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Trauer nach Trennung - die 2. Dr.Rieke

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  • Trauer nach Trennung - die 2. Dr.Rieke

    Hallo Dr. Riecke,

    ich danke Ihnen trotzdem, denn ich glaube, Sie haben vollkommen recht. Ich konserviere meinen Schmerz und mache ihn in Speck sichtbar. Eigentlich schrecklich!
    Irgendwie ist niemand es wert, daß man sich dafür aufgibt. Sagt mein Kopf jetzt.
    Und er sagt auch: der Zustand "davor" existiert nur in meiner Fantasie, sein Leben ist inzwischen schon einfach wohl ganz normal weitergegangen.
    Nur mein Gefühl läßt sich davon noch nicht beeindrucken. Ich habe damals nicht mit ihm geschlafen, obwohl er wollte, daß ich zu ihm ziehe (ich weiß, ich MUSS ja nichts was ich nicht will), aer ich glaube ich habe ihn dadurch gekränkt, so eine Art doppelte Verweigerung......
    andererseits sage ich mir: wenn er mich lieben würde, würde er um mich kämpfen. Oder?
    Jung...nun ja, ich bin 32, allerdings wirklich noch nicht sehr beziehungserfahren.
    Aber ich hatte einfach das Gefühl: er ist der Mann fürs Leben. Und er hat mich gefragt, wollte auch Kinder etc....und ich wollte eigentlich auch, wollte mir nur über meine Lebensumstände klar werden (Berufsaufgabe, Umzug zu ihm ins Ausland, Verlust Familienbindungen etc...)

    aber dann hat er sich immer mehr zurückgezogen, mich nicht mehr an sich herangelassen...

    darum denke, ich daß er vielleicht zuviele Probleme für die Beziehung gesehen hat und so gehandelt hat.

    Wäre er einfach nur eine Affäre gewesen, würde ich wahrscheinlich nicht so denken.

    Aber so????

    Ich hatte eine Sport-Zeit, eine Ausgehzeit, eine Besauf-Zeit, alles schon probiert....erfolglos, leider.

    Und die Gedanken bleiben.....


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