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Frage zu Abpumpen

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  • Frage zu Abpumpen

    Hallo!

    Da es bei meiner Kleinen leider mit dem Stillen nicht funktioniert habe ich inzwischen seit 6 Wochen eine Milchpumpe aus der Apotheke zu Hause und pumpe 6 x täglich ab.
    Seit zwei Tagen schmerzen allerdings meine Brustwarzen beim Abpumpen enorm.

    Jetzt wollte ich mal fragen, ob dauerndes Abpumpen der Brust und dem Brustgewebe schadet und ob es evtl. irgendetwas gibt mit dem ich meine Brust und und die Brustwarzen pflegen könnte damit sie nicht mehr so schmerzen.
    Oder soll ich einfach auf Fläschchen-Nahrung umstellen und mit dem Abpumpen aufhören?
    Bisher hatte ich immer noch die Hoffnung, dass es irgendwann doch noch mit dem Stillen klappen könnte, aber meine Kleine geht nur mit Stillhütchen an die Brust und da bekommt sie nach einer Stunde gerade mal 20 ml raus (ich wiege sie immer vorher und nachher) und das macht so einfach keinen Sinn.

    Liebe Grüße
    Nicky


  • Re: Frage zu Abpumpen


    Hallo,
    erst mal herzlichen Glückwunsch zum Baby!
    Ich bin dreifache Mutter und konnte bei allen dreien nicht gleich voll losstillen. Bei der Ersten gab ich aus Unwissenheit nach drei Wochen auf, da meine Brustwarzen völlig offen und blutig waren. Bei der Zweiten hatte ich eine tolle Hebamme, die mir eine Pumpe gab, mit der ich zwei Wochen lang, bis die Bruswarzen abgeheilt waren (weil wieder offen), abpumpen konnte. Kein Problem, danach konnte ich noch 6 Monate voll stillen. Das war vor 8 Jahren.
    Nun habe ich noch einen 10 Monate alten Sohn, der mich auch sofort zum Fressen gern hatte und das selbe Spielchen von vorne. Das Abpumpen an sich sollte eigentlich der Brust nicht schaden. Ich hatte "Johanniskraut-Öl" zum Einreiben der Brustwarzen bekommen - das gerbt, heilt und macht unempfindlicher. Half bei mir prima. Hatte nach dem Stillen/Abpumpen die Brustwarzen eingerieben und an der Luft trockenen lassen - weil Feuchtigkeit schädlich ist!!!!
    Und zum Anderen: bei meinem Sohn war es genau anders herum - er nahm nix aus Plastik - nur MAMA . Es war ein Kampf über drei Tage mit viel Geschrei, bis er schließlich abends die Flasche nahm! (Mit 6 Monaten - weil ich sicher sein wollte, dass er nachts nicht aus Hunger schreit!!!) Trotzdem stillte ich noch den 9ten Monat zu ende.

    Tja, weiß nicht, ob dir das irgendwie weiter hilft. Manche Kinder brauchen viel Zeit um sich von der einen Nahrungsquelle auf eine andere einzustellen - sie müssen erst ihr Vertrauen darauf gewinnen . Denn aus Baby-Sicht hängt schließlich ihr Leben davon ab!!!!

    Alles Liebe
    Ina

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    • Re: Frage zu Abpumpen


      Mich wundert's, daß beim Abpumpen mehr rauskommt als beim Stillen - normalerweise ist es wohl eher andersrum?! Hast Du Unterstützung beim Stillen? Familie, Freunde, Hebamme? Zur Not ein gutes Stillbuch? Vielleicht dockt sie nicht richtig an (Du schriebst ja etwas von Stillhütchen) oder hat sich auch einfach schon an die Flasche gewöhnt (Saugverwirrung)? Dann hilft nur: zwei Tage mit dem Baby ins Bett verziehen, Ruhe und stillen, stillen, stillen. Und natürlich: Trinken, trinken, trinken. Am Besten, wenn Dich jemand für die Tage mit Essen und Trinken versorgen kann, Euch beide aber ansonsten total in Ruhe läßt.

      Viel Erfolg
      Gruß bp

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      • Re: Frage zu Abpumpen


        Hallo Nicky,
        ich kann mich bueropuper anschließen. Wenn es dir wichtig ist, weiterhin zu stillen, dann wird es auch funktionieren. Auch mein Rat wäre, dich einige Tage ins Bett zu verziehen und fast ununterbrochen zu stillen, klar dürft ihr auch mal schlafen ;-)
        Am Besten suchst du dir professionelle Hilfe durch eine stillerfahrene Hebamme oder eine Stillberaterin (La Leche Liga oder AFS)! Sie kann dann schauen, ob deine Kleine richtig andockt und wo evtl. eure Probleme liegen.
        Zum Abpumpen: es ist nicht sinnvoll vor und nach dem Stillen zu wiegen.Hast du das vor und nach der Flasche auch getan? Um das Gewicht dann mal zu vergleichen? Denn es ist nicht wirklich aussagekräftig, wenn sie nach dem Stillen "nur" 20 g mehr wiegt. Dein Kind wird sich beim Stillen die Menge MuMi holen, die sie braucht. Wenn sie zufrieden ist, sich gut entwickelt, zunimmt und nicht abnimmt, mehrere nasse Windeln am Tag hat und mind. 1x in 10 Tagen Stuhlgang hat, dann sind das Anhaltspunkte genug, dass sie genug trinkt, auch mit Stillhütchen!!! Du solltest dir den Druck mit dem Wiegen nicht machen, wenn die Babys bei den Untersuchungen beim Arzt gewogen werden, reicht das vollkommen!!!
        Zu den Schmerzen beim Abpumpen: bist du beim Pumpen entspannt? Sind die Brustwarzen wund? Dann könnte es auch ein Soor (Pilz) sein, verursacht durch evtl. nicht gut ausgekochte Materialien. Hat dein Baby im Mund kleine weiße Punkte, die sich nicht abwischen lassen? Auch das sind Anhaltspunkte für einen Soor. Der muß vom Arzt behandelt werden. Kann man deine Pumpe auf verschiedene Intensitäten bei der Saugkraft einstellen? Vielleicht probierst du dann mal andere Saugintensitäten aus.
        Ich möchte dir aber Mut machen, weiterhin dein Baby mit Muttermilch zu füttern, egal ob abgepumpt oder per Busen. Denn es gibt keine bessere und gesündere Nahrung für dein Kind. Schau dir dazu mal die Seiten der AFS im Internet an. Dort gibt es einen Vergleich von künstlicher Säuglingsnahrung zu MuMi. Das wird dich in deiner Entscheidung sicherlich unterstützen und dir neuen Kämpfergeist geben. Ich wünsche dir ganz viel Glück......

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        • Re: Frage zu Abpumpen


          Ich kann mich hier nur noch allen anschließen.

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          • Re: Frage zu Abpumpen


            Also erst mal vielen Dank für eure Ratschläge!
            Leider ist es bei meiner Tochter so, dass sie ohne Stillhütchen in der Tat überhaupt nicht "andockt". Sie versucht es zwar, kann aber die Warze gar nicht richtig fassen und wenn sie sie durch Zufall doch mal richtig hat, dann bildet sie kein richtiges Vakuum sondern läßt sofort wieder los. Das Problem liegt wohl darin, dass ich Hohlwarzen habe und sie diese einfach nicht fassen kann.
            Meine Hebamme war zwei Mal da und hat versucht mir beim Anlegen zu helfen, aber das hat auch nicht funktioniert. Im Krankenhaus haben es in der ersten Woche nach der Geburt vier verschiedene Hebammen versucht und auch das hat nicht geklappt. Anfangs war die Vermutung, dass sie zu schwach ist weil es ein Frühchen war und weil sie starke Gelbsucht hatte, aber jetzt ist sie 6 Wochen alt, gesund und kräftiger und es klappt trotzdem nicht.
            Das mit dem "ins Bett verziehen" habe ich versucht, aber nach zwei Stunden war ich und meine Tochter am Ende und wir haben aufgegeben. Sie hat anfangs immer wieder genuckelt (mit Stillhütchen) aber wie immer nach ein paar Minuten wieder aufgehört und mit der Zeit hat sie dann nur noch geschrien und sich regelrecht von der Brust weggedrückt. Ich denke mal sie hat halt einfach nix erwischt, der Hunger ist immer größer geworden und dann wurde sie hysterisch.
            Weiß nicht, was ich noch versuchen soll, damit es mit dem Stillen funktioniert...??? Ich komme mir echt vor wie ne totale Versagerin.

            Grüße
            Nicky

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            • Re: Frage zu Abpumpen


              Hall Nicky,

              also mal ganz ehrlich: setz Dich doch nicht selber so unter Druck! Klar ist Stillen das beste, aber wenn es eben nicht geht? Das ist doch kein Beinbruch. Ich finde, Du hast alles versucht und hast Dir alle Mühe gegeben, manchmal funktioniert es eben nicht und dann musst Du Dich doch nicht als Versagerin fühlen! Du hast doch alles richtig gemacht! Bevor Du völlig verzweifelst (und Deine Tochter auch), gib ihr doch einfach die Flasche, davon profitiert ihr doch dann beide. Denn so hört es sich an, als macht Dich die ganze Situation nur fertig... Ich möchte jetzt niemanden gegen micht aufbringen, aber Stillen um JEDEN Preis?? Muss doch auch nicht sein.

              Liebe Grüße

              Marie

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              • Re: Frage zu Abpumpen


                Hallo Nicky,
                also wie eine Versagerin mußt du dich nun wirklich nicht fühlen!!!! Du gibst doch gerade dein Bestes und das Stillen manchmal gar nicht so einfach ist, ist eine Tatsache. Beide, Mutter und Kind müssen sich Zeit geben und lernen. Und wenn man keine Erfahrung hat, dann kann man nichts dafür, wenn es vielleicht mal nicht so klappt. Mach dir deswegen bitte keine Vorwürfe. Wenn es für dich eine akzeptable Variante und Möglichkeit ist, dann pumpe doch weiterhin ab und gebe ihr die MuMi per Flasche. So bekommt sie dann trotzdem deine gesunde Muttermilch aber du mußt dir nicht so einen Stress machen. Falls sie mit Stillhütchen trinkt, kannst du auch ruhig immer mit Stillhütchen stillen. Wenn deine Bemühungen aber alle nicht fruchten und du bzw. ihr wegen des Stillens schon "auf dem Zahnfleisch" geht, dann ist Flaschennahrung eine Alternative. Dann wähle aber bitte Pre oder Start Nahrung, die sind der MuMi am ähnlichsten. Und du solltest dir immer vor Augen halten, dass jeder Tag, an dem dein Kind MuMi erhält und erhalten hat, ein Plus für sein Leben ist/ war und du stolz darauf sein kannst!!!! Also mach dich nicht fertig! Ich schicke dir eine große Portion Kraft und vielleicht findest du doch noch Hilfe von einer guten Stillberaterin? Viel Glück....

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                • Re: Frage zu Abpumpen


                  Ja, manchmal lassen es die körperlichen Gegebenheiten eben einfach nicht zu. Sei nicht verzweifelt! Wenn es mit dem Pumpen einigermaßen klappt, ist es auch ok - zwar schade um die Nähe, aber wichtig ist doch jeder Tropfen MuMi, den sie bekommt, ob nun so oder so. Wenn Du Dich schon jedes Mal vor dem Stillen selbst verrückt machst, hast Du nur Streß, und dann klappt es umso weniger.

                  Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft!
                  Gruß bp

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