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Wie sagt Ihr eurem Partner, wenn...

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  • Wie sagt Ihr eurem Partner, wenn...

    ... ihr mal alleine was unternehmen wollt?

    Erst mal: Hallo zusammen,

    alle Beziehungen in meinem bisherigen Leben haben nie funktioniert. Mittlerweile weiß ich, dass es zum großen Teil daran lag, dass ich mich immer angepasst habe. Ich hatte immer die gleiche Meinung wie mein Partner, es wurde immer unternommen was mein Partner wollte, etc...

    Nun habe ich seit 6 Wochen einen neuen Partner und möchte nicht denselben Fehler wieder machen. Aber ich bin so unsicher in Bezug darauf wie ich ihm sagen soll, dass ich einfach mal etwas nicht möchte, oder wenn ich einfach mal was alleine unternehmen oder allein sein will.

    Soll ich ihn einfach vor vollendete Tatsachen stellen, so nach dem Motto: "Du Schatz, ich bin morgen mit meiner Freundin verabredet und habe deshalb keine Zeit für dich?"

    Oder eher: "Du Schatz, würde es dir was ausmachen wenn ich mich morgen mit einer Freundin treffe, den Tag alleine verbringen will, etc.?"

    Was ich eigentlich nicht will, ist, ihn um Erlaubnis bitten zu müssen.... oder sollte man das tun? Sollte man sagen: "Du Schatz, darf ich morgen..?"

    Wie sagt ihr es eurem Partner?

    Freue mich auf euer Feedback.

    Gruß.
    Tatjana


  • RE: Wie sagt Ihr eurem Partner, wenn...


    Hallo Tatjana,

    das ist ja mal eine interessante Problemstellung. In meiner ersten Partnerschaft hatte ich solche Konflikte auch auszutragen, weil ich von Anfang an meine Bedürfnisse hinter denen des Partners zurückgestellt habe. Das ist schon ein wenig aberwitzig.

    Wie alt seid ihr denn und wie lange seid ihr schon zusammen (in welcher Form)?

    Ich bin vergleichsweise kompromisslos geworden mit den Jahren. Wenn mir an einer Begegnung mit anderen Menschen wirklich etwas liegt, dann frage ich nicht lange sondern bekunde, dass ich ein Treffen vorgesehen habe und werde nur aus besonderen Gründen "verschieben" - z.B. weil der Partner mich auf einen konkurrierenden Termin verweist (man wird ja im Alter vergesslich!), der mir gleichfalls wichtig ist. Ansonste gilt: nur weil man sich in einer Partnerschaft befindet, muss man nicht jede Minute gemeinsam verbringen (so als Liebesbeweis oder so). Es ist sogar sehr förderlich, wenn jeder Partner neben der Partnerschaftspflege auch Freundschaftspflege und Interessenpflege für sich allein betreibt. Neue Eindrücke schützen vor Langeweile und Klammern. Solange die Partnerschaft auf einer gesunden Vertrauens- und Liebesbasis steht, kann auch ein intensiver Kontakt mit Menschen außerhalb der Partnerschaft nichts daran ändern, dass man sich zusammengehörig fühlt. Aber es gehört natürlich ein gewisses Selbstvertrauen dazu, dem anderen den nötigen Freiraum zu gönnen und nicht in Selbstzweifeln und Misstrauen zu versinken, nur weil da andere Menschen eine nicht unerhebliche Rolle im Leben des Partners spielen. Da den richtigen Ton und das richtige Verhältnis zu finden, benötigt Übung und setzt wohl auch ein gewisses Maß an Erfahrung voraus. Mit 18 habe ich das noch ganz anders gesehen...

    Grüße
    Anke

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    • Einfach raus damit


      Hallo Tatjana,

      ich und mein Freund machen das ganz einfach...
      Wir haben beide einen vollen Terminkalender und feste Termine.

      Ich leg meine Termine mit Freunden etc. so das er gerade Unterwegs ist, genau so anders rum.
      Ansonsten schick ich ihm ne Mail, SMS oder Frag ihn einfach... ob am Tag XX was ist, wenn nicht dann sag ich bin da mit XX unterwegs.

      Nachfragen ob an dem Tag was ist tu ich schon, aber ich frag nicht darf ich oder kann ich. Hab ich früher mal getan und dadurch musste ich einfach zurück stecken.

      Hoffe ich hab dir geholfen.
      Lieber Gruß
      BlinkenderStern

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      • RE: Wie sagt Ihr eurem Partner, wenn...


        Hallo

        Vor vollendete Tatsachen stellen, finde ich nicht richtig und ist auch nicht notwendig, denke ich.

        Um die gegenseitige Wertschätzung nicht in ein schiefes Licht geraten zu lassen, sag ihm einfach, dass es Dir sehr wichtig ist, in einer Beziehung schon mal gerne was alleine unternehmen zu wollen.

        Ich finde, dass es in einer Beziehung nicht auf Quantität, sondern auf die Qualität des "Miteinanderseins" ankommt.
        Meine langjährige Partnerin und ich haben schon lange eine stillschweigende Duldung von wechselseitigen Freiheiten, die in verschiedenen Richtungen beidseitig genutzt werden.
        Wie haben einen gemeinsamen Freizeitkalender, wo wir schon grob wissen, wer was wann und wo vorhat.
        Was dann noch übrig bleibt von der spärlichen Freizeit nutzen wir und gehen unseren gemeinsamen Hobbys nach.

        Wenn meine Frau kurzfristig eingeladen wird oder irgendwohin allein (eher selten ) hingehen will, würde sie zu mir sagen " Hallo Schatz, was machst Du eigentlich während ich zu meiner Freundin gehe ?" dann weiß ich schon, dass es ich ihr Wunsch ist, alleine dort hinzugehen.

        Mir macht das nichts aus, weil eher ich derjenige bin der da mal "kurz weg muss".

        Aber Abmachungen, die eine Vorbereitung bedurften streichen wir in unserem Freizeit-Kalender rot an und sind tabu. ( Urlaube, Verwandtenbesuche, gemeinsam geplante Vorhaben)

        So machen wir das - seit über 25 Jahren.

        Die Frage könnte auch lauten " Macht es Dir etwas aus, wenn ich heute mal zu meiner Freundin gehe ?" und die Reaktion darauf abwarten - danach argumentieren.

        Viel Spass allein




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        • RE: Wie sagt Ihr eurem Partner, wenn...


          HalloTatjana26,
          ich finde es gut, dass Du in Deiner neuen Beziehung rechtzeitig gemerkt hast, woran die Vorherigen gescheitert sind. Desshalb könnte ich mir vorstellen , dass du schon weißt , wie du Deinem Freund erklären kannst, dass es Unternehmungen gibt, die Du gern allein erleben möchtest. Geht es ihm nicht genau so? Wie bringt er es Dir bei ? Sollte es nicht der Fall sein, dann wäre ich dafür, mit ihm genau abzusprechen, wann und welche Freiräume jeder von Euch braucht.
          Viel Glück.
          Sanny

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          • RE: Wie sagt Ihr eurem Partner, wenn...


            Hallo Tatjana
            Ich bin leider schon verheiratet.
            Aber wenn ich ausgehe,gehe ich.
            Meinem Partner steht das gleiche Recht zu!
            Wir finden es beide seid 8 Jahren toll.
            Wenn ich Partner betrügen will.find ich andre Ausreden.
            LG Sara

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            • RE: Wie sagt Ihr eurem Partner, wenn...


              Hallo Anke,

              ich bin 26, mein Freund 32.
              Wir sind nun seit 6 Wochen ein Paar, kennen uns aber schon 5 Jahre.

              Im Großen und Ganzen läuft es gut zwischen uns, ich merke nur (schon wieder) dass ich anfange meine Bedürfnisse hinter seinen zurückzustellen (ohne dass er es von mir fordert), aus dem einfachen Grund weil ich Angst davor habe irgendetwas einzufordern, ihn zu verletzen, enttäuschen. Weil ich mich schuldig fühle eigene oder andere Bedürfnisse als er zu haben.
              Und weil ich einfach immer nicht weiß WIE ich es ihm sagen soll....

              Ich danke euch allen für eure Antworten!

              Lieben Gruß
              Tatjana

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              • Gefahr erkannt, Gefahr gebannt


                Hallo Tatjana,
                immerhin hast Du BEMERKT, dass da etwas passiert, was Dir Magenschmerzen macht. Das ist ja schonmal was.
                Wenn ich Dir jetzt bestätige, dass es Blödsinn wäre, Deine eigenen Bedürfnisse hintan zu stellen und dass Deine Ängste Dich in einen Teufelskreis führen, dann hilft Dir das nicht unmittelbar, Dich so zu verhalten, dass es nicht zu Ängsten kommt oder dass Deine Bedürfnisse Berücksichtigung finden. Das ist eben der Unterschied zwischen Theorie und Praxis.
                Ihr kennt auch recht lange, seid aber erst kurz ein Paar. Ich weiß nicht, wie Du das siehst, aber von einer "gefestigten Beziehung" kann man vielleicht nach 6 Wochen noch nicht reden. Die erste Begeisterung und die gemeinsamen Tage und Nächte, in denen überwiegend miteinander Sex gehabt wird, dürften wohl jetzt weniger werden. Wie steht es denn mit REDEN? Kannst Du von Dir aus offen reden? Wirken sich Deine Ängste auch auf eure Kommunikation aus? Ist er von sich aus ein eher "redseliger" Mensch oder ist Reden nicht unbedingt das, was er gern tut?

                Miteinander reden bringt Vertrauen. Die Zweifel und Ängst, die Du hast, wirst Du wohl nicht los werden, wenn Du alles mit Dir selbst ausmachst. Ich rate Dir ernsthaft, ihn an Deinen Gedanken teilhaben zu lassen. Vielleicht kannst Du sogar ansprechen, was hier geraten worden ist, um die Beziehung "gesund" zu halten. Was meinst Du?

                Grüße
                Anke

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                • RE: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt


                  Hallo Anke,

                  deine Bestätigung, dass es Blödsinn wäre, meine Bedürfnisse hintenan zu stellen, hilft mir schon ungemein.
                  Als Kind wurde mir eingetrichtert, dass Frauen keine Bedürfnisse haben dürfen, sollen... und irgendwie habe ich das immer noch im Hinterkopf und dann eben Schuldgefühle, wenn sich Bedürfnisse bei mir melden.

                  Ob man nach 6 Wochen von einer gefestigten Beziehung reden kann, bezweifle auch ich. Doch glaube ich schon dass unsere Beziehung nach 6 Wochen fester ist, als so manch andere nach dieser kurzen Zeit, da er derzeit sozusagen vorübergehend bei mir wohnt (bis seine neue Wohnung bezugsfertig ist) und wir so schon sehr viel Zeit miteinander verbracht haben.

                  Wir können schon miteinander reden. Es fällt mir schwer, es fällt auch ihm schwer (auch er hat gewisse Ängste), doch wenn wir mal den ersten Schritt zu einem bestimmten Thema gemacht haben, können wir uns gut austauschen.
                  Dennoch fällt es mir oft schwer den ersten Schritt zu wagen, da ich Angst vor einer Reaktion seinerseits habe, die ich aber (bei ihm) eigentlich nicht zu haben brauche.
                  In meiner letzten Beziehung war es eben so, dass ich meine Bedürfnisse immer hintenan gestellt habe, mein Leben vollkommen nach ihm ausgerichtet habe. Und falls ich es dennoch mal gewagt habe ein Bedürfnis "anzumelden", endete das jedesmal in einem Riesendrama mit Trennungsdrohungen seinerseits.

                  Liebe Anke, ich danke dir sehr für deine Worte.

                  Schönen Tag!
                  Tatjana

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                  • RE: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt


                    Hallo Tatjana
                    Ich kenne dein Problem sehr gut, weil ich so zimlîch dasselbe habe!
                    Ich passe mich auch dauernd an, stelle meine Bedürfnisse hinten an, kann schlecht sagen wenn mir etwas nicht passt, sowohl privat wie auch im Beruf! Es geht sogar soweit, dass ich mich als klassischen "JA-Sager" bezeichnen würde! Ich weiss nicht ob du auch so bist, jedenfalls ich wähle immer den bequemsten Weg, wo ich mir sicher bin, dass es keinen Streit gibt!
                    Mangelndes Selbstvertrauen würde ich das nennen!
                    Mit meinem Freund bin ich nun zweieinhalb Jahre zusammen! Ich mache selten was ohne ihn, es war von anfang an userer Beziehung so. Immer wenn ich mal ausnahmsweise was ohne ihn machte, hatte ich das Gefühl er ist eingeschnappt, und ich wolle ihn nicht dabei haben!
                    Er hat immer grosse Angst um mich, ich könnte ihm abhanden kommen! Kommt dazu, dass auch er eher selten was mit seinen Kollegen abmacht, darum denke ich, habe ich auch nicht das Recht ohne ihn was abzumachen!

                    Ich bin sonst sehr glücklich in der Beziehung, wir haben auch schon über das Problem geredet, aber irgendwie kommen wir da auf keinen grünen Zweig!
                    Es ist sogar fast so, dass ich abends nur weggehe wenn er auch was los hat! Sonst kommt wieder das mit dem schlechten Gewissen! Dabei umgekehrt,wenn er weg geht und ich bin zuhause, hat er auch kein schlechtes Gewissen!

                    Es ist irgendwie verzwickt, aber ich fühle mich im Moment nicht in der Lage was daran zu ändern! Da es mich auch meistens nicht so sehr stört, da ich sehr gerne mit ihm alleine was mache.... oder wir zusammen mit anderen!

                    und TROTZDEM, manchmal fühle ich mich so einfach nicht wohl..... ich möchte auch mal einfach was machen ohne ihn und ohne dabei ein schlechtes Gewissen und ungute Gefühle zu haben!!

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                    • RE: Wie sagt Ihr eurem Partner, wenn...


                      Eine komische einstelung, schon mal schatsz nach 6 wochen zu sagen ... wen ein mann das zu mir sagt, bin ich schon mal für 6 wochen weg ! ich finde es schrecklich, vieleicht liegt es daran das es nicht so toll leuft in deinen beziehung, wen du ein mann eine etiquette legst.

                      Ich bin kein schatz für niemanden, ich glaube das empfinden viele, sehr vielen menschen.
                      Zu den andere them, denke ich das du genügende vorschläge bekommen hast, ich habe es nicht gelesen.

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                      • RE: Wie sagt Ihr eurem Partner, wenn...


                        Hallo Verolavie,

                        ich nenne ihn nicht Schatz, ich habe das Wort nur für meine Beispielsätze gewählt. Warum? Ich weiß es nicht.

                        Ich habe noch nie in meinem Leben meinen Partner Schatz genannt. Und selbst wenn - was daran schlimm ist versteh ich nicht, und ich versteh auch nicht weshalb man dann 6 Wochen flüchten muß - woher soll dein Partner denn wissen dass du das nicht magst....

                        Gruß
                        Tatjana

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                        • RE: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt


                          Hallo Curry,

                          ich würde mich nicht (mehr) als den klassischen JA-Sager bezeichnen. Ich habe in dieser Hinsicht schon sehr viel an mir gearbeitet und schaffe es mittlerweile schon, bei Menschen die mir nicht soooo nahe stehen, auch mal Nein zu sagen, bzw. zu sagen wenn mich etwas stört.

                          Ich glaube auch dass dies etwas mit fehlendem Selbstvertrauen zu tun hat und ich kenne das was du beschreibst auch sehr gut. Nur konnte ich in meiner letzten Beziehung nicht behaupten, dass ich abgesehen von diesem Problem glücklich gewesen bin. Weshalb ich solange bei ihm geblieben bin? Weil ich glaubte ich dürfe ihn nicht ohne triftigen Grund verlassen, eine Frau hat immer zu ihrem Partner zu stehen.... Ich bin sehr froh, dass ich den Absprung doch geschafft habe und mich mittlerweile gegen die Familienmitglieder wehre, dir mir dieses Verhalten beigebracht haben.

                          Ich wünsche dir alles Gute
                          Tatjana

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                          • Erfahrungen


                            Hallo Tatjana,

                            diese doofe Prägung aus der Kindheit habe ich auch: Mädchen müssen dem männlichen Teil der Menschheit gefallen, damit sie keine alten Jungfern werden, dürfen aber sich weder gehen lassen (das gehört sich nicht für ein anständiges Mädchen!) noch dürfen sie zu ehrgeizig sein (Ehrgeiz ist doch was für Männer, nicht für sittsame Mädchen).

                            Ich weiß genau, wovon Du redest, und es hat mich eine heiden Arbeit an mir selbst gekostet, bis ich mich so annehmen konnte, wie ich bin. Schließlich hat man mir seit Kindesbeinen eingeredet, ich sei so, wie ich fühle und denke nicht in Ordnung, ich müsse mich besser beherrschen, mich fügen, fleißig und gefällig sein. Nur für solche Eigenschaften habe ich Anerkennung bekommen. Das hatte schon Züge von der Abrichtung eine Pawlovschen Hundes.

                            Dementsprechend verlief meine erste Partnerschaft: ich habe den Haushalt geschmissen, mich "zurechtgemacht" und jeden Streit vermieden, weil es eben Frauensache ist, dass der Mann sich zu Hause wohl fühlt, egal, wie wenig er dafür tut, dass es so ist. Schwachsinn! Ich bin ein Mensch wie jeder andere und habe ein natürliches Anrecht auf Glück und Zufriedenheit! Ich bin liebenswert! Ich bin gut und richtig, so wie ich bin! Punkt. Fehler? Ja, klar mache ich Fehler. Und? Wer nicht? Habe ich irgendwann behauptet, ich sei perfekt? Zeig mir einen, der immer alles richtig macht! Gibt's nicht! Also.

                            Ja, ich weiß genau, wie es sich anfühlt, wenn man Angst hat, nicht gut genug zu sein, den Partner - eben erst gewonnen - wieder zu verlieren. Es ist die falsche Einstellung zum Leben, die Dir die Sache so schwer macht. Aber die ändert man nicht einfach durch Schnippen mit den Fingern. Das ist Übungssache und kostet ganz schön Mühe, insbesondere, wenn man einen gewissen Erfahrungswert mitbringt.

                            Die Angst, wieder enttäuscht zu werden, schwingt immer mit. Es ist nur so, dass Du mit Angst nicht locker bist und nichts erreichen kannst, was zu positiven Ergebnissen führt. Es nützt weder Dir noch Deinem Freund, ein ängstliches Mäuschen zu sein, dass furchtsam auf jede Regung des Partners Acht gibt, um ja rechtzeitig gegensteuern zu können. Dabei vergisst man, sein eigenes Leben zu leben.

                            Dass auch Dein Partner Angst hat, glaube ich Dir unbesehen. Ihr könnt euch mit Gesprächen gegenseitig Mut machen, aber jeder wird diese Ängste aus eigenem Antrieb angehen oder gar nicht. Dass sie nicht gut sind für Dich (und auch für Deinen Freund), ist mir jedenfalls ganz klar. Sei Dir selbst treu und versuch nicht, Dein ungutes Bauchgefühl mit alten Sprüchen zu besänftigen. Das Bild aus der Kindheit hilft Dir nicht weiter, es hat Dich schon früher nicht vor "Schaden" bewahrt sondern nur vom Finden des eigenen Selbstwertes abgehalten. Du solltest ganz bewusst Abschied nehmen von der Vorstellung, einen anderen Menschen unbedingt glücklich machen zu müssen, um selbst ein Anrecht auf Glück und Zufriedenheit zu haben. Das ist QUATSCH!

                            Je mehr Du Dich selbst liebst, desto mehr Platz wird die Liebe zu Deinem Partner einnehmen, ohne Dir Verzichtsgefühle oder Ängste zu vermitteln. Klingt jetzt vielleicht abgehoben. Ich glaube fest daran, dass die Liebe zu sich selbst erst Liebe genießbar macht.

                            Noch ein Geständnis: Momentan bin ich zum Beispiel in einer maßlos unzufriedenen Lebensphase. Selbst der Gemütsmensch, der mein Mann ist, hat es momentan sehr schwer mit mir. Es ist gut, dass wir in dieser Phase auch einmal heftig streiten können, ohne die Gewissheit zu verlieren, in der Partnerschaft gut aufgehoben zu sein. Diese Gewissheit habe ich erst in dieser Partnerschaft und habe sie zuvor kaum für möglich gehalten. Unmut unterschwellig gären zu lassen (oder zu verdrängen), kann nicht gut sein. Probleme löst man nicht, indem man sie totschweigt.

                            Rede. Sprich drüber und mach Deinem Partner Mut, über seine Ängste zu sprechen. Ich bin fest überzeugt, dass ihr einen Weg finden werdet, miteinander glücklich zu sein.

                            Grüße
                            Anke

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                            • RE: Wie sagt Ihr eurem Partner, wenn...


                              Schonmal versucht einfach das zu tun was du wolltest?
                              Ich finde die Formulierung: "Schatz"... (auch wenn das hier andere leute anders sehen)...ich treffe mich morgen mit...xy... , wir machen ... .
                              Je nach reaktion kannst du ihm dann anbieten mit zu kommen. Allderdings solltet ihr etwas machen das schon fest steht-damit klar ist, das er euch begleitet und nicht du ihn!
                              Ansonnsten ist es immer gut dann etwas zu planen wen er sich mit wem trift und du keine Lust hast.
                              Dann mußt du nur sagen: du ich hab mir überlegt ich gehe heute Abend...machen weil du dich ja mit...trifst.
                              Viel Spaß allein!

                              Kommentar


                              • RE: Wie sagt Ihr eurem Partner, wenn...


                                Salut tatiana,
                                Das freud mich das es nur ein beispiel war um es hier zu schreiben, dann haben wir dieses thema von der backe :-))

                                Mein Partner weisst es sehr schnell das ich sowas nicht mag, weil ich ein bischen fantasie immer von mein partner erwarte, im grunde brauche ich es nicht mal zu erwarten, ich suche mir immer meine partner aus, die meisten wiessen wie man "liebes verschönert verpackt" ohne diese abgedrochten ausdrücke, ich finde es sooo alt und irgentwie es ist alles sehr misbraucht worden.

                                Wen ein mann nach 6 wochen mich mein schatz nehnt, weiss ich das er darin übung hat, somit möschte ich ein bischen exklusivität haben, das ist mir eine seite zu plump, andere seite hätte ich angst das ich zu schnell unter dach und fach von ihm gestelt wird, davon lauffe ich in der regel weg, ich habe immer das gefühl das ich ersticke, das ich eingehängt wird, das gilt auch für das wort"ich liebe dich" was ist das ? wie oft haben männer in deine leben so wie in meine vergangenheit gesagt, ich liebe dich ? und heute?, sagen sie es eine andere... mir ist das alles zu heilig, um es so flot zu gebrauchen.

                                Grüsse, véro

                                Kommentar


                                • RE: Wie sagt Ihr eurem Partner, wenn...


                                  Bei mir ist das genauso... jetzt aber verlangt mein Freund, dass ich selber die Iniative übernehmen soll... und ich will auch, aber kannns nicht ganz umsetzen.... also manche Männer sind froh, wenn ihre Frauen mal ihren eigenen Kopf durchsetzen... würd ich auch in deinem Fall machen.. ich muss es auch auf die Reihe bekommen.

                                  Kommentar


                                  • RE: Wie sagt Ihr eurem Partner, wenn...


                                    Tatjana26 schrieb:
                                    -------------------------------

                                    >>> Soll ich ihn einfach vor vollendete Tatsachen stellen, so nach dem Motto: "Du Schatz, ich bin morgen mit meiner Freundin verabredet und habe deshalb keine Zeit für dich?"

                                    JA.

                                    >>> Oder eher: "Du Schatz, würde es dir was ausmachen wenn ich mich morgen mit einer Freundin treffe, den Tag alleine verbringen will, etc.?"

                                    NEIN

                                    >>> Was ich eigentlich nicht will, ist, ihn um Erlaubnis b....

                                    SOLTEST DU AUCH NIE TUN, denn Du bist nicht das kleine Kind und er Dein Pappa.

                                    Ansonsten haben die Anderen ja schon viel gesagt dazu.....

                                    Kommentar


                                    • RE: Wie sagt Ihr eurem Partner, wenn...


                                      Nein, nein, nein! Mach Dich nicht von dem Mann abhängig sondern gehe weiterhin Deinen Weg! Gib Dich nicht auf für Deinen Partner, denn das macht auf die Dauer unzufrieden. Sag ihm einfach dann und dann verabredest Du Dich mit Deiner Frendin, machst dies oder das. Wenn er schon ne Woche vorher bescheid weiß, dürfte er kaum Einwände haben. Und überhaupt: Wo sind wir denn, das wir unseren Partner fragen müßten ob wir weggehen dürfen?! Wir sind doch erwachsene, eigenständige Personen mit einem eigenen Leben und einem eigenen Kopf! Der Mann, der mir meine Freizeitaktivitäten verbieten wollte, den würde ich gleich wieder abschiessen. Ich denke, Männer mögen eigenständige Frauen und kein braves Ding, das nur ja und amen sagt. ;-)

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