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abakterielle Prostatitis oder Prostatakarzion

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  • abakterielle Prostatitis oder Prostatakarzion

    Sehr geehrter Herr Dr. Kahmann,

    ich bin 65 Jahre alt und fühle mich durch meinen Breitensport recht gesund (ich bin 178 cm groß und wiege ca. 77 kg).
    Seit 2005 gehe ich zur Vorsorge. Durch mehrere Unterkühlungen bekam ich gehäuften Harndrang und der Urologe verordnete mir Prostagutt Forte.

    Im Jahr 2007 war mein PSA-Wert bei 1,23 (ng/ml), Prostata Volumen 32 gr. (keine Bakterien im Urin), gleichzeitig hatte ich Beschwerden im Dammbereich (ziehen in der Leiste und einen Druckschmerz in der Prostata).

    Im Jahr 2009 war mein PSA-Wert bei 0,59 (ng/ml), Prostata Volumen 30 gr. (keine Bakterien im Urin).

    Im Jahr 2010 war mein PSA-Wert bei 1,03 (ng/ml), Prostata Volumen 30 gr. (keine Bakterien im Urin), wieder Beschwerden im Dammbereich (ziehen in der Leiste und einen Druckschmerz in der Prostata, mit Wärmegefühl und starkem Harndrang).

    Am 25.05.2012 war mein PSA-Wert bei 2,54 (ng/ml), Prostata Volumen 30 gr. (keine Bakterien im Urin), weiterhin Beschwerden im Dammbereich (ziehen in der Leiste und einen Druckschmerz in der Prostata, mit Wärmegefühl und starkem Harndrang). Ich bekam Tavanic 50mg 15Stck. verordnet (danach leichte Besserung, nach dem Absetzen des Medikamentes bekam ich wieder die gleichen Symtome).

    Am 24.07.2012 war mein PSA-Wert bei 4,74 (ng/ml), Prostata Volumen 30 gr. (keine Bakterien im Urin), weiterhin Beschwerden im Dammbereich (ziehen in der Leiste und einen Druckschmerz in der Prostata, mit Wärmegefühl und starkem Harndrang).

    Am 24.09.2012 war mein PSA-Wert bei 4,37 (ng/ml), Prostata Volumen 30 gr. (keine Bakterien im Urin), weiterhin Beschwerden im Dammbereich (ziehen in der Leiste und einen Druckschmerz in der Prostata, mit Wärmegefühl und starkem Harndrang). Es erfolgte eine 8 fache Stanzbiopsie ohne Befund.

    Am 03.12.2012 war mein PSA-Wert bei 4,32 (ng/ml), Prostata Volumen 30 gr. (keine Bakterien im Urin), weiterhin Beschwerden im Dammbereich (ziehen in der Leiste und einen Druckschmerz in der Prostata, mit Wärmegefühl und starkem Harndrang). Es erfolgte eine Ultraschalluntersuchung und die Prostata wurde abgetastet (kein Befund).

    Am 09.01.2013 erfolgte eine C-TRUS/ANNA Biopsie. Ergebnis ohne Befund. Pathalogisch kritischerer Befund: Karzinomfreie Prostatastanzzylinder. Diffuse, diskrete chronische Prostatitis. Keine Malignität.

    Am 18.01.2013 weiterhin Beschwerden im Dammbereich (ziehen in der Leiste und einen Druckschmerz in der Prostata, mit Wärmegefühl und starkem Harndrang).Ich bekam wieder Tavanic 50mg 15Stck. und zusätzlich Pollstimol verordnet (danach leichte Besserung, nach dem Absetzen des Medikamentes Tavanic bekam ich wieder die gleichen Symtome).

    Am 11.02.2013 war mein PSA-Wert bei 6,01 (ng/ml), weiterhin Beschwerden im Dammbereich (ziehen in der Leiste und einen Druckschmerz in der Prostata, mit Wärmegefühl und starkem Harndrang). Ich soll in 2 Monaten zur Ultraschalluntersuchung kommen.
    Der Urologe stuft den Befund als verdächtig ein.

    Meine Fragen lauten:
    Mein Beschwerdebild ist wohl eine abakterielle Prostatitis. Hätte meine abakterielle Prostatitis nicht schon viel früher (Beschwerdebild seit 2007) mit einer Langzeittherapie und entsprechenden Entzündungshemmern etc. behandelt werden müssen?
    Sollte ich mir evtl. eine Zweitmeinung einholen um nicht weitere wertvolle Zeit zu verlieren?
    Ich bedanke mich jetzt schon für Ihre Antwort.
    Mit freundlichen Grüßen


  • Re: abakterielle Prostatitis oder Prostatakarzion


    Der PSA Wert steigt stetig an. Bei einer Prostatitis würde man bei zwischenzeitlicher Besserung der Symptome eigentlich eine Senkung des PSA erwarten. Insofern würde ich auch den Befund als kontrollbedürftig ansehen.
    2 Monate halte ich auch für vernünftig. Falls die Beschwerden nicht besser werden, ist die Langzeitbehandlung der Prostatitis angezeigt. Falls jedoch darunter auch keine Minderung des PSA zu sehen ist eine weitere Biopsie ggf. eine transperineale Biopsie notwendig.

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    • Re: abakterielle Prostatitis oder Prostatakarzion


      Hallo,
      was ich bei Ihnen sehe, Sie leiden seit 2007 wegen Schmerzen, starken Harndrang, Beschwerden im Dammbereich und es wird nicht besser, trotz Behandlung. Es sieht so aus, dass Sie ein pelvic pain syndrome (CPPS) haben: http://die-prostata.com/chronisches-...chmerzsyndrom/

      In einer Biopsie werden die Tumore oft nicht getroffen.

      Es ist die Zeit, das Sie was ändern, nicht mehr die Beschwärden ertragen zu müssen.
      Problem ist, wenn es so weiter geht, haben Sie große Chanse, dass sich bei Ihnen ein Prostatakarzinom etwickeln wird.

      Ich würde zu einem anderen Urologen gehen, vielleicht hat er mehr Glück und kann die Ursache finden und bekämpfen.

      Gruß, Jacek

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