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Schmerzen linker Unterbauch

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  • Re: Schmerzen linker Unterbauch

    Lösung gefunden!
    Auch ich hatte genau die selben Probleme. Während 4 Jahren einen medizinischen Hürdenlauf absolviert. Verschiedene Darmspiegelungen, MRI, CT, Ultraschall, Lactulose-Test, Wirbelsäule, Röntgen und Neurologieuntersuchungen und vieles mehr wurden durchgeführt. Hat alles ein Vermögen gekostet und keinen klaren Befund ergeben. Beim Ultraschall wurde festgestellt, dass ich viel Luft im Dünndarm habe. Doch wer hat das schon nicht?? Der Medizinschrank ist unterdessen übervoll.
    Insbesondere beim Abliegen treten die Schmerzen auf. An ein Durchschlafen ist nicht mehr zu denken. Stetiges Drehen und Aufrechtsitzen bringt ein wenig Besserung. Im Inselspital Bern Schweiz waren die Prof. kurz davor, mir im Unterbauch die Nervenbahnen durchzuschneiden. Habe mich jedoch geweigert und alternative Methoden versucht (Massage, China-Medizin, Akupunktur, Nahrungsergänzungen, Darmfloraregulatoren [Flatulex, Slippery Elm], Physiotherapien.....). Leider hat alles nichts gebracht.

    Ergebnis: Die Ärzte meinen, es sei psychisch. Das liess ich jedoch nicht gelten und habe weiter medikamentöse Selbstdiagnostik betrieben.

    NUN ZU MEINER LÖSUNG:
    In der Drogerie eine Packung "SPASMO-CANULASE" (nicht mal verschreibungspflichtig) gekauft und all die Beschwerden, unter welchen ich nunmehr seit 4 Jahren leide, sind weg!!!!!! Ein völlig neues Lebensgefühl. Das Leben ist wieder lebenswert!!!
    Also: Bevor ihr Euch mental und psychisch kaputtmachen lässt, versucht mal so etwas.

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    • Re: Schmerzen linker Unterbauch

      Hallo liebe Leidensgenossen! Schonmal kurz vorab, ich kann mich der Aussage des Arztes nur anschließen, Darmkrebs ist bei diesen Symptomen extrem unwahrscheinlich und ich erkläre euch auch warum.

      Ich habe dieselben Symptome wie im Eingangspost beschrieben seit 3 Jahren. Ein Ziehen auf der linken Seite vertikal in Höhe zwischen Rippen- und Beckenknochen (also ungefähr Gürtelregion), horizontal am häufigsten genau links, seltener mal nach hinten zur Rückenseite und seltener mal nach vorne zur Leiste hin. Das Ziehen scheint unregelmäßig zu kommen, ungefähr 1-2 Mal am Tag für 1 Minute. Mal Tagelang gar nicht. Es steht nicht in Zusammenhang mit den Essgewohnheiten. Es scheint in Zusammenhang mit längerem Sitzen zu stehen. So wie von einem meiner Vorredner beschrieben, ist das Ziehen im Liegen nie vorhanden. Übrigens auch auf der rechten Seite, allerdings sehr selten.

      Grundsätzlich stellt es also kein Problem dar, es nervt einfach nur, dass da ständig was ist. Es verursacht aber keine Schmerzen und beeinträchtigt mich sonst nicht, wären da nicht die psychologischen Folgen Denn wenn man sein Leben lang dort nichts spürt und auf einmal ständig dort ein Ziehen hat, mittlerweile 3 Jahre, und man nicht weiß was das ist, dann nagt das sehr an einem. Man fängt dann auch an sich nicht mehr gut zu fühlen, fühlt sich quasi vom "imaginären Darmkrebs befallen".

      Als diese Symptome bei mir auftauchten, bin ich zum Hausarzt. Ich wurde abgetastet an der Stelle ohne Befund, Ultraschall ohne Befund, Urin- und Ausscheidung ohne Befund, Bluttest ohne Befund. Der Bluttest würde Darmkrebs zu ungefähr 70% aufspüren. Der Arzt wüsste auch nicht, was genau an der Stelle liegen würde, was solche Symptome auslosen würde. Habe mich dann selbst dem Thema gewidmet und recherchiert, was dort für ein Organ liegt, natürlich bin ich dann auf den Darm gekommen und was damit unvermeidbar ist, auf das Thema Darmkrebs. Habe lange Zeit darunter gelitten, dass ich nicht wusste, ob ich ihn nun hatte oder was zum Teufel das sonst sein sollte. Bis zu dem Tag, als es mir gereicht hat. Es war ein Tag, an dem ich nach Wochen ohne Symptome, sehr stark darunter litt. Ich spürte das Ziehen über mehrere Stunden. Also habe ich mich intensiv mit dem Thema Darmkrebs beschäftigt, bin sehr offensiv an das Thema herangegangen und siehe da:

      (1) Darmkrebs ist gar nicht spürbar! Es entwickelt sich über 10-15 Jahre und wenn es im hohen Alter ausbricht, dann kommen Symptome, die aber alles andere sind als ein leichtes Ziehen, nämlich Schmerzen, Blut im Stuhl, Fieber, Verschluss des Darms, sodass Stuhl nicht mhr möglich ist. Fragt euch mal, ob ihr diese Symptome habt. Der Darmkrebs macht sich NICHT vorher durch ein Ziehen bemerkbar!

      (2) Die Statistik zeigt zudem, dass >90% der Darmkrebsfälle erst ab dem 50igsten Lebensjahr auftreten. Aus diesem Grunde gibt es auch erst dann die kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen der Krankenkassen. Wer familiär vorbelastet ist, und das heißt nicht irgend ein entfernter Verwandter, sondern es müssen schon die Eltern oder Geschwister sein, dann sollte man sich mit 35 testen lassen (Darmspiegelung). Ich und viele andere Poster hier auch, haben noch nicht mal das 30igste Lebensjahr erreicht. Das Risiko, in diesem Alter an Darmkrebs zu erkranken, ist extrem gering. Es gibt hier offizielle Statistiken.

      (3) Selbst wenn man an Darmkrebs erkrankt, befindet man sich meist in dem ersten oder zweiten Stadium von 4, indenen der Darmkrebs zu annähernd 100% heilbar ist. Aber schaut euch die Statistiken aus Deutschland an, das ist so selten, dass unterhalb des vierzigsten Lebensjahr diese nur in sehr wenigen Statistiken auftauchen. Die meisten Leute sterben an Darmkrebs im Alter von >70.

      Diese Erkenntnisse haben mich beruhigt und hoffe, euch auch! Die Quelle sind die offiziellen Seiten des Gesundheitsamtes, einfach googeln.

      Bleibt die Frage, was ist das Ziehen dann?? Bei mir hat es angefangen, als ich meinen ersten Bürojob hatte. Ich musste täglich 8 Stunden am Schreibtisch sitzen + 2 Stunden Auto fahren. Vor dem Job habe ich studiert, war sehr ausgeglichen, habe viel Sport gemacht. Seitdem mache ich keinen Sport. Dies führt bei mir zu leichten Rückenschmerzen. Ich könnte mir vorstellen, dass meine ungesunde Haltung zu Rückenschmerzen führt, die auch in meine linke Seite ausstrahlen und das Ziehen auslösen. Ich habe einmal zwischendurch wieder mit dem Training angefangen und hatte daraufhin auch keine Rückenschmerzen mehr und auch diese Flankenschmerzen nicht mehr. Allerdings ist diese eine Beobachtung nicht aussagekräftig. Möchte ich demnächst nochmal testen, indem ich nochmal mit dem Sport anfange. Diese Theorie wird auch dadurch unterstützt, dass der Arzt ratlos war, denn auf Rückenschmerzen ist er nicht gekommen und er wüsste auch nicht, was an der linken Seite für ein Organ das auslösen könnte. Kein Organ, sondern seitliche Bauchmuskeln könnten durch die Haltung überansprucht werden und dies könnte nach langer Zeit auf die darunterliegenden Organe ausstrahlen. In meiner Trainingsphase habe ich die seitlichen Bauchmuskeln gezielt trainiert und hatte instant keine Beschwerden mehr.

      Zweite Theorie könnte ein psychologischer Auslöser sein, denn das Ziehen ist erstmalig aufgetreten, als ich extremen Leistungsdruck auf der Arbeit hatte. Ich habe diesen Druck noch immer. Aktuell ist er besonders stark, das Ziehen auch.

      Die Ernährung kann ich komplett ausschließen. Diese habe ich mehrmals in verschiedene Richtungen vollständig geändert. Das hatte keinen Einfluss.

      Besten Dank, dass ihr mir "zugehört" habt. Ich hoffe, ich konnte euch aufzeigen, nicht immer direkt an Darmkrebs zu denken, besonders wenn man noch keine 30 ist. Bin gespannt, ob wir gemeinsam auf einen anderen Auslöser kommen.

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      • Re: Schmerzen linker Unterbauch

        Hallo,

        vielleicht kann ich Euch einen Tipp geben: hatte auch 2 Jahre diese diffusen Unterbauchschmerzen linksseitig, war bei vielen Ärzten aller möglichen Fachrichtungen. Schließlich stellte sich heraus, dass ich unter dem MAY-THURNER-SYNDROM litt...für Interessierte: einfach googlen oder auch PELVIC CONGESTION SYNDROM / BECKENVENENSYNDROM. Ein Angiologe fand meinen Beckenvenenultraschall auffällig und so wurde ich zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus überwiesen. Habe einen Beckenvenenstent bekommen und meine Schmerzen gehören der Vergangenheit an. Die Lösung ist nicht immer eine OP, es gibt auch die Möglichkeit der Embolisation. In jedem Fall kann ein Besuch beim Angiologen nicht schaden. Wer zu Krampfadern neigt, sollte das BECKENVENENSYNDROM besonders beachten.
        Liebe Grüße und vor allem Gesundheit! ☺

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        • Re: Schmerzen linker Unterbauch

          Lösung gefunden!

          Ich möchte zu meinem oben geschilderten Fall die Lösung mitteilen, die mitterweile aufgedeckt wurde. Zwischen Rippen und Becken ist normalerweise eine gute Hand Platz. Bei mir ist es weniger, wodurch mein erst seit den letzten Jahren angesetzter Speckgürtel (evtl mit Organen) im Sitzen leicht zwischen Rippen und Becken „eingequetscht“ wird. Dies passiert besonders, wenn ich leicht nach vorne gebeugt sitze.

          Somit hat sich meine Vermutung des Sitzens als Auslöser bestätigt. Leider ist über all die Jahre kein Arzt drauf gekommen. Zum Glück ist nun die Ungewissheit vorbei. Eine große Last ist von mir gefallen!

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          • Re: Schmerzen linker Unterbauch

            Hallo zusammen,

            endlich habe ich hier nach langer (und Angst machender) Internetrecherche einige passende Beschreibungen gefunden, die meinen eigenen Symptomen ähnlen.

            Auch ich bin 26 und habe seit etwa 3 Jahren die im ersten Beitrag erläuterten, nicht genau definierbaren, Schmerzen bzw. Druckgefühle. Mal leicht unterhalb und manchmal leicht oberhalb des Gürtels auf der linken Seite.

            Bevor ich angefangen habe danach zu googlen, habe ich das Ganze für normale Verdauungsprobleme oder Luft im Bauch usw. gehalten und mich nicht weiter damit befasst. Da es seit Jahren aber immer wieder mal auftritt (zeitweise auch gar nicht), entsteht irgendwann doch eine Art "psychischer Stress".

            Ich habe die Symptome immer mit meinem Stuhlgang in Verbindung gebracht, weil sie mir oft dann aufgefallen sind, wenn ich länger nicht auf dem Klo war oder nachdem ich auf dem Klo war. Tatsächlich treten sie aber auch zwischendurch immer mal wieder scheinbar grundlos auf.

            Meistens handelt es sich um dieses komische Druck- oder Fremdkörpergefühl, manchmal ist es aber auch ein leichter Schmerz, der bei Anspannung verstärkt wird. Dieser hält jedoch nicht lange an und ich kann mich nur an wenige Tage in den letzten Jahren erinnern, an dem dieser mal etwas intensiver war.

            Der Schmerz fühlt sich dann wie ein "schmerzender Knubbel" oder ein überspannter Muskel, manchmal auch wie Muskelkater an, aber ziemlich punktuell. In den 3 Jahren sind die Symptome keineswegs schlimmer geworden, es ist immer genau das gleiche.

            Über den Tag verteilt habe ich oft leichte Blähungen (die ich noch für normal halte), andere Symptome sind mir aber nicht aufgefallen. Keine sichtbaren Auffälligkeiten im Stuhl, keine Übelkeit, kein Fieber usw.

            Auch ich bin beim Googlen zwangsweise auf das Thema "Darmkrebs" gestoßen und dann doch mal zum Hausarzt gegangen. Dieser hat meine Symptome gar nicht mit dem Darm, sondern mit meiner Leiste in Verbindung gebracht. Er hat vermutet, dass ich die Vorstufe eines Leistenbruchs, also eine "weiche Leiste" habe. Ein gefüllter Darm würde halt mehr Druck auf diese geschwächte "innere Leisten-Haut" ausüben und das Pressen auf dem Klo auch.

            Er hat mich dann zur Chirurgie geschickt, wo der Arzt doch eher den Darm in Verdacht hatte. Er hat mich sehr gründlich untersucht (auch mit Ultraschall) und war der Meinung, dass eine weiche Leiste bei mir nicht eindeutig genug festzustellen ist.

            Aufgrund meines Alters und meinen Erläuterungen kommen für ihn Dinge wie Darmkrebs usw. aber eher nicht infrage. Formal hat er mir eine Darmspiegelung empfohlen, an meiner Stelle würde er sich die jedoch sparen. Er glaubt, dass ich danach genauso schlau wie vorher wäre.

            Jetzt weiß ich aber immer noch nicht was das ist und deshalb werde ich die Darmspiegelung vielleicht doch machen lassen.

            Meine Mutter hat interessanterweise so ziemlich genau die selben Symptome und ihr wurde nach einer Darmspiegelung gesagt, dass sie einen harmlosen "Knick im Darm" hätte und die Beschwerden dadurch verursacht werden.

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            • Re: Schmerzen linker Unterbauch

              Ich war bei einem sehr kompetenten Darmspezialisten, der mich vorher sehr detailiert über so ziemlich alle möglichen Ursachen informiert hat.

              Eine schlimme Erkrankung hat er schon bei dem Gespräch vor allem aufgrund meines Alters nahezu ausgeschlossen (wie die anderen Ärzte auch).

              Was er durchaus für möglich gehalten hatte, waren Divertikel. Das ist zwar auch sehr selten in meinem Alter, der Arzt hatte allerdings schon einige jüngere Fälle.

              Von der Darmspiegelung selbst habe ich absolut nichts mitbekommen. Man hat nichts gefunden, wie bei den meisten anderen auch, die hier im Forum ähnliche Symptome beschrieben haben.

              Es wurde auch eine Probe meiner Darmschleimhaut entnommen um Parasiten, Entzündungen oder andere Dinge genauer feststellen zu können. Auch das hat nichts ergeben.

              Der Arzt vermutet nun eine Unverträglichkeit (z. B. Gluten), was er auch schon bei dem Vorgespräch als mögliche Ursache aufgezählt hatte.

              Ich werde mich irgendwann auf Unverträglichkeiten testen lassen, aber momentan lässt mich die komische Stelle am Unterbauch größtenteils in Ruhe und die Darmspiegelung hat mir die größten Sorgen genommen.

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