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Mal wieder Frage zu Beikost

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  • Mal wieder Frage zu Beikost

    Hallo Frau Grein,

    meine Tochter ist fast 7 Monate alt, wir haben vor 2 Wochen mittags mit Beikost angefangen. Eine Woche Karotte, seit 2 Tagen Karotte und Kartoffel gemischt. Es scheint ihr zu schmecken (zumindest sperrt sie den Mund weit auf :-), aber mehr als ca. 100 g isst sie nicht. Danach stille ich sie noch und sie trinkt eigentlich genauso viel wie ohne Brei. Jetzt meine Frage: normalerweise gibt man ja dann nach ca. einer weiteren Woche Fleisch und Öl dazu, um die Stillmahlzeit komplett zu ersetzen; soll ich jetzt mit der Zugabe von Fleisch solange warten, bis sie von dem Karotte/Kartoffel-Mix mehr isst (in einem Gläschen sind doch glaub 190 g, ich hab selber gekocht) oder trotzdem das Fleisch zugeben? Und wieviel sollte sie davon eigentlich essen, damit sie keine Stillmahlzeit mehr braucht?

    Danke!

    Marie


  • Re: Mal wieder Frage zu Beikost


    Ich bin zwar nicht Frau Grein, aber gerade in einer ähnlichen Lage. Vielleicht interessiert es Dich (oder den Einen oder Anderen)?

    Ich habe ihr in der ersten Woche Beikost auch noch zusätzlich die Brust gegeben, aber dann nicht mehr. Das hat sie sehr schnell verstanden und dann ganz brav ihr Gläschen aufgegessen. Bei mir ist es allerdings auch so, daß meine Kleine futtert wie ein Scheunendrescher und man kaum so schnell mit dem Löffel hinterherkommt, wie sie schon wieder den Mund aufsperrt.

    Sie ist 7 1/2 Monate alt und bekommt inzwischen mittags ein halbes Glas Zucchini mit Kartoffeln (wo schon Öl mit drin ist) und dann noch ein ganzes Glas Möhren mit Kartoffeln, wobei ich da noch eine Kartoffel extra reinmatsche und Öl zugebe. Danach macht sie zwar immer noch den Mund auf, aber so langsam, daß es wohl eher nur noch Appetit ist und kein Hunger mehr.

    Das Öl ist übrigens wichtig, damit der Körper die Vitamine A, D, E und K (auch und gerade aus dem Gemüse) aufnehmen kann. In jedes Glas sollte immer ein TL mit rein.

    Ich hatte versucht, ihr Fleisch zu geben, aber das mag sie nicht. Also habe ich den KA gefragt, ob ich mir Sorgen wegen Eisenmangels machen müßte. *(Er ist auf übergewichtige Kinder spezialisiert und kennt sich daher mit Kinderernährung aus, was man leider nicht von jedem KA sagen kann.)* Er meinte, in Hirsebrei wäre auch Eisen und das würde reichen - also fange ich jetzt abends mit Hirsebrei an. Ich wollte jetzt sowieso mit einer zweiten Mahlzeit anfangen.

    Zu meiner Frage, ob ich sie überfüttern könnte, meinte er eindeutig NEIN - sie würde entweder aufhören, wenn sie satt ist, oder aber den Überschuß wieder ausspucken. Da sie meistens am Nachmittag einen kleinen Schwups (Vielleicht einen TL) wieder ausspuckt, scheint die Menge ok zu sein...

    Vielleicht sind ja ein oder zwei Tips für Dich dabei.

    Gruß bp

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    • Re: Mal wieder Frage zu Beikost


      Hallo Marie

      Gibst du ihr während dem Essen auch Wasser? Unsere Kleine trinkt relativ viel, wenn sie isst.

      Zudem brauchst du nicht unbedingt Fleisch füttern. Eisen bekommt sie noch durchs stillen.

      Wir haben schon bei Junior erst Fleisch gefüttert, als er es selber beissen konnte (oder zartes Hühnchen, das er am Gaumen zurdrücken konnte).
      Mit dem ersetzten von Mahlzeiten hab ich auch keine Erfahrung. Ich hab Junior und nun auch Juniorina nach Bedarf gestillt, auch wenn er/sie vorher gefuttert hat. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo sie keine MuMi mehr haben wollen.

      Juniorina ist jetzt 9.5 Monate alt. Sie isst bereits am Familientisch mit, da sie Brei verweigert hat und alles aus meinem Teller grapschen wollte. Sie isst mit viel Vergnügen )

      LG, tassli

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      • Re: Mal wieder Frage zu Beikost


        Vielen Dank für eure Antworten. Werde es jetzt auch mal damit versuchen, das Stillen nach der Mahlzeit wegzulassen, denn irgendwie hab ich auch den Eindruck, dass sie sehr genau weiß, dass nach dem Löffeln ja noch was viel besseres kommt! Zu bueropuper: Irgendwie scheinen unsere Damen sich ziemlich ähnlich zu sein ;-) und manchmal werde ich aus madame nicht schlau; wenn man bedenkt, dass sie 2mal gnadenlos in Stillstreik getreten ist und sich jetzt anscheinend doch überlegt hat, dass Brust wohl doch nicht so schlecht ist... Das soll einer verstehen. Nachdem ich jetzt aber tapfer mein Ziel erreicht habe, sie trotz aller Widrigkeiten 6 Monate voll zu stillen, muss es jetzt irgendwie mal vorwärts gehen und ich möchte Schritt für Schritt die Stillmahlzeiten ersetzen. Bleibt mein Problem mit der Menge und dazu hab ich noch eine Frage: darf man eigentlich Gläscheninhalt (z.B. reine Rindfleischzubereitung) öffnen und dann einfrieren? In so einem Gläschen sind 125 g und es werden 30 g täglich empfohlen; das bedeutet ja, dass man an Tag 2 quasi das halbe Gäschen wegschmeißen kann? Oder wie macht ihr das?

        Grüße Marie

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        • Re: Mal wieder Frage zu Beikost


          Klar kann man die Reste einfrieren!
          Und wenn deine Kleine nach der Beikostmenge noch nicht satt ist, wird sie sich wohl melden.
          Vertrau da einfach mal deinem Gefühl, freiwillig verhungern wird sie nicht und wenn sie sich nach dem Essen schon nach evtl. einer Std. wieder meldet, weißt du, dass es bei der nächsten Mahlzeit vielleicht noch etwas mehr sein dürfte. Aber deine Kleine wird beim Essen von fester Kost ja auch aufhören, wenn sie satt ist. Probiere es einfach aus. iel Glück....

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          • Re: Mal wieder Frage zu Beikost


            Ich würde auch sagen, wenn in Deiner Küche normal-hygienische Bedingungen herrschen (also nicht gerade Wellensittiche frei herumfliegen o.ä.), kannst Du das Fleisch einfach mit einem sauberen Löffel in einen Gefrierbeutel umfüllen und einfrieren. Zur dünnen Platte gedrückt friert es übrigens schneller ein und taut auch schneller wieder auf.

            Ja, meine Tussi hat auch vom 3. bis 6. Monat beim Stillen rumgezickt... Ich kann das gut nachvollziehen...

            Gruß bp

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