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Herr dr riecke

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  • Herr dr riecke

    Hallo Herr Doktor
    Ich muss mich nochmals an
    Sie wenden da ich auch ihren Rat brauche.

    Ich habe Angst die Realität zu verlieren
    Hier ein Beispiel.

    Ich unterhalte mich mit jemandem und frage mich ob das echt ist und ob ich echt bin.
    Oder habe Angst davor irgendwas zu tun wovon ich hinterher nichts mehr weiß
    Oder ich bin was im Haushalt am machen und frage mich ob das was ich mache Real ist

    Dann bekomm ich Panik und Angst Attacken , Zweifel an meinem verstand hab Angst meinen verstand zu verlieren Angst die Kontrolle zu verlieren über mein denken und meiner Person.
    Ich hab dann immer Schweiß Ausbrüche bin total zittrig und denke gleich drehst du ab.
    Sind das zwangsgedanken? Oder was ist das?
    Ich hab einfach nur Angst das alles nicht echt ist und ich nicht echt bin meine Umgebung nicht echt ist.
    Und wenn ich mir dann Sage das ich hier bin in der Realität kommt wieder Angst weil ich mir das einreden muss das ich im jetzt u hier lebe.
    Das ist doch alles so was von krank :-((((


  • Re: Herr dr riecke


    "Das ist doch alles so was von krank :-(((("

    Sie dürfen sich nicht so herab würdigen, das geht zu Lasten des Selbstwertes.

    Das, was Sie beschreiben, ist im Kern der von Philosophen und anderen sich mit dem Denken besonders befassenden Menschen die immer wieder bewegte Frage nach der Realität der Realität.
    Gibt es überhaupt eine Realität im Sinne des Wahrhaftigen? Oder hat nicht jeder Mensch seine ganz individuelle Wahrnehmung, die er für die Realität hält? Die Neurowissenschaftler tendieren zu Letzterem.

    Sie sehen, dass Sie voll im wissenschaftlichen Trend liegen. Lassen Sie sich Ihre interessanten Gedanken nicht pathologisieren!

    Vermutlich sind Sie viel allein ohne differenzierte Gesprächsmöglichkeiten. Dann hilft oft eine schöne, rhythmische CD, die etwas mitreißend und nicht melancholisch ist.

    Kommentar


    • Re: Herr dr riecke


      Also verliere ich nicht den verstand?

      Kommentar


      • Re: Herr dr riecke


        [quote lanoya]Also verliere ich nicht den verstand?[/quote]

        Weißt du das die meisten, vor allem jüngeren, Menschen sich kaum mit ihrer Wahrnehmung beschäftigen?
        Wenn die alleine im Wald sitzen bekommen sie Angst vor den Geräuschen oder auch der Stille, wenn sie in sich hinein horchen sollen kriegen sie Angst, tun es als lächerliche Esoterik ab und entwickeln einen Fluchtinstinkt.
        Menschen die sich immer nur mit der "normalen" Realität beschäftigen und nur das wahrnehmen was alle anderen auch so sehen fühlen sich unwohl wenn mal ihr innerstes zu ihnen spricht und sie es nicht gleich wieder abstellen können, denn sie verstehen es nicht.
        Viele bekommen regelrechte Panik wenn sie sich mit ihrem kleinen, ganz eigenen Kosmos beschäftigen sollen und kommen mit den Gefühlen und Gedanken die dort sind überhaupt nicht zurecht.

        Ich schätze mal das du dich sehr selten bewusst mit den Fragen der verschiedenen Wahrnehmungen und ganz speziell deiner eigenen Betrachtungsweise der Realität, die aus dir selber kommt, beschäftigt hast? Jetzt passiert das irgendwie automatisch, fast zwanghaft und das macht dir Angst. Es ist aber nichts zum fürchten, sondern etwas das viele Menschen ganz bewusst tun, schon deshalb kann es gar nicht verrückt machen, aber es hat viele berühmt gemacht.;-)

        Kommentar



        • Re: Herr dr riecke


          "Also verliere ich nicht den verstand?"

          Nein, er wird eher geschärft.

          Kommentar


          • Re: Herr dr riecke


            Ok um das nun alles zu kapieren werd ich mir das 10 mal durchlesen müssen :-).
            Also meinen sie u auch tired, das die Angst die ich hab das ich heldischen Bezug zur Realität verliere unbegründet ist? Und das es mir nur Angst macht weil ich es jetzt anders wahr nehme wie sonst?

            Ich hab mich noch nie mit so was befasst klar das es mir Angst macht.
            Aber das ich zwangsgedanken hab die in Richtung böse gehen das weiß ich nur "schlafen" sie Grade weil ich halt mit der Realität beschäftigt bin.

            Bzw mit der Angst einen an der klatsche zu haben und die Realität in frage stelle. Und auch mein da sein und alles um mich herum das ist ja das was mir Angst macht.

            Kommentar


            • Re: Herr dr riecke


              [quote lanoya]Bzw mit der Angst einen an der klatsche zu haben und die Realität in frage stelle. Und auch mein da sein und alles um mich herum das ist ja das was mir Angst macht.[/quote]

              Stell dir doch mal die Frage weshalb sich Philosophen schon seit Jahrhunderten mit ähnlichen Fragen beschäftigen.
              Wie kommen sie darauf das es viele verschiedene Wahrnehmungsformen gibt? Warum stellen sie Fragen, die einigen von deinen sehr ähneln?

              Eine Idee?

              Kommentar



              • Re: Herr dr riecke


                Weil sie wie ich Angst hatten????
                Kann ja auch durch die ss sein das ich vieles anders wahr nehme oder anzweifel Mann nimmt ja einiges in der ss anders wahr Gerüche zb.

                Trotzdem hab ich Angst die Entbindung aufgrund der Probleme nicht zu packen. :-(

                Kommentar


                • Re: Herr dr riecke


                  [quote lanoya]Weil sie wie ich Angst hatten????
                  [/quote]

                  Naja, vielleicht hatten auch ein paar Angst aber der Punkt ist das sie bemerkten das es verschiedene Wahrnehmungen gibt und ihre eigene ganz anders sein kann als die des Nachbarn. Sie stellten dieselben Fragen wie du, weil sie auch eine andere Wahrnehmung hatten als andere und ich schätze mal das manche darauf aufmerksam wurden weil sich ihre Wahrnehmung veränderte, so wie bei dir.

                  Das Thema gefällt mir so gut das ich mal ein paar Gedanken dazu schreibe, ich hoffe du kannst ihnen folgen, wenn nicht machts auch nix.:-)

                  Nehmen wir einfach mal die Farbe grün, du und ich haben gelernt was grün ist und benennen wahrscheinlich auch die gleichen Dinge wenn uns jemand fragt was alles grün ist.
                  Ich kann aber überhaupt nicht wissen ob du den Spinat in derselben Farbe siehst wie ich, denn das einzige was diese Annahme unterstützt ist das diese Farbe einen Namen trägt den wir alle in Verbindung mit Spinat kennen.
                  Die Menschen die überhaupt keinen Spinat mögen und oft auch sagen das er eklig aussieht, die sehen ihn vielleicht in einem ekligen Grauton, der aber für sie den Namen grün trägt weil sie es so gelernt haben.
                  Wir können alle total unterschiedliche Wahrnehmung haben, sie werden nur durch die Benennung und Beschreibung auf einen Nenner gebracht, obwohl sie trotzdem ganz unterschiedlich sein können ohne dass wir das je bemerken würden. Wir würden das nie erfahren, weil es keine andere Beschreibung für Farben gibt als die Farbe selber und dementsprechend sehen wir es als selbstverständlich an das alle das sehen was man selber sieht, der Indikator dafür ist beim Spinat einfach nur "grün".

                  So ist es mit den meisten Dingen, auch mit der Wahrnehmung ansich. Vielleicht kennst du sogar jemanden, bist gut befreundet mit ihm, der die Welt schon immer so ähnlich wahrnimmt wie du jetzt.
                  Dir würde das sicher nicht auffallen, denn durch das benennen von Dingen und Farben entsteht der Eindruck das er alles genauso sieht wie du, denn er hat die Beschreibungen dafür ja genauso gelernt wie du. Für ihn ist das vollkommen normal und niemand würde auf den Gedanken kommen zu sagen der ist verrückt, weil es erst gar nicht auffällt.

                  Es fällt einem selber erst richtig auf das es da Unterschiede geben kann, wenn sich die eigene Wahrnehmung verändert. Was beim Freund vollkommen normal ist empfindet man bei sich selber als krank, da man es so nicht kennt. Es ist aber nicht krank, es hat sich nur irgendetwas verändert und das würde in jeder Beschreibung als vollkommen normal durchgehen, nur nicht bei einem selber da man die Veränderung sehr stark realisiert.

                  Warum soll man denn immer und Zeit seines Lebens alles genauso wahrnehmen wie es von Anfang an war?
                  Die Dinge ändern sich, bei dir haben sich die Hormone verändert und das eröffnet dir eine andere Wahrnehmung.
                  Ich denke mal das es vor vielen Jahren für schwangere Frauen überlebenswichtig war ihre Umwelt anders, intensiver wahrzunehmen, die Sinne haben sich geschärft.
                  Du bist jetzt sehr aufmerksam, hast Angst, achtest auf jede noch so unwichtige Veränderung, das sind Instinkte, nur das sie früher aktiv auf die Umwelt angewendet wurden um Mutter und Kind zu schützen. Du wendest diesen naturgegebenen sechsten Sinn praktisch gegen dich selber, du achtest nicht darauf was du nun alles anders wahrnimmst in der Schwangerschaft und staunst auch nicht darüber, sondern erklärst diese Empfindungen zum Feind und bekämpfst sie solange bis du dir selber schadest und das nur weil du es so nicht kennst, du bekämpfst damit niemand anderen als dich selber.

                  Ich habe dir ja schon mal geschrieben dass das beste Mittel die Angst klein zu halten darin besteht das alles erst mal zu akzeptieren und durchaus auch näher zu betrachten. Mit dem Wissen das du nichts schlimmes hast (und dieses Wissen solltest du jetzt auch mal endlich akzeptieren) kannst du dich sogar auf eine Abenteuerreise deine Sinne begeben, die Welt neu entdecken, aus der Sicht der Sinne und Wahrnehmung einer Schwangeren heraus. Versuch dem Ganzen doch mal etwas positives und spannendes abzugewinnen, anstatt dich gegen dich selber zu stellen indem du einfach mal meinst das ist "krank". Es ist nicht krank, du kennst und verstehst es nur nicht, dich selber verstehst du nicht, das kannst du aber ändern indem du es als "normal" nimmst und dich neu entdeckst oder zumindest versuchst etwas gelassener damit umzugehen.

                  Kommentar


                  • Re: Herr dr riecke


                    Okay. Also hat das ganze nichts mit dereslisation u depersonalisation Zutun?
                    Weil ich ja alles so fremd wahr nehme auch mich selber.

                    Wie gesagt ich Wasch mein Topf ab und mir kommt die frage bist du das die den Topf abwäscht ist das echt was du da Grade machst?
                    Dann hab ich Panik bekommen.

                    Ich konnte dir ganz gut folgen. Das sich die Wahrnehmung wegen der Schwangerschaft verändert hat.
                    Wie gesagt ich hab schon immer auf jeden pups geachtet war da ein Geräusch ich schaute hin war da ein Schatten ich schaute hin.
                    Aber jetzt bin ich damit total überfordert also mit den Gedanken ob ich existiere im
                    Hier u jetzt lebe?! Und klar das mir das Angst macht. Ich weiß ja das ich da bin nur meine Gedanken sind weit weg.
                    Das ich auf jedes zimperlein achte stimmt auch. Auch beobachte ich die Menschen auf der Straße und denke mir was sie wohl denken wie sie gekleidet sind usw.

                    Aber ich hab das nie in philosophischer Sicht gesehen. Und ganz ehrlich weiß ich nicht wie ich damit umgehen soll vorallem warum die Gedanken quasi zwangsgedanken darüber geworden sind?!
                    Es beruhigt zu wissen das man dadurch nicht verrückt wird aber dennoch sind diese Gedanken merkwürdig u wohl fühle ich mich dabei auch nicht im Gegenteil
                    Ich habe nie meine Gedanken hinterfragt das was ich dachte hab ich einfach gemacht und gut war.

                    Vorher hab ich gedacht so nun anziehen und mit dem Hund raus jetzt : warum ziehst du dich an warum
                    Gehst du mit dem Hund raus ist das alles Real???? So was schießt in mein Kopf und das fürchtet mich :-(
                    Geht so was nach der ss weg? Oder bleibt das nun ewig? Den es ist unangenehm.

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                    • Re: Herr dr riecke


                      [quote lanoya]Also hat das ganze nichts mit dereslisation u depersonalisation Zutun?
                      [/quote]

                      Ist es nicht egal wie man das nennt?
                      Also wenn ich Angst vor einer Krankheit habe und mich dementsprechend gedanklich und gefühlsmäßig viel damit beschäftige, dann verändert sich meine Wahrnehmung auch. Dieses Thema ist dann irgendwie eine ganz eigene Welt und durch intensive Beschäftigung verändert sich die Wahrnehmung, auch für die Realität. Das ist bei solchen Gedankenschleifen völlig normal, denn du nimmst die Realität ja gar nicht mehr so wahr wie sonst, sondern nur noch aus einem Angstschleier heraus was sich massiv auf die Wahrnehmung auswirkt und den Stellenwert des Krankheitsproblems dermaßen in den Fokus rückt das es gar nicht mehr möglich ist sich richtig auf die Realität zu konzentrieren, wodurch sie sich natürlich im Empfinden auch einiges verändert. Solange du immer und immer wieder von vorne beginnst wird sich weder an deinem Empfinden, noch an deiner Akzeptanz für die Veränderungen etwas ändern.
                      Solange du nicht selber deine Sichtweise und deinen praktischen Umgang damit änderst wirst du weiterhin Dinge an dir entdecken die Angst machen und ich würde wetten wenn du endlich glauben würdest das es nichts schlimmes ist und das lockerer sehen könntest wäre alles in bester Ordnung, auch wenn sich ein paar Wahrnehmungen etwas anders als sonst anfühlen.

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                      • Re: Herr dr riecke


                        Ganau das selbe hab ich eben
                        Auch gedacht. Klar steuern Ängste u Panik Attacken sehr viel bei
                        Nur ängstlich war ich schon immer gewesen. Ob ich das abstellen kann? Wenn mir das gelinge wäre ich wieder ganz anders drauf :-)
                        Vielleicht will mir mein Unterbewusstsein irgendetwas damit sagen nur was keine Ahnung.

                        Und ganz ehrlich würde ich nem Außenstehenden erzählen was los ist der würde auch denken ich sei verrückt.
                        Mein Onkel sagte heute fast das selbe wie du er sagte eine Schwangerschaft ist wie ein Ausnahme Zustand für Seele Körper und Geist sie verändert nicht nur den Körper sondern auch die Seele u Psyche. Er sagt nach der ss wird alles wieder ganz normal sein.

                        Ich denke die heftige Erkältung die ich hab steuert auch noch was dazu diesmal hat es mir wirklich heftig erwischt kann kaum reden

                        Damals dachte ich bei der kleinsten Erkältung das ich Lungenkrebs hab das ist jetzt alles nicht mehr so die Angst vor körperlichen
                        Krankheiten ist weg nun ist sie vor seelischen da.

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                        • Re: Herr dr riecke


                          Dann liegt die veränderte Wahrnehmung das Gefühl der realitätsentfremdung
                          Meiner Person u auch der Umwelt an der Schwangerschaft.
                          Das ist ja nicht immer so es ist kommend und gehend.
                          Jetzt zb ist alles ok bis ich wieder eine Panik Attacke bekomm u die Realität mir fremd vorkommt ich mir fremd vorkomm.

                          Ich glaub das liegt an meinen Ängsten und an der Schwangerschaft.

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