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Schwindelzustand

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  • Schwindelzustand

    Hallo in die Runde,

    ich habe lange überlegt, ob ich in das Forum etwas schreiben soll, entschied mich dann aber dafür, um zu sehen, ob es anderen Leuten hier ähnlich ergeht.

    Mein Problem ist der Schwindel. Wobei ich nicht genau weiß, ob man das als den üblichen Schwindel bezeichnen kann. Morgens im Bett fängt es auf einmal an zu wackeln. Ich hebe kurz den Kopf oder drehe mich nochmal um und auf einmal beginnt alles für einen kurzen Moment zu schwanken. Das fühlt sich so an, als sei ich für eine kurze Zeit (etwa 5 Sekunden) auf einem Boot mit starkem Seegang. So schnell wie das kam, geht es auch wieder. Allerdings bleibt eine Art Benommenheitsgefühl bestehen und ich brauche einige Zeit, bis sich alles wieder etwas normalisiert.

    Die Folge ist allerdings, dass ich abends mit Angst ins Bett und dann total angespannt im Bett liege, um mich nicht umdrehen oder bewegen zu müssen, damit der Schwindel nicht kommt. Es entsteht manchmal eine richtige Panik. Tagsüber treten die Symptome nicht auf, auch wenn ich den Kopf schnell bewege oder mich bücke o.ä. Ich hatte mich nämlich auch eine Zeitlang mit Lagerungsschwindel, der ja gutartig sein soll, beschäftigt. Nach meiner eigenen Diagnose ist das kein Lagerungsschwindel. Wobei das Nichtauftreten auch etwas übertrieben ist. Manchmal spüre ich da schon etwas. Ich fühle diese Benommenheit und ab und zu einen kleinen "Fahrstuhleffekt" (so nenne ich das jetzt mal). Das kommt und geht auch schnell (einige Sekunden).

    Heute dagegen ist es etwas extrem. Dazu muss ich vielleicht erwähnen, dass ich nach meinen Erfahrungen auch sehr wetterfühlig bin. Heute ist es total bewölkt, wärmer und es nieselt vor sich hin. Also ein richtiges Sch…wetter. Ich habe dabei keine "richtigen" Kopfschmerzen, sondern so ein komisches Druckgefühl, als würde man einen Luftballon weiter aufblasen wollen. Sobald ich einige Tassen warmes bis heißes Wasser (ohne irgendeinen Inhalt) trinke, geht das wieder etwas weg.

    Ein weiterer wichtiger Punkt ist nach meiner Meinung folgender: Mein Lebenspartner hatte einen zweiwöchigen Krankenhausaufenthalt und ich bin jeden Tag nach der Arbeit ins Krankenhaus gefahren. Das waren irre lange Tage für mich. Dazu kam dann noch die ständige Angst um ihn und was nun weiter werden wird. Denn sein Leben wird sich durch die Krankheit total verändern. Nun ist er seit einer Woche zu Hause und ich unterstütze ihn, wo ich nur kann. Leider bleibt dabei fast alles (Kochen, Putzen, Wäsche etc.) an mir hängen. Bin ich vielleicht überfordert und zu sehr gestresst, was sich nun in dem Schwindel ausdrückt ??? Ich arbeite zudem als Lehrer und momentan sind zum Glück Ferien. Trotzdem komme ich irgendwie nicht runter. Dabei schwingt auch immer die Angst mit, dass es meinen LP nochmal passieren könnte …

    Das sind übrigens auch die Punkte, die mich annehmen lassen, dass es sich bei mir nicht um den Lagerungsschwindel handelt. Kann es vielleicht auch eine "Kreislauf-Blutdruck-Sache" sein?

    Langsam habe ich das Gefühl, dass hier viele Dinge von außen eine entscheidende Rolle dabei spielen. Ich hatte solche Erscheinungen schon öfter mal und die Ärzte finden auch nichts. Allerdings beobachtete ich auch, dass diese Zustände fast ausschließlich im Oktober/November vorhanden sind bzw. vorkommen. Dazu muss man vielleicht auch wissen, dass ich mich davor im Jahr viel bewege (z.B. mit dem Rad zur Schule fahre; 1 Std. pro Tour, Spazierengehen etc.) und ich seit geraumer Zeit nichts mehr mache. Das Radfahren geht dann erst wieder im März (wenn es wärmer wird) los. Also quasi ein abrupter Abbruch.

    Während ich das schreibe, komme ich immer mehr zu dem Schluss, dass da ein psychisches Problem dahinter liegen könnte. Ist das vielleicht so?

    Womit ich mich auch noch beschäftigte sind die Muskelverspannungen am ganzen Körper. Wodurch auch immer diese entstehen. Dann ich habe gelesen, dass auch diese zu Schwindelgefühlen bzw. –attacken führen können. Die Energiebahnen werden durch die Verspannungen unterbrochen oder eingeschränkt und zeigen dann diese Symptome. Oder spinne ich mir da etwas zusammen? Denn das würde auch die mit der verbundenen Panik einhergehenden Schwindel im Bett erklären, wenn man dadurch sehr angespannt ist. Könnte das vielleicht auch an einer Verspannung der Halswirbelsäule liegen. Durch ein schlechtes Kissen o.ä. Und dazu noch der Stress, die Überforderung, zu viel Arbeit etc. …

    Ich hoffe, ich habe Euch mit meinem Text nicht zu sehr genervt und würde mich über eine Antwort und Ratschläge sehr freuen.

    Viele Grüße :-/


  • Re: Schwindelzustand

    Puh, das ist sehr schwer zu sagen, dass kann eben von einer psychischen Belastung bis denn hin zur Immunkrankheit alles mögliche sein, dafür wäre es auf jeden Fall gut den Hausarzt zu konsuliteren.
    Und dir morgends mehr Zeit zu nehmen, erst langsam aufrichten, dann sitzen, dann aufstehen und gut und ausgewogen essen, dir zeit nehmen.

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    • Re: Schwindelzustand

      Auch Kopfschmerzen dabei ?

      Kommentar

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