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Bein-Venen antrainieren - Detailfrage

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  • Bein-Venen antrainieren - Detailfrage

    Hallo zusammen,
    ich lese gerade sehr interessiert alte und neue Beiträge in diesem Forum. Ein Detail in einem alten Thema möchte ich noch einmal aufgreifen. Es geht um die Frage, wie man den Körper anleiten kann, die optimalen Ersatzvenen aufzubauen.

    Im alten Thema stand:
    "Zur Prognose:
    Nach der TVT wählt Ihr Körper eine Kombination folgender Möglichkeiten:
    - Nicht auflösen, sondern das Blut über Umgehungsvenen schicken.
    - Zum Teil auflösen, alles was über 50% liegt bedeutet volle Transportfähigkeit
    - Ganz aulösen mit kaputten Klappen
    - Ganz auflösen mit intakten Klappen.
    Das Auflösen geht mit kleinen "Fresserzellen", die ständig im Blut srumschwimmen und nur darauf warten, dass sie irgendwo Gerinnsel auflösen dürfen. Die entstehen nämlich viel öfter als wir das mitbekommen, eben weil sie dann gleich wieder aufgelöst werden.
    Zeiltich begrenzt ist die Möglichkeit, die TVT aufzulösen, nicht aber die Umverteilung des Blutes. Hier kommt jetzt auch die Antwort auf die Frage nach dem Sport: Wenn Sie Ihrem Körper nur oft genug sagen, dass das Transportvolumen nicht reicht, dann wird er neue Venen auftrainieren. Das ist sicher. Nicht sicher ist, ob er dabei geschickt vorgeht. Er wird den Weg des geringsten Widerstandes wählen und das ist am Bein der Weg über oberflächliche Venen. Die können das aber nur eine Zeit lang leisten, dann leiern sie aus und werden zu Krampfadern. Um das zu verhindern, trägt man Strümpfe. So wird während des Trainings der Druck in den oberflächlichen Venen so stark erhöht, dass der Körper sie nicht hernimmt für seinen Umgehungskreislauf, sondern sich - und das ist gut - andere Venen in der Tiefe sucht, Muskelvenen nämlich. Spannender Punkt: Diese Venen haben funktionierende Klappen. Darum kann es funktionell viel besser sein, wenn der Körper spät gebeten wird, Tranpsortvolumen zur Verfügung zu stellen. Er kann dann nicht mehr die verschlossenen Venen aufmachen, die leider fast immer ihre Klappenfunktion durch das Thrombusmaterial einbüßen, sondern er muss Umgehungsvenen auftrainieren und die sind in vielen Fällen funktionell vollwertig."


    Den entscheidenden Satz habe ich rot markiert. Ich verstehe ihn so: Eine Vene mit defekten Klappen ist schlechter, als eine durch Thrombose verschlossene Vene. Richtig? Und: kann man darauf irgenwie Einfluss nehmen? Was meinte Frau Dr. Schaaf mit "... wenn der Körper spät gebeten wird ..."?

    Link zum alten Thema:
    https://www.onmeda.de/forum/venenpro...-und-triathlon

    Vielen Dank und beste Grüße,
    Adele


  • Re: Bein-Venen antrainieren - Detailfrage

    Hallo, es zählt immer das klinische Ergebnis, d.h. ist das Bein geschwollen oder nicht. Die beste Variante wäre , dass sich nach einer Thrombose das Gerinnsel auflöst und die Klappen intakt sind. den rot markierten Satz kann ich nicht unterstützen! Mfg Dr. Siegers

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