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    und das, was mich belastet ist partnerschafts-beziehungs-mässig. was soll ich denn dir davon erzählen, welchen rat erwarten.

    es ist einfach katastrophal. birgit sagt, ich sollte lieber niemals einen mann haben. dabei bleiben, wie ich war. unabhängig, und sex, aber keinen mann, keine beziehung.

    ich fühl mich auch nicht wohl. überhaupt nicht.

    in dem moment, wo ich liebe empfinde, fühle ich so verdammt unsicher, dass ich mich kaum zu bewegen getraue, wenn wir uns öffentlich bewegen, oder gar seinen schwanz zu berühren oder mich fallenlassen, ganz weit weg bin ich davon, verunsichert, kränkbar, klein, dumm ...

    wenn ich gerade nicht soviel liebe empfinde, dann nervt mich die eingeengheit, wie heute, ich möchte mich mehr bewegen, vielleicht anderswo sex suchen, raus - und weg von dem mann, der vor seinem selbstmitgebrachten fernseher eingeschlafen ist.

    und wenn ich getrunken habe, dann spiel ich femme-fatale, wecke den mann auf, indem ich ihm einen blase, und einfach niemehr aufhöre, bis er nicht mehr kann ... - und am nächsten morgen erinnere ich mich kaum und spüre wieder genau die gleiche unsicherheit, die unfähigkeit, ihn überhaupt zu berühren ...

    es nervt mich ab - es war vorher soviel einfacher. mein selbstbewusstsein ist zwischendurch da. ich bin auch irgendwie sehr selbstsicher, wenn ich nicht versuchen würde, eine beziehung zu führen.

    ich seh da keinen weg raus, ausser es zu lassen. mir ging es vorher besser. und er versteht das alles nicht.

    vielleicht kann ich es einfach nicht. ich rede auch viel mit dem kleinen mädchen. sie stört, sie hat soviel angst, vor kränkung usw. - ich dachte, ich steh dadrüber ... ich bin auch ziemlich cool geworden, was viele situationen angeht. aber eben auf diese beziehung hin - keine chance. es ist das kleine verletzte mädel, das mich so vereinnahmt. das es nicht geht mit dem cool sein. sie lässt mich kaum atmen aus angst vor ablehnung.

    aber irgendwie komm ich nicht genug an sie ran. warum. und wie das aufhören kann.

    ich bin doch längst eine erwachsene und selbstbewusste frau, die sich ihrer haut schon längst zu wehren weiss. auch nüchtern.

    das ist so lächerlich - diese unsicherheit. und trotzdem dominiert sie mich so. dass ich es schmeissen möchte - eigentlich jede verdammte engere beziehung.


  • it´s not easy


    "it´s not easy
    nothing to say
    ´cause it´s really said
    it´s never easy... "
    ------------------
    "sie lässt mich kaum atmen aus angst vor ablehnung.
    das ist so lächerlich - diese unsicherheit.
    und trotzdem dominiert sie mich so.
    dass ich es schmeissen möchte
    eigentlich jede verdammte engere beziehung"
    ---------------------------------------
    Das ist nicht lächerlich, absolut nicht, es ist ein Aufschrei nach Liebe, Geliebtsein, Nähe, Wärme und Geborgenheit eines "mutter-/vaterlosen Kindes"

    "Sometimes I feel like a motherless child
    Sometimes I feel like a motherless child
    Long way from my home

    Sometimes I wish I could fly
    Like a bird up in the sky
    Oh, sometimes I wish I could fly
    Fly like a bird up in the sky
    Sometimes I wish I could fly
    Like a bird up in the sky
    Closer to my home

    Motherless children have a hard time
    Motherless children have-a such a hard time
    Motherless children have such a really hard time
    A long way from home

    Sometimes I feel like freedom is near
    Sometimes I feel like freedom is here
    Sometimes I feel like freedom is so near
    But we're so far from home "

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    • RE: auszugsweise


      auszugsweise , aus welchem buch? also ich finds nicht schlecht!

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      • RE: auszugsweise


        ich finds zur zeit bittere realität... bin quasi in der rolle dieses freundes und weiss kaum mich zu verhalten...

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        • RE: auszugsweise


          verhalte Dich liebevoll, gib ihr Geborgenheit , Halt, Liebe -
          hätte ich Dir fast geraten.

          Aber wenn ich mich so selbst einschätze, erscheint mir das ein hoffnungsloses Unterfangen.

          Es ist unmöglich zu befriedigen, ein unersättliches Bedürfnis nach Liebe. Es ist nicht mehr zu stillen.

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          • RE: auszugsweise


            dies tue ich, es kostet viel kraft aber ich bin niemand der jemanden aufgibt.... ich denke gerade in dieser situation wäre es fatal an sich zu denken und einen rückzieher zu machen, sie würde noch mehr in diesen zustand fallen, auch wenn ich vielleicht nicht ihr mann fürs leben sein sollte so hoffe ich für sie/mich/uns das sie diesen zustand mit mir überwindet und das leben einfach geniessen kann.
            denn dafür ist die wahre, offene liebe meines erachtens da, nicht wegzulaufen wenn es stürmt und das schiff auf kurs zu halten, auch der andere seekrank ist <schmunzelt>

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