• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Angst zu sterben

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Angst zu sterben


    Hallo zusammen,

    ich hoffe, dass ich hier richtig bin und vielleicht jemand eine passende Antwort für mich hat. Ich lebe mit meinem Mann seit 4 Jahren zusammen, seit einem Jahr sind wir verheiratet. Fast seit diesem Zeitraum hat er auch eine neue Arbeit angenommen, die ihm sehr zusetzt und großem psychischen Druck aussetzt.
    Nun hat er mit gestern zum wiederholten Male erzählt, dass er eine diffuse Angst davor hat, zu sterben. Er hat Herzrasen, leidet unter Hypochondrie und wird schnell wütend...Er erzählte mir, dass er diese Angstzustände schon als Kind hatte, es aber nie zu einer entsprechenden Klärung durch einen Arzt gekommen ist.
    Ich bin mit meinem Latein am Ende und weiss ehrlich gesagt nicht, wie ich ihm helfen kann....
    Ich liebe diesen Menschen über alles und würde alles daran setzen, damit er nicht mehr so leiden muss.
    Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir einen Rat geben könntet....

    Hopeless


  • RE: Angst zu sterben


    Salut Hopeless,

    Ich lehne mich mal aus den fernster,und erwarte angriffe, aber wurscht...
    .............................
    Ich wurde sagen, das dein mann richtig vertig ist, das er jetzt eingentlich an seine leste zubtanz gelandet ist.
    Wen man zum beispiel auch beruflich, vertig gemacht wird, kommen auch automatisch die "uhralte ängsten verhalten" muster wieder hoch, das ist normal.

    * das mit den herzrasen, komm schon, das ist auch normal, zum mindesten ich kannte es auch, möschtes du ihm helffen dies bezüglich, mache montag ein termin, beim kardiologe.

    diffuse Angst /großem psychischen Druck aussetzt/leidet unter Hypochondrie und wird schnell wütend...

    *Wie du ihm helffen kannst? übernehme nicht diese verhalten musster als dein problem, sonder helffe ihm erst mal das er rasch von diesen job rauskommt und das dali, du hast keine zeit zu verlieren, er braucht schlaf, und freude am leben.

    Spater und da auch nicht lange warten, wen du ihm daraus geholt hast, dann könnte ihr euch um seine psyche kümmern, das ist auch wichtig, aber deine aufgabe ist jetz nicht darin zu pudeln, auch wen er dich vertraut, du bist nicht von fach du bist seine frau, bitte nicht verwegzel.

    Also rann baby, wen du ihm liebst, bringe dein mann in sicherheit! das ist natürlich schwere, als sein problem zu dein zu machen, das ist mir natürlich klar.

    Véro

    Kommentar


    • RE: Angst zu sterben


      sind hypochonder nicht die , die sich alles mögliche einbilden ? also ich habe/hatte auch zeitweiliges herzrasen .....die ärzte haben auch nichts gefunden.
      wenn man meint wirklich öfter herzrasen zu haben muß man auf weitere untersuchungen drängen und zum kardeologen ! da bekommt man so ein gerät mit nach hause, das mißt die herzfrequenzen über längere zeiträume. das muß genau abgeklärt sein bevor man sich ans psychische macht. man kann sich auch ein blutdruckmeßgerät kaufen und mehrmals täglich messen. das beruhigt ungemein, wenn man feststellt das alles in ordnung ist. als ich dieses "rasen" hatte, bekam ich natürlich auch todesängste und wurde völlig psycho. das würde jedem so gehen. irgendwie ist das bei mir aber von alleine wieder weggegangen.hing vermutlich mit einem zeckenbiß zusammen oder durch streß verursachte verspannungen. es kann natürlich auch eine psychische störung sein... ich verstehe deinen mann sehr gut !!!

      Kommentar


      • RE: Angst zu sterben


        Hallo,

        ich kann mir nicht vorstellen, dass dein Mann unter Hypochondrie leidet, denn jene Menschen konsultieren sehr gerne Ärzte. Und genau an denen sollte er sich wenden. ( ein eingebildeter Kranker ist stets darauf bedacht, dass ein Arzt irgendwelche Krankheiten bei ihm entdeckt und eigentlich unglücklich wenn es zu keinem Befund kommt )

        Er ist durch die neue Arbeit sehr belastet, also sehr gestreßt, und wird sich Sorgen machen über Eure gemeinsame Zukunft und scheint mir damit überfordert zu sein.

        Wie manifestieren sich seine Angsztustände quantitativ und qualitativ ? ist er auch depressiv ( müßte er eingentlich sein) oder ist er sonst eher ein lebensfroher Mensch ?

        Bis auf weiters












        Kommentar



        • RE: Angst zu sterben


          na ob er deswegen gleich den job wechseln muß...weiß ich nicht. manche leute lassen sich immer unter druck setzen und haben auch beim fernsehen oder duschen streß. man muß lernen , nein zu sagen und seine kräfte einzuteilen, denke ich. sebstbeherrschung lernen und auch mal auf seinen körper hören. (gelingt mir leider auch nicht besonders oft) bei herzgeschichten ist es übrigens auf jedenfall gut auf kaffee zu verzichten ! das macht mehr aus als man denkt....interesssant wäre das alter des mannes....

          Kommentar


          • RE: Angst zu sterben


            du kannst Dich vorab auch informieren im Netz:

            Stichwörter wären da: neurotische Depression, Angsterkrankungen, eventuell auch Sozialphobien.

            Da kannst Du gemeinsame Merkmale ausmachen, bzw ausschließen !

            Viel Glück , ihr werdet es brauchen

            Kommentar


            • RE: Angst zu sterben


              Na gut peter, sagen wir mal so, job bleibt und sie macht seine rücken deckung für eine weille.

              véro

              Kommentar



              • RE: Angst zu sterben


                Oder Panikattacken.Gehen mit Herzrasen und dem Gefühl zu sterben einher.

                Kommentar


                • RE: Angst zu sterben


                  ja sicher Jazira du hast Recht.

                  Deshalb auch meine Frage nach der Massivität des Angstzustandes, und der Häufigkeit.
                  Aber die Aggressionen passen da nicht ganz dazu. ( Wut )

                  Mann kann nicht wütend und ängstlich zugleich sein, also es fehlen noch wichtige Information...

                  Vielleicht sind es auch nur hypersensitive Befindlichkeitssörungen ängstlich-nervöser und aggresiver Natur. (Schlichweg nur "einfache" Tagesschwankungen ). Mich würde interessieren wie der Alltag jenseits der Arbeitsproblematik aussieht und
                  wie er Probleme im allgemeinen zu lösen im Stande ist.
                  So wie's aussieht kommt er allein nicht zurande damit und das kann dann auch mal aggressiv machen.

                  viel Grüße

                  Kommentar


                  • Ruhe und Ordnung ist z.Z. das Wichigste


                    Hallo Hopeless23,

                    check mal ab, ob andere Medikamente das Herzrasen auslösen (möglich beisp. bei Asthmatikern).

                    Dann mach eine überraschende Visite an seinem Arbeitsplatz: Ist Dein Mann dort überfordert, gibt es vielleicht ein anderes Problem (Vorgesetzte/r)?

                    Da Du anführst, Dein Mann leide seit seiner Kindheit unter dieser Angst, finde ich, Du solltest ihm Vertrauen, Ruhe und Sicherheit in Eurer Ehe stärker als bisher vermitteln. Ich nehme an, daß er Bestätigung braucht, eine gewisse Regelmäßigkeit und Gleichförmigkeit in seinem Alltag. Alles, was drückt, streßt, fordert, "übermannt", würde ihn weiter in seinem Verhalten (Hypochondrie) bestätigen.

                    Wut ist ein eigenes Problem, an dem er selbst lernen muß, zu "arbeiten". Wichtig für Dich ist gegenwärtig, diese nicht durch Unachtsamkeit hervorzulocken. Vermeide Streit, gib nach, auch wenn Du Recht hast.

                    Generell, glaube ich, ist ein geregelter Tagesablauf mit regelmäßigen Schlafzeiten gut gegen Todesängste (fördert Stabilität und die Gewißheit, daß es ein Morgen gibt).

                    Für Dich selbst scheint mir wichtig zu sein, Dich gegenüber seinen Attacken abzugrenzen. Sei Stütze, nicht "Blitzableiter".

                    Viele Grüße und für Deinen Mann alles Gute!

                    Hannelore

                    Kommentar



                    • RE: Ruhe und Ordnung ist z.Z. das Wichigste


                      Hallo nochmal,

                      oh, das ging aber schnell mit euren Antworten. Ich denke, ich muss noch etwas weiter ausholen. Mein Mann ist ein sensibler, mutiger und starker Mensch, der sich oft für andere einsetzt und für die Dinge kämpft, die er für wichtig erachtet. Leider ist es auch so, dass er sich oft überfordert, indem er ein Selbstbild von sich hat, das er nicht in der Lage ist zu erfüllen. So habe ich es zumindest erlebt.
                      Sein Herzrasen ist da meines Erachtens, psychosomatischer Natur, denn er hat weder Krankheiten, noch nimmt er Tabletten oder anderes. Seine Angstzustände kommen unregelmäßig, da ich mir nicht sicher bin, ob er mich tatsächlich jedes einzelne Mal darüber aufklärt, kann ich nichts weiter dazu sagen.
                      Ich weiss um seine schlimme Arbeitssituation, kann aber im Moment nichts dagegen tun, außer der Hoffnung genügend Raum geben, dass ein anderer Arbeitsplatz bald in Sicht kommt.
                      Mein Mann ist ein Mensch, der viele Dinge erst mit sich ausmacht, bevor er andere damit "belastet" und ich fühle mich schon geehrt, dass ich eine so wichtige Bezugsperson in seinem Leben bin.
                      Was mir nur Sorgen macht, und das ist der Grund, weshalb ich euch schrieb, ist die Frage, ob dies nun tatsächlich bereits eine Krankheit ist oder zu einer werden könnte und was für präventive Maßnahmen da ergriffen werden müssten, um das Schlimmste zu verhindern....

                      Herzlichst Hopeless

                      Kommentar


                      • Noch etwas


                        Ich habe noch etwas Wichtiges vergessen:

                        es ist beileibe nicht so, dass er mich nun täglich mit diesen Attacken konfrontiert, geschweige denn, dass er in der Wohnung herumläuft und Soddom und Gumorra schreit. Auch seine Wut ist nur gelegentlich da. Vielleicht vermittel ich hier ein falsches Bild: ICH bin es, die sich Sorgen um ihn macht, weil er eine Hälfte von mir ist, ohne die ich nicht leben könnte und wollte. ER dagegen erträgt es und findet sich damit ab....

                        Kommentar


                        • RE: Noch etwas


                          hallo hopeless,

                          zunächst mal finde ich es gut, wie sehr du dich in dieser sache engagierst, hut ab dafür, das ist nicht selbstverständlich !

                          ich finde deine analyse des charakters deines mannes auch sehr bemerkenswert. ist er sich seiner selbst da eigentlich bewußt oder wie sieht er sich selbst ?

                          eine ständige überforderung ( nicht nur in beruflicher hinsicht ) kann sehr wohl zu ernsten erkrankungen, sowohl psychisch ( schaue mal unter angststörungen, depressionen, burnout-syndrom usw. nach ) als auch physisch führen.und es scheint so zu sein, als würde sein körper ihm da ja schon deutliche signale geben.

                          ich denke, es ist wichtig, dass er das auch ernst nimmt, denn die erfahrung zeigt, dass insbes.männer zunächst mal dazu neigen, das zu verdrängen. wer gibt schon gerne zu, in unserer leistungsgesellschft nicht "mithalten" zu können ?? und es ist unendlich schwer sich abzugrenzen und an sich zu denken, wenn man immer für andere da war.

                          ich denke, dass du mit ihm darüber reden solltest, was genau ihn alles belastet. und vielleicht "hilft" es ihm ja, wenn du ihm mal offen deine sicht der dinge aufzeigst. wichtig ist dann sicher auch mal ein gang zum arzt, der sowohl die körperlichen beschwerden abklärt und sich auch einen eindruck über die psychische belastung deines mannes macht.

                          sonnige güße

                          Kommentar


                          • Sorry!


                            Oh,
                            *
                            *
                            *
                            tut mir leid wegen meiner Fehleinschätzung. Verzeih bitte.

                            Dokumentiere am besten, wann Dein Mann Angstzustände hat (tagebuchartig). Vielleicht gibt es eine Regelmäßigkeit, auf die Du noch nicht geachtet hast.

                            Ein Coaching (ist keine Psychotherapie!!!) wäre für Deinen Mann gut. Gerade bei Jobwechsel sehr angezeigt. Wird von Männern auch gerne angenommen.

                            Wenn er alles mit sich abmacht, wird es schwer. Du mußt "das Eis brechen", ihm Vertrauen vermitteln, bei Entscheidungen nicht (nur) auf sich selbst angewiesen zu sein.

                            Viele Grüße

                            Hannelore


                            Kommentar


                            • RE: Ruhe und Ordnung ist z.Z. das Wichigste


                              Hallo Hopeless

                              Nach Deiner genauen Beschreibung Deines Mannes ( sensibel, mutig, stark, hilfsbereit ) , aber sehr belastbar, kommt mit der Gedanke, dass er sich die Latte zu hoch legen könnte, und einfach zuwenig an sich denkt.

                              Wenn Dein Mann dann auch noch ehrgeizig ist, dann wirds schwierig, dann würden/könnten auch noch Versagenängste hinzukommen.
                              Ich würde Euch wirklich raten, Tendenzen herauszufinden die darauf hinweisen, dass sich Dein Mann ganz einfach selbst damit überfordert. Die Folge daraus, könnten seine unregelmäßig auftretenden Angstzustände sein.
                              Es gibt im Netz zahlreiche Fallstudien, die Du unter "Angsterkrankungen" herausfinden und studieren kannst.
                              Viel Glück


                              Kommentar


                              • RE: Angst zu sterben


                                Hallo!

                                Ich denke das erste was dein Mann tun sollte, wäre einen Arzt aufzusuchen um ihm sein Problem zu schildern. Dieser wird in vermutlich zu einem Psychologen überweisen.
                                Du sagst, dein Mann hätte diese Ängste schon seit seiner Kindheit -also sein Leben lang! Ich kann mir nicht vorstellen, dass er da alleine, ohne professionelle Hilfe, wieder rauskommt.
                                Die Angst hat dein Mann "gelernt" und er kann sie auch wieder "verlernen". hierzu sollte er sich aber Hilfe holen!
                                Eine Angst, die schon so lange in jemand schlummert geht nicht von heute auf morgen wieder weg. Wenn er nichts unternimmt, wird er sie ein Leben lang haben.
                                keine Zeit verlieren und ab zum Arzt!

                                Kommentar


                                • Schilddruese


                                  Die psychischen Ausloeser sind sehr naheliegend. Ist denn ansonsten der Hormonhaushalt der Schilddruese ausgeglichen?
                                  Bei meiner Exfrau hat sich eine Schilddruesenoperation und regelmaessige Medikamenteneinnahme sehr segensreich ausgewirkt - leider erst nach der Scheidung....

                                  Kommentar

                                  Lädt...
                                  X