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Unsichere ADHS Diagnose

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  • Unsichere ADHS Diagnose

    Hallo,

    ich habe schon immer Schwierigkeiten mit meiner Aufmerksamkeit & Konzentration. Ich bin verträumt, verpeilt, tollpatschig, vergesslich
    und mache alles umständlicher als es sein müsste. Zur Belastung ist das allerdings erst mit wachsender Eigenverantwortung im Studium und noch stärker im Berufsleben geworden. Mittlerweile habe ich Panikattacken, weil ich gefühlt 24/7 nur am Arbeiten bin aber durch die mangelnde Effizienz trotzdem nie fertig werde & abends/nachts "heimlich" weiterarbeite, damit nur niemand meine Schwierigkeiten bemerkt. Durch den Leidensdruck habe ich bei einer Psychiaterin eine ADHS (unaufmerksamer Typ) abklären lassen.

    Dazu habe ich Fragen. Denn: Die allermeisten ADHS-Checklisten Punkte der "Jetzt"-Situation treffen bei mir zu. Aber nur die allerwenigsten der "Kind"-Situation. Andere Diagnosen wie Burnout, Depressionen, Angststörung etc. können nach mehreren Gesprächen aber wohl ausgeschlossen werden. Laut meiner Psychiaterin könnten die ADHS-Symptome in der Kindheit (schlechte Noten, immer unaufmerksam, negativ auffallend ...) durch meine einigermaßen hohe Intelligenz, meine überfürsorgliche Helikoptermutter und den Wunsch meinen Ruf als "gutes Kind" zu halten, nicht so stark ausgeprägt bzw. bemerkt worden sein. Kann das sein? Ist das möglich, das ADHS im Erwachsenenalter stärker prävalent ist als in der Kindheit? Meistens hört man ja eher vom gegenteiligen Verlauf.

    Danke & liebe Grüße!


  • Re: Unsichere ADHS Diagnose

    Hi,
    da wäre dann die Frage ob es heute wirklich präsenter ist als früher, oder du es nur so empfindest da die Wahrnehmung und auch die Ansprüche anders sind als früher?
    Eine andere Frage wäre, ob es tatsächlich etwas krankhaftes sein muss, oder du einfach so bist?
    Bei einer unsicheren Diagnose ist ja alles eher spekulativ und sicher gibt es eine menge Menschen denen es ähnlich geht, ohne dass eine krankhafte Ursache dahinter steckt, sondern einfach Synapsen, Wahrnehmung und alles was dazu gehört, schon immer so funktioniert haben und quasi von Geburt an so angelegt sind.

    Im Grunde ist es auch egal welche Diagnose man hat, der Weg etwas zu verändern, wenn man es denn kann, ist meist derselbe.

    Du solltest eine Psychotherapie machen und ggf. auch mal einen Neurologen zu Rate ziehen.

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