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Stammzellen aus Nabelschnur

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  • Stammzellen aus Nabelschnur

    Hallo,

    ich hoffe dieses Thema gehört hier rein ansonsten bitte verschieben.
    Was haltet ihr von der Stammzellblutentnahme aus der Nabelschnur? Ist das eine gute Investition oder vielleicht doch nur Geldmacherei.

    Vielen Dank


  • Re: Stammzellen aus Nabelschnur


    Hallo Janet,

    ich hab die Nabelschnur und das Nabelschnurblut meines Sohnes erst vor Kurzem einer allgemeinen Einrichtung zu Forschungszwecken gespendet. Ich dachte mir bevor das alles weggeschmissen wird gebe ich es lieber her.
    Für mich kam die Einlagerung zu eigenen Zwecken nicht in Frage! Es ist echt wahnsinnig viel Geld was da verlangt wird!Und man muss die Einlagerung dann noch extra jährlich(soweit ich weiß) bezahlen! Würde da mal im Internet schauen.. Gibt ja verschiedene Firmen die das anbieten!
    Bisher weiß man aber nicht ob die Stammzellen nach Jahrzehnten auch noch zu gebrauchen sind bzw. ob sie kaputt sind! Und wer weiß ob die Forschung zu dem Zeitpunkt an dem du die Stammzellen bräuchtest schon soweit ist dass sie für die eine spezielle Krankheit eingesetzt werden können!Wenn jede Frau wie bei einer normalen Blutspende das Nabelschnurblut spenden würde dann bräuchte man diese "persönliche" Einlagerung irgendwann gar nimma weil soviel vorhanden wäre dass es für viele Leute reicht!
    Leider bieten nicht alle Kliniken diese allgemeine Spende an!!
    Aber im Endeffekt muss jeder für sich selber entscheiden ob er sich die Stammzellen aus dem NAbelschnurblut für sich selbst aufheben will, spendet oder einfach wegwirft..

    LG Flora

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    • Re: Stammzellen aus Nabelschnur


      Hallo janet81,
      in den letzten Jahren ist das Interesse an Stammzellen, gewonnen aus Nabelschnurblut, rasant gestiegen. Nabelschnurblut kann einfach und gefahrlos für Mutter und Kind nach der Geburt gewonnen und in einem Beutelsystem gesammelt, aufbereitet und auf flüssigem Stickstoff in Nabelschnurblutbanken gesammelt werden. Das Blutprodukt kann gespendet (NETCORD), steht dann weltweit zur Verfügung, oder kann zum Eigengebrauch von kommerziellen Anbietern eingelagert werden.
      Kostenpunkt zwischen 1600 und 2000 Euro.
      Langzeiterfahrungen mit den für den Eigengebrauch bestimmten Stammzellen liegen bislang noch nicht vor- maximal für einen Zeitraum bis zu 15 Jahren. Benötigt werden die Stammzellen allerdings zumeist im höheren Lebensalter…
      Als rechtlichen Aspekt zu bedenken gilt, dass Stammzellen zur Transplantation dem Arzneimittelgesetz unterliegen und es einer Zulassung des Paul-Ehrlich-Instituts als Bundesbehörde bedarf und diese Zulassung, meines Kenntnisstandes, bislang kein kommerzieller Anbieter erhielt.
      In vielen Geburtskliniken besteht die Möglichkeit der Stammzellenentnahme. Sie sollten einfach kurz telefonisch in Ihrer Klinik anfragen.
      Voraussetzungen und Verwendungsmöglichkeiten für die Abnahme sollten Sie zuvor mit dem Anbieter klären, genauso den Punkt der Ratenzahlung.
      Insgesamt ist der „Kosten-Nutzen-Faktor“ schwer zu beurteilen.
      Stichwort: „biologische Lebensversicherung“ oder „Geschäft mit der Angst“.
      Viele Grüße
      Annette Mittmann

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