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Zukunft

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  • Zukunft

    habe ein problem, und hoffe auf eure meinung. ich habe einen unheimlich lieben freund, wir sind bereits seit drei jahren zusammen, haben auch schon seit einem jahr eine gemeinsame wohnung, und verstehen uns blendend. für mich (und für ihn) ist klar, dass wir unsere zukunft gemeinsam verbringen wollen. nun ist ein "kleines" problem aufgetreten. mein freund bekommt das haus seines vaters vererbt (in einem kleinen dorf), aber ich kann mir nicht wirklich vorstellen dort zu leben -- mein freund eigentlich auch nicht so richtig, aber er bringt es nicht übers herz, seinen vater vor den kopf zu stossen. ich weiß, dass ihr jetzt denken werdet, wir müssen unsere zukunft selbst gestalten,..... das problem ist einfach, dass seine familie irrsinnig viel mitgemacht hat, und ihm das entgültig das herz brechen würde. (ich verstehe mich mit seinem vater sehr gut, aber ich liebe unsere gemeinsame freiheit). ich habe einfach angst, dass ich am land in so eine typischen hausfrau und mutterrolle geträngt werde. es gibt wenig arbeitsplätze -- und ich liebe meinen bürojob, mein freund müsste pendeln,.... na ja, wir sind jetzt wirklich in einer fürterlichen zwickmühle, und kommen nicht mehr heraus. er "möchte" aufs land, ich nicht. vielleicht kann mir jemand ein paar tipps geben, wie wir das ganze möglichst sachlich angehen könnten. übrigens: eine trennung kommt für uns nicht in frage (lieber gebe ich meine zukunftsträume auf). ich danke schon jetzt für ehrliche kommentare.


  • RE: Zukunft



    zunächst einmal ein paar gegenfragen...

    ihr wohnt jetzt seit einem jahr zusammen und dein freund erbt nun das haus seines vaters und deswegen müsst oder sollt ihr " umsiedeln " ?

    wohnt ihr alleine in diesem haus oder bleibt die familie/ vater dort auch wohnen ?

    und wie ist das mit den jobs, du schreibst dein freund muss pendeln und wie ist es bei dir ?

    ansonsten finde ich das dorfleben genauso schön, wie das leben in der stadt. wobei ich mit kindern das dorf vorziehen würde.
    es heißt ja nicht dass das leben da keins mehr ist, man kann ja immer noch etwas unternehmen, so ist es nicht. es geht nur eben alles ein bisschen ruhiger zu, mehr nicht.
    vielleicht habt ihr die möglichkeit auf sone art
    " probewohnen " im dorf .

    oder aber wie du schon selber gesagt hast, wirklich mit dem vater sprechen und erklären ( z.b. aus berufl. gründen )
    warum ein umzug ins dorf für euch nicht in frage kommt.

    tja, leider habe ich keine bessere vorschläge.

    grüsse, Fee



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    • RE: Zukunft


      Hallo,

      Sollt ihr denn gemeinsam mit seinen Eltern dort Wohnen? Wenn ja, ist es vieleicht auch so, das sie ihn (euch) gerne in der nähe hätten, vieleicht auch wegen des Alters? Dann solltet ihr genau überlegen was ihr macht um euer glück nicht zu gefährden. Ansonsten könnte er ja auch das haus vermieten. Ist somit noch ein schöner Nebenverdienst. Wenn es dort mit den Job's nicht so gut aussieht und ihr momentan ein erfülltes und erfolgreiches berufsleben habt, dann müssen seine Eltern akzeptieren das ihr das nicht aufgeben wollt. Auch wenn es dadurch zu einem Streit käme. Ist ja schliesslich eure zukunft.

      Was das leben auf dem dorf angeht, ist wenn man da lebt ganz ok. Um besorgungen zu machen muss man vieleicht etwas weiter gehen bzw. fahren aber es hat ja auch so seine vorteile, vor allem wenn ihr mal kinder haben wollt. Ist auf dem lande, meiner meinung nach, besser. Dort können sie "besser" draussen spielen, im Winter können sie Schneemänner direkt vor dem haus bauen, in so ferbn schnee liegt :-) , und es ist vieleicht auch ruhiger. Na ja, hat aber auch so seine Nachteile. Z.B. kennt hier meistens jeden jeden und sobalt was passiert wird getratscht.

      Wie weit wohnt ihr denn momentan von seinem Elternhaus entfernt?

      Auf jeden fall solltet ihr nicht's machen was euch unglücklich macht, nur um den wunsch seines vaters zu erfüllen.

      Gruß E.

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      • RE: Zukunft


        Liebe Fee!
        danke für deine antwort. derzeit wohnen wir ca. 60 km vom dorf weg -- also nicht wirklich so weit. ich bin eigentlich auch aus dem ländlichen raum - weiß also, wie es ist. ich glaube einfach, dass ich angst davor habe, dass sich unser schönes leben ändert, und dass dann seine und meine eltern viel zu viel einfluss auf uns haben (so wie man es aus den alten zeiten kennt). -- weiß auch nicht, warum ich so ne angst davor hab, aber bei meiner mutter war es eben so -- da musste sie immer das machen, was ihre schwiegereltern sagten,.. na ja, irgend eine lösung wird sich schon finden -- wir müssen das ganze ja zum glück nicht heute entscheiden. aber trotzdem nochmals vielen dank für eure beiträge

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        • Alternativen


          hallo zukunft,
          ich habe gelernt, immer in alternativen zu denken und stress zu entzerren bzw. prioritäten zu setzen.

          also auf euch bezogen würde das heißen: ihr seid zwar schon ein jahr zusammen, aber ihr habt miteinander noch viel vor. dieses haus wird doch noch in ein paar jahren stehen und besitzen heißt nicht unbedingt, sofort daron wohnen. könntet ihr nicht den eltern klar machen, dass ihr euch zwar riesig über das ererbte freut, aber anderseits noch nicht soweit seid, so eine endgültige lösung für eure beziehung, denn das bedeutet es ja auch, zu wählen und dass ihr noch eine gewisse zeit braucht, um miteinander zu leben. später würdet ihr dann gern in das haus einziehen....
          wäre das nicht eine möglichkeit, den vater einerseits nicht vor den kopf zu stoßen und andererseits zeit zu gewinnen, wie ihr das ganze in eure persönlichen lebenspläne einbaut. denn darum geht es ja im grunde. man sollte schon genug zeit haben, um da die persönlichen ziele ausloten zu können und sich in aller ruhe mit der gemeinsamen zukunft auseinander zu setzen. laßt euch deshalb auf keinen fall unter druck setzen, denn man kann auch vorübergehend einen mieter suchen, mit dem auch der vater einverstanden wäre bzw. es bis auf weiteres bei den jetzigen wohnverhältnissen belassen.

          wichtig ist, dass ihr nicht als paar auf der strecke bleibt und einer sich "untergebuttert" fühlt. wenn ihr dorthin ziehen solltet, sollte auch mit der familie erörtert werden, wie alles so laufen soll. denn vereinnamen sollte sie deinen freund oder dich nicht. dafür solte man von anfang an bestimmt regelungen treffen und klat seine position beziehen.

          viel glück bei eurer entscheidung
          k.

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          • RE: Zukunft



            Hi Zunkunft,

            naja, nur weil deine mutter so schlechte erfahrungen gemacht hat, heißt es ja nicht das du oder ihr diese auch macht. zumal heute doch selbst die
            " alten " verständniss für unsere selbstständigkeit aufbringen, meistens ;o)
            dieses " problem " würde ich ehrlich gesagt, als gar keines betrachen. denn ihr seid doch alle vernünftige, erwachsene menschen. da lässt sich mit sicherheit drüber reden, wenn es denn mal so weit kommen sollte !

            ich wünsche euch bis dahin viel glück und weiterhin
            ein harmonisches beisammensein )

            liebe grüsse, Fee

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            • RE: Alternativen


              hallo zukunft!
              was das haus betrifft, kann ich mich krebsfrau nur anschließen.

              aber ich habe den eindruck, dass du angst hast auf dem dorf zu veröden.
              das liegt nun aber in deiner hand.
              ich (aus einer kleinstadt) bin schon oft zu freunden aufs dorf gefahren um mit denen dort zu feiern. gerade weil sich da alle kennen waren da auch oft die besten partys.
              wohne mitlerweile in einer großstadt und musste feststellen, dass man auch dort nicht gegen trasch gefreit ist.-->also einfach ignorieren!
              ich vermisse inzwischen meine kleine gemeinde aus der ich herkomme.(grade weil da die ganze familie ist)

              Kommentar



              • RE: Alternativen


                hallo emilie, hallo krebsfrau!
                wahrscheinlich habt ihr recht, und es ist ja auch so, dass wir in der nächsten zeit sicher noch in unserer wohnung bleiben. ich werde mich einfach mal nach freizeitaktivitäten,... umsehen. ich glaube, ich brauch vielleicht auch nur ein wenig zuspruch, dann kommt mir das ganze gar nicht mehr sooo schlimm vor. und nachdem ich mich schon nach einem baby sehne (und so gott will, klappt es ja vielleicht auch bald mal), wäre es auch für das kind bestimmt besser am land aufzuwachsen. ich brauch halt manchmal etwas länger, mich an neue situationen zu gewöhnen !!! vielen dank nochmals für den tollen zuspruch

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                • RE: Alternativen


                  für ein kind ist es auf jedenfall besser mit kuhduft, statt mit smog aufzuwachsen ;o)

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                  • RE: Zukunft


                    Kenn ein ähnliches Problem in meiner Ehe, meine Schwiegereltern können nicht loslassen. Meine Schwiegermutter ist sehr Erfindungsreich ihren Sohn nicht los zu lassen. Noch nach sieben Jahren Ehe versucht sie mir noch Tips zu geben wie ich mich als Frau in meiner Ehe zu verhalten habe. Sie versucht ihr Leben, ihre Erfahrungen, und gedanken auf mich zu übertragen. Bin so weit das ich nur noch Pflichtbesuche zu Weihnachten gemacht habe. Das dieses Jahr wohl nicht mehr sein wird.
                    Meine Schwiegereltern haben auch viel mit gemacht verstehe mich nicht falsch, aber es gibt Grenzen. Der Versuch Kinder egal womit auch immer an sich zu binden kann sehr spinnwebige Wege gehen.
                    Versucht es doch einfach mal mit einem offenen erlichen Gespräch wobei Achtung u. Respekt vor dem anderen nicht ausgelassen werden sollte. Stellt ihm eure Standpunkt u. Lebensziele vor. Ich würde da unbedingt diplomatisch vorgehen. Macht dieses Gespräch aber nicht bei ihm sondern bei euch. Zeigt ihm was euch wichtig ist. Versucht auch seinen Standpunkt zu verstehen (verbal). Zeigt ihm auf was das für ein Einschnitt in euer Leben ist.
                    Zudem muß ich sagen wenn ihr mal Kinder haben wollt ist es doch auf dem Land auch ganz schön. Oder?
                    Nun ja, handelt nach euren Gefühl u. es wird so wie ihr es wollt. Es bringt nichts Worte die gesagt werden müßen zu verschweigen.
                    Also los ladet ihn ein.

                    Gruß
                    Anne 2

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                    • RE: Alternativen


                      @Zukunft,

                      lass Dir Zeit zum gründlichen Überlegen. Vielleicht könnt ihr ja zu den anstehenden Gesprächen auch jemanden hinzuziehen, zu dem ihr alle Vertrauen habt.

                      Ich habe leider in den letzten Jahren bei Freunden und Verwandten erlebt, dass solche engen Lebensgemeinschaften scheiterten, obwohl vorher alle Argumente dafür sprachen.

                      Aber das waren nur die rationalen Gründe.
                      Einer aus diesen Gemeinschaften hatte ein emotionales unsicheres Gefühl, und zog gegen seine Überzeugung aufs Land, zu den Schwiegereltern oder mit Freunden in ein Hausgemeinschaft und brach dann nach einigen Jahren enttäuscht wieder aus.

                      Trennung, Scheidung, Hausverkauf, usw waren die Folge.

                      Seid ihr schon mal alle gemeinsam in Urlaub gefahren und konntet Euch testen?

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                      • RE: Alternativen


                        Hallo Kämpfer!
                        Wir waren schon des öfteren gemeinsam im Urlaub, wir leben ja auch schon seit einem Jahr ständig zusammen. Ich komme auch aus dem ländlichen Raum, viel genauer gesagt, eigenltich aus einer der Nachbarortschaften. Nur hab ich halt Probleme mit dem Landleben. So am Wochenende, oder in den Ferien ist es ja ganz nett, aber für immer ??? Also, ich kenne auch das gesamte "Tal" persönlich, wir sind im Dorf so ca. 600 Einwohner, im ganzen Tal kaum mehr als 3000. Ich weiß genau, was, wann, wie läuft, und ich hab auch meinen eigenen Freundeskreis. Aber diese Angst, von Mutter, Vater, Schwiegervater,... eingeengt zu werden, macht mir wirklich zu schaffen.

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                        • RE: Alternativen


                          Also, wenn ihr das Zusammenleben schon geprobt habt, und du genau weißt, was Dich erwartet, und dann immer noch ein ungutes Gefühl dabei hast, kann ich Dir nach den Erfahrungen in meinem Verwandten- und Freundeskreis nur dringend abraten.

                          Entweder schaffst Du es, Dein ungutes Gefühl, was das weitere enge Zusammenleben angeht, gegen ein positives Gefühl einzutauschen, das Eure Lebensform vorbehaltlos bejaht.

                          Oder das negative, ablehnende Gefühl bohrt in Dir weiter, weil Du meinst, Deine Dir ideal erscheinende Lebensform nicht verwirklicht zu haben.

                          Irgendwann wirst Du dann bei sich bietender Gelegenheit aus diesem von Dir abgelehnten Lebenskreis ausbrechen oder Dir von jemandem beim Ausbrechen helfen lassen.

                          Bei Deinen jetzigen ablehnenden Gefühlen gebe ich Eurer Lebensform zumindest für Dich keine Zukunft.

                          Sei realistisch!

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