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familie und arbeit

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  • familie und arbeit

    zu diesem thema habe ich schon einmal geschrieben, ist aber gelöscht worden.
    sicherlich kennt der/die eine oder andere auch das problem. Man hat einen guten und halbwegs sicheren job als leiter eine gutgehenden firma. man ist verantwortlich für die produktion und für das personal. ich nehme meine arbeit sehr ernst was auch hier und da einen längeren arbeitstag bedeutet. meine familie ist mir ebenfalls wichtig und leidet zum teil daran. ich wünschte, ich könnte mehr für meine familie da sein, darunter würde meine arbeit leiden. den job hinschmeissen und einen sprung ins ungewisse wagen? mit familie macht man so etwas auch nicht. wo liegen die grenzen des möglichen? 12 stundne arbeit und 12 stunden familie?
    kennt einer das problem?


  • RE: familie und arbeit


    hallo!

    Ich kenne dein Problem leider noch nicht aus eigener Erfahrung, da noch im Studium. Ich find es sehr positiv wenn sich auch Männer darüber gedanken machen, es nicht immer nur an den Frauen liegt, sich darüber gedanken zu machen, beides unter einen hut zu bringen.

    Familie - ist das in deinem Fall nur Beziehung oder auch Kind, ich vermute zweiteres, das ist natürlich schwieriger. Partner können für den Job des anderen Verständnis haben, Kinder wohl nicht. KOmmt dieser Wunsch ganz von dir allein, oder hat sich deine frau beschwert?

    12 Stunden am Tag ist sicher hart, am Abend bist dann komplett fertig, wie ist es am Wochenende? Bist du da frei oder nimmst dir die Arbeit mit nach Hause?

    Du hast REcht, eines von beiden wird immer zu kurz kommen. Ich würde den Job ncht wechseln, vor allen in Zeiten wie diesen. Außerdem wird dein Kind wahrscheinlich wenns älter ist froh darüber sein dass sein Vater so fleißig ist und ihm viel bieten kann, denk ich mal. Außerdem wer weiß - du hast einen 9 to 5 job, bist aber unzufrieden, an wem wirst es wohl auslassen?

    naja, geholfen hab ich dir mit diesem Posting wohl nicht, außer dass ich meine wirren GEdanken niedergeschrieben habe. Ich hätte kein Problem wenn mein Partner sehr beschäftigt ist, ich kann mich auf ein nettes Abendessen freuen, und - so hoffentlich - am Wochenende mit ihm abschalten. Ich selbst möchte dabei natürlich auch nicht 4 Stunden am Abend daheim sitzen und warten bis er kommt sondern selbst so meinen WEg gehen. Das wär dann vielleicht ein Problem.

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    • RE: familie und arbeit


      Die Arbeitszeiten sind nicht gerade familienfreundlich, da gebe ich Dir recht:-) Selbst, wenn beide Partner 40-Stunden Woche (+/- X Stunden) haben, kommt die Familie vergleichsmässig zu kurz. Man soll Kompromisse finden. Z.B., am WE für einen angemessenen Ausgleich zu sorgen und mehr miteinander zu machen. Man geniesst die Zeit, bei Kindern kommt es auch gut an und am Montag ist man gut erholt und aufgebaut. Das sind meine Erfahrungen.
      Es kommt darauf an, welches Bild von der Familie habt ihr, wie stellt ihr eure Familie vor.

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      • RE: familie und arbeit


        hallo hallihallo

        eigentlich sind deine gedanken nicht so wirr. ich noch etwas näheres zu meiner geschichte. ja ich habe eine 2 jährigen sohn. es faszinierend zuzusehen, wie er tagtäglich dazulernt.
        meine frau arbeitet auch in der firma in der ich arbeite (3xpro woche von 5:00 bis 13:30). morgens geben wir unseren sohn zu einem älteren ehepaar, die sich echt liebevoll um ihn kümmern. am wochenende versuchen wir so viel wie möglich zu unternehmen. dieses gelingt auch nicht immer, da zuhause auch ein haufen arbeit auf einen wartet (beteilige mich an der hausarbeit so gut es geht). momentan sind wir daran, auch einige freiräume für uns zu schaffen. ausser der arbeit und der familie, gibt es auch sich selbst noch. es hört sich egoistisch an, aber nur wenn man selber mit sich klar kommt, kommt man auch mit seinen mitmenschen klar.
        Ich weiss nicht, ob ich meiner familie so viel zu bieten habe, dass es die entbehrungen auf sich nimmt, der job ist trozdem nicht schlecht. man verfügt auch über gewisse privilegien. ich habe mir auch überlegt, ob ich nicht in den zwei tagen, wo unser sohn und meine frau zuhause sind, nicht gemeinsam frühstücken sollten. auch, ich weiss auch nicht. ich glaube das grösste problem ist, das man nicht richtig abschalten kann. gewisse probleme sind einfach ständig präsent. auch am wochenende verfolgen einen die probleme. weiterhin ist man ja auch verantwortlich für viele mitarbeiter. und auch die kommen mit ihren wünschen, problemen und ängsten. über diese probleme darf und kann ich mit keinem reden. stellenweise komm ich mir vor wie ein emotionaler mülleimer.

        gruss peter

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        • RE: familie und arbeit


          hallo rita

          welches bild haben wir von familie? ich weiss es nicht, ich aber habe eigentlich ein klares bild. ich bin selbst in einer familie aufgewachsen mit 3 geschwistern (alle älter als ich). auch gab es noch verwante (onkel, tante, oma, opa ...) in unmittelbarer nähe. es war ein schöne zeit und ich denke gerne daran zurück. für mich war das ein ideales bild von familienleben. man ist behütet aufgewachsen und hat immer jemanden gefunden mit dem man reden konnte. auch hat man viel unternommen in der freizeit oder in den ferien.
          soetwas würde ich meiner familie auch bieten, meine frau hat aber nicht so eine glückliche kindheit gehabe. ihr bruder war ein leistungsmensch (auch älter), an dem sie sich immer messen musste, die ehe ihrer eltern ging in die brüche als der vater konkurs ging. sie hat ihren vater geliebt. wie sie sich unter unserem familienleben vorstellt weiss ich nicht. muss sie mal fragen. auf jeden fall möchte sie weiter arbeiten, was ich persönlich gut finde, da sie die arbeit braucht um sich auch mit anderen auszutauschen und auch mal raus zu kommen. finanziell wäre es nicht unbedingt nötig. vielleicht muss sie sich auch heute noch ständig etwas beweisen (wie früher mit ihrem bruder?!)

          gruss peter

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          • RE: familie und arbeit


            Hi Peter,

            du übersiehst was bei deiner Zeitrechnung: 12 Stunden Arbeit, 1-2 Stunden Fahrzeiten, 8 Stunden Schlafen, 2-3 Stunden Familie. Dann hast du noch nix im Haushalt getan oder eingekauft oder Freunde getroffen etc.

            Ich hab zwar keine Lösung für dich, hoffe dir aber trotzdem einen Tick weiter geholfen zu haben.

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            • RE: familie und arbeit


              hi,
              Also ich würde den Job nicht hinwerfen, du bekommst bestimmt nicht grad wenig geld dafür. Auserdem ist die Arbeitslosigkeit so hoch, da braucht man Glück einen neuen zu finden und was wenn du längere zeit keinen findest?
              Deine Familie wird noch mehr darunter leiden als jetzt!
              Mein Vater ist ne dreiste sau und jetzt ist er für paar monate wieder arbeiten im ausland und meine mutter mit ihren paar € im monat, ne es macht mir kein spass hier grade in amut zu leben! Ich würde daher abraten den Job aufzugeben.
              Du kannst aber wenn du willst vorsorgen, einen Job suchen wennde ein gefunden hast [und du angenommen wurdest], dann kündigst du im alten und dann ist prima.

              Ansonsten, genieße die freihe zeit mit denen, unterninm mit denen am wochenende was richtig schönes, kümmer dich so sehr du nur kannst am sie, aber mach dich nicht dabei kaputt! Mehr kann ich da nicht helfen hab net soviel ahnung. Wenn hier was falsch sein sollte (z.b. schlechter Rat) dann sagt es mir, dann lern ich auch XD.

              cu Schtiebuu

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              • die heutige zeit


                hallo peter,
                du bist ein kind dieser zeit und genau das, was dir passiert, ist eines der größten probleme unserer zeit. meistens fangen sie ja schon dort an, wo singles ins berufsleben gehen und alles geben müssen. dazu gehören ortswechsel mit arbeitsbedingt aufgegebenen beziehungen und der frust der einsamkeit, der darauf folgt. dann wieder ortswechsel, man/frau verliebt sich, aber partnerschaftenkiller - der job und die karriere - schlagen auch wieder gnadenlos zu indem aufstieg und auslandsaufenthalte alles wieder zunichte machen.

                deshalb kann ich dir gratulieren, dass du es bis hierher geschafft hast, eine superfrau hast und auch vater bist. eigentlich alles bestens - bis auf das zeitproblem.

                in der heutigen zeit kannst du so einen job entweder mit ganzer kraft machen, oder eben nicht. du bringst dích ein und das musst du auch.

                aus der sicht der frau, ist das oft nicht einzusehen, aber aus meiner sicht, hast du jobmäßig keine weiteren möglichkeiten. die einzige schraube, die du drehen kannst, ist stressbewältigung und nähe.
                ich meine das wie folgt. du könntest lernen (z.b. mit yoga oder anderen techniken) dir gedanklich bestimmte freiräume zu suchen z.b. über rituale, wie dieses frühstück in aller ruhe zweimal die woche.
                nähe: du kannst zwar die zeit nicht verlängern, die du für die familie hast, aber du könntest die qualität verbessern z.b. durch mehr nähe und intensität.
                sprich mal gemütlich mit deiner frau darüber. ich denke es gibt einige möglichkeiten....
                lg m.

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                • RE: die heutige zeit


                  Überspitzt gesagt (hilft in der Praxis nicht weiter, ich weiß!):

                  Ich hoffe inständig, dass sich irgendwann keine Frau - auch nicht die des Generaldirektors - mehr damit zufrieden gibt, dass ihre Männer mehr mit dem Geschäft verheiratet sind als mit ihren Frauen. Aber das ist wohl Illusion. Manche Managerfrauen sind wohl auch ganz froh, dass sich der Gatte nicht so viel zu Hause aufhält (Erfahrungswert). :-(

                  Leider basiert unser Weltbild von der Leistungsgesellschaft immer noch auf der Vorstellung vom erfolgreichen Mann (selten auch der erfolgreichen Frau) im Beruf, der das Managen seines Privatlebens entweder in die Hand seiner Ehefrau oder/und seiner Sekretärin/Assistentin gelegt hat - und damit bestens fährt. Für das viele erarbeitete Geld werden sämtliche Annehmlichkeiten einer Spaßgesellschaft wahrgenommen, bis zum ersten Herzinfarkt oder Konkurs, dem man völlig aus heiterem Himmel zum Opfer fällt (mancher lernt auch daraus nicht, dass es mit seiner Unersetzbar- bzw. Unersättlichkeit nicht weit her ist).

                  12-Stunden-Schichten mögen in jungen Jahren gut für's Vorwärtskommen sein (wobei ich mich wirklich frage, wozu eigentlich Berufsgenossenschaften existieren, die die Arbeitnehmer vor solchen Arbeitszeiten schützen sollen). Mir jedenfalls reichen die üblichen 8 - 10 völlig. Je nach körperlicher oder geistiger Konstitution baue ich danach dermaßen ab, dass es auch für meine internen und externen Kunden kein Vergnügen mehr ist, wenn ich bleibe. Und ich bilde mir ein, dass kein Mensch auf Dauer ein solches Pensum ohne gesundheitliche Schäden bringen kann (siehe Fürsorgepflicht der Arbeitgeber). Im meinem Umfeld gibt es dafür mehr als einen Beleg.

                  Es stimmt: Die "Kinderaufzucht" und die "traute Zweisamkeit" werden eben zunehmend als Luxus bewertet, der den erfolgreichen Mann (bzw. die erfolgreiche Frau) nur von der Karriere abhält. Gleichzeitig wird sich über den Zusammenbruch der Sozialsysteme, des gesellschaftlichen Miteinanders und der ehrenamtlichen Tätigkeitsfelder gewundert. Wenn das nicht überaus intelligent ist...

                  Ich warte auf den Tag, an dem mein Chef endlich merkt, dass ich auch zu Hause am PC seine Korrespondenz und seine Telefonate erledigen kann - und mir zutraut, tatsächlich verantwortlich mit dieser neuen Arbeitsweise umzugehen. Bis dahin werde ich aber wohl alt und grau sein (und vielleicht auch Großmutter, sofern mein Kind dazu den Mut hat).

                  Meint
                  Anke
                  (die eigentlich eine 38,5 Stunden Woche hat - auf dem Papier! -, aber in Stresszeiten dem Chef auch bis 20 Uhr zur Verfügung stehen muss, und das nicht immer mit Begeisterung, weil sie neben einem interessanten Job eben auch Familie hat, um die sie sich gern mehr kümmern würde!)

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                  • RE: familie und arbeit


                    tja, hast du dich schon mal gefragt wie dein leben ohne deine familie ausehen würde?
                    was glaubst du, wieviel freude hättest du dann noch an deinem job?
                    du sagst, deine familie leidet, wie lange wird sie leiden können?
                    wie lange dauert es, bis man sich "entliebt" und genug gelitten hat?

                    grüsse, Fee

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                    • RE: familie und arbeit


                      :-) Ich denke nicht, dass es ums Beweisen geht, wenn eine Frau arbeiten will. Es ist einfach ganz normales Bedürfnis, wie bei euch, Männer (kaum vorstellbar, was?;-) ) Man will was anderes tun, als kochen, putzen, waschen etc. Man( eher, Frau) will sich auch persönlich weiterentwickeln. Die Frauen von heute sind viel besser ausgebildet, als vor 100 Jahren:-)

                      Ich denke, es kommt sehr darauf an, wo Du jeweils einen Mann und Frau in der Familie siehst. Deine Frau hat bestimmt ihre Meinung auch dazu. Soll Frau in einer glücklichen Familie am Herd stehen? Ist es dann eine glückliche Familie? Oder kann eine Familie auch glücklich sein, wenn die Frau nicht nur Frau und Mutter ist? Ich weiss nicht, welcher Art Probleme ihr habt. Wo mangelt es? Die Zeit kann man gut aufteilen, das dürfte kein Problem sein. Kein grosses und unlösbares auf jeden Fall:-)

                      Schönen Gruss, Rita

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                      • RE: familie und arbeit


                        jupp, das problem ist bekannt und die lösung ebenso - es gibt keine

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