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Psychisch bedingter Reizdarm?

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  • Psychisch bedingter Reizdarm?

    Hallo Zusammen,

    ich bin 32J, männlich, und ein kleiner Hypochonder.
    Vor ein paar Wochen hatte ich mir einen Magen-Darm-Infekt (Magenkrämpfe, Durchfall [kein Blut, kein Schleim], Übelkeit, Schüttelfrost, Kopfschmerzen) eingefangen und alsbald kreisten wieder die Gedanken rund um diese Geschichte und um die Sorge vor Magen- oder Darmkrebs. Nach dem die Symptome nach ein paar Tagen nicht wirklich besser wurden war ich auch beim Hausarzt - Ultraschall, Stuhlprobe, Bluttest waren allesamt völlig unauffällig. Diagnose: Reizdarm in Folge des Infekts.
    Als die Ergebnisse der Stuhlprobe und des Bluttests da waren, merkte ich förmlich wie entspannt ich wurde - 2 Wochen lang danach hatte ich keine Beschwerden mehr, normaler Stuhlgang. Bis.... mir in meiner Familie gesagt wurde ich solle doch auf meine Ernährung achten und nicht immer so scharf essen (den Hang dazu hatte ich immer), da dies die Magenschleimhaut verätzen könnte. Folge: Beginn des neuen Grübelmarathons inklusive Rückfall zu den Symptomen Durchfall, Übelkeit und Magenkrämpfen (begleiten von tollem Gegurgel und Rumoren). Seit dem denke ich vor jedem Essen nach - Vertrag ich das überhaupt? Muss ich hinterher wieder auf die Toilette rennen? Bekomme ich wieder Durchfall? Sprich: Mein Darm ist nun wieder gereizt - obwohl keine organischen Beschwerden vorliegen (s.o.). Ich mache mir auch Gedanken darüber - hoffentlich ist der Reizdarm nicht schon chronisch - oder - es wird wohl nicht mehr so wie es mal war. Jegliches Vertrauen in die Verdauung ist irgendwie verloren gegangen...
    Momentan nehme ich zur Stabilisierung des Magen-Darm-Traktes Ibergast und Perenterol forte - doch ich glaube dass mir das nicht wirklich etwas nützt, da ja keine organischen Ursachen vorhanden sind?

    Hier nun zu meiner Vorgeschichte ein paar Fragen:
    :: Muss ich mir Sorgen wegen chronischem Reizdarm machen? Oder ist es so, dass diese Beschwerden nun stetig bleiben??
    :: In Anbetracht meiner Schilderungen - könnte ich auch Magengeschwür(e) haben?
    :: Was kann ich tun um eine Linderung bzw. Lösung des Problems zu Erwirken?

    Vorab vielen herzlichen Dank für Ihre/Eure Rückmeldungen!


  • Re: Psychisch bedingter Reizdarm?

    Vieles spricht für eine Reizdarmproblematik, die unterhalten und unterstützt wird durch das angespannte Nervensystem. Essen Sie das, was Sie gut vertragen, scharf gewürztes "verbrennt " keine Schleimhaut und ist sicher gesünder, als allzu viel Salz oder Zucker.
    Zur Selbstbehandlung eignen sich auch noch Iberogast o.ä. ( Kräutermischung, verbessert die Verdauung und vermindert die Darmgasblähung).
    MfG
    Dr . E. S.

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    • Re: Psychisch bedingter Reizdarm?

      Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
      Der Ansicht ist mein Hausarzt auch, nach dem sämtliche Untersuchungen unauffällig waren. Psychischen Stress mache ich mir ungewollt leider nach wie vor; dem Gegurgel und Gegrummel im Darmbereich wird automatisch erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt. Darüber hinaus mache ich mir noch Sorgen wegen meines Gewichtsverlustes (ca. 2 kg innerhalb von 2-3 Wochen). Ist dies begründbar durch den Stress in Kombination mit der erhöhten Rücksichtsnahme bezüglich der Verträglichkeit von Lebensmitteln?
      Ich denke inzwischen vor jedem Essen eher zweimal nach, ob ich das oder jenes überhaupt vertrage. Obwohl es so ist, dass ich am Wochenende völlig normal (paniertes Schweineschnitzel mit Spargel, Sauce Hollandaise, Salat mit Quarkdressing etc.) gespeist habe OHNE Durchfallprobleme zu bekommen. Ok, das Gegurgel (vornehmlich auf der linken Unterleibseite) und Blähungen waren vorhanden, sonst aber keine Probleme.

      Über eine kurze Rückmeldung zu meinen Fragen würde ich mich sehr freuen - vielen Dank vorab dafür!

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