• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Starkes Schreien besonders im Abendbereich

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Starkes Schreien besonders im Abendbereich

    Hallo erstmal,

    meine kleine Tochter ist 5 Wochen alt und eigentlich ist Sie auch ein gaaanz liebes Mädchen.
    Ich stille meine Tochter sooft sie möchte teilweise "aus Verzweiflung" füttere ich auch zu. Das allerdings ganz selten wenn ich Sie gar nicht beruhigen kann.

    Jetzt zu meiner Frage: Seit zwei Wochen ist meine Süße auf dem Trip das sie total das Schreien anfängt so ca. nach 17:30 Uhr und das wirklich, ich habe auf die Uhr geschaut.
    Sie ist dann gar nicht mehr zu beruhigen. Sie wird teilweise schon heiser vor lauter Geschrei. Ich biete ihr dann die Brust an, den Schnuller und teilweise auch Fertignahrung, wickle sie und mehr kann man dann auch schon nicht mehr machen. Aber sie kann man dann nicht mehr beruhigen.

    Wollte mal fragen ob ich genau dasselbe Problem kennt und was man machen kann.
    Wie steht ihr zu hömoopathischen Mitteln. Eine Freundin hat ihrer kleinen immer "Kügelchen" gegeben und die kleine hat das geschlafen. Allerdings stehe ich dem ganzen nicht soooo offen entgegen. Weil das ich ja auch schon irgendwie komisch finde ich, mit irgendwelchen natürlichen Mittel meine Tochter zu benebeln das sie einschläft. Kennt ihr noch andere Mittel ??????????


    LG Melanie


  • Re: Starkes Schreien besonders im Abendbereich


    Hey!

    Ich kann dich verstehen, ich kenne das. Mein zweiter Sohn hat abends auch immer das Schreien angefangen, und kein Grund war erkennbar.

    Es gibt einfach Babys die Abends den ganzen Tag verarbeiten. Ich weiss ja nicht, wie eure Tage so aussehen, ob es teilweise recht anstrengend für deine Tochter ist. Säuglinge brauchen ja noch nicht wirklich Abwechslung im Alltag, eher Ruhe und Rutine.

    Versuch Ruhe auszustrahlen!!! Ganz wichtig, werde nicht nervös, das merken die Kinder dann auch und schreien noch mehr.

    Ich war mit meinem Sohn dann (ich glaube er war 10 Wochen alt) bei einer Osteopathin, weil ich auch nicht mehr konnte. Er hatte dann noch Blokaden, die ihm wohl sehr weh taten, wenn er zur Ruhe kam. Wäre doch auch eine Möglichkeit für euch, oder?

    Einfach auf gut Glück hom. Mittel geben, weiss nicht. Du weisst ja nicht was sie hat.
    Evlt. auch mal mit dem Kinderarzt sprechen, vielleicht quälen sie ja Bauchweh o.ä. und dann wären hom. Mittel mit sicherheit super.

    Alles Liebe für euch!

    Jenny

    Kommentar


    • Re: Starkes Schreien besonders im Abendbereic


      Ich würde dringend davon abraten einfach so solche Mittel zu geben, aber auch zuzufüttern. Das bringt nichts.
      Grudsätzlich gibt es Eltern, die da durch müssen, auch wenn man das kaum aushält.. Warum das Kind schreit weiß mann nicht immer.
      Ich würde sie pucken und festhalten.
      Hat Ihr Kind Weltschmerz, kann es nur schreien, weil es sonst keine andere Möglichkeit hat sich zu äußern.
      Es muss sich auch ausheulen dürfen. Das ttun wir ja auch. Wenn Sie möchten schauen Sie mal hier
      http://www.hebamme4u.net/nach-der-ge...aby-weint.html

      Kommentar


      • Re: Starkes Schreien besonders im Abendbereic


        hallo ich kenne das auch.Unsere Kleine ist 6 Wochen .Ich versuche nen geregelten Tagesablauf zu haben und immer gegen halb 8 mache ich sie fertig fürs Bettum acht gehts dann ins schlafzimmer.dort stille ich sie und lege sie dann schlafen ins baby bay(anstellbett).gegen halb neun fängt das schreien an.es klingt wütend und sie ist mit nichts zu beruhigen.ich rede dann sanft mit ihr und halte ihre hand.nach ner zeit ist gut und sie schläft ein. (mitlerweile nach ein paar minuten)hatte mir sorgen gemacht und meine Hebamme und Osteophatin sagten es könne sein das sie eindrücke verarbeitet oder ein geburtstrauma wegen des (ungeplanten)Kaiserschnitts.

        Kommentar



        • Re: Starkes Schreien besonders im Abendbereic


          Hallo Melanie,
          So ungefähr in dem Alter hat mein Sohn abends auch viel geschrien. Bei uns hat es immer geholfen, wenn ich ihn ins Tragetuch gepackt habe und eine Runde spazieren gegangen bin (sogar noch spät abends). Ich würde dir auch nicht raten, zuzufüttern, denn dein Kind weint bestimmt nicht, weil du zu wenig Milch hast. Wenn du nach Bedarf anlegst und das tust du ja, dann bildet dein Körper auch genügend Muttermilch. Vertraue ihm!!! Aber wenn du zufütterst verhinderst du dass die Nachfrage (dein Kind hat Hunger und du stillst) das Angebot (dein Körper produziert dementsprechend viel Milch) regelt! Bei uns war das abendliche Geschreie übrigens nur eine Phase. Gib deinem Kind viel Nähe und Geborgenheit und auch stillen zum Trost und zur Beruhigung ist gold wert! Wie gesagt, probiers mal mit nem Tragetuch, ist auch so eine praktische Erfindung. Alles Gute und bleib ruhig, es wird sich auch wieder ändern!!!!

          Kommentar


          • Re: Starkes Schreien besonders im Abendbereich


            Wollte euch nur mal auf dem Laufenden halten. Meine Hebamme war vor 2 Tagen bei mir und die hat mir genau das erzählt was hrmir auch gesagt habt. Zugefüttert habe ich jetzt nicht mehr. Aber meine Hebamme hat meiner kleinen 1 Kügelchen Lycopodium "oder so" gegeben. Sie meinte ich solle das das WE mal beobachten wie meine Kleine darauf reagiert und ich muss sagen, ich hätte es nicht gedacht aber sie ist viel ruhiger. Wie gesagt habe mich noch nie so wirklich damit auseinander gesetzt, aber irgendwas muss ja an diesen hom. Mitel dran sein.
            Mal schauen wie sich das alles noch so entwickelt.

            LG Mel

            Kommentar


            • Re: Starkes Schreien besonders im Abendbereich


              Was ist mit Blähungen? Unsere Maus hatte immer nachmittags bis in den Abend hinein fürchterliches Bauchweh. Wir kamen leider erst nach einiger Zeit auf den Fliegergriff - der hat geholfen, allerdings mußte man sie dann stundenlang so tragen...

              Kommentar



              • Re: Starkes Schreien besonders im Abendbereic


                hallo!
                na, wie in meinem beitrag mit den koliken beschrieben, kann ich mich hier einreihen...
                kann dich gut verstehen, auch ich hab am anfang zugefüttert. man befürchtet halt echt dass man sein baby nicht satt bekommt und teilweise war ich auch einfach so fertig und müde. da war es schon eine erleichterung!
                trotzdem auch ich habe es mir abgewöhnt bzw stark eingeschränkt (kommt nun nur noch vor wenn papa mit dem kleinen zb zur oma fährt und ich nicht mitkann, höchstens 1x die woche)
                es ist bestimmt nicht besser als stillen, aber bestimmt ist es gut, so eine möglichkeit zu haben und wegen ein paar mal brauchst du bestimmt kein schlechtes gewissen zu haben...
                mein baby ist ab 19 uhr auch nur durch trinken zu beruhigen und auch tags hat er viel hunger (hat ja in 4 wochen auch schon über 1 kg zugenommen!!!)
                mir tun vom vielen stillen die brustwarzen total weh, sehen aber nicht entzündet aus... hat da jemand nen tipp??

                ich hab wegen den koliken carum carvi zäpfchen und windsalbe getestet, hilft beides nur mässig.
                nun hat mir eine freundin viburcol zäpfchen empfohlen, meine hebi meint die könne ich ruhig mal testen. die sollen wohl auch eher beruhigen und sind auch homöopathisch...(kennt die jemand???)
                bin ja mal gespannt!
                kann aber auch nach 4 wochen mit meinem zwerg daheim lulmö schon recht geben: ruhig bleiben und das baby einwickeln und im arm halten, wirkt bei meinem sohn am besten!
                leider muss auch ich irgendwann schlafen!
                aber ich freu mich schon auf mein tragetuch!

                LG
                Sybill

                Kommentar


                • Re: Starkes Schreien besonders im Abendbereic


                  Ich hab Viburcol nach der ersten Impfung bekommen, der KA meinte, es könnte sein, daß sie ein paar Tage nicht "sie selbst" ist. Beim ersten Mal ging es, aber bei der zweiten Impfung war sie so überdreht, daß wir sie ihr gegeben haben. Haben tatsächlich angeschlagen, so daß sie dann doch schlafen konnte.

                  Das Gute bei den homöopathischen Mitteln ist: wenn sie nicht helfen - schaden können sie nie. Die Verdünnung ist so extrem, daß im Verhältnis ein Tropfen auf eine Badewanne, manchmal sogar auf ein Schwimmbecken kommt.

                  Gruß bp

                  Kommentar


                  • Re: Starkes Schreien besonders im Abendbereic


                    hallo!
                    supie, danke!
                    das beruhigt mich etwas.
                    ich hab ihm gestern ein halbes am abend gegeben ca halb 11
                    danach wurde es kurz schlimmer, hatte geschrieen und wollte nichtmal trinken... hab ihn dann durchs zimmer getragen und als er sich etwas beruhigt hatte nochmal angelegt. dann hatte er von 12 geschlafen bis 3 und dann wieder bis halb 7. um halb 7 hab ich ihm die andere hälfte gegeben und sein papa meinte er war heute morgen ruhiger im schlaf (er nimmt ihn ja sonst am morgen zu sich, damit ich schlafen kann weil der kleine so unruhig schläft... dann schläft ER war, für mich aber nicht dran zu denken!)

                    tja, man will ja so einen zwerg nicht gleich mit medikamenten zuschütten, aber irgendwann is man eben am ende...und man will ihnen ja auch helfen!!!
                    gut dann dass es die homöopathischen sachen gibt.
                    die carum carvi haben bei ihm leider nicht geholfen, vielleicht hab ich mit den viburcol ja mehr glück?

                    LG
                    und schönen sonntag!
                    Sybill

                    Kommentar



                    • Re: Starkes Schreien besonders im Abendbereic


                      Leider stimmt das nicht. Es ist ein fataler Irrglaube!!!
                      Homöopathie ist äußerst wirksam, und grundsätzlich kann man damit sehr wohl viel falsch machen.
                      Das gilt jetzt nicht für Virburcol, weil es einen ganz anderen Ansatz hat.
                      Es gibt einige wenige Mittel die "alle" vertragen. Dazu gehört z.B. Arnika.
                      Ansonsten kann ich nur warnen, mit den Mitteln selber herumzudoktern.
                      Je höher die Verdünnung, um so wirksamer sind sie. Sonst würde sie ja nie helfen.
                      Das Gleiche gilt aber auch im Umkehrschluss, je höher die Verdünnung um so falscher sind sie. Oder auch in anderen Potenzen: je länger man sie gibt, um so falscher sind sie.

                      Der Erfinder der Klassischen Homöopathie hat sich absichtlich falsch behandelt um sie schauen welche Krankheiten mit welchen Mitteln einhergehen.
                      So einfach wie immer gesagt wird ist das nicht.
                      Grob und deutlich gesagt:
                      Gebe ich ihnen ein falsches Mittel, können Sie davon richtig krank werden. Das ist eine sog. Arzeneimittelprüfung, und die ist nicht harmlos!
                      So etwas gehört in die Hände von Leuten, die wirklich etwas davon verstehen, und nicht nur ab und zu mal ein paar Kügelchen verteilen.

                      Kommentar

                      Lädt...
                      X