• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Probleme bei der Arbeit

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Probleme bei der Arbeit

    Ich habe eine bisschen eine komische Fragen, und sie passt irgendwie auch nicht in dieses Forum, aber ich weiß sonst nicht wohin damit!
    Ich arbeite als Sekretärin, und ich kann von mir behaupten, dass ich freundlich bin, und meine Arbeit sauber, sorgfältig und zuverlässlich erledige, aber meinem Vorgesetzen scheint nichts zu passen. Es geht aber immer nur um Kleinigkeiten (und das den ganzen Tag...) z.B. hat er gestern zu mir gesagt, ich darf auf dem Bildschirm kein Post-it-Zettelchen draufkleben, denn das macht kein "schönes Bild" (habe nämlich zur Erinnerung eines draufgeklebt, damit ich etwas wichtiges nicht vergesse...), aber ich verlasse am Abend immer einen sauberen und aufgeräumten Schreibtisch, ich hinterlasse nie ein Chaos!! Ich fühle mich einfach total eingeschränkt in meiner Arbeit, denn ich kann die Arbeiten nicht so erledigen wie ich will!! usw. es gäbe noch viel zu erzählen
    Mich würde allerdings interessieren, wann kann ich zu einem Vorgesetzten sagen, was mich stört?? Und vor allem wie?? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht??
    Ich sage eigentlich immer was ich denke, und wenn ich etwas nicht richtig finde, aber ich glaube er hat mich total eingeschüchtert... und ich habe total keinen Spass mehr an meiner Arbeit!!

    Vielen dank für die Antworten

    LG
    ManU.


  • RE: Probleme bei der Arbeit


    erzähl doch mal ein bißchen mehr von den kleinigkeiten,
    welche sind das?

    Kommentar


    • RE: Probleme bei der Arbeit


      z.B.
      ich muss ein Fax schreiben, er sagt mir was drinnen stehen soll, ich schreibe es dann so! Sobald ich es zur Unterschrift vorlege, fällt ihm etwas ein, was man anders schreiben könnte, das geht aber mindestens 5 mal so, dann ist er aber nicht zufrieden, wenn die andere Arbeit warten muss, ich schaff nicht alles gleichzeitig...
      meinen Lohnstreifen bekomme ich immer einen Monat zu spät, aber ich erinnere ihn ständig daran (das Geld bekomme ich schon überwiesen, aber der Lohnstreifen interessiert mich auch wegen dem Urlaub, der Höhe vom Lohnusw.)...
      wenn er einen Termin hat, und ich etwas vorbereiten müsste, dann sagt er es mir 5 Minuten vor seinem Termin, klar, dass ich es dann oft nicht mehr schaffe, "mensch beeilen sie sich, das muss schneller gehen..." seine Worte...
      wenn bei uns im Büro Kunden sind, werde ich behandelt wie der letzte Dreck, ich finde das erniedrigend und ich schäme vor den Kunden...

      vielleicht bin ja ich kleinlich und zu sensibel...

      Kommentar


      • RE: Probleme bei der Arbeit


        Ich glaube, dass viele schon einmal ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Ich übrigens auch!
        Vielleicht hilft es Dir, wenn ich auf einen Artikel verweise, den ich vor kurztem gelesen habe. Dort wurde berichtet, dass immer mehr Psychopaten in Führungspositionen sitzen.
        Könnte es sein, dass Dein Chef dich rausekeln will oder muss? Wenn es nur Kleinigkeiten sind: Augen zu und durch - vielleicht hat er selbst Probleme. Wenn es mehr wird, jedes einzelne aufschreiben (genaue Beschreibung, Datum, Uhrzeit und Zeugen). Außerdem, falls nicht vorhanden, Arbeitsrechtsschutzversicherung abschließen.

        Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass meine Aufzeichnungen über mehrere Jahre mir gute Dienste erwiesen haben. Wenn es hart auf hart geht, kann ein Anwalt mit Deinen Aufzeichnungen z.B. systematisches Mobbing nachweisen.

        Kommentar



        • RE: Probleme bei der Arbeit


          Oh je da hast Du ja nen Chef erwischt!

          Das was Kingkong schreibt ist in jedem Fall richtig, aber hilft Dir erstmal nicht weiter.
          Hast denn schon mal mit Ihm gesprochen, was Dir nicht gefällt und das man das anders regeln sollte damit allen geholfen ist.
          Vielleicht merkt es ja gar nicht.
          Das wäre auf alle Fälle mal angebracht, was schon mal gar nicht geht ist das runtermachen vor anderen.
          Da wäre mir pers. schon lange mal der Kragen geplatzt und mit Sicherheit auch vor dem Besuch.

          Leider Gottes bist Du kein Einzelfall wehr Dich und friss nicht alles in Dich rein und zu Kleinlich bist Du mit Sicherheit nicht .

          Viel Glück Zoe

          Die das auch schon mal durch hat aber nicht im Büro.

          Kommentar


          • RE: Probleme bei der Arbeit


            Ein herzliches Hallo von der Berufskollegin, liebe ManU.!

            Es gibt "zerstreute" Chefs oder aber welche, die einfach nicht zulassen, dass ihre Angestellten selbständig arbeiten. Mit denen ist schwierig auszukommen, wenn man selbst schon Zweifel hat, was nun konkret erwartet wird und ob man überhaupt in der Lage ist, "gut" zu arbeiten. Diese dummen Selbstzweifel machen das Tor auf für Chefs, die grundlos in Hektik und Hetze verfallen oder herumkritisieren, ohne so richtig zu wissen, was sie damit anrichten. Wenn das allerdings alles ganz bewusst und gezielt eingesetzt wird, dann nennt man das BOSSING - eine Mobbing-Abart.

            Ich habe keine Ahnung, wie groß das Unternehmen ist, in dem Du Sekretärin bist, und ob ihr eine Arbeitnehmervertretung habt. Die ist im Falle von Mobbing/Bossing der richtige Ansprechpartner.

            Du selbst kannst etwas für Dein Durchsetzungsvermögen und Dein Nervenkostüm tun. Sofortmaßnahme: IMMER respektloses Verhalten sanktionieren, es also nicht ohne Folgen für denjenigen lassen, der es ausübt. Du darfst und solltest den Chef mit samt seinen Kunden sitzen lassen und erst wieder zur Verfügung stehen, wenn Du Reue erkennen kannst und wieder respektvoll behandelt wirst. Eine Kollegin hatte einen Hysteriker zum Chef, der förmlich explodierte und herumbrüllte aus heiterem Himmel. Die Kollegin bekam daraufhin spontan heftigste Kopfschmerzen und musste ihren Arbeitsplatz verlassen. Mit der Zeit lernte der Chef, dass er durch eine Verhaltensänderung mehr von seiner Angestellten hatte.

            Es mag natürlich auch berechtigte Kritik geben, die von Dir Verhaltensveränderungen verlangt. Zu viel Selbstkritik macht aber - das hast Du selbst schon festgestellt - weder motiviert, noch sicher und zufrieden schon gar nicht. Also: lerne Entspannungstechniken und tu etwas für Dein Selbstvertrauen. Lass Dir nicht Schuldgefühle einreden für Dinge, die einzig auf der Sprunghaftigkeit der Anweisungen Deines Vorgesetzten beruhen. Du hast nicht zu verantworten, dass die Zeit nicht ausreicht, um sorgfältige Ausarbeitungen vorzunehmen, schon gar nicht wenn Du ständig gestört und gemaßregelt wirst.

            Du kannst morgendliche Chefgespräche über den Tagesablauf anregen und Zeiten vereinbaren, in denen Du (mit geschlossener Tür) ohne jegliche Störung arbeiten kannst, damit er (immer den Vorteil für den Chef rausstreichen!!!) bessere Unterstützung im Tagesgeschäft von Dir bekommt. Der Gehaltsstreifen wird ja wohl nicht höchstpersönlich vom Chef geschrieben. Da würde ich doch mal an der Stelle nachhaken, an der dieser erstellt wird. Den "zerstreuten" Chef anzubohren hat bisher nix gebracht und wird es wohl auch weiter nicht. Warum ist eigentlich so wichtig, was da monatlich abgerechnet wird, wenn das Geld stimmt und der Urlaubsanspruch nicht in Abrede gestellt wird, frage ich mal ganz naiv? Bei uns kommt die Abrechung auch manchmal erst nach dem Geldeingang. Spannend ist das schon, aber auf meinen Alltag hat das keinen negativen Einfluss. Ich glaube, wenn der Rest im Arbeitsalltag etwas positiver verlaufen würde, dann wäre Dir diese Dokumentationsgeschichte gar nicht mehr sooooo wichtig. Sehe ich das falsch?

            Ich hänge übrigens in ganz harten Zeiten einfach mein Telefon aus (bzw. schalte es auf Mailbox) und bin dann für nix und niemanden zu sprechen, bis ich wieder klar Schiff habe. Mein Chef akzeptiert das, weil ich gute Arbeitsergebnisse bringe und er sich darauf verlassen kann, dass nichts anbrennt - das habe ich nicht nur einmal bewiesen. Wenn er schonmal ungeduldig wird, bin ich diejenige, die sich entspannt zurücklegt und ihn beruhigt, dass wir bisher noch immer jede Karre aus dem Dreck gekriegt haben. Dann grinst er und lässt mich in Ruhe. Wenn ich mich von seiner Hektik anstecken lassen würde, dann wäre das sicher anders. Ich dagegen koche ihm zur Not einen Kaffee oder besorge ihm einen Schluck Wasser, damit er sich wieder beruhigt und mache in meinem Trott weiter. Das hat sich bewehrt.

            Nur Mut zum Selbstbewusstsein! Damit überzeugst Du nicht nur Dich selbst sondern auch den Chef davon, wie gut ihr im Team seid. Glaub mir!

            Grüße
            Anke

            Kommentar


            • absolute zustimmung! o.w.t.


              owt

              Kommentar



              • RE: Probleme bei der Arbeit


                Ich hab jetzt den Teard nochmal durchgelesen und da steht eindeutig drinn das Du noch nie mit Deinem Chef über diese Problematik gesprochen hast und daher ist dies der erste Schritt, ich kann Dir dazu nur raten ein offenes Gespräch mit Ihm zu vereinbaren, lass Dich da nicht auf dritte Personen ein es geht hier um Dich und Ihn.

                Ich sitze selbst auch im Büro und habe damit auch tagtäglich zutun aber ich bin gut damit gefahren zu sagen wenn mir etwas nicht gefällt und noch besser ist einen Vorschlag in der Tasche zu haben wie man das besser regeln könnte.

                Es wäre auch mal gut zu erfahren wie groß Euer Betrieb ist und ob er Dein direkter Chef ist und es keinen andren gibt.
                Die Handhabung ist in kleinen Betrieben oft völlig anders als in großen genauso sind die Prioritätet da anders verteilt.
                Also schreib mal.

                Ansonsten siehe Anke:-))
                Gruß Zoe

                Kommentar


                • RE: Probleme bei der Arbeit


                  Salut ManU.
                  WEn du zum beispiel, ein posting auf dein bilschirm kleben hast, den er umberding weg sehen muss, dann sage bitte höflich, (charmant) aber bestimmt.
                  Ich finde es sehr schön, das sie so unseres haus in ein schönes lischtblick sehen möschte, der meinung bin ich auch, nur ich habe dieser posting hier auf mein bilschirm, und ICH meine das dieser posting oberste priorität hat :-)


                  Begründe nicht weshalb es da ist, und knupfe sovor, auf ein andere thema ein, der abzolut mit der arbeit zu tun hat.

                  Stelle dir nur vor wen du ihm anschaust das (er dein alle bester freund ist), das ist ein sehr wichtiges mentales tränning, das wiederholt du dir so oft es geht in dein kopf, lasse ihn nicht "reinsikern" es kann sein das er, erst mal seine augen nicht glaubt aber denke daran, auch wen er noch ein gang drauf legt(das es das bester freund ist ) somit bist du super freundlich, du kannst dann kleine bemerkungen machen so wie.
                  Sie gehen ? hum dann steige sovort ich auf den feuerwehr wagen ein :-) alarme!
                  Damit gestaltes du deine arbeit ein bischen freundlicher, und zeigt aber das du woll bewust bist das er wieder mal, nichts gesagt hat, aber du gibst ihm den eindruck das du seine schwäsche/felern, für halb so dramatisch siehst und das du ihm die rücken deckung gibst.

                  Liebe grüsse, véro

                  Kommentar


                  • Kleine Ergänzung!


                    Lob ist auch für den Chef wichtig!
                    (Getreu dem Motto: behandle die Menschen so, wie sie sein sollten und sie werden besser, behandle sie so, wie sie sind und sie weren schlechter).

                    Wenn er also einmal sehr ausgeglichen war, Dir eine besonders ansprechende Arbeit überlassen hat oder sonstwie einfach weniger nervig war als sonst, dann lob ihn einfach mal für die Motivation, die er Dir gibt (das ist nämlich sein Bereich, dafür bekommt er u.a. sein Gehalt!) und stelle die Vorteile für die TEAMARBEIT heraus - und letztlich für den, um den es ja im Grunde einzig geht: den Kunden! Da kriegst Du ihn! Ihr arbeitet ja nicht zum Selbstzweck, im Vordergrund steht gerade für die Unternehmensleitung bei allem Stress und aller Penibilität immer der Wert für den Kunden - auch wenn das im Arbeitsalltag gelegentlich nicht so aussieht.

                    Hat der Kunde was davon, wenn Du das Fax zwar in wohlgewählten Formulierungen, aber deutlich später als vereinbart abschickst? Mh? Mehr als den Hinweis darauf, dass jede Ergänzung nichts am Wahrheitsgehalt der Info ändert (aus dem Blickwinkel des Kunden gesehen) und lediglich die Zeit verstreicht, ohne dass der Kunde zufriedengestellt wird, brauchst Du nicht zu geben. Ich denke, dann überlegt der Chef sich, ob er noch die fünfte Korrektur vornimmt. Der Kunde erwartet Professionalität, Du bist nachweislich bereit, sie zu zeigen und der Chef setzt die Prioritäten. Klare Aufgabenteilung nenne ich das. Da laufen nachfolgende Beschwerden ins Leere.

                    "Lobe Deinen Chef wie Dich selbst", könnte ich Dir so als künftiges Motto mitgeben. Mir gelingt das am besten mit Sprüchen wie "na, das haben wir beide aber wieder toll gemeistert! Wir sind ein Klasse Team und es macht Spaß, miteinander Erfolg zu haben." Auch Chefs müssen nicht perfekt sein und dürfen Schwächen haben. Wichtig ist nur, dass das Geschäftsziel erreicht wird, ohne euch gegenseitig unnötig das Leben schwer zu machen oder die Zuständigkeiten zu verwechseln. Selbstverleugnung ist von niemandem zu erwarten. Respekt und Anerkennung schon.

                    Nochmals: alles Gute!

                    Anke

                    Kommentar



                    • RE: Probleme bei der Arbeit


                      Der Sitz besteht aus 120 Mitarbeitern, ich arbeite in einem anderen Ort, und wir sind nur zu dritt d.h. zu zweit, denn eine Mitarbeiterin ist nur selten im Büro

                      Kommentar


                      • RE: Probleme bei der Arbeit


                        Umso wichtiger ist es, dass der "Draht" stimmt. Verstellen und still Leiden hilft Dir nicht, davon wirst Du nur krank. Mach reinen Tisch und schaffe eine ehrliche Ausgangsbasis für Veränderungen. Dazu brauchst Du Mut, Selbstvertrauen und Geduld - mit Dir wie mit dem Chef, aber es geht. Du hast die Wahl: entweder lassen wie's ist und leiden oder verändern (oder kündigen, aber davon reden wir ja wohl nicht).

                        Viele Grüße
                        Anke

                        Kommentar


                        • RE: Kleine Ergänzung!


                          hi Manu. , hi anke

                          ich würde mich auch gerne in die diskussion einmischen. ich kann den beitrag von anke voll und ganz unterstreichen. auch chefs brauchen manchmal kritik und motivation. ich als betriebsleiter lebe täglich davon. sicherlich sollte man als vorgesetzter wissen wie man sich seinen mitarbeitern über verhalten soll, es gibt auch genügend seminare darüber, manchmal fällt es mir aber auch schwer alle regeln einzuhalten. werde ich aber auf mein fehlverhalten hingewiesen, so kann ich mich auf jeden fall dafür entschuldigen.
                          ManU. ich denke auch du solltest mehr mit deinem vorgesetzten sprechen. wahrscheinlich wird er für dich aber kaum zeit haben. such dir aber einen zeitpunkt der dir gelegen scheint. er soll sich denn einmal darüber äussern, was ihm an deiner arbeitsweise, verhalten ... nicht passt. im gegenzug kannst du ihm auch einmal sagen was dir nicht gefällt und was sich ändern sollte.
                          viele vorgesetze haben probleme mit offensiven mitarbeitern. kommt ein arbeitnehmer auf sie zu, wissen sie, dass sie etwas ändern sollten. das heisst sie müssen entscheidungen treffen. wenn ein mitarbeiter unzufrieden ist, können sie versuchen ihn zufrieden zu stellen, oder aber sie kündigen dem mitarbeiter. dazu müssen aber andere gründe vorliegen als ein PostIt am bildschirm oder sonstiges.
                          es ist aber auch immer vom vorgesetzten abhängig, wie und ob so ein gespräch erfolg hat. da gibt es die selbstherrlichen die nach dem motto leben "ich bin der grösste und beste", aber von nichts 'ne ahnung haben. da würde ich dir das vorgehen von anke vorschlagen. wenn er dich dumm anmacht, lass ihn mit den kunden sitzen.
                          wenn er der angstvorgesetzte ist, ist er erpressbar. was ich meine ist, diese art von vorgesetzten sind an eine position gelangt (meist durch ars...kriechen) und wollen ihr nichtskönnen verbergen. dazu müssen sie häufig die tatsachen ein wenig abändern. selbstbewusstes auftreten könnte auch hier helfen.
                          ist er ein gewissenhafter aber gestresster vorgesetzte und will er seine arbeit gut machen, dann kannst du versuchen ihn über die effizienz zu kriegen (hat anke auch schon beschrieben).
                          auf jeden fall musst du dir das nicht bieten lassen. ach, noch'ne frage, wie behandelt er denn die anderen?

                          gruss peter

                          Kommentar


                          • RE: Probleme bei der Arbeit


                            Man kann dir nicht raten, wann du deinem Chef sagen sollst, was dir so gegen den Strich geht. Das ist situationsbedingt und du bist nur dann glaubwuerdig, wenn du ganz du bist.

                            Vielleicht hat dein Chef aber doch Gruende, mit der Qualitaet deiner Arbeit unzufrieden zu sein. Du scheinst noch jung zu sein. Da ist das mit der Aufmerksamkeit im Detail noch nicht so zur zweiten Natur geworden. Meine besten Sektretaerinnen hatten alle schon ein geruetteltes Mass an Berufserfahrung.

                            Von einer Sekretaerin erwarte ich, dass sie richtig schreiben kann. In deinem Posting sind Fehler. Das kann natuerlich deshalb sein, weil du es hier im Forum nicht so genau genommen hast, oder weil du in Eile warst. Aber vielleicht spielt sich Aehnliches auch an deinem Arbeitsplatz ab und 'zuverlaesslich' sieht nicht nach Fluechtigkeitsfehler aus.

                            Vielleicht sind die Teilnehmer hier zu vertraegliche Menschen, um dir Dinge zu sagen, die unangenehm sein koennten. Aber du wolltest einen Rat. Da sollte man doch sicher Klartext reden, auch wenn es im Augenblick unbequem ist..

                            Ich wuensche dir alles Gute.

                            Kommentar


                            • RE: Kleine Ergänzung!


                              na ja, er behandelt alle gleich, nur sagt niemand etwas, ich bin erst seit einem Jahr in diesem Betrieb, derjenige, der an meiner Stelle gearbeitet hat, ist aus diesem Grund gegangen (d.h. er arbeitet noch für dieselbe Firma, ist aber in nun einem anderen Bereich tätig), allerdings will ich nicht so kleinlaut beigeben, ich finde dieses Verhalten ist einfach nicht akzeptabel, und werde ihn darauf ansprechen, sobald es wieder so einen Vorfall gibt...
                              ich möchte mich auf jeden Fall bei euch allen bedanken, ihr habt mir sehr weitergeholfen...

                              Kommentar


                              • RE: Probleme bei der Arbeit


                                1. Für DICH werde ich ab jetzt alles zweimal durchlesen :-)... tut mir leid, aber hier war ich wirklich ganz im Gedanken als ich das schrieb (verständlich, oder??)
                                2. vielleicht ist mein Satzbau nicht richtig? habe ich mich falsch ausgedrückt? ... komme nicht aus Deutschland...
                                3. jung bin ich auch, 22 wenn es dich interessiert, aber das heißt noch lange nicht, dass ich dieser Arbeit nicht gewachsen bin, und dass ich mich so behandeln lassen muss... tut mir leid, wenn du das anders siehst...
                                4. Berufserfahrung habe ich auch, kaum zu glauben, aber wahr, es soll ja auch Schüler geben, die nicht nur lernen, sondern nebenbei auch noch arbeiten

                                Kommentar


                                • Lektion 1


                                  Du bist niemandem verpflichtet, Dich zu beweisen oder zu rechtfertigen.

                                  Du bist gut und wertvoll als Mensch und hast in jedem Fall Respekt verdient. Das hat etwas mit Würde zu tun, die niemand nachzuweisen braucht - die ist einfach gegeben.

                                  Fachliche Kompetenz kann man erlernen. Selbstsicherheit auch (hat übrigens wenig mit Arroganz zu tun - das wird oft verwechselt, gerade von Menschen, die nicht selbstsicher sind).

                                  Viel Erfolg!

                                  Anke

                                  Kommentar


                                  • RE: Kleine Ergänzung!


                                    allerdings will ich nicht so kleinlaut beigeben...
                                    Oho, ob es die richtige motivation ist ?
                                    Wie möschtes du es eingehen ?
                                    Wie sieht dein plann, jetzt aus?
                                    Was nehmst du dir, als erstes vor ?

                                    Kommentar


                                    • RE: Kleine Ergänzung!


                                      eigentlich nicht viel, wie ich schon geschrieben habe, wenn es nochmalsvorkommt werde ich ihn darauf ansprechen, natürlich immer höflich und ohne frech zu werden... oder nicht gut, mensch, das ist nicht so leicht...

                                      Kommentar


                                      • RE: Probleme bei der Arbeit


                                        hallo jaeger

                                        wenn Manu's chef etwas an ihrer tatsächlichen arbeitsleistung auszusetzten hat, sollte er es direkt sagen. wenn sie ein fax 5 mal neu schreiben muss weil fehler vorkommen ok. wenn sie aber ein fax 5 mal neu schreiben muss weil man eventuell dies oder das ändern könnte finde ich nicht ok. auch finde ich es nicht ok, wenn man mitarbeiter von den kunden abserviert. das macht auch vor den kunden kein gutes bild. er könnte sagen:" Hätten sie im anschluss der sitzung noch einen moment zeit, ich würde sie gerne noch einmal sprechen..."
                                        selbst wenn sie erst ein jahr dabei ist, so sollte sich der chef auch zeit nehmen um ihr das umfeld zu erklären. das aber ihr vorgänger schon aus ähnlichen gründen den dienst quittiert hat, lässt eher darauf schliessen, dass es doch wohl eher am chef liegt.

                                        gruss peter

                                        Kommentar


                                        • RE: Lektion 1


                                          Ich glaube in dieser Hinsicht habe ich sicherlich noch viel zu lernen... aber es wird schon werden...

                                          Kommentar


                                          • Völlig Deiner Meinung! o.w.T.


                                            .

                                            Kommentar


                                            • danke anke


                                              ... alter scherz ich weiss. feine meinung ist mir aber auch immer wichtig.

                                              grüss mir den ruhrpott

                                              peter

                                              Kommentar


                                              • RE: Probleme bei der Arbeit


                                                Hallo ManU,

                                                Ich entschuldige mich bei dir.

                                                Du wirst vielleicht selbst schon oft beobachtet haben, dass meine Landsleute im Umgang mit unserer Sprache, die von anderen als ein sehr feines Instrument geschaetzt wird, bisweilen sehr eigenwillig sind, um das einmal vorsichtig zu formulieren. Und so hatte ich da auch einen Zusammenhang in deinem Fall vermutet.

                                                Dass Deutsch nicht deine Muttersprache ist, war deinem Posting nicht anzusehen. Ich muss zugeben, dass ich keine Fremdsprache so gut behrrsche wie du das Deutsche zu beherrschen scheinst. Kompliment.

                                                Dich vor Dritten abzukanzeln, ist eine Ungezogenheit, die du dir verbitten kannst.

                                                Ein Schriftstueck mehrmals umschreiben zu muessen, damit wirst du vielleicht leben muessen. Ich habe auch schon oft an einem Brief oder einer Aktennotiz gefeilt und gefeilt. Meiner Sekretaerin hatte es sicher nicht gefallen. Aber davon konnte ich mich im Interesse deer Sache nicht leiten lassen.

                                                Es gibt Kotzbrocken von Chefs. Verhaltensaenderungen von unten nach oben erzielen zu wollen, ist ziemlich aussichtslos. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich deshalb, eine andere Anstellung zu suchen.

                                                Ich hoffe, du bist nicht nachtragend. Vor allem wuensche ich dir, dass es dir in Deutschland gefaellt.

                                                Gruesse
                                                jaeger

                                                Kommentar


                                                • RE: Probleme bei der Arbeit


                                                  Deiner Schilderung nach würde ich meinen, dass dies keine "fachlichen" sondern eben andere Gründe haben könnte.
                                                  Was würde ich tun?
                                                  Ein 4-Augen-Gespräch suchen und offen darüber mit meinem Vorgesetzten sprechen.
                                                  Beginnen würde ich damit, dass ich den Fokus vorerst auf meine Leistung, seine Erwartungen, etc. lege. Je nachdem solltest du dann reagieren, ev. über Verbesserungspotentiale", die er erkannt hat reden, und wie du deine ziele - vielleicht mit seiner unterstützung - erreichen kannst. Je nachdem wie das Gespräch verlauft, z.B. wenn fachlich eh alles wunderbar ist, würde ich ihn direkt auf die Schikanen ansprechen. Würde viel mit ich -botschaften arbeiten.
                                                  Wenn Du aber das Gefühl hast, dass durch ein offenes Gespräch die Situation eskalieren könnte (Mobbing, etc.) müsstest Du Dir überlegen was Du noch tun kannst.
                                                  Ist dies ein größeres Unternehmen? Kannst Du Dich vielleicht innerhalb des Unternehmens verändern?
                                                  Wenn das möglich ist würde ich dies anstreben, allerdings würde ich niemals sagen, "mit dem komme ich nicht aus", sondern dass nach soundsolanger Zugehörigkeit nun was anderes tun möchte, andere Aufgaben übernehmen bzw. mehr Verantwortung tragen möchte, etc.
                                                  Wenn das alles keine akzeptablen Varianten sind, solltest Du Dich langsam umsehen, ob Du nicht woanders Fuss fassen kannst, denn auf lange Sicht gesehen ruiniert das dein nervenkostüm.
                                                  Alle Gute
                                                  Gabi

                                                  Kommentar

                                                  Lädt...
                                                  X