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Nochmal nachgefragt

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  • Nochmal nachgefragt

    die beziehung zu meinem freund (24) und mir (20) läuft eigentlich ganz gut.
    mir fällt nur immer wieder auf,dass ich super nervig eifersüchtig bin.
    9 monate lang hatten wir ein abkommen , dass keiner von uns alleine feiern geht, sondern wenn, dann nur zusammen.
    das ging ganz gut und ich dachte auch,dass alles in ordnung sei, bis er mir sagte ,dass es so nicht weiter gehen könne. er würde sich immer mehr von seinen mitstudenten distanzieren,die ihn sogar schon darauf ansprechen würden.
    vorher hatte ich auch schon veränderungen gemerkt. er meldete sich in einer fussballmannschaft an, sodass wir uns 1x in der woche allein schon aus diesem grunde nicht sehen konnten.
    ich muss ehrlich gestehen, dass diese abnabelungsversuche höllisch weh tun.
    er sagte auch, dass er mit mir nicht mehr über heirat und kinder reden will ( das haben wir nie ernsthaft getan,aber, wenn mir eine frau mit einem baby im kinderwagen begegnete, habe ich eben erwähnt, dass ich mir das mit ihm auch vorstellen könnte-irgendwann).
    er war dann auch mehrmals alleine weg (party's, altstadt,etc.) . in den letzten 3 wochen 3x.
    er weiß, dass ich mir sehr viele gedanken mache und angst habe, dass er mir fremdgehen könnte, da ich in meiner letzten beziehung sehr schlechte erfahrunngen gemacht habe.
    umso mehr verletzt es mich, dass er allein weg geht, obwohl er weiß,wie sehr er mir damit weh tut.
    am freitag rief er mich dann in der nacht an und erzählte, auf meine nachfrage, dass ihm ein mädchen angesprochen hätte. er hätte sich kurz mit ihr unterhalten ,aber direkt gesagt, dass er glücklich vergeben sei.sie hätte ihn auch nur deshalb angesprochen, weil ein bekannter von uns ihr erzählt hätte, dass er solo sei. das war echt eine tolle nacht!wir stritten uns ohne ende. ich verlangte
    von ihm,dass er zu mir kommen sollte, was er dann auch tat.
    mache mir jetzt die ganze zeit gedanken,ob da wirklich nichts war. und, wie soll ich denn einer solchen umgebung vertrauen??die halten anscheinend nicht viel von treue.
    er ist auch kein kind von traurigkeit. hat sich auf dem sexuellen gebiet schon sehr ausgetobt.
    war u.a. mit seinem onkel in einem bordell ( okay, mit 18), hatte eine affäre mit einer veheirateten frau und auch 10 verschiedene sexuelle kontakte.
    da ich hingegen noch nicht so viele erfahrungen gemacht habe ,frage ich mich, ob das etwas über ihn und seine treue und seinen ,,beziehungsernst'' aussagt.
    naja. als er jedenfalls nun zum dritten mal weggegangen war, und es mir jedesmal sch... ging, sagte ich ihm, dass ich das so nicht kann. wir einigten uns dann darauf, dass er ab jetzt nur noch mit mir feiern gehen will.seine x-box abende,etc. hat er dann aber 2x in der woche für sich alleine.
    nun könnte man ja meinen,alles wäre wieder in ordnung,aber so ist es nicht.
    ich fühle mich seit unserer krise ungeliebt und irgendwie abgestoßen und verletzt.
    auch ,weil er noch so ein paar andere dinge mal eben vergessen hatte.
    ich bin die einzige, die immer kritisiert, rumnörgelt, bittet, dass er mal ehrlich mit mir redet.
    er hat keine angst, dass ich ihm fremdgehe oder ihn nicht mehr lieben würde. er sagt, er wisse, wie ich bin und dass ich ihn lieben würde.das macht mich rasend!!!! wieso ist er eigentlich nicht mal eifersüchtig und hat angst ,dass ich in der altstadt mir irgendjemanden mitgehen könnte!!!!????!!!
    ich wünsche mir doch einfach nur, dass er dieses besch... gefühl,dass einen fast umbringt ,auch mal kennen lernt.
    er meinte, dass es ihm allein in auf party's auch nicht gefallen hätte,ohne mich.
    aber das glaub ich ihm einfach nicht,was zur folge hat, dass es neue bedenken gibt.
    vielleicht gibt er nicht zu,dass er die alleingänge ins nachtleben braucht.
    so,wie er in den letzten 9 monaten meinte,er bräuchte nicht mehr zeit mit den jungs.das war ja auch gelogen.ich will nicht,dass wir in ein paar monaten wieder da stehen , wo wir vor 3 wochen schonmal waren. ich will,dass er glücklich ist,will aber auch eine für mich erträgliche beziehung führen. ich habe auch verdammt viel für ihn aufgegeben . ich bereue nichts und ich vermisse nichts. er reicht mir und die tolle beziehung die wor fast 9 monate hatten.umso mehr verletzt es mich zu merken, dass ich ihm wohl nicht reiche,dass ich ihn immer mehr vermisse ,als er mich.
    ich habe das gefühl,dass seine freunde ihn mir wegnehmen-hört sich blöd an,aber es ist so ungewohnt.
    die angst,dass ich ihn mit meiner penetranten angst und eifersucht genau eben in die arme einer anderen treiben könnte, ist unmessbar groß,aber es ist wie ein teufelskreis,aus dem ich nicht heraus komme.
    manchmal denke ich,dass ich im diktiere,was er wie und wann zu machen hat. das war aber nie so.
    auf einmal ist es aber so.woran liegt das???
    haben wir eine chance??
    er ist alles für mich und das letzte,was ich will ist, ihn zu verlieren. in unserer sexualität hat sich auch etwas geändert. wir schlafen nicht mehr so ogt miteinander ,wie am anfang-er kommt auch nicht mehr so oft auf mich zu .ist das normal??er meinte,er wisse nicht woran das liegen würde,er wäre glücklich und es wäre eben auch mal so.
    mir fehlt meine ,,alte '' beziehung so sehr .ich will ihn doch einfach nur wieder haben!!!!!!!!!!


  • RE: Nochmal nachgefragt


    Tief einatmen.

    Entspann Dich mal!
    Was Du hier schreibst ist heftig. Du wirfst Deinem Freund vor, das er einmal ehrlich zu Dir sein soll. Dann erzählt er Dir das er sich mit einem Mädchen unterhalten hat, was Dir bitter aufstößt. Was möchtest Du? Mir kommt es so vor, als würdest Du Dir innerlich einen Text vorbereiten, wie zum Beispiel. Ich habe da ein Mädchen kennen gelernt und konnte ihr nicht wiederstehen. Sagt er es nicht, bist Du sauer weil Du das Gefühl hast, das er Dir etwas verschweigt. Würde er es Dir sagen, wär Deine Welt zerbrochen. Du engst Deinen Freund sehr, sehr ein. Dessen musst Du Dir bewusst sein. Das kann auf Dauer zu ernsthaften Problemen führen. Dein Freund ist kompromissbereit. Er sagt, ok, dann gehen wir halt gemeinsam weg, aber ich möchte allein zocken. Das musst Du lernen zu respektieren. Dein Freund ist nicht Dein Eigentum. Aber er geht auf Dich ein, ohne das Du es merkst weil Du in Deiner Denkweise sehr eingefahren bist. Er fühlt sich von Dir bedrängt, weil Du ihm immer wieder Vorwürfe machst. Deshalb wird er sich auch nicht vorstellen können, den Rest seines Lebens mit jemandem zu verbringen, der ihm kein Vertrauen schenken kann.

    Das Du schlechte Erfahrungen gesammelt hast, ist eine Sache. Die darfst Du aber nicht auf Deinen neuen Freund projezieren. Wenn ihm nichts oder wenig an Dir liegen würde, wäre er längst weg. Er opfert sich also auf. Das ist zum Beispiel ein Liebesbeweis. Manchmal muss man einfach zwischen den Zeilen lesen. Durch die Art wie Du ihm gegenüber trittst, rasend vor eifersucht bist, hinter allem und jeden gefahren stecken könnten, spürt er das er Dir nicht egal ist, und weiß das Du ihn liebst. Mit sicherheit ist auch er Eifersüchtig, wenn Du Dich angeregt mit einem Mann unterhältst. Aber Du hast Dich so auf Deinen Freund fixiert, was er macht, und was er nicht macht. Das Du kaum an etwas anderes denkst. Das macht Dich auf Dauer kaputt, ganz zu schweigen von eurer Beziehung.
    Du stresst euch mit Deinem Verhalten unnötig. Und Dein Freund hat deshalb weniger lust auf Dich. Stress ist einer der häufigsten Lustkiller. Oder aber er gehört zu den wenigen Männern, die auch mit wenig Sex zufrieden zu stellen sind.

    Ich glaube, Du solltest sehr viel aufarbeiten. Und um ehrlich zu sein, denke ich, das Du überhaupt noch nicht bereit bist eine Beziehung normal führen zu können. Vielleicht kann Dich Dein Freund aber auch bei der aufarbeitung unterstützen. Das setzt allerdings Dein Vertrauen vorraus, welches Dir offensichtlich abhanden gekommen ist.

    Lieben heißt auch loslassen. Gib ihm seine Freiheiten. Oder suche Rat in einer Therapie.

    ich wünsche Dir alles Gute
    Nine

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    • RE: Nochmal nachgefragt


      wollte gerade ausholen und anfangen zu schreiben, aber du bist mir zuvorgekommen!
      kann ich alles einfach nur unterschreiben.
      an der stelle von sarahs freund wäre ich ehrlich gesagt schon über alle berge, denn kontrollwahn ist schlimm und hat meiner meinung nach nichts mit liebe zu tun. ich glaube, sie liebt ihn eigentlich gar nicht und will ihn nur besitzen. aus diesem teufelskreis sollte sie sich erstmal selber befreien.
      schöne grüße
      abendvogel

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      • RE: Nochmal nachgefragt


        Das würde ich ihr nichteinmal unterstellen wollen. Es kann schon sein das sie ihn liebt. Aber sie muss lernen ihm zu vertrauen. Sonst braucht sie die Beziehung nicht führen. Mich wundert es auch, das ihr Freund hinter ihr steht, das bedeutet wohl das ihm sehr viel an ihr liegt, nur weiß sie das wiederum nicht zu schätzen.

        LG
        Nine

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        • RE: Nochmal nachgefragt


          das stimmt. ich liebe ihn wirklich.
          vertrauen fällt mir schwer, weil ich es nicht kenne. schon bei meinen eltern war das mit der treue so eine sache und ich habe schon verdammt früh den schmerz des betrogen werdens kennen gelernt.
          das zog sich wie ein roter faden durch mein leben.
          aber, ich versuche ja immer wieder ihm zu vertrauen.
          nur ist das bei mir wahrscheinlich nicht so einfach,wie bei anderen. ich versuche los zu lassen und ich schreibe euch ja nicht,weil ich nicht weiß, dass ich ein problem habe.
          mein letzter freund hat auch immer hinter mir gestanden, (anscheinend) jede freie minute mit mir verbracht, ist mit mir in den urlaub gefahren, hat mich auf händen getragen- und dann kam raus , dass er mich die ganze zeit nur betrogen hat. ich fühle mich von der ganzen männerwelt enttäuscht. ich war auch von anfang an ehrlich zu meinem jetzigen freund.er wusste ,was passiert ist und er sagte,dass er mir beweisen wolle,dass es auch anders geht.
          und das hat er auch.ich war fast 9 monate lang der glücklichtse mensch weit und breit und wir haben sehr,sehr viel zeit miteinander verbracht.er war der erste der bereit war zu opfern und bei dem ich mich völlig fallen lassen konnte.
          ich bin bereit los zu lassen, aber ich brauche hilfe. und auf jeden fall immer wieder den beweis dafür, dass er mich liebt und bereit ist weiterhin auf mich und meine ängste einzugehen und ich brauche nicht den satz,, ich dachte nach 9 monaten ist das vertrauen irgendwie da''. ich komme mir ja selber schlecht bei allem vor,was bei uns passiert und fühle mich von allen seiten unter druck gesetzt. ich habe nunmal gefühle und wurde jahrelang anders geprägt als andere. ihr habt alle recht mit dem was ihr schreibt-das stimmt schon.
          das einzige was nicht stimmt ist der vorwurf es wäre nur ein kontrollwahn: ich liebe ihn. punkt.
          weiß nicht,wie ich mich ändern soll. ich wäre ja schon zufrieden,wenn er einfach mit mir zusammen in die altstadt gehen würde. und nicht ohne mich. kann an sowas ernsthaft die beziehung scheitern??
          nur,weil man nicht getrennt feiern geht???hat nicht jeder so seine probleme, eifersüchtige momente und wunde punkte???

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          • RE: Nochmal nachgefragt


            >ich bin bereit los zu lassen, aber ich brauche hilfe.

            dazu gehört auch, dass der andere eben mal allein in die altstadt gehen darf.
            sorry, ja, ich wollte nicht so einfach sagen, dass du ihn nicht liebst. das kann ich gar nicht wissen nach den doch wenigen worten hier. es hörte sich für mich nur so an, dass du nur an dich denkst und daran, dass du deine eifersuchtsgefühle nur in schach halten kannst, wenn er ständig als beweis seiner treue bei dir ist. aber das ist auf die dauer nicht durchzuhalten, man braucht auch "welt" von aißen in der beziehungs, sonst verkümmert ihr beide.
            du brauchst tatsächlich hilfe, denke ich - also such sie dir, denn dein partner kann nicht zum therapeuten werden. such eine beratungsstelle auf; mach eine therapie möglicherweise, wenn es sich um so ein tiefsitzendes problem handelt, das dich sicher dein ganzes leben lang sonst verfolgt. es ist doch sehr gut, dass du das schon mit 20 erkennst!! manche brauchen nochmal 20 jahre und nochmal 3 gescheiterte beziehungen, bis sie zu so einer erkenntnis gelangen.
            damit nimmst du deinemfreund eine riesige bürde ab - das wird er dir danken.
            viel kraft,
            abendvogel

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            • RE: Nochmal nachgefragt


              Wieviel sind Dir denn seine Gefühle wirklich wert, Sarah?

              So wie Du Eure Beziehung beschreibst, beruht diese auf vielen Ebenen nicht mehr auf Freiwilligkeit - weder deinerseits, noch seinerseits. Anstatt jede seiner Verhaltensweisen, Worte und Gesten unter die Lupe zu nehmen, versuch doch mal Dich in seine Lage zu versetzen...natürlich muss er nicht eifersüchtig sein...Du bist so dermaßen auf ihn fokussiert, dass Du, selbst wenn Du ihn betrügen würdest, das nur tun würdest um ihm "auch mal zu zeigen, wie sich das anfühlt" - und das wär der Grund für das Ende! Letztlich betrügst Du ihn ja jetzt schon irgendwie...mit Dir selbst und Deinen bösartigen Verdächtigungen, Vorwürfen und tiefen Zweifeln - die Dir, obwohl sie Dich selbst schmerzen, offenbar wertvoller sind, als seine realen Gefühle, Gedanken und Ideen - Du verurteilst den Menschen, von dem Du sagst, Du liebst ihn - nicht weil er Dir Anlass oder Grund gibt, sondern weil...tja warum nur? Spielt seine Persönlichkeit, seine Wünsche und Hoffnungen eigentlich eine Rolle? Oder empfindest Du ihn oftmals gar als Feind?


              Das hat - so glaube ich jedenfalls - auch überhaupt nichts mit Deiner letzten Beziehung oder schlechter Erfahrung zu tun, noch mit seinem Vorleben oder überhaupt was mit ihm als Person - sondern eher was mit der Tatsache, dass Du "DEINE LIEBE" auf eine völlig irreführende doch starre Schiene lenkst....gleichgültig wie und warum .- solange der jeweilige Partner auf Deiner Schiene bleibt (auch wenn Du ihn da festnageln musst) ist die Welt für Dich in Ordnung...naja, bis auf die vielen Male wo Du Dir vorstellst, dass da riesen Felsblöcke auf den Gleisen liegen (seine Freunde, andere Frauen, Hobbies, etc)....Dein Freund, nimmt diese kleinen Kieselaber gar nicht als Hinderniss war - sondern als Bereicherung, die er (wie die meisten anderen Menschen) sehr gerne mitnehmen und nutzen...für sich, für Euch, für´s Leben....Du willst ihn nicht jeden Tag sehen und kontrollieren, weil Du ihn so lieb hast, Sarah....ich kann auch nur spekulieren, warum Du das tust....ich kenne eine Frau, die ist mit Mitte 40 auch in diesem Teufelskreis gefangen (und fühlt sich als Opfer)...aber da ich die besser kenne, glaube ich sagen zu können, warum sie ihre "Beziehungen mit Männern" mit einer solchen starren Obsession betreibt....SIE hat einfach nur tierisch Angst davor alleine zu sein, Angst davor, dass sie einfach keinen anderen mehr findet, der sich das dauerhaft bieten lässt, dass sie - weil eben auch die Männer älter und erfahrener werden - eben nicht mehr mit "ich wurde mal betrogen und bin deshalb so eifersüchtig" Verständnis von denen bekommt....etc....also versucht sie mit aller Macht den zu halten und zu beschäftigen, der sich eben noch nicht gefragt hat, ob das "Liebe" oder pure "Not" ist, was sie da täglich zum Besten gibt...und ob es überhaupt eine Rolle spielt, ob er oder ein Anderer an ihrer Seite ist....es gibt bestimmt auch viele Männer, die Liebe mit Besitz verwechseln....und ja, es gibt ne Menge Paare, die sich abgrundtief hassen und verachten, und nur aus einem einzigen Grund zusammen bleiben....aus Angst alleine zu sein, mit sich, ihrer Wut und ihren Ängsten ...

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              • RE: Nochmal nachgefragt


                Hi,

                nein, es ist kein Problem wenn der Partner etwas allein unternimmt. Man selbst möchte sich ja auch einmal allein mit Freunden treffen. Das Leben besteht nicht nur aus der Beziehung, das drumherum darf auch nicht vergessen werden. Das bedeutet dann aber auch nicht, das man sich nicht liebt oder was auch immer. Es tut beiden nur gut, zu wissen das sie aneinander denken. Und außerdem hat man was, was man dem Partner erzählen kann.

                Ich empfehle Dir nochmal eine Therapie zu machen. Dein Problem sollte nicht unbehandelt bleiben, wenn Dir etwas an Deiner Beziehung liegt. Ich zieh eh schon den Hut vor Deinem Freund. So eine Beziehung fordert mit sicherheit viel Kraft.

                Alles Gute
                Nine

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                • RE: Nochmal nachgefragt


                  du hast mit vielem recht was du sagst. nur,wie komme ich da raus??
                  ich habe angst vor dem verlassen sein und wünsche mir einfach ein nest.
                  über jahre hin habe ich immer wieder hier jemanden gefunden und da jemanden.
                  aber,da war nie jemand , bei dem ich mich so verstanden gefühlt habe- der deckel passte nie.
                  und dann habe ich ihn kennen gelernt.
                  er ist wirklich toll und ich weiß mit mir ohne ihm nichts an zu fangen.
                  er ist der einzige, der mich merklich richtig liebt,der etwas für micht macht, der meine hand hält und mit mir zusammen weiter geht. mit ihm fühle ich mich nicht alleine. und dasselbe hat er auch immer über mich gesagt. wir haben viel in den letzten monaten durch gemacht.waren füreinander da.
                  jetzt habe ich probleme ihn zu teilen und sehe die anderen als bedrohung.
                  für mich sind seine freunde keine bereicherung.ganz im gegenteil. ich denke, dass sie ihn teilweise auf den falschen weg führen und ich lasse mir ungern etwas von einem 25 jährigen sagen, der noch nie eine beziehung geführt hat ,die länger als 3 monate gedauert hat. er ist selber unglücklich und neidisch.er tut uns nicht gut.
                  und so sind viele unserer freunde/ bekannte.
                  ich scheine viele dinge anders zu sehen oder aber ich weiß nicht,wie man eine glückliche beziehung führt.
                  nicht einmal habe ich mir gewünscht, dass ich unabhängiger wäre ,mehr mit mir anzufangen wüsste. mein abi scheint mich nicht genug zu fordern und auch sonst nichts.
                  ich habe freunde und viele bekannte- ich bekomme alles unter einen hut und bin glücklich damit.
                  er aber muss so eine riesen welle schieben und alles auf den kopf stellen, für dinge, die für mich ja auch kein problem sind.
                  wenn ich nur nicht so eine riesen angst vor enttäuschungen und verletzungen hätte und selbstbewusster wäre ( das kritisiert er auch ständig).
                  wie kann ich mich um 180° drehen???
                  Danke übrigens für deine hilfe

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                  • RE: Nochmal nachgefragt


                    Langer Rede kurzer Sinn: Wer permanent eifersüchtig ist, hat keine Zeit zu lieben! du solltest dich fragen, was dir wichtiger ist: die Idealvorstellung von Treue oder eine Beziehung mit deinem Partner in der diesseitigen Welt.

                    Wie wäre es mit einer einfachen Übung: 9 Monate nicht eifersüchtig reagieren.

                    Jetzt fragst du: Wie?

                    Berücksichtige folgende Überlegung:
                    Wenn er dich betrügen will, wird er dich betrügen. Und wenn er treu sein will, und Treusein zu seiner Liebe gehört, wird er treu sein. Zur Liebe gehören zwei, und jemanden zur Liebe zwingen
                    und immer die Kontrolle über denjenigen haben, wie du das versuchst, funktioniert nicht.

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                    • RE: Nochmal nachgefragt



                      Hallo Sarah,

                      " ich liebe ihn. punkt."

                      Der "Punkt" ist das Problem, er definiert nämlich den Liebesstil: besitzergreifend, vereinnahmend, kontrollierend. Diese Art Liebe begrenzt sich selbst.
                      (Woran ist denn die Vorbeziehung gescheitert?)

                      "er ist wirklich toll und ich weiß mit mir ohne ihm nichts an zu fangen. "

                      Das ist das zweite Problem: mangelnde Autonomie.
                      Kaum ein Partner kann eine angestrebte Symbiose ertragen, bricht zwangsläufig aus und verlässt das einengende Nest, selbst dann, wenn er es mit gebaut hat.

                      Ich glaube nicht, dass Sie die Kehrtwende allein schaffen. Suchen Sie sachkundige Hilfe!

                      Dr. Riecke

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                      • RE: Nochmal nachgefragt


                        Ich hab Dir doch gar nicht geholfen, Sarah....wenn ich wüßte, wie Du aus Deinem "Tatendrang vs. Nichtstun" Drang rauskämst, dann würde ich´s Dir sagen...

                        Ich versteh ja, dass Du Dir von einem 25 Jährigen Freund nicht sagen lassen willst, was Deine Beziehung, Dein Freund, Deine Liebe braucht oder auch nicht....aber das ist doch genau das was Du tust...und Du bist erst 20...und glaubst doch auch 100 % sicher zu sein, was Du willst/brauchst...und auch was Dein Freund braucht....hier ist das Problem....vielleicht....eine Beziehung die nur auf Abhängigkeit beruht kann keine erfüllende sein....möchtest Du, dass Dein Freund von Dir auf allen Ebenen abhängig ist und Dich als einzigen Einfluss, Berater, Partner, Lover akzeptiert? Damit auch er aus reiner Abhängigkeit bei Dir bleibt? Würde Dir das wirklich mehr Sicherheit geben? Wo würdest Du denn die notwendige Lebenserfahrung hernehmen um ihm sagen zu können, welcher Weg der Richtige ist? Wo nimmst Du denn jetzt Dein Wissen her?

                        Wie würde es denn bei Dir weiter gehen, wenn Dein Partner Dir jegliche Verantwortung und Entscheidung über SEIN Leben überträgt - das gehört nämlich dazu....wer die Ansagen machen will, wer die Regeln bestimmen will, der muss auch bereit sein, die volle Verantwortung zu tragen, der kann dann auch nicht mehr auf "oh halte meine Hand, ich bin so traurig und frustriert" bauen, der muss auf jeden Fall stärker sein, als der Andere...sonst kommen diese ganzen Regeln und Ansagen immer nur beim Gegenüber an, wie der launische unausgegorene Versuch, den anderen in eine Rolle zu manipulieren, die man selbst nicht mal Ansatzweise ausfüllen kann.

                        Auch ein Grund dafür, warum viele Eltern oft völlig überfordert sind und von ihren Kindern nicht respektiert werden....die machen Ansagen und stellen Regeln auf...nicht weil sie voll dahinter stehen, und diese auch selbst leben und dementsprechend die Verantwortung für ihr eigenes Handeln übernehmen, sondern einfach weil sie der irrigen Annahme sind, dass sie als Eltern ihre Kinder besitzen und dementsprechend, je nach Laune, irgendwelchen Quatsch von ihren Kindern verlangen und erwarten können, ohne dass irgendwer auftaucht und ihnen auf die Füsse tritt oder gar verlangt, dass sie dann auch gefälligst die Verantwortung für ihre Sprösslinge tragen....

                        ....vielleicht ist das zumindestens ein Ansatz für Dich um ein klein wenig von Deiner "starren Überzeugung" Abstand zu nehmen - denk mal nicht nur immer darüber nach, was es alles für Dich bringen würde, wenn Dein Freund sich Deinen Regeln beugt (freiwillig oder auch nicht), sondern auch mal, ob und inwieweit DU bereit bist, damt auch die volle Verantwortung für alles mögliche zu übernehmen...dann musst Du in diese Wunschvorstellung, in der ihr Beide komplett alleine seit, auch mit einbeziehen, dass er mit all seinem Ballast, seinem Frust und auch mit seiner Wut und seinem Ärger nur noch zu Dir kommt....denn meiner Meinung nach, ist es auch gerade in einer Beziehung wichtig, die Außenwelt, Freunde, Bekannte, Sport etc (völlig egal ob die für einen selbst Sinn manchen oder nicht) mit einzubeziehen und dem Partner, wie auch sich selbst, diese anderen Nichen zu lassen - ich kenne Niemanden, der es auf Dauer ertragen könnte wenn sich Jemand mit all seinem Sein, mit all seinen Gefühlsregungen, Gedanken, Befindlichkeiten, etc komplett auf einen stürzt und stützt....könntest Du das ertragen? Dein Freund sollte Dir vielleicht wirklich mal ganz real zeigen, wie das wäre, wenn er sich mit all seinem Kram nur noch an Dich wendet und in seiner Freizeit von Dir beschäftigt und unterhalten werden will....ich schätze, nach spätestens einer Woche hättest Du die Nase gestrichen voll.

                        Wie gesagt, Deine Wünsche und Ansprüche aber vor allem Deine Vorstellungen von einem perfekten Partner und Nest bringen auch Konsequenten mit sich....und die heißen eben nicht nur "Sicherheit" und "Liebe" sondern ganz klar auch "Verantwortung" und "Vollbelastung"...ne schnelle "Lösung" gibts wohl nicht....Du müßtest überhaupt erstmal "wollen" und Dich für Deinen Freund als Menschen entscheiden....wenn Du aber dauernd und permanent gegen ihn und seine Wünsche aggierst, dann kann er Dich überhaupt nie zufrieden stellen...und das ist frustrierend...für Dich aber auch für ihn....wenn Du eine grundsätzliche Negativhaltung Männern gegenüber hast, dann stellt sich mir die Frage, warum Du dann aber unbedingt einen haben willst mit dem Du ein Nest nach Deinen Wünschen bauen kannst....ich kann nur jedem empfehlen es einfach auch mal alleine zu probieren....stell Dich doch mal alleine Deinen eigenen Ansprüchen....ich kann nur für mich sprechen...aber meine Ansprüche und Vorstellungen jeglichen Beziehungen gegenüber haben sich im Laufe der Jahre ohne Mann, ziemlich verändert....kein "Auffangnetz" zu Hause, wenn ich Stress mit der Familie habe, kein "ach, die ist doch doof" wenn ich mich mit einer Freundin streite, kein" wird schon alles gut" wenn ich wieder mal meine Job-Absagen aus dem Briefkasten hole...etc...und auch Niemand, der für mich den Helden spielt und Spinnen von der Wand holt, oder oder oder...versuch das mal...dann brauchst auch Du vielleicht nicht mehr diese plakativen und ganz konkreten Liebesbeweise mehr....dann kannst Du vielleicht schätzen und lieben lernen, wenn Dein Freund ganz freiwillig für Dich einen riesen Platz in seinem Leben frei macht...das ist nämlich nicht selbstverständlich...auch nicht wenn man sich ganz dolle liebt...

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                        • RE: Nochmal nachgefragt


                          meine letzte beziehung scheiterte an einem menschen,der nicht treu sein kann.
                          er hat bis jetzt alle seine freundinnen auf üble art betrogen und belogen.
                          daran ist es gescheitert, als ich von all dem erfuhr.
                          ich will jetzt nicht alles auf meine letzte beziehung schieben, aber in dieser zeit war ich nicht so, wie ich heute bin.
                          ich war ganz anders. mein ex- feund war sehr oft weg (auch mal über das wochenende in england), etc. wir haben uns mind. 3x in der woche nicht gesehen .und was soll ich sagen, ich war nicht eifersüchtig und es fehlte mir nicht an autonomie. ich war nicht besitzergreifend und auch sonst war alles ganz anders.

                          es mag sein,dass mir das jetzt keiner glaubt,aber ich erkenne mich seitdem nicht mehr. in allem bin ich anders geworden und irgendwie auch sehr emotional abgestumpft.
                          ich gehe seit 4 jahren zu einer psychologin, da ich schon ziemlich früh an essstörungen litt. aber seit einiger zeit zahlt die krankenkasse nicht mehr- finanziell austherapiert.
                          zudem kommt noch hinzu ,dass es sich um eine kinder- und jugendtherapeutin handelt, bei der ich nicht den eindruck habe, dass sie mir in dem punkt helfen könnte,auch wenn sie sonst klasse ist.

                          ist mein problem bzgl. beziehungen wirklich so ,,ernst'', dass ich da prof. hilfe brauche??
                          und wenn ja, wie mach ich das denn jetzt finanziell??

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                          • RE: Nochmal nachgefragt


                            Ja,das tut sie.sie fordert viel von ihm.
                            und ,ob man es glauben mag oder nicht, ich schäme mich auch für mein verhalten.
                            wirklich.aber es gelingt mir irgendwie nie daraus zu kommen. in ganz ruhigen momenten sind mir die worte von mark einleuchtend und damit ziehe ich mich auch wieder auf den boden der realität.
                            aber ,wenn er dann allein weg ist, dann spielen sich horrorszenarien in meinem kopf ab, ich und auch meine freunde können mich dann kaum beruhigen.
                            der satz,, der grundstein einer jeden beziehung ist das vertrauen'' macht mich in dem moment rasend,
                            weil wir uns lieben und ich dann quasi vorgehalten bekomme , dass ich auf kurz oder lang eh das verlieren werde, für das ich ( völlig schwachsinniger weise ) so kämpfe.

                            ich sehe ein,dass ich ein problem habe.
                            habe auch schon erklärt, wo das problem mit der therapie liegt.
                            ich wünschte ,es würde ohne therapie gehen. ich wünschte, ich wäre anders.

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                            • RE: Nochmal nachgefragt


                              Hallo Sarah,

                              Du schreibst "warum ist er nicht eifersüctig, und denkt nicht, dass ich auch einmal in der Altstadt mit jemanden mitgehen könnte?" Also geht so ein Gedanken, eben das zu tun, in Deinem Kopf herum. Eigentlich würdest Du das schon mal tun - machst es natürlich nicht. Aber vielleicht ist es dieser Gedanke, dass Du ihn betrügen könntest, der Dich so rasend macht, weil Du glaubst, er könnte Dich betrügen?

                              Auf jeden Fall ist Dein augenblicklicher Zustand die beste Garantie dafür, dass er Dich betrügen wird. Wenn man so oft fälschlich angeklagt wurde, wie Du es mit ihm tust, dann ist es nur ein kleiner Schritt, es wirklich zu tun, da Du es ja eh annimmst.

                              Auch wenn es Geld kostet, lass Dir helfen von einem wirklich geeigneten Arzt.

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                              • RE: Nochmal nachgefragt


                                Du musst Dich überwinden. Selbst helfen kannst Du Dir nicht.

                                Viel Kraft
                                Nine

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                                • RE: Nochmal nachgefragt


                                  >vertrauen fällt mir schwer, weil ich es nicht kenne. schon bei meinen eltern war das mit der treue so eine sache und ich habe schon verdammt früh den schmerz des betrogen werdens kennen gelernt.
                                  das zog sich wie ein roter faden durch mein leben.

                                  du hast es hier selbst beschrieben: dein problem liegt nicht nur an der einmaligen erfahrung mit der vorherigen beziehung! das scheint sehr viel tiefer zu liegen und was aufgewühlt zuhaben, was du schon kanntest.
                                  sprich doch mal mit deiner jetzigen therapeutin darüber, was es für wege geben könnte, eine weitere/andere therapie zu finanzieren.

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                                  • RE: Nochmal nachgefragt


                                    Hallo Sarah,

                                    als ich Deinen Beitrag gelesen habe, wurde mir ganz schön mulmig. Und die Antworten haben mich erschreckt.
                                    Es liest sich wie mein Spiegelbild. Ich lebe genauso. Nur, dass ich eben die erwähnten 20 Jahre älter bin.
                                    Es ist schlim, es ist grausam und es tut manchmal körperlich weh. Handy kontrolle, hinterher fahren, Freunde aushorchen, usw. usw.

                                    Ich kann Dir sagen es zerstört Dein eigenes Leben. Aber Dein Beitrag hat für mich auch eine gute Seite. Ich stelle fest, daß ich mich auf der 180 Grad Wendung befinde. Ganz bewußt und mit viel Mut.
                                    Ich wünsche Dir, dass Du schnell begreifst das Du Dir selber am meisten schadest.
                                    Wie soll Dich Dein Freund lieben, wenn Du Dich selber nicht liebenswert findest. Er ist da und er möchte da sein. Fange mit diesem Gedanken an. Beschäftige Dich mit schönen guten Dingen wenn er nicht da ist.

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                                    • RE: Nochmal nachgefragt


                                      Hallo Kisu!!
                                      Ich weiß,dass ich mir alles kaputt mache.
                                      und durch die ewige angst,ihn zu verlieren und das permanente beobachten seiner schritte, machen ziemlich müde und unglücklich.
                                      ich bin so ja auch nicht zufrieden. mir fällt jeder fehler an ihm auf. mir fällt mein ,, krankes'' verhalten auf.
                                      die beziehung ist dadurch auch öfters angespannt und anstrengend für beide seiten.

                                      ich denke immer, dass da was sein muss. ich erwarte förmlich, dass er mir weh tut.
                                      wie bist du denn da heraus gekommen??
                                      wie waren deine letzten beziehungen??
                                      wan hast du das erste mal gemerkt, dass dein verhalten falsch ist??
                                      welche gründe gibt es bei dir für unser verhalten??

                                      gut zu wissen, dass ich nicht die einzige weit und breit bin mit diesem verhalten.
                                      lg

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                                      • RE: Nochmal nachgefragt


                                        Ihr seit mit Garantie nicht die Einzigsten, die darauf warten, dass sie verletzt werden...wo das für Dich hinführen wird, weißt Du ja schon - aber vielleicht solltest Du Dich ein bisschen von Dir selbst befreien um mal darüber nachdenken zu können, wo das für Deinen Freund hinführt....egal was oder was er nicht tut....weil er Dich mag, behandelt er Dich wie ein rohes Ei und geht eben nicht einfach mit seinen Kumpels aus - wogegen Du absolut nichts tun könntest....mach Dir das klar...der Mann nimmt nur Rücksicht auf Deine Launen und Regeln, weil er Dich gerne hat....und nicht, weil er ohne Dich nicht atmen und leben kann. Aber wenn er nur "treu" und "lieb" ist, weil er Schiss vor Deiner Reaktion hat, dann hast Du wirklich ein riesen Problem am Hals....Dann brauchst Du Dir keinen Kopf um seine Kumpels oder andere Frauen zu machen...sondern musst Dich nur noch fragen, wie lange er wohl den Druck aushält. Du hast eine Therapeutin, mit der Du zumindestens reden kannst, Du nimmst die Möglichkeiten dieses Forums war und sprichst sicherlich auch mit Deinen Freunden....das ist gut - aber wo ist das Ventil für Deinen Freund?

                                        Vermutlich bin ich unverschämt und arrogant, aber ich lese ganz viel, was und warum Du Dich so und so fühlst, warum Du diese und jene Regeln aufstellst, warum Du Angst vor dies und das hast....das ist auch ganz wichtig dem auf die Spur zu kommen...aber nur dann, wenn Du Dir auch mal von Deinem Freund erzählen lässt (oder eigene Vermutungen anstellst) warum er sich das alles von Dir bieten läßt und sogar berücksichtigt....ich kenne einige Männer und Frauen, die sich weder während noch nach so einer anstrengenden Beziehung überhaupt auf irgendeine andere Frau bzw. Mann einlassen können oder wollen....alles das was zwischen Euch abläuft betrifft, beeinflußt und belastet nicht nur Dich, Sarah....Du möchtest dass er gut für Dich ist....aber bist Du auch gut für ihn? Du möchtest diese Eifersucht und Kontrollsucht ablegen, damit Du Dich besser fühlst...das ist auch völlig in Ordnung....und ich hoffe, dass Du das schaffst....aber ich würde auch gerne hören, dass Du das angehst, damit es Deinem Freund auch besser geht...damit er auch wieder ganz normale soziale Kontakte und Hobbies neben Dir pflegen kann ohne mit irgendwelchen Dramen rechnen zu müssen..

                                        Wenn er sich in eine andere verliebt, dann bestimmt nicht, weil Du ihn kontrollierst und bewachst, oder schon immer vermutet hast, dass er ein fremdgehendes Monster ist....sondern weil sich Männer und Frauen nun mal verlieben - ich frag jetzt mal ganz naiv....glaubst Du er würde Dich eher wegen "irgendeiner" Anderen verlassen, oder eher weil er die Kontrolle, die Streiterein, die Freiheitsberaubung und Eifersucht nicht mehr ertragen kann? Versteh mich nicht falsch...ich kenne weder Deinen Freund noch Dich....von daher sehe ich ihn auch überhaupt kein bisshen als Opfer oder Heiligen - ich denke einfach nur, dass Deine Gründe überhaupt mit ihm zusammen zu bleiben, nicht nur oder vorwiegend von Sympathien, Liebe und Freundschaft getragen werden....deshalb würde ich an Deiner Stelle auch mal rausfinden wollen, warum und weshalb er mit Dir zusammen sein/bleiben will...

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                                        • RE: Nochmal nachgefragt


                                          wie gesagt, es ist nicht so, als würde er nie mit seinen freunden reden können. es ist auch nicht so, dass er ohne mich keinen schritt vor die tür macht.
                                          er hat seine freizeiten und auch seine freunde. ich mische mich nicht überall ein und ich kenne wie gesagt auch das gefühl, einfach mal mit jemanden anderen reden zu wollen. das macht er auch.
                                          er sagt, dass er mich liebt, mich mag und gerne mit mir zeit verbringt.
                                          für ihn sind freunde und familie wichtig, das gilt für mich genauso.ich wohne noch zuhause, während er schon alleine seine vier wände hat . er macht häufig etwas mit seiner familie , die in alle windrichtungen zerstreut ist.
                                          du hast schon recht,er sagt auch häufig, dass es mit uns anstrengend ist und er deswegen auch mal ab und zu eine pause für sich braucht.
                                          es ist jetzt übrigens so, damit habe ich wirklich nichts zu tun, dass er mir von alleine gesagt hat, dass er es blöd findet alleine feiern zu gehen. er sagte mir vor 2 tagen, dass er dachte, dass er das bräuchte ,so wie damals als single, aber er jetzt festgestellt hat, dass das doch wohl eher nicht so sein ding ist.
                                          ich weiß nicht ,wie ich darauf jetzt reagieren soll.
                                          klar, es kommt mir sehr gelegen,aber ich will nicht nochmal den stress haben, den wir vor 3 wochen hatten.
                                          er meinte ,er hätte sich da von seinen freunden zu sehr beeinflussen lassen und jetzt gemerkt,dass
                                          das nicht das ist ,was er will.er will zwar was mit den jungs machen,aber feiern, ohne mich, fände er blöd.
                                          ,, vor 3 wochen dachte ich, ich wäre nicht stark genug dir zu sagen,dass ich alleine weg gehen will,aber heute weiß ich,dass ich nicht stark genug war, denen zu sagen ,dass ich das nicht will''.
                                          das war sein satz. bin jetzt etwas verwirrt.
                                          habe ihm auch vorgeschlagen, so wie das hier viele im forum gesagt haben ,eine therapie zu machen.er meinte,dass das nicht nötig sei.
                                          die situation ist schon komisch. habe wohl das gefühl,dass er wieder sehr glücklich ist,im moment.
                                          könnte auch daran liegen,dass sein vater ,der schwer krank war, wieder auf dem wege der besserung ist,u.s.w.
                                          frage mich,ob die situation vor 3 wochen aus einer insgesamten unzufriedenheit heraus kam.
                                          womit ich jetzt nicht abstreiten möchte, dass ich ein ernsthaftes eifersuchtsproblem habe.
                                          sorry,dass ich dich/euch so beanspruche.
                                          lg

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