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Einigung Zusammenziehen Teil II

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  • Einigung Zusammenziehen Teil II

    Danke für Eure Hilfe.

    1)
    Ich blicke es aber wirklich noch nicht ganz. Er will unbedingt alleine in den Mietvertag aufgenommen werden. Als ich ihm sagte, das ich mir einen gemeinsamen Mietvertag vorstelle, hat er das mit murren und knurren dann doch dem Makler gesagt.

    (Die unterzeichnung soll diesem Freitag sein)


    2)
    Ich sagte ihm, das mir das von der belastung her zu teuer ist. (habe gestern das mit Kontoauszüge und Taschenrechner genau durchgerechnet) Die Woche davor rechnete ich mit den Kosten eher so aus dem Bauch heraus und bildete mir ein, das das schon gehen wird.
    Für mich spielt hier das Geld eine weniger wichtige Rolle. Ich will einfach nur mit ihm auch räumlich zusammen sein, da es auch für mich und meinen katzen einfacher ist (das war mitunter auch ein beweggrund zusammen zu ziehen)

    3)
    Und im Grunde verbessere ich mich ja wenn ich mit ihm zusammen ziehe, da ich jetzt aus 50 m² komme und in ein haus mit 110 m² samt garten ziehe. Er sagt auch, das er sich ja verschlechtert, da er ja jetzt für sich alleine 80 m² hat und nun ja die 110 mit jemanden teilen muß. Das hat mich doch schon verletzt.

    4)
    Ich weiß, ich habe mir da was vorgemacht. Abgemacht war, das wir uns einmal darauf einigen und dann gut. Ich kann nicht so gut mit geld umgehen, aber ich finde, das ich in dem Punkt wirklich ein schlechtes Geschäft gemacht habe, das tut mir auch leid, aber es geht nun mal nicht anders. Ich kann einfach nicht mehr aufbringen als ich jetzt schon zahle.


    Er sagte dann nur, das er es total schei... findet von mir, das ich jetzt so kurz vorm unterzeichnen daherkomme und sage, das mir das zu teuer kommt, zweitens ja jetzt dem Makler anrufen muß um wieder den Mietvertag zu ändern (will jetzt da alleine rein).
    (wie steht er denn jetzt vor den anderen da?)
    Er gab sein Wort und nun wird er da alleine einziehen.,...

    Wir suchten die ganze Zeit nach was und jetzt erst komme ich an und sagen, das es nicht geht. Dabei habe ich gesagt, das ich auf jedanfalls nicht mehr zahlen möchte wie ich jetzt zahle.
    und ich finde es einfach nur schade und traurig, das er so verbissen das sieht.

    Seine letzten Worte waren, er überlegt sich das....
    Ich verstehe das nicht, das das so vom Geld abhängt....

    bitte, wie sieht ihr das? Habe ich denn irgendwo einen Denkfehler oder mache ich mir wirklich was vor?

    Danke
    Silf


  • RE: Einigung Zusammenziehen Teil II


    Darf ich mal fragen wie lange Ihr schon zusammen seit???

    Du musst nicht wieder einen neuen teard eröffnen um uns zu antworten!!!

    Gruß Zoe

    Kommentar


    • RE: Einigung Zusammenziehen Teil II


      "Und im Grunde verbessere ich mich ja wenn ich mit ihm zusammen ziehe, da ich jetzt aus 50 m² komme und in ein haus mit 110 m² samt garten ziehe."

      damit hat er natürlich recht

      aber die gegenrechnung stimmt genauso: er wird sich in zukunft eine menge kohle sparen, auch wenn du nur das zahlst, was du aufbringen kannst

      aber eine derart kleinliche rechnerei sollte allein schon grund für dich sein, nicht mit ihm zusammenzuziehen. wo soll denn das noch hinführen?

      für mich war es trotz getrennter kassen immer selbstverständlich, als derjenige, der besser verdient, auch einen größeren anteil der gemeinamen kosten zu übernehmen. wenn es noch nicht mal dazu reicht, dann ist es mit eurer partnerschaft nicht weit her, tut mir leid

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      • RE: Einigung Zusammenziehen Teil II


        ups, danke der hinweiß. kenne mich in foren nich so gut aus


        Zusammen sind wir noch nicht so lange.
        Angfang Pfinsten dieses Jahr.
        (Er ist Widder, ich Löwe)

        Zum ersten mal sahen wir uns am 17.05.04; nach 2 tagen mußte ich dann auch noch für 3 wochen nach Amerika. in dieser Zeit hatten wir täglich kontakt, und so finde ich , konnten wir uns erst mal über mail, telefon ein wenig näher kennenlernen. Ist zwar nicht viel, aber ich finde das diese Variante mir besser getaugt hat als bisher.

        Auch wenn man es nicht glaubt, finde ich das wir uns in dieser Zeit intensiver mit uns und unseren gedanken beschäftigen konnten als wenn wir uns zuerst immer real gesehen hätten.

        Seit meiner Rückkunft waren wir wirklich ständig zusammen. Der Wunsch des Zusammen ziehens war auch sehr schnell da. Für uns war beiden klar, das wir das wollen.

        und ich bin einfach bereit alles für diese Beziehung zu tun, aber ich merke, das er da einfach zu festgefahren ist. Ich weiß nicht, warum ich das büßen muss, nur weil er mit seiner Ex freundin in diesem Punkt ganz schlechtes erlebt hat. Sie zog damals bei ihm ein und wollte wohl nicht so viel aufbringen, aber so genau weiß ich das einfach nicht.

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        • RE: Einigung Zusammenziehen Teil II


          Hallo,

          meiner Meinung nach hast Du keine vertraglichen Rechte, wenn Du nicht mitunterschreibst, allerdings auch keine Pflichten, dem Vermieter gegenüber. Trotzdem würde ich mich bei einer unklaren Kostenaufteilung nicht zu einer so kurzfristigen Unterzeichnung hinreissen lassen. Lieber auf dieses Haus verzichten. Es gibt bestimmt noch weitere Traumhäuser.

          Beim Lesen der Beiträge hatte ich manchmal den Eindruck Dein Partner führt irgendwas im Schilde.

          Gruß
          TomS

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          • Vergiss es!


            Liebe Slif,

            zu Punkt 1: wenn beide einziehen, bekommen beide eine Bestätigung, dass sie dort wohnen - rechtlich abgesichert, was eigentlich selbstverständlich sein sollte. Ihr habt euch über die Modalitäten offenbar auf einer unterschiedlichen Ebene unterhalten. Da ist es wichtig, diese Ebenen einmal ganz klar zu kriegen, sonst gibt's weitere Missverständnisse

            zu Punkt 2: es können unterschiedliche Motive vorhanden sein, warum man sich eine gemeinsame Wohnung sucht. Jedes Motiv ist richtig - aus dem jeweiligen Blickwinkel, da gibt es für den Außenstehenden nix zu meckern. Grundlage für ein Mietverhältnis sollte jedoch sein, dass man seine Möglichkeiten kennt. Er könnte Dir - was er wohl auch tut - zu Recht vorwerfen, dass Du Dir da selbst nicht rechtzeitig Klarheit verschafft hast. Was er macht ist, Dir die Verantwortung für Deine Entscheidungen zu überlassen. Das ist ein wenig ungewöhnlich für Dich, weil Du offenbar die Mitverantwortung für Dein weiteres Leben von ihm erwartest. Hier ist die Krux zu suchen. Der Rest ist nur Symptomatik.

            zu Punkt 3: siehe vor. Es mag ja kalt und grausam sein, dass er seine Positionsverschlechterung anführt, aber genau das hast Du auf der anderen Seite ja auch getan - ein Konter, mit dem Du eigentlich hättest rechnen dürfen. Warum hat er Dich überrascht und warum verletzt Dich das?

            zu Punkt 4: er hat die Thematik mit Dir - wie er glaubte - bereits hieb- und stichfest überprüft und abgemacht. Dass er sich "getäuscht" fühlt, ist die eine Seite der Medaille. Du betonst in Deinem Text gleich mehrfach, dass Geld keine Rolle für Dich spiel (den Beweis haben wir nachlesen können) und Du (wie zu erwarten war) schlecht mit Geld umgehen kannst, eben weil Dir das Verhältnis dazu fehlt. Jetzt mach doch bitte nicht einen anderen (nämlich Deinen Freund) dafür verantwortlich, dass Du kein Verhältnis zu Geld hast. Die Veränderung müsste lauten "ich finde eine positive Einstellung zu Geld" und nicht "mein Freund muss mit dieser schlechten Einstellung zu Geld zurecht kommen, egal wie, damit ich mich nicht ändern muss." Meine ich. Wie siehst Du das?

            "Wir suchten die ganze Zeit nach was"

            Offentsichtlich aber nach unterschiedlichen Dingen:
            Du suchtest nach jemanden, der Dir Deine Vorstellungen ermöglicht, ohne dass Du mehr als einen Ortswechsel vornehmen musst.
            Er möchte nicht die Verantwortung für Deinen Lebenswandel aufgedrängt bekommen, sondern eine in allen Dingen gleichberechtigte Partnerschaft - auch in finanziellen Belangen. Damit sind die Ausgangslagen für die gemeinsame Suche völlig unterschiedlich und es wäre schon erstaunlich, ihr hättet auf Anhieb das Passende gefunden.

            Nimm das Einziehen Deines Freundes nicht als grundsäztliche Absage an eine gemeinsame Wohnung sondern zum Anlass, Deine Einstellung zu Finanzen und zu Partnerschaft zu überprüfen. Was konkret erwartest Du von ihm? Sei mal ehrlich mit Dir, denn natürlich geht es nicht einzig um's Geld. Da steckt deutlich mehr dahinter.

            Und bitte: Öffne nicht für jeden angeblichen Neuanfang einen neuen Thread, denn es hängt ja auch alles zusammen - wie im richtigen Leben. Bleib bei der Sache!

            Viele liebe Grüße
            Anke

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            • HöHö


              HöHö Anke so harte Worte bin ich von Dir gar nicht gewöhnt.-)

              leider kann ich Dir in diesem fall nicht zustimmen, bin da eher der selben Meinung wie Petronius.
              Vielleicht schilderst Du mal wie Ihr das zu Anfang geregelt habt.
              bei uns ist es ja nun so das wir auch zusammenziehen wollen, was sich leider noch hinzieht da ich warten will bis meine süße die 4. Klasse beendet hat also noch ca 3/4 Jahr.
              Wir haben jetzt beschlossen das er ab Januar seine Wohnung kündigt und vorübergehend zu mir zieht denn auf einmal 3 Wohnungen zu renovieren und doppelt und dreifach miete zu zahlen erscheint uns zu Aufwändig.
              Außerdem haben wir klipp und klar gesagt wieviel das höchste ist was wir an Miete bezahlen wollen, wie sich das dann verteilt haben wir nicht besprochen aber bei einer 50 % teilung würde ich auch gut klarkommen, desweitern haben wir besprochen das jeder sein Konto behält und ein zusätzliches für die abführung der laufenden Kosten eingerichtet wird, ich kann mich aber nicht beklagen da mein Schatz nicht kleinlich ist und gern mehr bezahlt da er ja wie er selbst sagt einiges mehr verdient auch bei meiner Tochter macht da er da keinerlei Unterschiede.

              Hier ist es doch eher so das der mann nicht mal gefragt hat wieviel Sie bezahlen kann er ist einfach von einer Verbesserung ausgegangen.
              Ich wäre an Silfs stelle auch davon ausgegangen das er sich mehr an den Kosten beteiligt was sie natürlich hätte vorher abklären müssen.
              Aber im großen und ganzen finde ich seine Einstellung und Kompromisslosigkeit ist keine gute Grundlage für eine gute Beziehung.

              LG. Zoe

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              • RE: HöHö


                das sehe ich auch so.
                wie wird sich so ein partner wohl verhalten, wenn du durch krankheit, erwerbslosigkeit oder schwangerschaft einen wirklichen finanziellen engpass durchstehen müßtest?

                außerdem würde mich an deiner stelle ziemlich irritieren,
                dass er ursprünglich unbedingt alleine im mietvertrag stehen wollte.
                hast du ihn mal gefragt, warum?

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                • Er ist der Arsch?!


                  Das mag ja so sein. Wissen wir aber nicht.
                  Wenn man jetzt nur wüsste, warum er so strikt gegen einen Kompromis (zu seinen Lasten) ist, warum er keinen Vertrauensvorschuss mehr zu leisten bereit ist, warum er so verletzt und "spießig" auf dieses blöde Geldthema reagiert. Der Mann hat eine Panik davor, ausgenommen zu werden, das ist für mich ganz offensichtlich. Und es ist ja schade, wenn er jetzt eine Frau trifft, die genau das weit von sich weist, weil sie eben ihre Geldangelegenheiten voll im Griff hat und nichts möchte, als einfach nur in seiner Nähe sein. Ich mag ja hart gewesen sein und wenn ich da ungerechterweise etwas mit der Brechstange probiert habe, was auch hätte sanfter geschehen können, dann bitte ich die Betroffene um Verzeihung, da kannst Du sicher sein. Allein ich bin nicht überzeugt, dass es damit getan ist. Die beiden werden weiter aneinander vorbei reden, wenn sie ihre Grundhaltungen jeder für sich hartnäckig verteidigen als ob es um ihre nackte Existenz ginge. Die Liebe endet nicht an der Hausschwelle. Und manchmal sind Enttäuschungen (im Wortsinne) schon sehr hilfreich, um wieder klar zu sehen - auch wenn's weh tut.

                  Ich weiß sehr genau, wovon ich rede.

                  In meiner ersten Ehe war ich diejenige, die meinte, es müsse so sein, dass er die finanziellen Grundlagen schafft und ich für das Emotionale sorge. Das hat nicht hingehaun. Heute erlebe ich, dass nur eine gute Mischung mich persönlich (für andere kann und will ich nicht sprechen) in einer Beziehung gut aufgehoben fühlen lässt. Ich brauche meinen finanziellen Freiraum und komme mit Abhängigkeiten in diesem Bereich nicht zurecht. Ich mag auch emotionale Abhängigkeiten nicht. Mein Leben hatte ich geregelt und im Griff - sowohl finanziell als auch emotional - als ich eine zweite Eheschließung wollte. Ich kann mir für mich (von niemand anderem rede ich) nicht vorstellen, mit jemanden zu leben, der finanziell oder/und emotional abhängig von mir ist. Das würde mich zu sehr vereinnahmen.

                  Nein, ich würde nicht bis auf den Pfennig ausrechnen, wie das prozentual oder sonstwie "gerecht" zu handhaben wäre mit der gemeinsamen Wohnung, wenn der Partner nun weniger Einkommen hat. Ich würde es aber nicht verstehen, wenn der Partner diese Abhängigkeit beibehalten wollte statt sich seinen eigenen Freiraum zu schaffen. In der Not ist Teilen kein Thema (Arbeitslosigkeit z.B.). Den Notzustand allerdings nicht beseitigen wollen, damit hätte ich dann tatsächlich ein Problem, und zwar kein geringes.

                  Vielleicht bin ich der Arsch?

                  Grüße
                  Anke

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                  • RE: Er ist der Arsch?!


                    Das ist schon richtig was du jetzt schreibst dann werden die beiden aber nie auf einen gleichen Zweig kommen denn er verdient nun mal um einiges mehr und kann sich ein Haus für 1200 ¤ alleine!!! (was macht der Typ denn eigentlich)leisten und sie hat halt wie bei fast allen Beziehungen weniger zur verfügung und liegt mit Ihrer Mietvorstellung von ca. 500¤ doch auch im normalmaß, finde ich jedenfalls.
                    Vielleicht sollten die beiden generell etwas warten mit dem zusammenziehen und erst mal alle ungereimtheiten und alten Beziehungskram aus dem Weg räumen.

                    So denke ich darüber
                    Gruß Zoe

                    (koffer schon gepackt????)

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                    • RE: HöHö


                      dann plauder ich auch mal aus dem nähkästchen

                      als ich meine spätere frau kennengelernt hab, hatten wir beide unsere eigene kleine mietwohnung. sie ist dann (ihre worte!) bei mir "eingesickert", und wir haben beschlossen, eine gemeinsame wohnung zu beziehen (und unsere jeweiligen mietwohnungen aufzugeben)

                      ich hatte mehr geld, also habe ich die gemeinsam ausgesuchte wohnung alleine gekauft, und wir haben eben beide drin gewohnt. ohne daß ich miete verlangt hätte, natürlich (wie gesagt, getrennte kasse hatten wir schon)

                      vielleicht wär das auch was für silf?

                      er soll das haus alleine mieten, dafür auch alleine bezahlen (kommt ihn ja immer noch billiger als seine alte wohnung, von "ausnehmen" kann keine rede sein). daß silf ihn nicht übervorteilen kann, geht schon daraus hervor, daß sie auf seinen goodwill angewiesen ist

                      natürlich muß auch von seiten silfs das vertrauen in ihren freund groß genug sein, um sich in eine derartige abhängigkeit begeben zu wollen

                      Kommentar


                      • RE: HöHö


                        da nunmal ein ungleichgewicht herrscht, was die finanziellen möglichkeiten betrifft, gibt es meiner meinung nach nur drei möglichkeiten:

                        er passt sich deinen verhältnissen an, was bedeutet, man sucht sich etwas kleineres, bezahlbareres.

                        er besteht auf den einzug ins traumhaus, muß also auch mehr zahlen als du.
                        wobei ich mich darauf definitiv nicht einlassen würde an deiner stelle, silf, du wärest in jeder diskussion über geld in der schlechteren position und würdest dich rasch in eine von den frauen verwandeln, die noch in auto oder u-bahn die preisschildchen vom neuen pulli abrubbeln müssen, um keinen ärger mit dem partner zu bekommen.

                        oder ihr bleibt erstmal, wo ihr seid und lernt euch erst noch ein wenig besser kennen, ehe ihr zusammenzieht.

                        mir persönlich erscheint letzteres als die beste variante, auch, weil ich nicht sehe, wo du wirklich gleichberechtigt bist, wenn du nicht mal im mietvertrag stehst.

                        diese kiste riecht ungemütlich alles in allem und es hört sich an, als sei es- zumindest für dich- nicht der richtige zeitpunkt.
                        wenn er dich liebt, wird er zumindest in einer noch so frühen phase eurer beziehungen und für eine weile ein paar unannehmlichkeiten in kauf nehmen, wie zum beispiel dich öfter in deiner wohnung besuchen, damit du nicht dauernd das problem mit deinen katzen hast.

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                        • Koffer packen...


                          ...kommt später - noch 3 Tage! :-)))))))))))))))))))


                          "Vielleicht sollten die beiden generell etwas warten mit dem zusammenziehen und erst mal alle ungereimtheiten und alten Beziehungskram aus dem Weg räumen."

                          Bingo!

                          Viele liebe Grüße
                          Anke

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                          • Zumindest...


                            ...wären dann die Verhältnisse so, wie sie - nüchtern betrachtet - tatsächlich sind. Und dann muss Silf eben sehen, ob sie damit klar kommt. Ich halte das für wenig wahrscheinlich, weil ihr jetzt schon widerstrebt, sich ohne "Absicherung" in seine Hände zu geben (was ich durchaus verstehen kann).

                            @Petronius
                            Hab ich das jetzt richtig im Kopf: Deine Ex-Frau hat dann wahrscheinlich das Haus und das Kind behalten bei der Scheidung und Du trägst munter Raten ab für den Traum von der Familienidylle, der geplatzt ist?

                            Gegenbeichte: ich war noch Schülerin als ich bei meinem späteren Ehemann "eingesickert" bin. An Abgaben für den gemeinsamen Haushalt war da nicht zu denken. Später leisteten wir jeder zu allen Ausgaben einen hälftigen Anteil (obwohl er mehr verdiente als ich, was aber für mich nie ein Thema war). Der Mietvertrag lief auf seinen Namen, das Auto und die Möbel trugen seinen Namenszug unter dem Vertrag, und ich steuerte zum Kaufpreis - richtig - genau die Hälfte bei. Ich hätte bei der späteren Scheidung darauf bestehen können, nicht nur die vorhandenen Sparkonten in den Vermögenswert einfließen zu lassen (wobei er deutlich mehr sparen konnte als ich "mit meinem popeligen Gehalt"), aber ich verzichtete auf Wertgutachten für's Auto etc. und ließ ihn mit all seinen Vermögenswerten "glücklich werden". Mein Gott, war der Mann dankbar, regelrecht zu Tränen gerührt! Pfui Teufel!

                            Heute verdiene ich deutlich mehr als er - was ich an den Gehaltsbelegen zur Berechnung der Unterhaltsleistungen an unsere Tochter sehen kann. Sein Einkommen ist nämlich seit 10 Jahren nicht gewachsen sondern geschrumpft! Mit seinem Chef hat er "Sondervereinbarungen" getroffen, die ihm nicht nachzuweisen sind...

                            Er hat es scheint's immer noch nicht kapiert, dass Geld allein nicht glücklich macht, und betrügt seine Tochter jedes Jahr auf's Neue in der Gewissheit, das für ihn Richtige zu tun. Armer Mensch!

                            Wie schön, dass ich mir leisten kann, ihn in sein selbstgewähltes Unglück rennen zu lassen. Denn die Rente muss er - nach den Scheidungsvereinbarungen - ganz allein "durchbringen". Darauf freut er sich nach der letzten Berechnung der BfA schon ganz besonders, nehme ich mal an.

                            Viele Grüße
                            Anke

                            Kommentar


                            • falsch verstanden, anke


                              meine frau und ich (kind gibts nicht) haben uns in bestem einverständnis scheiden lassen, um die wohnung gabs keinerlei diskussion - sie gehörte ja mir allein (geheiratet wurde erst ein paar jahre nach kaufvertrag)

                              was ich eigentlich sagen wollte: für mich war es selbstverständlich, meine lebensabschnittsgefährtin gratis in meiner wohnung wohnen zu lassen, und für sie wars kein problem, mir so viel vertrauen entgegen zu bringen, daß sie keinen mietvertrag brauchte

                              und, schlagt mich jetzt, ich finde, so gehört sichs auch

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                              • Tschuldigung...


                                ...für das Missverständnis. Hatte da wohl eine unliebsame Mixtur aus mehreren Postern im Hinterkopf. Frau ist halt nicht mehr die Jüngste! ;-)

                                Dieses "sei mein Gast" finde ich einerseits OK. Ich selbst habe es aber regelrecht genossen, dass ich endlich nicht mehr nur "bei" jemandem wohnte, sondern wirklich und wahrhaftig sagen kann: das ist "unsere" Wohnung! Ich weiß nicht, wie ich das erklären soll. Natürlich habe ich "Hausrecht" in der Wohnung gehabt, die ich mit meinem Ex-Mann bewohnte. Mein Name stand an der Tür. Wir haben die Möbel zusammen ausgesucht, zusammen tapeziert, den Teppich verlegt - und trotzdem war es nie "meine Wohnung". Es mag an diesem Mann gelegen haben, der so über den Rest meines Lebens "regiert" hat, dass alles um ihn herum automatisch "seins" war und damit "nicht meins". Ausgezogen bin ich (mit Kind), nicht er. Logisch: er stand ja im Mietvertrag - wir wohnten über seinem Arbeitgeber...

                                Tja, was soll ich sagen? Vielleicht kann ich mich einfach zu wenig hineinversetzen in eine Beziehung, in der nicht beide gleichberechtigt dafür Sorge tragen, dass der Lebensunterhalt bestritten wird, aus dieser schlechten Erfahrung heraus. Ich weiß gar nicht, ob ich noch mit reinem Herzen ein solches Angebot annehmen könnte, wenn - in einem anderen Leben - ein Mann mich "mietfrei bei sich wohnen" lassen wollte. Da muss ich wohl noch an meinem Bewusstsein arbeiten, lieber Petronius.

                                Viele Grüße
                                Anke

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                                • baff


                                  Hi Anke also speziel zu diesem Thema hab ich grad den Nachrichtknaller schlechthin bekommen, mein Ex: hochgradig verschuldet, hat mir grad mitgeteilt das er mit seiner neuen (sehr nett übrigens) zusammenzieht und das Sie dann für Ihn wieder einen Laden auf macht.
                                  Also dafür fehlen mir die Worte Frauen sind wirklich manchmal doof, da steckt Sie dann Ihr ganzes Gut und habe in eine Sache von der Sie keine Ahnung hat.

                                  Sie tut mir jetzt schon leid .....
                                  im Moment bin ich nochwas baff und muß auch gleich weg aber morgen würd ich mich gern mehr darüber auslassen

                                  Gruß Zoe

                                  Kommentar


                                  • Immer gern!


                                    Ich bin zwar nicht die Geduldigste, aber wenn ich die Vorfreude noch ein wenig auskoste, ist das sicher auch noch bis morgen zu ertragen! ;-)

                                    Dein Ex-Mann macht auf Ich-AG und zahlen wird's (wieder) jemand anderer. Na toll. Die arme Frau.

                                    Grüße
                                    Anke

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                                    • RE: Tschuldigung...


                                      ich kann deine bedenken verstehen

                                      hätte umgekehrt wohl auch meine probleme als "gast"

                                      wenn aber nun mal einer die kohle hat und die andere nicht?

                                      Kommentar


                                      • Irgendwas ist immer!


                                        Was stimmt jetzt:
                                        Gleich und gleich gesellt sich gern?
                                        Gegensätze ziehen sich an?

                                        Es gibt für alles und nichts Belege. Muss also jeder selbst herausfinden, was für ihn die richtige Methode/Lebensweise ist.

                                        Um mal auf den Ausgang der Sache zurück zu kommen:
                                        Wenn der Mann schlechte Erfahrungen gemacht hat mit der geldlichen Seite der Beziehung, dann besteht erst einmal ein Problem darin, dass hier von vornherein die Abhängigkeiten klar vorgegeben sind. Das hat nichts damit zu tun, ob ich nun gut finden würde, mich selbst in Abhängigkeiten zu begeben oder nicht. Das bleibt erst einmal ein Fakt. Ohne Wertung. Das Problem muss von einer anderen Seite geknackt werden als sich darüber zu beklagen, dass es so ist, wie es ist. Dazu muss man wissen, was man will - und zwar auf beiden Seiten. Es ist so wie found es geschrieben hat: nachher sitzt sie im Bus oder in der U-Bahn und schneidet die Preisschilder vom neuen Rock ab, damit ihr nicht Verschwendung vorgeworfen werden kann. Oder sie verheimlicht die Negativbilanz auf ihrem Konto, weil sie Angst hat zuzugeben, nicht mit ihrem Geld auszukommen. So wird das nix. Hier wird mir schon heute zuviel "aufgerechnet". Das klingt mir zu sehr nach "Abrechnung" und "Bilanz" als nach Geben und Nehmen aus offenem Herzen.

                                        Jeder hat da so sein Päckchen zu tragen. Ich schlage vor, wir holen das mal vom Rücken, schnüren es auf und sehen hinein. Und dann schmeißen wir weg, was nur unnötiger Ballast ist und können besser weiter laufen. Und auch wenn nix weggeworfen wird, wissen wir wenigstens, was wir mit uns rumschleppen. Das schützt uns dann vor unliebsamen Überraschungen, wie in diesem Fall der geplatzte Mietvertrag.

                                        "Wenn Du wissen willst, wohin Du gehen sollst, dann kläre, wo Du bist" - oder so ähnlich. Bewusstsein schaffen, aus Fehlern lernen, Veränderungen bei sich selbst starten, statt auf die Veränderungen anderer zu warten ("erst die, dann ich"). Es kann nur besser werden. Denn glücklich sind die ja wohl alle beide nicht, wie's gelaufen ist.

                                        Grüße
                                        Anke

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                                        • RE: Immer gern!


                                          Morgen Anke!

                                          Also jetzt hab ich mich ja schon wieder was beruhigt und im Prinzip ist mir das auch egal.
                                          Es ist so das mein Ex mit dem 13 Jahre zusammen war schon mal verheiratet war (ohne Kinder)
                                          die beiden hatten eine gut laufende Firma die dann aber
                                          an den Herrsteller wegen offener RE. ohne Gewinn aber mit Mio. Schulden verkauft werden musste.
                                          Infolgedessen mußten beide die Hände heben.
                                          Geschäfte wurden aber über andere Namen wieder neueröffnet auch ich mußte nach Pleite einer dieser Firmen einen laden auf mich anmelden, wenn ich´s nicht getan hätte (ich war schwanger) hätte ich echt nicht gewußt von was wir leben sollten.
                                          Nun ja irgendwann stand unsere beziehung dann vor dem aus und die letzte Chance war alles aufzugeben und woanders hinzuziehen, was wir dann auch erfolgreich und auch ohne schulden hinbekommen haben.
                                          Ich war heilfroh das ich den Laden los war lief doch alles über meinen Namen und wurde auch von mir betrieben, heißt ich stand dann tägl. von morgens bis abends darin.
                                          Der Herr war zuhause!!!und AL gemeldet.
                                          angekommen in der neuen Stadt hab ich mir nen Job gesucht und auch ab da normal gearbeitet.
                                          Er arbeitete und tut es noch bei seiner Ex Frau die immer noch einen Laden betreibt.
                                          Zwischen durch wurde sich zwecks geldeinsparung immermal wieder AL gemeldet etc.
                                          Nun hat er mir mitgeteilt das er zu seiner neuen Freundin (2 Kinder9 zieht und seine Ex nun den Laden aufgibt, was sie schon lange wollte.
                                          Seine neue wohnt ca. 400 km von hier, und er wird mit Ihr nen neuen Laden aufmachen.
                                          na da hat er doch tatsächlich die 3 doofe gefunden die das mit sich machen lässt , frag mich woher das Geld für den Aufbau kommt , von Ihm nicht er hat definitiv nix.
                                          Mit mir konnte er das damals nicht mehr machen denn ich hab ganz klar gesagt das ich mich nicht mehr selbständig machen werde. (er kann es nicht wegen Ev. Schufa etc.)
                                          Ich kann es echt nicht glauben das er die Tour bei der Frau nochmal durchzieht, sie hat echt keine Ahnung auf was sie sich da einlässt.

                                          Natürlich hat er mir auch mitgeteilt das er unsere Tochter dann nur noch 1 x im Monat abholt, pah meinetwegen muß er gar nicht mehr kommen aber was tut man nicht alles für die Vater Tochter Beziehung.

                                          So das klingt sicher alles etwas wirr aber es ist zu kompliziert als das ich es könnte per Mail anders rüberbringen.
                                          ich wollte das nur mal loswerden.

                                          Gruß Zoe

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                                          • Falls Dir noch was einfällt,...


                                            ...dann nimm meine eMail bei Yahoo (ankef2004@yahoo.de) und tob Dich aus, liebe Zoe. Bis Samstag Abend lese ich bestimmt noch alles und kann auch noch antworten. Danach wird's aus bekannten Gründen etwas eng.

                                            "Dat Glück is mittie Doofen", heißt es im Volksmund. Jetzt weiß ich ja nicht, wie schlau die neue Freundin Deines Ex-Mannes ist, aber für wirklich klug kann ich es nicht halten, was sie da mit sich machen lässt. Aber - und auch das stimmt - es gehören immer zwei dazu: einer, der macht, und einer, der mit sich machen lässt. Das müssen die letztlich selbst für sich entscheiden. Nachvollziehbar ist das für mich persönlich nicht. Bemerkenswert, dass Dich das so aufregt.

                                            Schade auch, dass da wieder ein Vater ist, der seine Beziehung zum Kind hinten an stellt. Der weiß gar nicht, um welches Glück er sich selbst bringt. Auch das muss er für sich selbst entscheiden. Schade für's Kind ist es schon. Obwohl man dem Kind ja klar machen kann, dass es nichts damit zu tun hat, wie wertvoll es ist, wenn (ausgerechnet!) der Vater es nicht genügend wertschätzt. Der kann einem nur leid tun, wenn man's so sieht.

                                            Wie sieht die Tochter das denn? Musst Du schon trösten oder nimmt sie das (äußerlich) gelassen? Meine tut manchmal besonders gleichgültig bei Sachen, die ihr besonders weh tun. Nur keinen Schmerz zulassen! Bin ich selbst schuld: ich habe sie zur Härte gegen sich selbst erzogen, weil ich es nicht anders gelernt habe. An beidem muss ich noch arbeiten: mir nicht ständig Vorwürfe für alte Geschichten zu machen und dem Kind eine andere Perspektive für's Leben offerieren. Ich hoffe, sie kann das annehmen und damit besser für ihr eigenes Glück sorgen, als ich es konnte.

                                            Beziehungskisten sind gerade in Scheidungs-Nachfolgefamilien ziemlich heikel. Ich weiß, wovon ich rede. Es nicht immer und überall allen Recht machen zu müssen, diese Erkenntnis muss erstmal ins Unterbewusstsein sickern und dort nicht auf Widerstand stoßen, bei Menschen wie mir, die ich immer noch bereits als "falsch" verstandene Gedanken- und Verhaltensmuster anwende. Ich hab's in der Hand, was ich mir selbst abverlange und wie sehr ich andere über mein Leben bestimmen lasse (und sei es nur, weil sie meine Gedanken blockieren)! Jeden Tag komme ich dem Bewusstsein ein Stück näher. Und dafür muss ich mich jetzt wirklich einmal selbst loben, auch wenn andere meinen, Eigenlob stinkt. So. Das war mein Wort zum Donnerstag.

                                            Wir schreiben uns bzw. lesen von einander!

                                            Viele Grüße
                                            Anke

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                                            • RE: Einigung Zusammenziehen Teil II


                                              Hallo Silf,

                                              mietrechtlich ist es besser, wenn du NICHT im Vertrag stehst. Sollte dein Partner aus irgendwelchen Gründen die Miete bzw. seinen Anteil nicht mehr aufbringen können, haftest du gesamtschuldnerisch, wenn du im Vertrag stehst. Das heißt, der Vermieter kann sich die gesamte Miete von dir holen.
                                              Auch wenn er meint, plötzlich ausziehen zu müssen, bist du dann dem Vermieter ganz allein Renovierung etc. schuldig. Du kannst das Geld zwar von deinem Freund zurückfordern (zivilrechtlich), aber das ist ein langer Weg, der außerdem Geld kostet.
                                              Ich würde mit Freuden darauf verzichten, im Mietvertrag zu stehen!

                                              Nachteile hast du keine, wenn du nicht im Vertrag stehst, dein Freund kann dich nicht einfach auf die Straße setzen.

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