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Kinder aus 1.Ehe

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  • Kinder aus 1.Ehe

    Hallo Leute ,

    ich hab folgendes Problem:

    Mein Mann hat 2 Kinder (10+11 Jahre)aus 1. Ehe, die bei Mutter leben.
    Jetzt ist es so das mein Mann und ich beide sehr viel arbeiten und eine sehr beschränkte Freizeit nur haben und wir beide deshalb immer sehr angespannt sind.
    In letzter Zeit ist es nun vorgekommen, dass jedesmal wenn die Kinder zu uns kommen sollen wir deshalb zum streiten kommen, da ich ziemlich Ruhr bedüftigt bin. Jetzt hab ich meinen Mann vorgeschlagen dass er alleine mit den Kindern was unternimmt, sie aber nicht bei uns nächtigen. Will er aber nicht. Jetzt weiß ich nicht mehr was ich tun soll?
    Außerdem stört es mich dass sich die Kinder wie bei sich zu Hause benehmen (und meiner Meinung nach fehlt es da sehr an der Erziehung) und sie mir immer sehr viel zusätzliche Arbeit verschaffen. Ist es zuviel Verlangt wenn die Kinder sich an die Spielregeln bei uns halten müssen? (meinem Mann tanzen die Kinder auf der Nase rum)

    Wäre auch sehr dankbar über eure Erfahrung mit Besuchskinder.

    danke
    IA


  • RE: Kinder aus 1.Ehe


    Huu ...ein ganz schwieriges Thema!
    Ich kann dir nur dazu sagen, nur wen du dich etwas frei machst von dein situation, und versuche dich in den "kopffen" zur versetzen von den andere.
    Damit meine ich : du bist ein kind wo deine eltern sich getrent haben.
    Papa hat wiedere geeiratet, ich muss dort hin, um mein vater zu sehen, sein frau aber drückt mich nicht gerade wen ich komme, sie sagt es mir nicht aber ich bin nicht doof sie mag mich nicht besondest, noch dazu bin ich in der pubertät vieleicht auch früh pubärtär, somit ist alle was an meine erzeihung und guten maniere, woll für eine zeitlang bei seite, bin ich daran schult das ich im weg bin ?? und weill sie mich nicht mag, werde ich ihr nicht besonderst leicht machen ! so! ich bin trotzig, nach mir die sinnflut !
    Tja, das ist leide so, denke daran das es nicht nur für dich schwer ist,sondern auch für die leibliche mutter, wie für die kinder, dein Mann(der vater) !
    Jetz ist es für dich doch angebracht wen du kraft hast zu beweisen das du etwas loker, werden kannst, sonnst reitest du dich darein, und dann ist dein mann der bumann, vermeide es, das kann ich dir raten, sage dein mann sollschen sache nicht, wie "die sollen nicht hier übernachten" ja !(ich kann es mir vorstellen )das es tierisch an die nerven reibt, aber es ist nicht schön, anderen auszuschliessen, um sein ego zu befriedigen, was wurdes du denken über dein mann, wen er verlangen wurde das (deine 2 töschten) nicht über nacht bleiben sollen...


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    • nachtrag


      Kleiner nachtrag:
      Mein sohn ist besuch kind, bei sein Vater, es gabt eine absprache zwischen sein vater und ich, Kein mann an meine seite wird an meine erziehung mit mein kind, etwas zu sagen haben, wen es nicht konstrücktiv ist.
      Keine frau an seine seite, sagt mein sohn was zu sagen ist, nur sein Vater! gott sei dank, er hat eine sehr süsse frau, die mein sohn sehr mag gefunden, sie leben zusammen seit, 7 jahren, ich finde diese Frau auch klasse, und sehr süß!

      mag sein das ich schwein gehabt habe, aber wen es den nicht so gewesen währe, hätte der vater von mein sohn keine minute, nach unsere trennung schlaffen können...

      Mutern können zu löwin werden, wen es um die bruht geht .

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      • RE: Kinder aus 1.Ehe


        Hi IreneA,

        ich dir nur sagen: Die Kinder haben mindesten ein so großes Anrecht auf den Vater wie du auf den Mann, wenn nicht sogar noch mehr. Deshalb haben sie auch ein Anrecht auf die Freizeit ihres Vaters, wie angespannt du diese Situation auch sehen magst. Genauso hat auch die Mutter der Kinder ein Anrecht auf Entlastung durch den Vater. Das heißt einfach Abends wieder bei der Mutter abladen ist auch ziemlich mies.

        Das sie das Zuhause ihres Vater als ihr zu Hause betrachten ist durch aus nicht verwunderlich. Das einzige was du tun kannst ist auf deinen Partner einwirken, daß er die Kinder zur räson bringt. Aber viele echte Möglichkeiten hast du nicht. Besser wäre es, wenn du dich mal mit den Kinder beschäftigen würdest um ihr Vertrauen und damit auch Einfluß auf sie zu bekommen.

        PS.: Deine gesammte Beschreibung klingt als ob es dir am liebsten wäre wenn dein Partner gar keine Kinder hätte. Wenn das deine Meinung ist dann hast du wirklich ein Problem. Denn die Kinder bekommen durchaus mit. Aber da können wir dir wahrscheinlich kaum helfen.

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        • RE: Kinder aus 1.Ehe


          Du hast doch gewusst, dass dein Mann Kinder hat als ihr euch kennengelernt habt, oder? Du hast es dir aussuchen können. Die Kinder eben nicht.
          Kinder haben ein Recht auf beide Eltern. Ganz egal ob verheiratet, getrennt oder sonstwie. Damit wirst du dich abfinden müssen. Zumal dein Mann anscheinend nicht auf seine Kinder verzichten will ( ist meiner Meinung nach auch gut so).
          Wenn man einen Menschen kennen und lieben lernt, so hat der auch eine Vergangenheit. Und manchmal gehören zu dieser Vergangenheit eben auch Kinder. Wenn du deinen Mann liebst, dürfte das nicht zu große Probleme machen. Ich sage nicht, dass es immer leicht wäre. Aber so sind Kinder nun mal. Außerdem werden sie deine Ablehnung sicher spüren, und es dir nicht unbedingt leichter machen.
          Du solltest es lockerer nehmen.
          Und noch eine dringender Vorschlag: mach die Mutter und ihre Erziehung nicht VOR den Kindern schlecht. Damit erreichst du das genaue Gegenteil. Sie werden dich dann noch mehr ärgern. Kein Kind kann es leiden, wenn die neue Frau an Vaters Seite über die leibliche Mutter herzieht. Glaub mir das, ich spreche aus Erfahrung.
          Ich hoffe, ihr findet eine Lösung.

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          • RE: Kinder aus 1.Ehe


            Was würdest Du machen, wenn es Deine wären!?
            Auch die nehmen nicht unbedingt Rücksicht, wenn Mama und Papa vom Arbeiten kommen. Und dann sind sie in einem Alter, das es auch nicht leichter macht!
            Versuche zu zeigen, daß Du sie gern hast, denn sie sind ein Teil Deiner Ehe, auch wenn es nicht Deine sind!
            Und das sie sich bei Euch zuhause auch zuhause fühlen ist doch o.K., nur dass die Regeln etwas anders sind, dass sollte ihr Vater schon klarmachen.

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            • Das sind ja gleich 3 Probleme auf einmal!


              Das ist wirklich ein wenig zu kompliziert für einen einfachen Tipp! Versuchen wir trotzdem einmal die Analyse der Situation.

              Du bist mit einem Mann befreundet, in dessen Vergangenheit eine Ehe und aus dieser Ehe nun auch noch lebende Belegstücke existieren, die sich in eure Partnerschaft drängen. Seit wann geschieht das, also seit wann belastet das eure Beziehung? Habt ihr eine zeitlang getrennt gewohnt und war dieses Problem daher bisher nicht gegeben sondern erst, weil ich nun zusammen wohnt? Für mich klingt das, als wenn Du nicht so recht mit dem gerechnet hast, was Du jetzt erlebst.

              Es gibt jetzt verschiedene Möglichkeiten, mit dem (von Dir so empfundenen) unangenehmen Teil der Partnerschaft mit diesem Mann klarzukommen. Wie auch immer Du in Zukunft auf die Kinder (die Du nicht lieben musst, aber die nunmal da sind und mit denen Du einen fairen Umgang finden musst) reagierst, lass Dich nicht auf einen Machtkampf mit ihnen ein! Machtkämpfe mit Kindern strapazieren nur die Nerven und bringen Niederlagen, die nicht notwendig sind und der Beziehung zum Vater (Deiner zu ihm!) schaden können.

              Es ist war: Kinder spüren genau, wenn Erwachsene für Machtspielchen empfänglich sind - und nutzen dies auch ohne Skrupel aus! Wenn Dir etwas an der Partnerschaft gelegen ist (wovon ich einmal ausgehe), dann mache Dir auf jeden Fall den Vater der Kinder zum Verbündeten und besprich mit ihm, wie konkret eure gemeinsame Zeit für euch alle auf stressfreie Weise ablaufen kann. Wenn Du die Beziehung zum Vater aufrecht erhalten wirst, kommst Du um den Umgang mit den Kindern auf Dauer nicht herum. Soviel steht fest.

              Inkonsequente Erziehung ist etwas, das nicht tolerierbar ist. Das gilt sowohl für leibliche als auch für "angenommene" Elternpaare. Es hat nichts mit Großzügigkeit oder Harmoniebedürfnis zu tun, wenn der Sonntagspapa den Kindern alles verzeiht bzw. durchgehen lässt! Kinder im in Frage stehenden Alter sollten Regeln akzeptieren lernen - keine Frage! Wenn es von allen akzeptierte Regeln gibt (und Du solltest zunächst einmal mit dem Vater solche allgemeingültigen Regeln erarbeiten!), dann müssen diese auch respektiert werden. Gut, nicht jede Ausnahme ist inkonsequent (sondern vielmehr ein Zeichen dafür, dass keine Prinzipienreiterei betrieben wird!). Aber dazu kommen wir dann später.

              Wichtig ist, dass Du Dich und Deine Ansprüche nicht an die Wand spielen lässt und Dich nicht ständig als Verliererin fühlen musst. Sicher meinst Du - wie die überwiegende Zahl derer, die dieses Forum besuchen -, dass Kinder ein Recht auf Umgang mit ihrem Vater haben und es vom Vater sehr lobenswert ist, dass er dieses Umgangsrecht auch wahrnimmt. Er erhält seinen Kindern trotz aller Schwierigkeiten, die aus der Trennung der leiblichen Eltern resultieren, die Institution Vater - und das ist zunächst einmal auch gut so. Du solltest ihn also wissen lassen, dass Du sein Vorhaben, diesen Kindern den Vater zu erhalten, gut findest. Über den Weg kann man sich dann noch im Detail unterhalten.

              Wichtig ist: Die Kinder haben eine Mutter und die bist nicht Du. Du musst also eine andere Beziehung zu den Kindern haben als eine Art Ersatzmutter. Das ist auf keinen Fall einfach und es ist mutig von Dir, dass Du aus Deinem Herzen keine Mördergrube machst, indem Du die von Dir so empfundene Unmöglichkeit der gegenwärtigen Situation schilderst! Andere Frauen grummeln dagegen im stillen Kämmerlein und riskieren lieber einen Knick in der Partnerschaft als ihre Position zu hinterfragen.

              Du musst die Kinder nicht erziehen, das muss der Vater leisten. Du kannst ihm dabei als liebende Ratgeberin zur Seite stehen und vielleicht durch diese neutralere Rolle auch den Respekt der Kinder erwerben. Das ist anstrengend und langwierig. Du braucht also einen langen Atem. Du bist unvorbereitet Mitglied einer sehr lebhaften Familie geworden. Gefühle von Überfordertsein, Eifersucht und Wut sind da völlig normal - sie dürfen nur nicht Dein Handeln steuern. Dazu hast Du einen kritischen Verstand. Versuche, diesen die Oberhand gewinnen zu lassen und hole Dir, wenn es Dir so gar nicht gelingen will, Hilfe von Familienberatungsstellen. Dort lernen auch überforderte Mütter und Väter, wie sie gelassener mit sehr kritischen Familiensituationen und Kinderreaktionen umgehen. Bleib immer fair, aber verlange Dir auch nichts Übermenschliches ab. Was Dir über die Hutschnur geht, darfst Du ohne falsche Scheu sagen. Aber mach nicht den Fehler, Dich auf kindliches Niveau herunter holen zu lassen. Was hättest Du gewonnen, wenn diese Kinder einen Hass auf die "Neue" entwickeln, obwohl Du doch - richtig angefasst - der liebenswerteste Mensch der Welt bist?

              So nochmal: Du hast ein Recht auf Deinen Partner und ein Recht auf Entspannung sowieso. Am meisten aber hast Du ein Recht auf Respekt. Die Grundlage von Respekt ist Fairness im Umgang miteinander und klare Regeln. Die fehlen euch, meine ich. Schnapp Dir Deinen Männe und besprich mit ihm, welche Regeln zukünftig konsequent umgesetzt werden, damit die Horrorbegegnungen ein Ende haben. Es wäre vielleicht eine gute Idee, wenn Du die drei tatsächlich einige Zeit alleine lassen würdest, während Du etwas für Dich tust, das Dich positiv stimmt (Fitnessstudio, Friseur, Shopping-Tour, Freunde treffen - irgendwas, was Du gern tust und wozu Du den Partner nicht unbedingt brauchst). Gut gelaunt und auf ein mögliches Chaos zu Hause vorbereitet, gelingt es Dir vielleicht besser, den Vater die Zeit mit seinen Kindern genießen zu lassen, ohne Dich ausgegrenzt und ungerecht behandelt zu fühlen. Liebe kann man nicht erzwingen, aber gegenseitiger Respekt und Verständnis sollte schon machbar sein!

              Liebe Grüße
              Anke

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