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Fragen zu "& Co.": Saeuglingspflege

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  • Fragen zu "& Co.": Saeuglingspflege

    hallo,

    ich hoffe meine fragen fallen in's ressort dieses forums. leider kam in meinem vorbereitungkurs im gegensatz zu meiner erwartung das thema saeuglingspflege nicht mehr zur sprache. auch wenn meine mutter nach der geburt zu mir kommen wird, so ist sie wohl auch nicht mehr auf dem neuesten stand. und die ansichten meiner schwiegermutter kommen mir auch etwas extrem vor...
    das einzige, was ich weiss, ist dass man heutzutage sagt, man soll sie kleinen wuermchen auf dem ruecken schlafen lassen.
    1) aber wie steht es denn mit kopfkissen? meine mutter sagt "nein", meine schweigermutter sagt "ja".
    2) wie oft oder eher wie selten soll man die kleinen baden (schweigermutter: "taeglich" - das scheint mir aber zu viel, zumal ich eine (haut)allergie-disposition vererbe); mutter: "einmal die woche" - das ist vielleicht etwas wenig?)?
    3) wie und wie oft soll man das baby massieren?
    4) welches "spielzeug" ist am anfang fuer die wuermchen geeignet (beissring, mobile, etc.)?
    5) ab wann darf man mit ihnen spazieren gehen (schweigermutter: "nicht in den ersten drei monaten"????; mutter: "sofort")?
    6) wie kann ich feststellen, ob es meinem baby zu warm oder zu kalt ist? da denke ich, dass sowohl meine mutter als auch meine schwiegermutter extreme ansichten haben. die eine sagt, babys seien nicht empfindlich, die andere wuerde das baby in den ersten drei monaten bei 40 grad schmoren.
    7) ab wann gibt man einen schnulli?
    8) und zum schluss noch eine ganz dumme frage; in der zeit, in der nicht gestillt, gewickelt oder gebadet wird, liegt da das baby die ganze zeit im bett bzw. kinderwagen? immer auf dem ruecken?

    ich weiss, das sind viele fragen... freue mich ueber alle stellungnahem!

    gruesse
    sophie


  • Re: Fragen zu "& Co.": Saeuglingspflege


    Hey Sophie!

    Erstmal: höre auf dein Gefühl! Das ist meistens richtig!!!

    Zu deinen Fragen:

    1) es wird empfohlen, dass die Säuglinge auf dem Rücken schlafen sollen, und zwar ohne Kopfkissen und ohne Bettdecke! Wenn dein Kind aber nicht gerne auf dem Rücken liegt, solltest du schauen, wie es für er/sie am besten ist.

    2) Säuglinge sollte man 1x pro Woche baden. Sie machen sich ja nicht wirklich dreckig! Gesicht, Po, Hände, Füsse und Hautfalten habe ich immer 1xpro Tag mit nem Waschlappen gereinigt.

    3) Babymassage wir hier in D bei einigen Krankenkassen angeboten. Ich glaube, die Kinder sollten dann 6 Wochen alt sein. Frag doch einfach mal nach, wo es bei dir möglich ist. Dann kann man die Kinder jeden Tag massieren, meine haben es immer sehr genossen, schön auf meinen Beinen vor dem Kamin, herrlich - auch für mich!

    4) Spielzeug brauchen die Würmchen erst, wenn sie mobil werden. Dann ist weniger besser! Rassel, Beisring, Mobile!

    5) Du kannst natürlich sofort mit deinem Würmchen spazieren gehen. Warm einpacken - aber nicht zu warm! Und dann los! Aber am Anfang keinen Marathon, der Wurm muss sich ja auch erst an die Luft gewöhnen!

    6) Obtimale Temperatur sind nacht 16-18 Grad, tagsüber 20 Grad. Aber schaue wie es deinem Kind geht. Fühle im Nacken, wenn es da gut warm ist, dann ist es ok. Nicht auf Hände oder Füsse zu großen Wert legen, mein Sohn (jetzt 2) hat immer noch eiskalte Hände, obwohl es gut warm ist.

    7) Schnulli kann sofort gegeben werden. Stillkinder mögen oft keinen Schnulli, musst schauen, wie es dein Baby annimmt!

    8) Du kannst dein Kind tagsüber im Stubenwage, im Bett, in einer Wippe (gerade Einstellung) hinlegen, wo immer du magst, oder auch mit dir auf dem Sofa, im Kinderwagen, und auf dem Rücken, oder mal auf der Seite - aber dann etwas im Rücken stabilisieren und nicht zu lagen.

    Alles Gute für Euch!

    Jenny

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    • Re: Fragen zu "& Co.": Saeuglingspflege


      Hallo Sophie,
      hatte dir heute Mittag schon 2 Mal geantwortet aber mein Computer hat total gesponnen. Ich versuche es jetzt erneut, da ich deine Fragen sehr wichtig finde.
      1. Die allgemeine Empfehlung lautet, dass man zur Vorbeugung des plötzlichen Kindstodes kein Kopfkissen und keine Bettdecke verwenden soll. Die Kleinen sollen nur in einem Schlafsack schlafen. Auch lautet die Empfehlung, die Babys im ersten Jahr im Elternschlafzimmer schlafen zu lassen jedoch im eigenen Babybett.
      Da ich jedoch denke, dass Babys sehr viel Nähe und Geborgenheit benötigen und oft auch wesentlich besser schlafen, wenn sie neben Mama oder Papa schlafen dürfen, man so also ruhigere Nächte hat, finde ich es absolut vertretbar, wenn das Baby mit im Elternbett oder zumindest im sogenannten Babybalkon (das ist ein Bettchen mit einer offenen Seite, die direkt am Elternbett befestigt wird, so hat das Kind seinen eigenen Platz, ist jedoch nah bei Mama)schläft.
      Das mußt du aber selber für dich entscheiden, höre auf dein Gefühl!
      2. Heutzutage badet man Babys nicht mehr so oft, da der Base-Säuremantel der Haut sonst zerstört wird und die Kleinen trockene und empfindliche Haut bekommen. Auch wird eher aus psychologischer Sicht gebadet, ich meine damit, weil das Kind sich im Element Wasser wohl fühlt und Spaß daran hat und es steht nicht die Säuberung im Vordergrund. Somit solltest du auch keine Badezusätze verwenden. Hinterher benutzt du ein schönes Öl (z.B. Mandelöl aus der Apotheke) um dein Kind einzuölen. Dabei kannst du mit dem Öl auch noch mal alle Hautfalten säubern.
      3. Babymassagekurse in denen du die Techniken gezeigt bekommst werden meistens in Hebammenpraxen angeboten. Vielleicht zeigt dir deine Nachsorgehebamme aber auch Zuhause die Griffe (so war esbei uns). Wundere dich nicht, wenn dein Baby bei den ersten Massagen weint, sie finden es erst komisch und müssen sich oft erst daran gewöhnen. Dan genießen sie es aber sichtlich. Wir massieren immer abends vorm Umziehen und Schlafengehen als Abendritual und das schon seit fast einem Jahr!
      4. Spielzeug ist am Anfang noch überflüssig, denn mama und Papa sind bestes Spielzeug und schönstes Kuscheltier überhaupt!
      5. Spazieren gehen kannst du eigentlich von Anfang an. Außer es ist wirklich sehr kalt oder sehr heiß draußen oder dein Baby ist nicht ganz fit. Du solltest auf jeden Fall immer auf angemessene Kleidung achten.
      6. Am besten "mißt" du die Temperatur deines Schatzes im Nacken. Fühlt sich dein Baby schön warm an, hat es genau die richtigen Klamotten an, schwitzt es, hat es zuviel an, ist es dort eher kühl, mußt du es dicker anziehen! Aber vorsicht, die Gefahr eines Hitzestaus ist deutlich größer, als dass ein Kind friert, also im Haus bitte keine Mütze aufsetzen.
      7. Den Schnuller in der ersten Zeit nur dann geben (ca. 6-8 Wochen), wenn dein Kind dadurch nicht eine Saugverwirrung bekommt, das heißt es zwischen dem Brustsaugen und dem Schnullersaugen verwirrtwird und dann nicht mehr ordentlich an der Brust trinken kann. Dann keinen Schnuller geben. Bitte anfangs auch keine Flasche, auch nicht mit abgepumpter Muttermilch, geben. Die Gefahr einer Saugverwirrung ist groß!
      8. Wenn dein Baby satt und sauber ist, kannst du dich mit ihm beschäftigen, Lieder singen, die Welt erklären und zeigen, Geschichten erzählen, kuscheln, spazieren gehen, gemeinsam auf dem Boden liegen und spielen (naja, wenn es etwas älter ist), gemeinsam auf dem Sofa oder im Bett liegen und schmusen oder auch mal schlafen. Falls es schläft kannst du es natürlich auch im Bettchen oder so schlafen lassen. Dann kannst du auch mal was für dich machen. Besorge dir am Besten ein Tragetuch. Die Dinger sind gold wert, dein Baby bekommt die so sehr nötige Nähe und Geborgenheit an deinem Körper aber du hast beide Hände frei und kannst viele Sachen trotz Kind erledigen. Wir haben in den ersten Monaten unseren Kinderwagen so gut wie nie benutzt. War unser Sohn mal unzufrieden, traurig, weinerlich, hat er sich im Tuch ganz schnell wieder beruhigt und schlief meistens ein. Das hat unsere Nerven ganz schön geschont und unserem Sohn einen wundervollen Start ins Leben gegeben.
      8. Das ist nun noch ein Thema, was mir wichtig erscheint, auch wenn du es nicht gefragt hast. Das Stillen! Auch dazu gibt es unzählig viele falsche Ansichten. Also, auch wenn es anfangs vielleicht nicht sofort klappt, du kannst mit Sicherheit stillen, gib nicht auf und bleibe hartnäckig. Wenn es ganz schlimm kommt, wende dich an deine Hebamme oder an eine Stillberaterin (z.B. La Leche Liga, geht auch per online Beratung!). Auch wirst du, wenn sich alles eingependelt hat, genug Milch haben, um dein Kind alleine durch deine Muttermilch weit über ein Jahr hinaus zu versorgen. Die Nachfrage (also wie oft dein Kind trinkt) regelt das Angebot (wieviel Milch dein Körper produziert). Auch wenn die Brüste nach einiger Zeit wieder ganz weich werden, ist genug Milch da! Und laß dir nicht einreden, das wäre nur Wasser! Die Zusammensetzung der Muttermilch ist so vielseitig und kostbar, dass keine künstliche Nahrung jemals dein Kind so optimal ernähren können wird! Stille bitte nach Bedarf, d.h. dann wenn dein Kind Hunger hat. Du merkst esdaran, dass es schmatzt, unruhig wird, mit dem Mund "sucht". Das Baby muß nicht erst schreien, bevor es etwas zu trinken bekommt. Du mußt bedenken, dass Babys wirklich denken, sie müßten sterben, wenn sie Hunger haben und nichts bekommen. Sie befinden sich in Todesangst und die sollten sie wirklich nicht haben müssen. Manchmal wird dein Baby schon nach 30 Minuten wieder Hunger haben, manchmal vielleicht erst nach 4 Stunden (am Anfang aber eher schneller). Wenn du es dann an beiden Brüsten anlegst wird es genau die richtige Menge an Nahrung (also MuMi) und auch die richtige Zusammensetzung zu sich nehmen, denn die Konsistenz und Zusammensetzung der Muttermilch ist in beiden Brüsten immer verschieden und genau auf dein Kind abgepasst. Ein Wunder der Natur!
      Ich möchte dich ermuntern, auf dein Gefühl zu hören (Omas wissen nicht immer alles besser!!!) und deinem Baby zu vertrauen. Einem kleinen Baby kann man niemals genug Liebe und Geborgenheit geben und sie damit erst recht nicht verwöhnen!
      Ich wünsche dir/euch noch eine schöne Rest-SS (halte noch lange durch), eine Traumgeburt und ein gesundes Kind und danach ein glückliches Leben als kleine Familie.
      Man, das war lang, ich hoffe, ich habe dir mit meiner Antwort ein wenig mehr Sicherheit gegeben! Alles Liebe Lulumö

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      • Re: Fragen zu "& Co.": Saeuglingspflege


        Super, wirklich prima!!!

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        • Re: Fragen zu "& Co.": Saeuglingspflege


          hallo,

          danke fuer eure antworten. das hat mir sehr weitergeholfen. ihr habt mir so ziemlich das bestaetigt, was ich persoenlich eigentlich intuitiv als "richtig" angesehen habe. aber wenn es um ein baby (das zukuenftige enkelkind) geht, dann reden ploetzlich alle mit. ausserdem stimmen mein gefuehl dessen, was fuer ein baby gut ist, und die ansichten des werdenden papas leider nicht immer ueberein. deswegen muss ich die ganze geschichte leider etwas "verkopfen", argumente und den heutigen medizinischen wissensstand zur hilfe nehmen - ich nehme mal an euer wissen basiert nicht nur auf erfahrung sondern auch auf empfehlungen von hebammen und aerzten.

          alles liebe
          sophie

          p.s.: danke auch fuer die stilltipps. allerdings habe ich mich mit dem stillen schon sehr genau auseinandergesetzt, da ich das unbedingt will.

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          • Re: Fragen zu "& Co.": Saeuglingspflege


            Ja, alle Empfehlungen und Tipps basieren auf Infos durch Hebammen, Stillberaterinnen und Aerzten! Schön, dass du dich schon so sehr mit dem Stillen auseinandergesetzt hast. Das tun leider nicht alle und geben dann nach anfänglichen Schwierigkeiten oft auf. Das finde ich aber für Mutter und Kind echt traurig, denn oft fehlt nur die richtige Hilfestellung und Beratung!
            Ich wünsche dir viel Glück und setz dich durch, denn dein Gefühl zeigt dir den richtigen Weg!

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            • Re: Fragen zu "& Co.": Saeuglingspflege


              hallo sophie!
              na, deine mum is wohl doch ganz gut informiert!
              was deine schwiegermutter für richtig hält galt vor jahren, also glaubt sie was sie sagt. aber deine mutter ist auf dem neusten stand! (zumindest stimmt sie mit meiner hebi überein)
              deine hebamme kommt doch sicher auch die ersten tage nach der geburt zu dir.

              unser kleiner is ja nun da.
              ich bade ihn 1x die woche (wasser mit olivenöl und sahne, sonst nix. gleiches auch im schüsselchen zum täglichen waschen bze säubern nach dem windelwechseln. ich benutze keine öltücher oder so) 1x am tag wasche ich ihn mit waschhandschuh und beschriebener mixtur. danach öle ich ihn mit olivenöl ein. da brauch man nur wenig und er geniesst das einreiben
              nach dem baden findet er es ganz toll wenn er trocken gefönt wird (nicht nur die haare) er liebt das geräusch!
              warn tipp meiner hebi *g*

              ich hab ja einen stubenwagen. da liegt er grad drin. aber einschlafen will er da selten, hab ihn oft auch auf dem bauch oder im stillkissen eingekuschelt auf der couch.
              er is ja erst 2 wochen alt und brauch noch viel körperkontakt, vor allem will er nicht allein in einem zimmer sein. den stubenwagen schieben wir also immer von einem raum in den anderen, echt praktisch!!!
              nachts liegt er auch ab und an bei uns im bett, wenn wir beide beim stillen einschlafen
              die hebi sagt das is ok, da passiert nix (solang man keinen alk getrunken hat)
              manchmal lege ich den kleinen auch auf die seite, mit nem gerollten handtuch im rücken, das is besser wenn er bauchweh hat. (besorg dir auf jedem fall ein kirschkernkissen!)

              in der tat schläft er aber viel, wollte da auch mal ne anfrage stellen wieviel da normal ist...
              wird sich bestimmt bald ändern!

              aber freu dich schonmal! es is sooo toll!!!

              LG
              Sybill

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              • Re: Fragen zu "& Co.": Saeuglingspflege


                Hallo Sophie


                Rückenlage: manche Kinder schlafenn gar nicht gern auf dem Rücken. Unser Junior liebte die Seitenlage...

                Kopfkissen, brauchen sie in dem Alter noch nicht. Junior ist jetzt 4J. und schläft immernoch oft neben dem Kissen...

                Baden: unsere beiden Kids (4J. und 8M) baden 1x pro Woche. Im Sommer ab und zu duschen (oder wenns Windelexplosion gab ;o) ).

                Massage: so oft du und das Baby lust haben (das Bebe zeigt dir rasch, ob es Lust auf sowas hat...)

                Spielzeug: brauchen sie nicht wirklich. Ein Kuscheltuch, schöne farbige Bilder zum Betrachten, eine Filmrollensose mit Reis gefüllt zum Schütteln, ein Pack Papiertaschentücher...

                Spatzieren gehen: beim zweiten hatte ich eine ambulante Geburt, ging also 6h später das erste mal raus mit ihr. und dann verbrachte ich zwei Tage im Schlafzimmer, dannach ging ich auch raus mit ihr. Ich trug sie im Tragtuch, da schlief sie...

                Kleidung vom Bebe: Es gibt die Faustregel "ein Kleidungsstück mehr als das Mami". Unser Sohn schwitzt(e) immer sehr stark, der trug meisst weniger als ich... Manche Kids schwitzen sehr schnell, andere schwitzen zwar nicht, haben aber einen warmen Nacken.
                Kalte Hände sind kein Zeichen, dass das Bebe kalt hat, wenn die "Kälte" aber hinters Handgelenk wandert, dann solltest du ihm z.B. ein Langarmbody anziehen.

                Schnuller ist nicht nötig. Junior würgte jedes mal, wenn ich ihm den Schnulli "stöpselte". Er spielte lieber mit der Schnullikette oder mit einer Holzperle an einem seiner Spielzeuge.
                Juniorina spielt auch lieber mit dem Nuggi, als dass sie daran saugt...

                Mamizeit: die Zeit in der du dein Bebe nicht wickelst oder stillst, hälst du es in den Armen und bestaunst es ) Unsere beiden Kids lagen/liegen selten auf der Decke. Beim ersten hat man sowieso noch viel mehr Zeit, es im Arm zu halten. Er hat viel auch auf meinem Arm geschlafen, statt im KiZi im Bett.
                Juniorina hab ich oft in den Stubenwagen gelegt, wenn sie schlief, damit ich in der Zeit was mit Junior machen konnte. Wach lag sie nur drinn, wenn ich aufs Klo musste. Nam den Wagen auch mit in die Küche, wenn ich kochte.
                Jetzt robbt sie rückwärts und ist so mobiler geworden. Da gefällts ihr auch auf dem Boden, um ihrem Bruder beim rumsausen zuzugucken.

                Im Moment liegt sie auf meinem Arm und schläft. Sie ist beim Stillen eingeschlafen, und jetzt warte ich mit ins Bett legen, bis ich fertig im Forum rumgewuselt bin.
                Wir schlafen im Familienbett, d.h. sie schläft im Gitterbett, das gleich an mein Bett angebaut ist.

                LG, Tassli

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                • Re: Fragen zu "& Co.": Saeuglingspflege


                  Ja zumindest auch auf meinem reichen Erfahrungsschatz :-)

                  Kommentar


                  • Re: Fragen zu "& Co.": Saeuglingspflege


                    nochmal hallo!

                    es muss übrigens nicht zwangsläufig schwer werden mit dem stillen...*mutmach*
                    ich hab mich teils auf mein gefühl, teils auf die säuglingsschwestern im KH verlassen. am anfang haben wir einige male zugefüttert, 1. weil ich so müde war, 2. weil nicht genug kam, damit "das grosse kind satt wurde". ich hab dann abgepumpt um zu sehen wieviel kommt, bzw damit er das kriegen kann wenn ich schlafe.
                    auch jetzt hab ich manchmal das gefühl er bekommt nicht genug, aber das sind wohl nur ängste (bzw sätze von der oma "der hat HUNGER!! das kind wird nicht satt! vielleicht/bestimmt hast du nicht genug milch!"
                    aber er hat 200 gr in einer woche zugenommen!

                    ich hatte jedoch keine wunden brustwarzen (er hat mir einmal eine blutblase gezogen und 2x hats noch bisschen geblutet, hab dann direkt ein stillhütchen und lanolin bekommen, das klappt sehr gut!) und ich hatte auch keinen heftigen milcheinschuss.
                    und seit 2 tagen schläft der kleine nachts schon 5-6 stunden

                    also, es muss gar nicht so arg werden, mach dich einfach nicht verrückt! meine hebi meinte bevor ich die faxen hab und aufhör is es durchaus auch mal ok, wenn der papa nachts ne flasche gibt... aber ich hab die faxen gar net, ich finds toll!!
                    aber einen tipp noch: besorg dir saab simplex und ein kleines kirschkernkissen. die zwerge haben oft bauchweh.

                    LG
                    Sybill

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                    • Re: Fragen zu "& Co.": Saeuglingspflege


                      Hallo Sophie,

                      hier nur noch ein paar Zusätze, das meiste wurde eh schon gesagt:

                      1) Am Anfang wie beschrieben - und nach ein paar Monaten ist die Diskussion um die Schlafposition hinfällig - es kommt der Tag, an dem der Krümel sich drehen kann, und dann schläft er, wie er es will. Und Du wirst Dich wundern, was für verrückte Schlafpositionen es gibt ()))

                      3) Massage kann man lernen, muß man aber nicht. Zärtliches streicheln finden die Würmer immer toll, und das muß eine Mama nicht erst lernen. Wichtig ist die Berührung am ganzen Körper - natürlich mit warmen Händen. Sei kreativ! Gut ist auch "über Kreuz", d.h. von der linken Schulter schräg über den Bauch bis zum rechten Fuß und umgekehrt zu streicheln, dann werden beide Gehirnhälften angesprochen und es gibt ordentlich Gewitter in den Synapsen! Meine Maus leigt dabei dann immer ganz still, streckt die Arme, Beine und Füße lang aus und guckt ganz konzentriert (niedlich...) Ich hab es immer nach dem Baden gemacht, aber man kann es so oft machen, wie man will.

                      5) extreme Hitze und Kälte sollten in den ersten 3 Monaten vermieden werden, ansonsten ist rausgehen immer erlaubt

                      8) Stubenwagen und Tragetuch sind sehr praktische Erfindungen. Wenn möglich, besorgen! - In der ersten Zeit hält Dein Baby Dich sowieso so auf Trab, daß sich die Frage des Baby-Entertainments gar nicht so unbedingt stellt. Zwischen stillen, wickeln und dem nächsten Mal Stillen vergeht am Anfang weniger Zeit, als man denkt. Wenn der Junior dann vielleicht noch Koliken hat, verbringt man den Nachmittag und Abend mit Herumtragen...

                      Aber es wird mit der Zeit besser! Man muß sich bei allem immer sagen: es ist nur eine Phase... Und Du wirst Dich schnell an vieles gewöhnen und ein eingespieltes Team mit Deinem Baby werden. Laß Dir von keiner Oma oder sonstwem einreden, was Dein Baby gerade braucht. Du bist die Mutter, Du verbringst den ganzen Tag mit ihm, also weißt Du (nach einiger Zeit) auch am Besten, was ihm gerade fehlt. Und niemand ist berechtigt, Dir in bezug auf Dein Kind Anweisungen zu geben. Höchstens Tips - und auch die nur wohldosiert.

                      Mit diesem Satz habe ich mich gerade selbst ins Aus geschossen ()

                      Gruß bp

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                      • Re: Fragen zu "& Co.": Saeuglingspflege


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                        • Re: Fragen zu "& Co.": Saeuglingspflege


                          Sorry, mein Server schmiert dauernd ab, habe den Beitrag nun schon sechsmal geschrieben!

                          Also nochmal:

                          Entweder es gibt eine einzig wahre Wahrheit - dann dürften sich alle Verwandten einig sein.

                          Wenn sie sich nicht einig sind, kann das zwei Gründe haben:

                          Erstens: es gibt mehrere Möglichkeiten - dann sollten sie Dich auch in Ruhe Deinen eigenen Weg nehmen lassen.

                          Zweitens: einer von ihnen sagt definitiv etwas Falsches. Dreh den Spieß doch um und frage sie, auf welche *aktuellen* **wissenschaftlichen** Erkenntnisse sie ihre Meinungen stützen!

                          Deine Meinung kannst Du z.B. hierauf stützen:
                          http://www.kindergesundheit-info.de/startseite.0.html

                          Gruß bp

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