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Männer + Frauen = Freunde?

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  • Männer + Frauen = Freunde?


    ...geht das?
    Will nicht immer eine mehr? Meist der Mann? -

    Man sagt ja oft, das es keine echten Freunde geben kann zwischen Männern und Frauen, aber was ist dran?


    Ich meine, mal rein von der psychologischen Seite betrachtet:


    Warum will man Freunde? Um nicht alleine zu sein, um reden zu können, um Spaß zu haben, um Hilfe in der Not zu finden und vieles mehr....


    Was will man in einer Partnerschaft? Fast das Gleiche wie oben beschrieben, oder?


    Nun, welche Freunde sucht man sich? Die, die einem gefallen, die Ansichten mit einem teilen, die reden und zuhören können und vieles mehr...


    So, und wenn dann nun Mann und Frau aufeinander treffen, kann das wirklich gut gehen, OHNE Hintergedanken?


    Und wie oft kommt es vor, das einer alles auf's Spiel setzt, weil er (oder sie) meinte, etwas näher ran gehen zu müssen?


    Noch ein Besipiel: Viele Ehen werden geschieden, viele Beziehungen gehen auseinander - aber danach sind die getrennten die besten Freunde... das ist ansich ja schon eine gute Sache, aber warun hat es vorher nicht geklappt?


    `Warum muss man sich erst trennen um zusammen zu finden?


    Vielleicht weil da der Druck einer Beziehung raus ist? Oder wie muss ich mir das erklären? Warum müssen sich viele erst trennen, um zu merken, das Sie dann gut miteinander klar kommen würden? Ich verstehe das nicht..


    Denn wenn man nach Trennnung gut miteinander kann, dann kann man ja wieder zusammenkommen - aber komisch: Dann geht's wieder daneben....


    Interessant oder? Mich würde mal interessieren, wer von euch solche Erfahrungen gemacht hat und wie Ihr darüber denkt?


    Ich weiß nur, das ich einmal in der Situation war, das ich mir bei einer guten Freundin Hoffnungen gemacht habe, aber Sie mir eindeutig gesagt hat: Freund JA - Partner NEIN...


    Ok, die Fronten waren geklärt und wir sind auch heute noch gute Freunde... ich kann froh sein, das meine Offenheit keine tolle Freundschaft auf's Spiel gesetzt hat...


    Aber können Freunde auf Dauer einen Partner ersetzen???





  • RE: Männer + Frauen = Freunde?


    Freunde als Partnerersatz? Würde für mich nicht funktionieren...und meine Freunde würden sich auch beschweren! Gerade die männlichen Freunde.Geht ja nicht nur darin, nach welchen Charaktereigenschaften etc man sich seine Freunde sucht...geht ja auch darum was man selbst in eine Freundschaft oder Paarbeziehung einbringt....ich bin z.b. kein bisschen eifersüchtig auf meine Freunde und wenn wir uns streiten, dann läuft auch das auf einer anderen Ebene ab...nicht schlechter, minderwertiger oder besser...nur eben halt anders...wenn ich einem Freund ne wichtige Frage stelle, dann kann der sich gerne Zeit nehmen um darüber nachzugrübeln...von meinem Partner hätte ich dann idiotischer Weise schon gerne früher ne Antwort...weil ich - genauso bescheuert - eigentlich gerne hätte, dass er über dieses bestimmte Thema schon mal vorher nachgedacht hat....etc.

    Von daher nehme ich für mich in Anspruch, dass ich eine sehr gute Freundin für einen Mann sein kann - obwohl ich keine Männerversteherin bin....das mit dem ne gute Partnerin sein ist ein Anderes Thema. Aber im Allgemeinen gehe ich davon aus, dass Männer und Frauen sehr gut befreundet miteinander sein können....die Entscheidung darüber, ob der/die Partnermaterial (sexuell, Fortpflanzungstechnisch etc) ist - treffen beide doch schon meist in den ersten Sekunden/Minuten des Kennenlernens...das kann sich bestimmt im Laufe einer Freundschaft auch ändern - aber meistens eher nicht...oder?!...aber genauso ändert sich auch die Anziehung, die Paare am Anfang ihrer Beziehung verspüren....mir ist aber bisher noch nicht plötzlich nach 2 oder 20 Jahren aufgefallen "oh, der hat aber schöne Augen" oder "Mann, der hat aber ne tolle Stimme"..das hab ich schon vor 2 oder 20 Jahren registriert.

    Was ich nur merkwürdig finde ist, dass sich vor 10 oder 20 Jahren noch Niemand Gedanken darüber gemacht hat, wenn ich mit einem oder mehreren männlichen Freunden ausging oder verreist bin, oder mit männlichen Kollegen im Team eng zusammengearbeitet habe - plötzlich (vielleicht ist das aber schon immer so gewesen?! ) überlegen Leute, die uns sehen "ob da nicht doch was mehr läuft" - versteh ich nicht...

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    • RE: Männer + Frauen = Freunde?


      Ich habe auch einen sehr guten Freund und das ist so gekommen:
      Zuerst habe ich mich auf den ersten Blick in ihn verliebt und ihm nach einigen Tagen einen Brief geschrieben, da ich mir absolut sicher war, bei ihm hat es auch gefunkt- hat es auch, aber es war von vorne herein klar, dass er eine feste Beziehung mit einer Frau führt, die ihn nun mal sehr liebt.
      Es gab wirklich dramatische Begebenheiten, ich hab mich aus einer unglücklichen Ehe gelöst, wir haben bestimmt drei- viermal kurz davor gestanden unser Verlangen aufeinander zu stillen, aber einer von uns war immer vernünftiger, wir sind zu Seelengefährten geworden, kennen uns jetzt über ein ganzes Jahr, telefonieren jeden Tag, einer weiß was der andere im Alltag macht, wir respektieren uns, vor allem respektiere ich, dass er eine Partnerin hat . Er hat mich vor meinen eigenen Fehlern bewahrt, wir sehen uns nicht oft, ab und zu im Monat , ob wir eine dauerhafte Partnerschaft führen könnten, wenn es möglich wäre, bleibt dahingestellt und irgendwie ist uns die Freundschaft viel zu wichtig, als dass wir es probieren wollten und all das Chaos mit unseren Familien, was folgen würde.es würde alles kaputt gehen.
      Seine Partnerin würde es nicht verstehen, wenn sie von mir wüßte, sie ist da sehr konserativ und sie wäre eifersüchtig. Ich habe ihn sehr sehr lieb, aber ich könnte es nicht ertragen, dass er soviel Ärger zuhause bekommt , habe selbst die Erfahrung gemacht , wie es ist, wenn ein Mann eine andere hat. Er hat sich entschieden die Liebe seiner Partnerin zukommen zu lassen und ich seine Freundin bleibe- ohne Sex -ohne Ansprüche wie in einer Beziehung, ein Küßchen auf die Wange ist mal drin oder auch eine innige Umarmung- mehr geht nicht. Klar sind da oft Momente, wo wir beide unglücklich sind , dass es so ist, aber es ist eben so. Meine Scheidung steht bald an und ich habe furchtbare Jahre hinter mir und daher bin ich glücklich, dass ich durch meinen Freund das allererste Mal das Gefühl kennengelernt habe, wie es ist, wenn man die Liebe gefunden hat. Als wir uns trafen, da hatte ich einfach nur Angst ich würde ihn nie wiedersehen, aber jetzt duch die Freundschaft bin ich sicher- wir werden solange zusammen bleiben- bis einer von uns stirbt - ob wir irgendwann doch einmal mehr waagen, wer weiß es- wir kennen uns jetzt so gut, dass einer den anderen aufbauen kann, dass wir unsere Eigenarten kennen und sie gegenseitig annehmen, wir haben oft auch Humor dabei, flirten oft,können viel lachen, aber auch gemeinsam weinen.Meine Ehe war am Ende so schlimm, dass ich mir erst mal keine Partnerschaft vorstellen kann,habe einen langen Prozess gebraucht um mich überhaupt selbst wieder zu finden, zu erkennen wer ich eigenltich bin und mein Freund hat mich vor mir selbst geschützt und mir so dabeigeholfen, dass ich ihm auch unendlich dankbar dafür bin.Für ihn wäre ich auch die Richtige und er ist glücklich, dass er mit mir fast über alles reden kann. Sobald sich aber die Gefühle verstärken und sich sein Herz verirrt, nehmen wir erst wieder Abstand voneinander, bis es wieder in Freundschaft geht... nicht einfach das alles, aber eine Bettgeschichte daraus werden zu lassen wäre einfach nur schrecklich. Klar, in meiner jetzigen Situation ist er auch ein Partnerersatz, aber ich könnte gar nicht klar entscheiden ob die Gefühle, die ich für ihn empfinde wirklich real sind.Ich hab ihm mal geschrieben, dass unsere zwei Seelen sich auch in weiter Ferne ( er wohnt weit weg von mir)immer finden werden. Wir leben damit, dass wir uns auch manchmal gegenseitig kränken, immer dann wenn einer mehr will, als Freundschaft und der andere es ihm nicht geben kann. Jedoch die wunderschönen freundschaftlichen Momente überwiegen das alles!!

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