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Contingent Workers

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  • Contingent Workers

    Contingent Workers --> Die Arbeiterin/ der Arbeiter der zeitweise in Projekten arbeitet wird das auch unsere Zukunft sein?
    - Würde uns das zusagen?
    - evtl. wechselnde Berufe Jobs?
    - Stressfaktor und Psychische Belastung?
    - Ortsveränderung?
    - finanzielle Unsicherheit?
    - Partnerschaft?
    - Familie?
    -Freizeitgestaltung--> mal mehr dann gar nicht
    -Kontinuität der Sicherheiten bleiben sie uns erhalten?

    Wie seht Ihr das können wir so leben, Ihr könnt vereinzelnd Punkte von dem Thema aufgreifen oder auf mehrere Punkte eingehen, das ist vorraussichtlich unsere Zukunftvision.

    Bin gespannt auf Eure Antworten!

    MfG
    Puppi


  • RE: Contingent Workers


    All das lebe ich gerade.
    Was ist daran so besonderes?
    Sicherheit hat nur ein Beamter und auch der muss heute
    schon aufpassen.
    Was ist schlimmes daran, sich weiterzubilden, seinen Job
    gut zu machen?

    Kommentar


    • RE: Contingent Workers


      Für mich ist das auch Alltag. Allerdings hatte ich bis jetzt den Vorteil, daß ich nahtlos wechseln konnte, also die Finanzen gesichert waren. Wie das mit größeren Löchern wäre, ist schwer zu sagen.

      Die Vorstellung von einem Arbeitsplatz bis zur Pensionierung ist sowieso für viele keine Realität mehr.

      Kommentar


      • RE: Contingent Workers


        ja, deshalb sprechen wir auch nur noch von "jobs" und nicht mehr von "berufen" die dann wieder was mit "berufung" zu tun hätten.
        im englischen hat sich das wort "jobber" auch mal ausschließlich auf diejenigen bezogen, die kleine arbeiten für viele verschiedene leute verrichten.

        trotzdem: zwischen job und dem kinder kriegen werde ich mich nicht entscheiden!
        beides ist lebensnotwendig und die fortpflanzung eines der letzten natürlichen dinge die uns geblieben sind. fände es völlig absurd darauf zu verzichten.
        mit flexibilität habe ich kein problem - meine zunkünftigen kinder werden mich dafür hassen. ;-)

        schöne neue welt.

        Kommentar



        • RE: Contingent Workers


          Hi


          Flexibilität gut und schön aber ich habe wirklich keine Lust nach Abschluss eines Projektes wieder auf der Strasse zu stehen und zu sehen wo der nächste ist der mir meine Miete bezahlt. Innerhalb klar geregelter Verhältnisse bin ich flexibel aberdarüber hinaus wird es schwierig. Angestellt für ein Projekt unter normalen Monatslohnverhältnissen und danch wieder raus ist nichts für mirch. Wer sich selbstständig macht weiss auf was er sich einlässt, er hat (hoffentlich) genaus studiert wo seine Nische ist in der er Geld verdienen kann usw. Das ist eine andere Welt.

          Tolot

          Kommentar


          • RE: Contingent Workers


            Das ist keine Vision,das ist die Zukunft!
            Zum Teil auch schon Gegenwart.Aber was spricht dagegen?
            Wir sind mittendrin,in der Umstrukturierung,Arbeitsplatzsicherung gibt es nicht mehr.
            Die Zeiten in denen immer weniger gearbeitet wurde und die Freizeit in den Himmel gelobt und dann noch bei vollem Lohnausgleich...
            Wo sollte das denn auch hinführen?
            Da hast du ein Thema angeschnitten,bei dem mir die Galle hochkommt.Deshalb klinke ich mich auch aus.
            LG Biggi

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            • RE: Contingent Workers


              Hi Biggi,
              Bitte nicht soviel darüber nachdenken, mir geht es
              genauso, nur habe ich keine Galle mehr.
              Bedenke bitte das wir die Sache von der anderen
              Seite aus sehen. Was verlangst Du von einem
              Arbeitnehmer? Antwort, Du verlangst zuviel eigenständiges
              denken.

              LG Hörnchen

              Kommentar



              • RE: Contingent Workers


                hätte ja prinizipiell nichts gegen flexibiliät, doch die flexibilität der arbeitgeber und deren einsatz lässt auch immer mehr zu wünschen übrig.
                z.b. knausrigkeit bei weiterbildungsmaßnahmen für die arbeitnehmer, familienfeindliche arbeitszeiten, profit für die aktionäre statt schaffung neuer arbeitsplätze obwohl die auftragsbücher voll sind....
                aber klar, die arbeitnehmer sind auch oftmals unflexibel. hab genug davon im bekanntenkreis, die grad ohne arbeit sind aber nicht im geringsten bereit dann halt in ein anderes bundesland zu ziehen. oder weniger geld zu bekommen als bei der letzten anstellung. da könnt ich dann auch kotzen. ist jetzt auch gar nicht das "dem staat auf der tasche liegen" argument, sondern vielmehr: "wo ist denn dein stolz für dich selber sorgen zu können?"
                jeder job ist doch besser als keiner (naja, auch ich hab da meine grenzen, aber ihr wisst glaube ich was ich meine)

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                • RE: Contingent Workers


                  Also nach meinem Staatsexamen habe ich auch so angefangen mit befristeten Arbeitsverträgen als Assistentin, Krankheitsvertretung, Mutterschutzvertretung.
                  mit weiten Wegen zum Arbeitsplatz, und Wohnen in Personalhäusern in verschiedenen Großbetrieben wie
                  Krankenhäusern, Fachkliniken, Tagungshäusern, Hotel..
                  sogar Einblick wenn auch nur zur Überbrückung kurzfristigReinigungsfirma.Habe je nach Größe des Großbetriebes den Verantwortungsbereich gesammte Hauswirtschaft oder Teile der Hauswirtschaft geleitet.
                  Hatte immer mehrere Bewerbungen laufen und wenn sich was besseres ergeben hatte habe ich auch gewechselt.
                  Habe auch Einblick in ähnliche verknüpfende Berufe erhalten und überall Informationen gesammelt die mir beruflich positiv zugute gekommen sind.
                  Also als Berufseinsteiger ist es immer erst mal gut verschiedene Betriebe kennenzulernen man lernt überall was dazu sei es positiv oder auch mal negativ ich möchte diese Erfahrung nicht missen und hätte sicherlich nicht so viel kennengelern wenn ich gleich in nur einem Betrieb gearbeitet hätte.
                  Das Privatleben steht da natürlich total im Hintergrund und man kann nur noch an eine Wochenendpartnerschaft denken wenn man topographisch woanderst arbeitet als wo der Rest der Familie, Freunde wohnt.
                  In der jetzigen Zeit wird es immer schwerer einen festen Arbeitplatz zu finden und man ist froh wenn man
                  "sein Schäfchen" im trockenen hat Berufserfahrung in verschiedenen Betrieben gesammelt hat und jetzt einen hoffentlich krisenfesten Arbeitsplatz hat.
                  Sollte man sich dann doch wieder mal verändern wollen kann man dann nie sicher sein ob man in Krisenzeiten am neuen Arbeitsplatz nicht doch die Erste ist die dann gehen muß weil sie als letztes gekommen war. Insofern ist es heute sicherer seinen festen Arbeitsplatz nicht mehr zu wechseln.

                  LG

                  Puppi

                  denhorn schrieb:
                  -------------------------------
                  All das lebe ich gerade.
                  Was ist daran so besonderes?
                  Sicherheit hat nur ein Beamter und auch der muss heute
                  schon aufpassen.
                  Was ist schlimmes daran, sich weiterzubilden, seinen Job
                  gut zu machen?

                  Kommentar


                  • RE: Contingent Workers


                    Hi,

                    wenn das die Zukunft sein wird, dann sehe ich in vielen Bereichen schwarz. Natürlich ist es praktisch Leute zu haben, die man mal eben in der Weltgeschichte herumschicken kann, wenn ein Projekt anliegt, aber aus Sicht der Arbeitnehmer sehe ich mehr Probleme als Vorteile.

                    1. Streßfaktor: wenn man projektabhängig um seinen Job bangen muß, ist das auf Dauer sehr anstrengend. Sowohl körperlich als auch seelisch. Angst ist ein wirkungsvolles Druckmittel, aber kein Mensch kann sein Leben lang unter Dauerstreß stehen.

                    2. Familie: was passiert mit den Kindern, wenn beide Elternteile so arbeiten müssen? Der Vater mal eben für ein halbes Jahr in den USA und die Mutter wird kurzfristig von Berlin nach München geschickt. Schon jetzt gibt es Probleme, weil man zu wenig Zeit für Kindererziehung und Famlienleben hat. Und wenn die Partner sich nie sehen, dann geht die Scheidungsrate noch weiter aufwärts.

                    3. Was ist mit Dingen wie Eigenheim und sozialen Kontakten? Dann ist in Zukunft wohl nur noch wohnen auf Miete und beschränkte Zeit angesagt. Und sowas wie ein Freundeskreis wird dann wohl auch zur Vergangenheit gehören, wenn man alle paar Jahre umziehen muß.

                    Wenn das die Zukunft ist, dann sieht es wirklich schlecht aus. Lange wird so etwas nicht funktionieren.

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