Ich (31 Jahre, weiblich, keine Kinder) hatte vor 3 Tagen eine OP und meine Krampfader am rechten Bein wurde entfernt.
Verlief auch alles gut, soweit ich das beurteilen kann.
Bin seither brav viel herumgelaufen und habe beim sitzen mein Bein immer hochgelagert.
Thrombosevorbeugende Medikamente bekomme ich nicht, da der Arzt meinte ich sei ja jung und hätte noch keine Thrombose gehabt, da sei das unnötig.
Gestern Abend durfte ich zum ersten Mal wieder duschen und über Nacht den Kompressionsstrumpf ausziehen.
Als ich heute morgen aufgewacht und zur Toilette gehumpelt bin habe ich Schmerzen im betroffenen Oberschenkel wahrgenommen.
Komischerweise aber nicht da wo die Vene einst verlief (die verlief von der Leiste nach rechts außen um das Knie herum) und eben nicht da wo sich die ganzen Einstiche und blaue Flecken befinden sondern auf der linken Innenseite, weit entfernt vom operierten Bereich.
Dort ist auch eine handgroße, geschwollene Stelle, die beim Laufen zieht und beim Draufdrücken weh tut. Verfärbt ist nix. Und beim Hochlagern wird es besser.
Kann das jetzt eine operationsbedingte Oberschenkelthrombose sein?
Natürlich ist heute Samstag und die Praxis meines Venenarztes ist geschlossen.
Soll ich extra ins Krankenhaus oder bis Montag abwarten? Da habe ich eh einen Nachsorge Termin.
Ich freue mich sehr über Hilfe, bin nämlich ganz schön nervös ...
Vielen Dank!
Jessica
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