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An alle Stillmamis - haltet durch!

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  • An alle Stillmamis - haltet durch!

    Hallo Ihr Tapferen da draußen,

    meine Maus ist jetzt 3 Monate alt, und wir zwei haben stilltechnisch schon so einiges durchgemacht - von wunden Brustwarzen, Milchstau, -fieber und Brustentzündung über Wachstumsschübe und fehlenden Rhythmus oder auch Verweigerung der rechten Brust mit Schreiterror bis hin zu Stagnation der Gewichtszunahme über nunmehr 3 Wochen (unser aktuelles Problem, aber heute muß sie sowieso zur U4).

    Am besten halfen mir bisher Erfahrungen von anderen Müttern, die trotz Problemen weitergemacht und nicht einfach auf- und das Fläschchen gegeben haben. Auch dieses Forum ist mir dabei eine Hilfe (sofern das Baby einen mal in Ruhe surfen läßt), darum an dieser Stelle auch vielen Dank an Frau Grein.

    Als ich vor der Geburt meinte "wenn es klappt, möchte ich gern stillen" sagte meine Hebamme nur: "Du mußt es andersherum sehen: es klappt, wenn Du es möchtest."

    Was ich damit sagen will: Nicht jeder Mama wird das Stillen leichtgemacht, aber die Mühe lohnt sich! Haltet durch, solange Ihr könnt! Eure Kleinen werden es Euch später danken!

    Das wollte ich mal loswerden.

    Viele Grüße an alle Mitstreiterinnen!


  • Re: An alle Stillmamis - haltet durch!


    Ich glaube etwas Mut können viele hier gebrauchen.Leider fehlt oft eine gute Unterstütznung im Umfeld!!
    Der Kollegin kann ich nur zustimmen! Das trifft es genau.

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    • Re: An alle Stillmamis - haltet durch!


      Das ist schön, daß das mal jemand schreibt!!
      Dem kann ich mich nur anschließen. Der Anfang ist wirklich nicht einfach, so viele Fragen, die man hat und ja, es tut auch manchmal ganz schön weh. Hat man das hinter sich, ist stillen das Beste überhaupt.
      Bei mir hat es schon so drei Monate gedauert, bis es rund lief und auch danach gab es ab und an noch kleinere Probleme.
      Mein Tip an alle: Vertraut auf Eure Intuition, Bücher beiseite und dem Bauchgefühl folgen. Schaffe Dir einen gemütlichen, ruhigen Rahmen für den Anfang, laß Dich nicht stören, sei nicht hektisch oder mit den Gedanken schon ganz woanders. Jeden Tag lernst Du Dein Baby besser kennen, verstehst, wie es tickt, was es mag und was nicht. Dem Baby geht es genauso und langsam wachst ihr als Team zusammen.
      Wannimmer ich Probleme hatte, die ich nicht alleine lösen konnte, habe ich mich an die La Leche Liga gewandt. Das sind total nette Stillberaterinnen, die immer eine Lösung finden.
      Auch, wenn es irgendwann um das Zufüttern oder Abstillen geht, laßt Euch nicht verrückt machen. Da kommen dann ganz dämliche Fragen von Flaschenmüttern oder Omas, ob das Kind denn noch satt wird etc. Ich zum Beispiel habe nun eine einjährige Tochter, die ich acht Monate voll gestilt habe und momentan immer noch morgens und abends stille. Es gibt nun mal keine festen Regeln, keinen starren Rahmen, das Wichtigste ist, daß es beiden gut geht, wie gesagt, ihr seid ja ein Team.
      Noch etwas zum Abschluß: Traut Euch doch auch mal raus. Mir war es immer peinlich, wenn ich dann doch mal irgendwo in der Öffentlichkeit stillen mußte, bin sogar mal beschimpft worden, obwohl ich es immer sehr diskret gemacht habe. Mir hätte es noch mehr Mut gemacht, wenn ich auch andere Stillende gesehen hätte. In Schweden ein alltäglich normaler Anblick, bei uns noch etwas befremdlich, weil stillen gerade erst wieder im Kommen ist.
      Also, liebe Stillmamis, viel Erfolg und viele schöne Momente mit Euren Babys!!!!!! LG

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      • Re: An alle Stillmamis - haltet durch!


        Richtig so, Tschakaaaaa! Wir schaffen es! :-)

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        • Re: An alle Stillmamis - haltet durch!


          Ich habe im oktober 2007 entbunden,
          und ich hatte mir sehr fest vorgenommen mein Baby zu stillen. Das ist mein drittes Kind.
          Mein erstes kind konnte ich nur 1 monat stillen, weil ich anfangen mußte zu arbeiten. Mein zweites kind war ein super schreikind hat meine Brust nicht genommen, deswegen habe ich abgepumpt, aber das ging nicht lange, ich war völlig am boden zerstört mit den nerven. Dann habe ich die Flasche gegeben.
          Bei meinem dritten kind hat es so geklappt wie ich es mir gewünscht habe. Ich stille. Und das voll.

          Im Krankenhaus nach der Geburt hat sie nach der Brust die Flasche bekommen, weil ich noch kein Milchfluss hatte, nach ca. anderthalb wochen kam die milch, dann "weg mit der Flasche".
          Die Hebamme fragte mich im Krankenhaus ob ich wolle das sie die Flasche bekommt, ich sagte natürlich nein, aber meine Tochter verlor super an Gewicht. Sie kam mit 4230 g auf die Welt, am tag der entlassung wog sie 3800 g. Und sie hatte eine unterzuckerung. Die Hebamme sagte: "wenn sie nicht die Flasche bekommt muß Ihr Baby ins Kinderkarankenhaus geliefert werden weil sie stetig abnimmt".
          Also, nur weil ich stillen wollte(ohne zusatznahrung), sollte mein kind ja nicht leiden. Als ich diesen Satz gehört habe, habe ich natürlich zugestimmt.

          Wie gesagt, als die milch nach anderthalb wochen kam habe ich die zusatznahrung natürlich sofort abgestellt.

          Mein baby und ich geniessen es, auch wenn es manchmal hin und wieder probleme gibt, wir schaffen das.

          Und gestern habe ich in www.geburtskanal.de einen Artikel gelesen das mich sehr traurig gemacht hat. Es stand drin das jährlich über 3.000 Babys sterben, nur weil sie nicht gestillt werden.

          Außerdem ist mir etwas Bewusst geworden, das mir alleine hätte nicht auffallen können. Die babynahrungen bzw. flaschennahrungen sind KÜNSTLICH auf diesen Gedanken wäre ich nie von alleine gekommen und ich kann auch sagen warum, weil die Werbung nun mittlerweile so geschickt ist und uns allerlei, sei es auch unnötig, vorgaukelt alle brauchen das. Wir werden magisch angezogen von den Bildern und Farben von der hübschen mama und dem wonneproppen baby.

          Sie werden in Laboratorien zusammengestellt und in Produktionshallen in die Tüten gefüllt und das geben wir unseren Babys
          sind glücklich , wenn sie dran trinken aber verweigern ihnen das natürlichste und gesundeste. Es gibt bestimmt mütter die sagen werden das sie rauchen und das baby soll den nikotin nicht bekommen. Ich gebe euch recht, aber ganz bestimmt ist die muttermilch dieser frau besser wie das pulver auf dem Laufband.

          Ich möchte auf keinen fall Mütter verurteilen die ihre babys nicht stillen, ganz bestimmt hat jeder einen Grund. Ich konnte ja mein zweites kind auch nicht stillen.

          Aber liebe mütter die stillen und noch wollen, wenn es kein Gesundheitliches problem gibt aufzuhören, aber irgendwie mit dem Gedanken spielen die Flasche zu geben, bitte gebt nicht auf, macht weiter. Wenn ihr aufgebt werdet ihr es euch irgendwann vorwerfen, nicht gestillt zu haben obwohl ihr hättet es tun können. Dann kann es zu spät sein.

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          • Re: An alle Stillmamis - haltet durch!


            Vielen Dank für Eure Erfahrungen!

            Wir brauchen mehr davon, um alle, die stillen wollen, zu ermutigen.

            Meine Freundin erzählte kürzlich, daß in einem Krankenhaus, wo sie war, generell in den ersten Tagen mit der Flasche zugefüttert wird. Das ist sicher in einigen Fällen medizinisch notwendig, aber nicht generell. Daß Babies in den ersten Tagen abnehmen, ist gsnz normal. Meine Maus ist auch von 4040 auf 3500 Gramm runter, und ich habe ausschließlich gestillt, und keiner hat mir zur Flasche geraten. Sie hat nur einmal etwas Wasser bekommen, weil sie Fieber hatte.

            Es fängt also schon mit der Wahl eines guten Krankenhauses an... Nur weil dort "Fachpersonal" arbeitet, heißt das nicht, daß sie unbedingt Ahnung haben (wenn ich da an den Bericht denke, wo sie einer Mutter geraten haben, zum Abstillen einfach nicht mehr zu pumpen und die Brüste einzuschnüren, wird mir ganz schlecht).

            Informiert Euch breit gefächert und hört auf Euren Körper!

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            • Re: An alle Stillmamis - haltet durch!


              Ich musste mit meiner 8-wöchigen tochter eine lange reise machen, uns ich sags euch: ich habe überall gestillt! Im flugzeug, am bahnhof, im bus, im zug... Ich weiß nicht, wie es mit der flasche geklappt hätte... Die Kleine weigerte sich von vorn herein, aus der flasche zu trinken, das war für mich überhaupt keine alternative

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              • Re: An alle Stillmamis - haltet durch!


                Da bin ich wieder. Hurra, ein neues Problem: STILLSTREIK! (8|) Ich krieg die Krise.

                Manchmal beneide ich die Mütter, die "nur" zur Flasche greifen müssen.

                Momentan ist das Stillen für mich leider nur eine medizinisch notwendige Maßnahme (etwa wie einen entzündeten Zehennagel ziehen lassen - es muß sein, weil es gesünder ist) - aber keine Freude.

                ARGH!

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