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rhesusunverträglichkeit/rhesogam

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  • rhesusunverträglichkeit/rhesogam

    hallo,

    ich bin in der 18. woche schwanger und mache mir gedanken bezüglich der rhesogam spritze.

    da mein mann rh positiv ist, habe ich in der ersten schwangerschaft und nach der geburt diese rhesogam-spritze bekommen. damals habe ich mich nicht so belesen wie heute und bin inzwischen gegen diese spritze und möchte sie eigentlich vermeiden.

    bisher habe ich keine antikörper gegen das baby gebildet. deswegen frage ich mich, ob es nicht ausreicht, nach der geburt die blutgruppe des babys zu testen und dann nach bedarf diese spritze zu geben? wobei ich mich frage, ob diese spritze denn überhaupt notwendig sein, weil wir kein drittes kind wollen? eine dritte schwangerschaft völlig ausgeschlossen ist.


  • Re: rhesusunverträglichkeit/rhesogam


    Hallo sternchen01,
    ich rate zu der Impfung, da bei einer Risiko-Nutzen-Abwägung klar der Vorteil im Vordergrund steht.
    Da Sie RH-negativ sind und Ihr Kind den positiven RH Faktor Ihres Mannes geerbt haben kann, besteht möglicherweise zwischen Ihnen eine Inkompatibilität im Blutsystem. Für die erste SS hatte das keine großen Konsequenzen, da die Blutkreisläufe (mütterlich und kindlich) getrennt voneinander waren. Aber während der Geburt konnte es zu einem Blutaustausch gekommen sein, dies hätte zur Folge gehabt, dass Sie Rhesusantikörper gebildet hätten. Derartig sensibilisiert könnte es zu Problemen in weiteren SS kommen. Um dies zu verhindern, haben Sie damals nach der Geburt die Anti-D-Prophylaxe erhalten. In einer kommenden SS muss Ihr Blut auf eben erwähnte Antikörper getestet werden und erneut eine Prophylaxe in der 28. SSW gegeben werden, wenn Sie keine Antikörper aufweisen.
    Ob Sie eventuell noch weitere Kinder bekommen möchten, würde ich mir an Ihrer Stelle lieber offen halten und nicht mit einem erhöhten Risiko starten müssen.
    Viele Grüße
    Annette Mittmann

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