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Gestationsdiabetes

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  • Gestationsdiabetes

    Hallo Doc,


    war heute morgen beim FA und bei mir wurde ein oGTT gemacht.
    Die Werte waren Nüchtern: 101
    nach 1 Std. : 178
    nach 2 Std: 155


    bin jetzt in der 27. SSW und 39 Jahre alt. Meine FÄ meinte ich soll zum Diabetologen obwohl
    die Werte einigermassen sind.
    Soll ich mir jetzt übermässig Gedanken machen???????


    Gruss
    Crazymadonna


  • Re: Gestationsdiabetes


    Hallo crazymadonna,

    du brauchst dir glaube ich keine großartigen Gedanken machen. Ich hatte auch Gestationsdiabetes, der in der 33. SSW festgestellt wurde (ich war da noch 37 Jahre alt).

    Beim Diabetologen wirst du einfach gut beraten, wie du dich ernähren kannst, ohne Insulin spritzen zu müssen. Der Diabetes kann im Laufe der SS noch schlimmer werden, daher ist es wichtig eine Diät einzuhalten. Außerdem bekommst du bestimmt ein Messgerät, mit dem du prüfen kannst und sollst, wie hoch deine Werte sind. Dadurch siehst du dann selbst, ob du dich richtig ernährst. Normalerweise ist der Diabetes nach der SS sofort wieder weg. Du brachst dir daher keine großen Gedanken machen. Die Zeit geht auch um.

    Viel Glück in der weiteren SS!

    LG
    Tessa

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    • Re: Gestationsdiabetes


      Hallo crazymadonna,
      grenzwertiger können die Werte schon gar nicht mehr ausfallen.
      Der Weg zum Diabetologen ist in jedem Fall ratsam, da es jederzeit im weiteren Schwangerschaftsverlauf zu einem manifesten Diabetes kommen kann. Regelmäßige Kontrollen im Verlauf der Schwangerschaft plus gezielte Informationen zum Thema sind meiner Meinung nach unerläßlich.
      Sorgen davor muss man sich aber sicherlich keine machen, da rechtzeitiges Erkennen und ggfs. eine Behandlung das Risiko für Mutter und Kind minimiert.
      Viele Grüße
      Annette Mittmann

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      • Re: Gestationsdiabetes


        Dem kann ich nur zustimmen. Bei meiner ersten Schwangerschaft wurde erst zum ende hin (4 Wochen vor dem VET) der Diabetes bei mir festgestellt. Mein damaliger Gynäkologe hat mich jetzt im nachhinein betrachtet überhaupt nicht aufgeklärt oder sonstwie unterstütz. Meine Tochter kam dann 2 Wochen vorm errechneten Termin per Kaiserschnitt zur Welt und wog 4610g.
        Bei meiner zweiten Schwangerschaft, die ich von einer anderen Gynäkologin begleiten ließ, war alles ganz anders. Ich war aufgrund meiner Vorgeschichte in regelmäßiger Kontrolle, wurde ausführlichst aufgeklärt, erhielt eine Ernährungsberatung, war zur Feindiagnostik und natürlich auch regelmäßig bei der Diabetologin., Das einzig störende waren die regelmäßigen (aller4-6 Wochen) stattfindenden Zuckerbelastungstests - pfui. Ich habe jetzt erstmal erfahren, was ein Diabetes in der Schwangerschaft bedeuten kann, wie schnell sich die Werte eben von grenzwertig zu erhöht ändern und das bei guter Begleitung in dieser Zeit eben frühzeitig vernünftig eingegriffen werden könnte, event. sogar mit einer Insulintherapie. Das war glücklicherweise nicht nötig, aber es tat gut, diese Sicherheit zu haben.

        Lg Do

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