen.

                          ich habe früher auch täglich Wein, Bier oder auch mal ein zwei Schnaps getrunken, konnte das auch von heute auf morgen abstellen. Also kann er das wohl auch, er muss nur wollen, das ist das Problem :-(

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                          • RE: Sorge um meinen Freund-Alkohol


                            Also ehrlich gesagt finde ich bei soviel Uneinsicht weitere Worte sinnlos. Wer hier nur hören möchte, das er recht hat und nicht die Wahrheit, der könnte das Problem haben, dass das nicht klappt.

                            Liebe Grüße und viel Glück für Euer Kind
                            Beate

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                            • RE: Sorge um meinen Freund-Alkohol


                              nein das will ich nicht hören, aber richtige Tips waren ja auch nicht dabei, außer verlassen, und das ich ihn verlasse kommt für mich auf keinen Fall in Frage. Ich möchte ihm helfen, ihm zur Seite stehen, und möchte wissen wie.

                              Kommentar


                              • RE: Sorge um meinen Freund-Alkohol


                                was bitte soll daran uneinsichtig sein?

                                Kommentar


                                • RE: Sorge um meinen Freund-Alkohol


                                  Nun Du müsstest erst mal akzeptieren, dass er, ein Alkoholproblem hat. Dann kann man über Hilfe nachdenken. Nimm die rosarote Brille ab und schau mal ernsthaft hin. Jeder, wirklich jeder,der hier irgendwie Ahnung hat, hat Dir gesagt, dass hier mit Sicherheit ein Alkoholproblem vorliegt. Die Alkoholmengen sind nicht mal im Ansatz normal. Weißt Du, die Ärzte die ich kenne (und ich kenne notgedrungen alleine beruflich ne ganze Menge), die sagen ein Glas Wein hin und wieder, ist gut für die Gesundheit, aber es ist nicht die Rede von Schnaps oder bis zu 10 Bier täglich. Du weisst dieses Problem von Dir bzw. von Deinem Freund von Dir. Bitte was möchtest Du dann hören? Solange Ihr Beiden das nicht akzeptiert und Dein Freund bereit ist Hilfe anzunehmen, kann man Euch leider nicht helfen. Was für Tipps und Tricks möchtest Du haben, wenn Du nicht mal bereit bist, die Tatsache zu akzeptieren, dass ein Alkoholproblem vorliegt. DAS meine ich mit Uneinsichtigkeit. Aber hier wird Dir keiner was vormachen, Hier bekommst Du Antworten nach ehrlichem Wissen und Gewissen. Ich bin sicher, Du wirst in ein paar Jahren an diesen Thread hier zurückdenken. Vielleicht verstehst Du dann, was wir hier meinen.

                                  Liebe Grüße
                                  Beate

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                                  • RE: Sorge um meinen Freund-Alkohol


                                    doch ich verstehe es, dass es sich um ein Alkoholproblem handeln könnte, aber man kann nicht sagen ob ein mensch abhängig ist oder nicht. Darüber habe ich mich bei Ärzten informiert und die sagen, es kann sein dass nur seine Trinkweise verdächtig ist und er nicht Alkoholiker ist. Deshalb bin ich mit diesem Wort vorsichtig. Wie gesagt ein Glas Wein oder ein zwei Bier am Tag schaden mit Sicherheit nicht (meine Oma hat jeden Tag 2 Gläser Rotwein und einen Kräuterschnaps grins am Tag getrunken, sie wurde 90 Jahre alt und kerngesund). Also deshalb kann man sowas nicht verallgemeinern.

                                    Tatsache ist dass sein Trinkverhalten in letzter Zeit jedoch zu viel ist, und das ich da was machen muss.

                                    Er hat das hier gelesen vorhin und gelacht, und gemeint ihr habt keine Ahnung, das schadet gar nicht. DAs finde ich auch kindisch, natürlich schaden 10 oder 15 Bier am Tag auf Dauer.

                                    Aber irgendwie muss er das einsehen, dann kann er es auch reduzieren, und dann wäre ich zufrieden.

                                    Kommentar


                                    • RE: Sorge um meinen Freund-Alkohol


                                      Ich gebe dazu keinen Kommentar mehr ab ...

                                      Kommentar


                                      • RE: Sorge um meinen Freund-Alkohol


                                        musst du auch nicht, wirkliche Hilfe habe ich sowieso nicht bekommen leider. Ich weiss schon selbst das das Trinkverhalten nicht ok ist so, jedoch was man dagegen machen kann wollte ich wissen. Also das ein bischen reduzieren

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                                        • RE: Sorge um meinen Freund-Alkohol


                                          Wie ich erwähnt habe gibt es Beratungsstellen, die darauf spezialisiert sind, Menschen mit Alkohol-Problemen und ihren Angehörigen zu helfen. DORT bekommst/bekommt du/ihr qualifizierten Rat. Wenn du willst. Dort hilft man dir auch einzuschätzen, ob das Problem bereits zu groß ist, um es mit "etwas gutem Willen" von Seiten des Betroffenen lösen zu können.

                                          Alina

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                                          • RE: Sorge um meinen Freund-Alkohol


                                            ok, dann muss ich wohl zu so einer Beratungsstelle gehen und mich informieren .obwohl das eigentlich nicht meine Sache ist, ich trinke ja nicht, und laut meinem Freund geht mich das nichts an und ich solle mich blos da raushalten, und ich soll mein eigenes Leben leben.. Ich werde mich aber trotzdem heimlich beraten lassen :-) danke schön

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                                            • Abhängigkeit-Coabhängigkeit


                                              Hallo Löwin,

                                              medizinisch gesehen wird täglicher Alkoholkonsum als Alkoholismus bezeichnet.

                                              Bei dem was du schilderst, betreibt dein Freund regelmäßig Alkoholmissbrauch. Dieser Missbrauch führt auf lange Sicht zu Schäden der Organe, die nicht reversible (rückgängig zu machen) sind.
                                              Übermäßiger Alkoholkonsum verursacht schwere UND bleibende psychische und körperliche Folgeerkrankungen. Die Alkoholkrankheit verläuft nicht selten tödlich, wenngleich die direkten Todesursachen meist durch die Folgekrankheiten (Leberzirrhose und multiple Organschädigungen, Herzinfarkt, Epilepsie) bedingt sind.

                                              Meine Frage ist, warum trinkt dein Freund so viel? Es muss doch einen Grund haben, dass er täglich Alkohol braucht.
                                              In manchen Fällen kann man auch von einer Art Flucht aus der Wirklichkeit sprechen. Hat er Probleme im Job oder im privaten Leben. Steht er stark unter Erfolgsdruck oder füllt ihn sein Leben (beruflich/privat) nicht aus?

                                              Wie sieht es mit eurer Liebe aus? Mit Sexualität? Freut er sich auch auf eure gemeinsame Zukunft? Welche Hobbies hat er außer "Saufen"? Ich weis, das sind nun sehr persönliche Fragen, aber um ein Problem zu erfassen, muss man erst einmal den Menschen näher kennenlernen.

                                              Ich denke, wenn IHR (es geht nur gemeinsam) etwas ändern wollt, dann solltet ihr gemeinsam zu einer Beratung gehen.
                                              Wenn er dich genauso liebt, wie du ihn liebst, dann sollte er einmal dir zuhören, denn dir geht es anscheinend nicht gut mit seinem Verhalten. Sag ihm, dass du ihm nichts verbieten willst (wie auch??? der Mann ist schließlich erwachsen!), sondern, dass du dir Sorgen machst und dass du nicht länger akzeptierst, dass er so viel trinkt. Du steckst nämlich mittlerweile schon in einer Co-Abhängigkeit.

                                              Buchtipp: "Seele, Sucht, Sehnsucht" von Dr. phil. Mathias Jung.
                                              Mathias ist der beste Therapeut, den ich kenne!!! Lis mal das Buch, ist echt spannend.

                                              Liebe Grüße, gute Besserung, Luckie

                                              Kommentar


                                              • Luckie


                                                ja das hab ich ihm gesagt aber er lacht nur, naja wahrscheinlich ist es wirklcih nciht so schädlich. Ich denke nicht, weil viele ja trinken. ich hätte nichts gegen einige Biere am Abend aber nicht noch dazu so viel Schnaps, das stört mich . Aber wenn nicht mal der Arzt sagt dass es schädlich ist, wer soll es ihm dann sagen?

                                                andere Hobbies ausser Party und Saufen hat er nicht und seine ganzen Freunde auch nicht

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                                                • RE: Sorge um meinen Freund-Alkohol


                                                  Hallo,
                                                  so einen Freund hatte ich auch mal. Er war meine "große Liebe". Ich habe nur zwei Jahre mit ihm zusammen gelebt und er hat genauso getrunken, wie Du es schilderst. Auch die Ausreden und die Schilderungen der Arztbesuche kenne ich alle. Er hat sich in der Zeit verändert, war nicht mehr so, wie ich ihn kannte und liebte. Er wurde launisch, hatte Wutausbrüche, war eifersüchtig. Die Trennung war nur eine Frage der Zeit. Ein Jahr nach unserer Trennung hat er plötzlich Beschwerden bekommen - fast von einem Tag auf den anderen. Er hatte Bauchschmerzen und konnte nichts mehr essen und nach wenigen Wochen war er tot - mit 36 Jahren gestorben. Seine Mutter hat ihn in seiner Wohnung auf der Couch gefunden, da war er schon ca. 3 Tage tot...
                                                  Vielleicht regt ihn das ja zum Nachdenken an...
                                                  Viel Glück!

                                                  Kommentar

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