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Wie oft zofft ihr euch?

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  • Wie oft zofft ihr euch?

    Hei
    Man sagt ja, Streit gibt es in jeder guten Beziehung! Wenn man nicht streitet ist auch nicht gut! Aber wieviel Streit ist zu viel? Ich weiss wohl, die Frage kann man nicht so einfach beantworten!
    Wie oft streitet ihr euch mit eurem Partner? und was ist der Anlass dafür?
    Bei uns artet eine normale Diskussion plötzlich zum Streit aus, ich bringe da immer zu viel Emotionen rein, und wenn ich dann seine Meinung nicht teilen kann macht mich das zimlich gehässig und so kommt es manchmal zum Streit!
    Ich glaube ich bin zum Diskutieren geboren, ich fühle mich dann immer gleich missverstanden wenn jemand total anderer Meinung ist als ich!

    Also jedenfalls streiten wir irgendwie häufiger in letzter Zeit, meistens wegen Kleinigkeiten und Missverständnissen.

    Wie ist das bei euch?

    Liebe Grüsse curry


  • RE: Wie oft zofft ihr euch?


    hi curry

    wie oft wir streiten? richtig streiten? eigentlich nicht so häufig. wäre eigentlich mal wieder an der zeit (klärendes gewitter). aber eigentlich streite ich nicht gerne. diskutieren o.k.

    meinungsverschiedenheiten haben wir aber schon. so ca. 2-3 mal die woche. keine gröbere geschichten.

    gruss peter

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    • RE: Wie oft zofft ihr euch?


      Nun ja, vieleicht lieg es bei dir an zuhören?
      Es gibt auch menschen, die lieben es sich beim sprechen zu zu hören, das geht mir persönlich auf den geist.

      Die mutter von der fater von mein sohn<--ich kannst leide nicht anderst schreiben :-) liebt es, manschmal ging der fater von mein sohn, sich ein kaffé machen, legte den hörer hin, kamm wieder und sagte... hm jaaa, ach so ja?
      Unglaublich! sie bemerkte es nicht?
      Ich fand es von ihn eine unverschämtheit und schimpfte, bis ich wirklich zugeben musste, das es doch die einzige methode war, um nicht bei der auszurasten :-/
      Das schlimme ist, heute ist er genau so geworden :-((

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      • RE: Wie oft zofft ihr euch?


        Hallo véro
        Wie meinst du das jetzt?
        Du glaubst ich höre mir selber gerne zu wenn ich rede und wenn die anderen was sagen höre ich dann nicht zu?

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        • RE: Wie oft zofft ihr euch?


          Nein :-)) das war nur eine version von verschiede verständigungs problematick, ein beispiel mit den ich auch nicht zu recht komme.
          Ich mag zum beispiel nicht, wen jemand in ein gespräch sagt: Das ist doch schwarsinn, oder das sagt mann nicht, oder "du (muss) es so (sehen)"
          Hä?Bitte?, müssen, sollte kein mensch, und nur in eine richtung schon mal gar nicht!
          Das bringt mich auf die palme, ich versuche es zu unterdrücken, vieleicht bekomme ich die kurwe aber auch manschmal nicht :-/ dann gibt es ein donner weter :-)

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          • RE: Wie oft zofft ihr euch?


            ach so, ja gut! :-)
            Wenns bei uns ein Donnerwetter gibt, herscht dann immer gleich ein halber Tag funkstille! Wir bringens irgendwie nicht auf die Reihe dann wieder normal miteinander umzugehen! Das ist so dooooof. Darum hasse ich Streitereinen. Wenn der Streit oder bloss ne deftige Diskussion vorbei ist, ist sie eben doch noch nicht vorbei! Die Nachwehen dauern eben dann noch zimlich lange......
            jaja so ist dass!

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            • RE: Wie oft zofft ihr euch?


              auch wenns jetzt keiner glauben wird: mit mir ist in rl sehr schwer in streit zu kommen. wenns dann aber so weit ist, kracht es richtig

              das war in den drei jahren meiner derzeitigen beziehung erst einmal der fall. allerdings klammert eine we-beziehung natürlich auch viele reibungspunkte aus

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              • Ständig


                hm. wo hört eine Diskussion auf und wo fängt der Zoff an?
                Außenstehende haben den Eindruck, wir streiten ununterbrochen - wenn wir noch locker sind und sagen: hey, moment mal, ich gebe nur meine Meinung zum Besten! (Geschieht halt auf die südländische Art - das sieht dann oft wie Streit aus, isses aber gar nicht)
                Allerdings Streiten wir schon recht oft. Kommt u.a. einerseits darauf an, an welcher Stelle des Zyclus ich mich befinde (gibt immer 2 mal im Monat 1-2 Tage, da gehe ich sehr leicht in die Luft) oder ob es schon tagelang regnet (wir sind Leistungssportler und brauchen 2-3 Stunden am Tag Bewegung. Gibts die nicht, krachts leichter)
                Worüber wir streiten ist eigentlich unwichtig. Meistens geht es darum, wer Recht hat ("nein, das war nicht SO sondern SO", "nein, wenn man das soundso macht, passiert diesunddas"...).
                Aber so gerne wir uns gegenseitig hochschaukeln, so unangenehm ist es uns allen beiden, wenns zu lange dauert. Beide wollen den Tag friedlich beenden - und spätestens abends geht einer auf den anderen zu und stiftet wieder Frieden.

                Männer, die nicht streiten, sind nichts für mich. Ich hatte mal einen, der ist immer aus dem Zimmer gegangen, wenns brenzlig wurde. Der hat nicht nur nicht gestritten, sondern nicht mal diskutiert. Da ich grundsätzlich alles ausdiskutieren muss, hat mich das regelmäßig auf die Palme gebracht.
                Ich komme mir dann nicht ernstgenommen vor - so nach dem Motto: 'ja, jaaaa, morgen ist alles wieder guuuut...'

                Es ist aber auch so, dass ich nur dann Wert darauf lege, meine Meinung anzubringen/durchzuringen, wenn mir der Andere etwas Wert ist. Also, so gesehen ist das Zoffen auch eine Art Wertschätzung für mich.

                Aber damit kommt nicht jeder klar. Ich habe das Glück, dass mein Partner mir in dieser Hinsicht sehr ähnlich ist. Insofern wird unsere Beziehung durch das Zoffen nicht beeinträchtigt.

                Achtung: ich rede hier von Zoffen.
                Einen richtig handfesten Streit haben wir ungefähr 1 - 2 mal im Jahr. Also ein Streit, bei dem man dem anderen so richtig weh tut.

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                • Streit


                  Ich wusste es vorher schon aber aus meinen letzten Beziehungserfahrungen weiss ich es hundertprozentig: Wer nicht streiten kann, hat ein ernsthaftes Problem mit sich selbst.

                  Vor Menschen die Meinungsverschiedenheiten aus dem Weg gehen und flüchten, sollte man sich hüten. Sie spielen oft liebkind und konfrontieren einen dann mal mit all den angestauten Dingen die sie bisher nie sagten. Sie lächeln dich an und sagen schöne Worte, obwohl sie das Gegenteil denken.
                  Streit offenbart die Gedanken und Meinungsverschiedenheiten. Wer seine Gedanken verstecken muss, der geht jedem Streit aus dem Weg und schweigt, weil er weiss warum.
                  Und sich zu streiten heisst nicht, sich verletzen zu müssen. Wer den anderen absichtlich verletzt, der will das auch um ihn zu schädigen. Ab dann ist es kein Streit mehr, sondern Krieg.

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                  • RE: Streit


                    :-)
                    und wie oft brauchst DU diese Gedankenoffenbarung?
                    (meins siehe oben...)

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                    • RE: Wie oft zofft ihr euch?


                      Harte Diskussionen um Standpunkte gibt's bei uns regelmäßig. Immerhin haben wir ein Kind, da ist der Streit, wer mit dem "verzogenen Gör" richtig umgeht und wer nicht, fast vorprogrammiert.
                      Ansonsten haben wir schon sehr übereinstimmende Weltanschauungen. Da fliegen seltener die Fetzen.
                      Zu meiner persönlichen Weltanschauung gehört, dass ich von mir (leider) meist Perfektionismus erwarte (Kindheitsprägung) und sich mein Denken um Leistungsbereitschaft und Perfektion dreht. Wenn mein Mann oder mein Kind und ich uns in der Wolle haben, dann meistens, weil ich wieder einmal meine Vorstellung von Leistung und Perfektion durchsetzen möchte. Inzwischen weiß ich, dass ich weder mir selbst noch meinen Lieben damit einen Gefallen tue, und kann - wenigstens im Nachhinein - gegensteuern.

                      Mein Männe ist übrigens jemand, der sich über ganz andere Dinge aufregt als ich. Es ist erstaunlich, wie leicht wir uns gegenseitig den Wind aus den Segeln nehmen, wenn es mal wieder soweit ist, dass dem anderen der Kragen platzt. Ich finde das sehr beruhigend (natürlich nicht genau dann, wenn ich vor dem Explodieren stehe und mein Männe die Schultern zuckt - dann könnte ich ihn erwürgen!).

                      Grüße
                      Anke
                      (in deren Familie wenigstens einmal am Tag die Fetzen fliegen, was noch bis zum Auszug des pubertären Kindes anhalten wird, steht zu befürchten)

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                      • RE: Wie oft zofft ihr euch?


                        Hallo curry,
                        ich bin jetzt im Oktober 7 Jahre mit meinem Mann verheiratet.In der ganzen Zeit haben wir uns ca. 7 mal gestritten. Es waren aber immer nur Kleinigkeiten.Ein einzige Streit war wegen unserer Tochter,weil sie sich ihrem Cousin gegenüber verteidigt hatte und mein Mann aber nur mitbekommen hat,daß sie ihn verhauen hat, und sie bestraft hat. Das war so ein heftiger Streit,daß ich 2 Tage lang nicht mehr mit ihm geredet habe und ihn gesagt, daß wenn er das Kind nochmal zu unrecht bestraft,das ich ihn dann seine Sachen packen würde.Ansonsten wenn ich wieder mal mit mir und der Welt auf Kriegsfuß stehe,diskutieren mein Mann und ich immer alles schnell aus.

                        Liebe Grüße

                        Nicki

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                        • RE: Streit


                          Ich streite nicht viel, gehe aber einem Streit nicht aus dem Weg wenn er mal sein muss. Das hat mir zwar bei der letzten ernsthaften Beziehung eine Trennung eingebracht, aber es hat auch gewisse Dinge ans Licht gebracht.

                          Schägi schrieb:
                          -------------------------------
                          :-)
                          und wie oft brauchst DU diese Gedankenoffenbarung?
                          (meins siehe oben...)

                          Kommentar


                          • RE: Wie oft zofft ihr euch?


                            " dass ich von mir (leider) meist Perfektionismus erwarte (Kindheitsprägung) und sich mein Denken um Leistungsbereitschaft und Perfektion dreht. "

                            Das steht dir aber auch im Sternzeichen. Solange du nachsichtig mit deinen Leuten bist, ist das noch nicht so schlimm. Es sei denn, du wirst selbst krank davon.

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                            • RE: Wie oft zofft ihr euch?


                              Wir streiten so ca. ein mal im Jahr. Es kommt natürlich schon öfter mal vor, daß entweder ich oder mein Mann aus irgendwelchen Gründen grantig sind (Hormonschwankungen oder Zoff im Job), diesen Grant lassen wir aber nicht aneinander aus, weil ja nicht der Partner der Verursacher der schlechten Laune ist.
                              Wenn ich merke, daß er mal nicht so gut drauf ist, frag ich ihn ob er darüber reden will und wenn er nicht will, laß ich ihn halt einfach in Ruhe. Wenn ich selbst mal schlecht drauf bin, ziehe ich mich meist zurück und hänge mich ins Internet oder male ein Bild.

                              Im täglichen Alltagsleben gibt es bei uns eigentlich kaum Streitpunkte weil unsere Beziehung auf leben und leben lassen basiert. Er läßt mir meine Dinge, auch wenn sie ihn nicht interessieren oder er sie vielleicht sogar blöd findet und ich laß ihm seine. Der einzige Streitpunkt ist seine Familie und die Ansprüche die sie stellen. Da kommen halt die kulturellen Verschiedenheiten (mein Mann ist Asiate) zum Vorschein. Da wir aber beide in Österreich leben, haben wir damit Gott sei dank nicht so viel zu tun.

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                              • RE: Wie oft zofft ihr euch?


                                Waehrend der ersten Jahre unserer Ehe gab es nie Streit.

                                Spaeter hatte meine Frau das Gefuehl, untergebuttert zu werden. Da fing sie das Streiten an. Da sie sehr emotional ist, zog sie dabei in aller Regel den kuerzeren. Da stritt sie erst recht.

                                Wenn es zu emotional wird, neige ich zum Mauern. Ich ziehe mich dann zurueck und bin nicht mehr ansprechbar. Das ist natuerlich kein gutes Verhalten.

                                Ich muss bekennen, dass unsere Streitereien anfingen, unsere Beziehung erheblich zu stoeren. Wir kuemmerten uns dann darum, weshalb das so waere. Dabei war uns Literatur behilflich. Ich scheue mich fast, es zu sagen, aber unter anderem war Schwanitz hilfreich. Sein Buch: Maenner, eine Spezies wird besichtigt, ist durchaus aufschlussreich. Wir fanden uns auf jeder Seite wieder.

                                Mit den gewonnenen Erkenntnissen konnten wir dann unsere Streitereien wir zivilisieren. Und wir sind noch dabei. Man lernt nie aus.

                                Gruesse
                                Jaeger

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