• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Baby wird nicht satt??

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Baby wird nicht satt??

    Hallo,

    meine Süße ist jetzt 6 Monate und 3 Wochen alt. Seit einiger Zeit bekommt sie schon Brei. Morgens bekommt sie 230 ml Folgemilch 2, Mittags 190g Möhren mit Kartoffel, Nachmittags 230 ml Folgemilch 2 und Abends bekommt sie Griesbrei mit Banane (Hipp). Ich habe immer das Gefühl das sie nicht satt wird. Ist die Flasche leer fängt sie an zu schreien - genauso ist es auch beim Glas oder beim Abendbrei. Was soll ich tun? Soll ich ihr abends noch zu dem Brei eine Flasche (100ml) machen? Ich bin echt ratlos.


  • Re: Baby wird nicht satt??


    Zu folgemilch 3 rate ich ab, extrem hoher Zucker/ Kohlenhydratanteil.

    trinkt sie denn Wasser zur Breimahlzeit ?

    Folgemilch + Brei würde ich nicht geben, von kcal ist das wie 2 mal essen und belastet den Körper.

    in die Gemüse-fleischgläschen rate ich zu einem 1 TL Öl. in den gläschen ist nicht ausreichend Energie.

    Vielleicht sind die Breimahlzeiten von der Menge ihr zu wenig ?

    Kommentar


    • Re: Baby wird nicht satt??


      Naja die Zwei ist auch nicht viel besser. Alle Milchen, außer Pre sollte man nach "Vorschrift" füttern. Nicht mehr an Tagesmenge als auf den Packungen steht.
      Sie bekommt für ihr Alter schon sehr viel an Brei usw...Sind das alles Fertigbreie mit Zucker un Folgemilchen? Was bekommt sie aus dem Glas? Trinkt sie zu den Mahlzeiten? Wenn ja was?

      Kommentar


      • Re: Baby wird nicht satt??


        Also ich habe ihr bis vor kurzem die Hipp 2 gegeben - pro Tag 2 Flaschen á 230ml (morgens und nachmittags). Jetzt bekommt sie die Babylove 2 - auch 2 Flaschen pro Tag á 230ml. Mittags bekommt sie ein Glas (190g) von Alete >Möhren mit Kartoffeln< und abends bekommt sie seit ein paar Tagen den Abendbrei von Hipp >Griesbrei mit Banane<. Ich versuche ihr immer Tee anzubieten, aber den will sie nicht. :-(

        Kommentar



        • Re: Baby wird nicht satt??


          Wenn Sie Ihr wieder Pre geben würden, bekäme sie mit Sicherheit mehr Flüssigkeit, und davon kann sie trinken soviel sie will.
          Ich gehöre nicht zu denen, die eine solche Ernährung befürworten. In meinem Alltag missioniere ich schon sehr lange dagegen. Und endlich gibt es jetzt auch mal etwas von einer offiziellen Seite.

          Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung

          Stellungnahme der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin

          Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung
          Stellungnahme der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin

          Die verbreitete Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung ist aus Sicht der Kinder- und Jugendmedizin unakzeptabel. Unter Produktnahmen wie „Trinkbrei“, „Trink-Mahlzeit“, und „Gute-Nacht-Fläschen“ werden zahlreiche Produkte als Flaschennahrungen angeboten (Tabelle 1), die nicht der europäischen Gesetzgebung zu Säuglings- oder Folgenahrungen entsprechen (1).



          Die Energiegehalte der Mehrzahl dieser Produkte liegen zwischen etwa 80 und 110 kcal/100 ml (335-461 kJ/100 ml), was sie zur Flaschenfütterung bei gesunden, nicht von einer Unterernährung betroffenen Kindern gänzlich ungeeignet macht. In der neugefassten europäischen Säuglingsnahrungsrichtlinie vom Dezember 2006 ist festgelegt worden, dass zur Flaschenfütterung von Säuglingen und Kleinkindern geeignete Produkte (Säuglingsanfangs- und Folgenahrungen) eine Energiedichte von 60-70 kcal/100ml aufweisen müssen (1). Die derzeitige Vermarktungspraxis kann zu einer Täuschung der Verbraucher führen, die den Eindruck gewinnen müssen, bei den entsprechenden Produkten handele es sich um Säuglingsanfangs- oder Folgenahrungen.



          Die Flaschenfütterung von Nahrungen mit einer stark überhöhten Energiedichte, wie sie bei den meisten dieser zur Flaschenfütterung angebotenen Beikostprodukten vorliegt, ist mit einem hohen Risiko der Überfütterung verbunden. Die bei regelmäßiger Verwendung zu erwartende übermäßige Gewichtszunahme im Säuglings- und Kleinkindalter ist nach den Ergebnissen von zahlreichen, in drei kürzlich veröffentlichten Meta-Analysen zusammengefassten Studien mit einem signifikant erhöhten Risiko für eine spätere Adipositas verbunden (2-4).



          Die Einführung von Produkten mit glutenhaltigem Getreide in Form einer Flaschenfütterung ist strikt abzulehnen, da dies regelmäßig zur raschen Einführung einer hohen Glutendosis führt. Untersuchungen aus Schweden zeigen, dass eine solche Fütterungspraxis mit einem sehr stark erhöhten Risiko für die Entstehung einer schwer verlaufenden Zöliakie verbunden ist (5).



          Im Übrigen muss befürchten werden, dass die Vermarktung von kohlenhydratreichen Produkten zur Flaschenfütterung beim Einschlafen zur Verwendung von Nuckelflaschen mit dem hohen Risiko der Entstehung einer Frontzahnkaries (Nuckelflaschenkaries) führt.



          Aus der Sicht der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin ist die Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung unverantwortlich und gefährdet die Kindergesundheit. Kinder- und Jugendärzte sollten Familien dringend von der Verwendung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung bei gesunden Säuglingen und Kleinkindern abraten.

          Die Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin fordert die Hersteller auf, die Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung an gesunde Säuglinge unverzüglich einzustellen!!

          Die Ernährungskommission der DGKJ:

          Prof. Dr. Hansjosef Böhles; Prof. Dr. Christoph Fusch; Prof. Dr. Orsolya Genzel-Boroviczény;
          Prof. Dr. Jobst Henker; Prof. Dr. Berthold Koletzko (Vorsitzender); Prof. Dr. Michael J. Lentze;
          Dr. Reinhard Maaser; PD Dr. Walter Mihatsch; Prof. Dr. Martin Wabitsch
          als Sachverständige: PD Dr. Mathilde Kersting; Prof. Dr. Hildegard Przyrembel

          Kommentar

          Lädt...
          X