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Kaufsucht - Frage an den Experten

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  • Kaufsucht - Frage an den Experten

    Hallo, ich hoffe, ich bin hier im richtigen Forum.
    Unsere Tochter (seit kurzem volljährig ..... ja ja ich weiss, sie ist erwachsen und muss selber wissen, was tut ...) - na ja, jedenfalls "leidet" sie unseres Erachtens an einer Kaufsucht. Sie kauft Kleider, die sie schon mehrfach im Schrank hat, packt sie nichtmal aus der Tüte aus, sondern wirft sie unten in den Schrank. Sie kauft Schuhe, wie sie sie schon hat und zieht sie nie an. Sie kauft T-Shirts, Lippenstifte, einfach alles und alles steht oder liegt schon mehrfach irgendwo rum.
    Sie bekommt von uns 100 Euro Taschengeld und selbst verdient sie sich Geld durch Babysitten dazu. Während ihrer Ausbildung zur Erzieherin verdient sie die ersten 3 Jahre gar nichts und läuft weiterhin als Schülerin. Jeder - aber wirklich jeder verdiente Cent wird in Klamotten umgesetzt, die sie nicht braucht oder nicht anzieht.

    Wie gesagt, sie ist volljährig - trotzdem - sollen/können/müssen wir in dieser Hinsicht in irgendeiner Form "aktiv" werden ? Wenn man sie darauf anspricht, sagt sie nur, sie sei volljährig und könne tun was sie will ... - dafür ist sie aber permanent pleite - vermutlich hat sie auch schon ihr Konto überzogen und wird irgendwann Schulden haben.

    Vielleicht machen wir uns zu viele Sorgen - was meint ihr ? Ob das von alleine mal wieder aufhört ?


  • RE: Kaufsucht - Frage an den Experten


    Nimmt sie beim wort, ist doch schön, sie will euch sagen das ihr nix mehr zu suchen habt, in ihren enscheidungen.

    Sie kauft kleider die si schon hat.... na da wollen wir nicht übertreiben, gell... oder kauft sie das GLEISCHES kleid nur in verschiedene grössen/die schuhe, genau so ?

    Frage: 100,- pro was?

    Tja, dann wen sie volljährig ist, dann streischt doch das taschengeld.

    Kommentar


    • schau mal unter.....


      <http://www.psychosoziale-gesundheit.net/seele/kaufrausch.html>

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      • @ vérolavie


        Hallo,

        also die 100 Euro Taschengeld sind pro Monat, Zusatzverdienst hat sie durch Babysitten und zum 18. Geburtstag hat sie eine grössere Summe Geld erhalten (Sparbuch), welches sie auf mein Anraten hin längerfristig angelegt hat. Über einen Teil kann sie aber frei verfügen, aber dieser Teil ist schon in Kleider/Schuhe/usw. umgesetzt ... die sie eben nicht oder höchstens einmal anzieht.

        Da sie während ihrer Ausbildung nichts verdient geben wir eben trotz Volljährigkeit ein Taschengeld.

        Der Hinweis von Marie_134 deutet ja schon irgendwo auf ein krankhaftes Bild bei unserer Tochter hin.

        Danke für die Antworten

        Gerhard

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        • RE: @ vérolavie


          Was mich überrascht ist das du das sovort als krankeit oder sucht hinstelt ?
          Mit den taschengeld habe ich keine ahnung ob man dazu verplischtet ist.
          Ich musste sovort an mich denken wo du das schrieb, aber mit der unterschiede das ich mit 18 schon ein paar jahren schon aus den haus war, somit suchte ich eine zeitlang dursch kleider meine identität, aber es gab damals ganz gewiesse styl die man drauf haben sollte.
          Dazu beobarte ich meine kleine nachbarin sie ist auch 18, es gibt nicht ein mal wo ich sie sehe und sie ist gleich angezogen ? gibst nicht, es gibt tausende mode richtung, den sie auspribiert, schliesig ist es auch in der mode gekommen in der tini zene das es ein styl gibt, (nämilich keine und der styl-der-tausende-styl), das gehört zu zeit dazu, es ist kult !! du glaubst nicht wie es wichtig ist, standig vielseitig auzusehen, zu mindesten beobarte ich wie es da draussen abgeht, unterhalte mich auch gerne mit dennen.

          Tja ich weiss nicht aber aus deine sicht und auch die von den eltern es ist denke ich schweirig, dieser welle zu glauben gar zu verstehen .

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          • RE: Kaufsucht - Frage an den Experten


            Hallo Gerhard M.
            Sie haben ziemlich genau die Leitlinien der Kaufsucht beschrieben, Es gibt kaum Zweifel, das das beschriebene Ausmaß Krankheitswert besitzt. Der Link-Hinweis (s.o.) ist für Sie sicher wertvoll. Der Autor (Faust) ist ein anerkannter Psychiatrie-Experte und hat in dem Beitrag das Wesentliche umrissen.
            Es geht sicher nicht ohne Therapie. Das Problem auch bei Ihrer Tochter ist sicher die mangelnde Krankheitseinsicht und als deren Folge die fehlende Bereitschaft, Hilfe an zu nehmen.
            Es gibt einen Grundsatz: Erst wenn der kollektive Druck - Freunde, Familie, soziale Hirarchien etc. - den Drang zur abhängigen Handlung übersteigt, kann man eventuell eine Einwilligung zu adäquater Hilfe (im Sinne eines kleineren Übels) erreichen.
            Es gibt in jeder Region Beratungsstellen, die Hilfe auch zu den Modalitäten anbieten. Mehr lässt sich aus der Ferne nicht sagen.
            MfG
            Dr.Riecke

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            • RE: Kaufsucht - Frage an den Experten


              Vielen Dank Dr. Riecke. Wir werden nun wohl doch versuchen eine entsprechende Beratungsstelle in unserer Gegend zu suchen.

              mfg. Gerhard M.

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