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Umgang mit Paranoider Schizophrenie

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  • Umgang mit Paranoider Schizophrenie

    Hallo liebe Leute,

    ich würde mich über eure meinung zu meiner misere freuen!

    ich hab die Diagnose paranoide Schizophrenie seit ende 2018.
    ich nehme 400mg Amisulprid was mich extrem fertig macht , bevor ich Amisulprid nahm hatte ich eine Phase in der ich keine Neuroleptika nahm anstelle derer nahm ich Benzodiazepine und mir gings fantastisch.
    Das Problem für mich mit den Neuroleptika ist das sie mir das Interesse für alles nehmen auch meine neugierde und zudem lieg ich den ganzen tag nur im Bett, man kann sagen ich fühle mich lebendig begraben und die Magie vom leben ist weg.
    ich suche nach einer Lösung und zwar einen Ersatz für die Neuroleptika. In der zeit mit den Benzodiazepinen war ich lebendiger als jemals zuvor und hatte keine psychotischen Symptome, ich weiß das die Benzodiazepine in dauereinahme nicht wirklich gesund sind aber ich bin ehrlich ich lebe lieber 10 Jahre glücklich und ungesund als als lebender toter in der Gegend rum zu vegetieren und immer dicker zu werden und nebenbei extrem unglücklich. ich würde auch Opiate in Erwägung ziehen wenn die gegen psychotische Symptome helfen und das wichtigste mir meine Paranoia und angst nehmen.
    Anfangs hatte ich die Diagnose Psychose die sich Warschl. leider Chronifieziert hat jetzt ist meine frage kann sich die Psychose bzw. Schizophrenie verschlechtern unter der Behandlung mit Benzodiazepinen da die ja keinen psychostischen Schutz bieten?
    Weiß jemand ob Opiate auch helfen? Und was denkt ihr über die Situation?



  • Re: Umgang mit Paranoider Schizophrenie

    Hi,
    also ich denke schon dass die Psychose wieder ausbrechen kann wenn du nur Benzos nimmst, eben weil die nicht vorbeugend wirken.
    Opiate helfen eher nicht, würde ich sagen, kann mir sogar vorstellen dass sie eine Phase befeuern könnten.

    Wenn du einen guten Psychiater hast, könnte man eventuell eine Kombination aus Neuroleptika finden und Antidepressiva die die NW abmildern.
    Das kann aber nur der Arzt beurteilen und natürlich ist es oft langwierig da die richtige Einstellung zu finden, das ist ja generell bei Psychopharmaka so.

    Lies mal ein wenig im Thread von Sanny, vielleicht kannst du dir da was rausziehen, die aktuelle Situation scheint mir da sehr ähnlich zu sein.

    Es ist ja auch so dass es auch im Bereich der Neuroleptika viele Möglichkeiten gibt, ich weiß nicht ob du da schon viel versucht hast oder nur das Erwähnte, von daher könnte man über ein anderes Mittel nachdenken das eventuell weniger NW in diesem Bereich hat.
    Normalerweise ist es auch kein Problem dem Arzt das deutlich zu sagen und dann mit ihm zusammen nach anderen Möglichkeiten zu forschen, natürlich muss man bereit sein die jeweiligen Medis ausreichend lange zu testen, was halt dauert.

    Was sagt dein Arzt dazu?
    Machst du eine Psychotherapie?

    Kommentar


    • Re: Umgang mit Paranoider Schizophrenie

      Hier mal ein Video zu Neuroleptika im Allgemeinen, vielleicht kann es ja dabei weiterhelfen wie es doch noch mit diesen Medis funktionieren können, wichtig ist halt offen und ehrlich mit dem behandelnden Arzt darüber zu reden.
      Für Benzos und Co bräuchtest du ja auch ein Rezept von ihm:

      Mein neues Video Eine ehrliche Aufklärung über Neuroleptika ist online – Psychiatrie to go

      Kommentar

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