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Blähbauch

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  • Blähbauch

    Hallo,
    bin 56 Jahre alt und eigentlich laufe ich seit 20-30 Jahren 'WIE SCHWANGER' im 7.Monat herum...mal mehr mal weniger. Ich esse gar nichts mehr, bin eigentlich Hungerkünstler...habe auch nie Hunger. Esse keine Schokolade,Marmelade, Honig, süsse Getränke, keine Milch, Joghurt, Quark, keine Wurst, Fett ganz wenig, kein Obst.keineKohlsorten,keine Hülsenfrüchte, esse den ganzen Tag nichts, gegen 19.00 uhr höchstens mal poschierten Fisch, Reis, oder Brot + Käse oder auch nur Nüsse oder Mandeln (keine Erdnüsse), nehme aber regelmäßig Vitamin/Mineralstofftabletten .Bin in Wechseljahren...FA sagt Gestagenmangel, Hausarzt vor Jahren sagt Enzymmangel Bauchspeicheldrüse, also schlucke ich Enzyme, habe CT machen lassen, später auch Darmspiegelung weil ich da gerade im Krankenhaus eh war, eher wegen Alter, nicht wegen Befund. Der Bauch ist manchmal auch sehr viel weniger...durch ein posting im internet kam ich aber durch zufall auf eine ganz andere Diagnose.Ich vermute Lactose+FructoseIntoleranz. Wie + wo kann ich das testen lassen???


  • RE: Blähbauch


    Bei Verdacht auf Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) gibt es mehrere Möglichkeiten:
    -Beim Laktose-H2-Atemtest wird Laktose (Milchzucker) oral verabreicht. Bei Patienten mit einem Laktasemangel wird die Laktose nicht (vollständig) resorbiert, tritt in den Dickdarm über und wird dort von der Bakterienflora abgebaut. Hierbei entsteht H2, ein Gas, das rasch resorbiert und über die Lunge abgeatmet wird. Anhand von Atemproben wird die H2-Konzentration in der Atemluft gemessen. Bei einer Laktoseintoleranz ist die H2-Konzentration in der Atemluft erhöht. Parallel treten Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfälle auf.
    -Bei einem Laktosebelastungstest bekommt der Patient eine bestimmte Dosis an Milchzucker verabreicht. Bei Gesunden wird der Milchzucker im Dünndarm gespalten in Glucose und Galaktose. Daher steigt die Glucosekonzentration im Blut nach Laktosegabe an. Bei einer Laktoseintoleranz wird die Laktose nicht gespalten und der Blutzuckerannstieg bleibt aus.
    -Alternativ kann man über 2 Wochen eine laktosefreie Diät durchführen. Nehmen die Beschwerden ab, ist das ein Zeichen dafür, dass eine Laktoseintoleranz vorliegt.
    -Darüber hinaus werden von einigen Labors auch genetische Untersuchungen angeboten, bei der man sich die Gene anschaut, die die Erbinformation für die Laktase liefern. Bestimmte Mutationen gehen mit einer stark reduzierten bzw. fehlenden Laktaseaktivität einher.
    -Prinzipiell ist es möglich, die Laktaseaktivität in der Darmschleimhaut zu messen. Das ist natürlich sehr aufwendig, weil eine Probenentnahme im Rahmen einer Darmspiegelung erforderlich ist.

    Bei der intestinalen Fructoseintoleranz ist die Fructoseaufnahme im Darm reduziert (Fructose-Malabsorption). Der Verzehr von Früchten, der mit einer Fructoseaufnahme einhergeht, führt zu Bauchschmerzen und Blähungen. Die Symptome verschwinden, wenn man auf Früchte verzichtet. Einen Labortest gibt es meines Wissens nicht.

    Am besten fragen Sie einen Gastroenterologen, die z.T. selbst solche Tests durchführen, oder die Patienten an Kliniken oder Stoffwechselzentren überweisen, die auf solche Tests spezialisiert sind.

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    • RE: Blähbauch


      Hallo,

      habe gelesen, das es für den Nachweis einer Fructoseintolleranz genauso einen Atemtest gibt wie für den auf Laktoseintolleranz.

      Viel Glück
      kiwifan

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