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Kälte und Distanz

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  • Kälte und Distanz

    Liebes Forum!. Ich weiß nicht mehr weiter in meiner Partnerschaft. Mein Partner reagiert jedesmal, wenn ich mich nicht so verhalte, wie er möchte mit Schweigen und Distanz. Das Problem ist, dass er dann oft sagt, er weiß selber nicht was los ist, und dann spricht er 1 bis 2 Tage fast nichts, bis es ihm klar wird, was ihn eigentlich stört.
    Er wiegt in der Beziehung laufend ab, wieviel wer macht. Mache ich seiner Meinung nach nicht genug, wird wieder genörgelt oder geschwiegen. Sehr oft beziehen sich die Probleme auf den Haushalt. Wir haben ein 2,5 Jahre altes Kind, das sehr aktiv ist und generell ei. Eher schlechter Schläfer, sodass ich abends oft zu müde bin, um den Haushalt in perfektem Zustand zu bringen.
    Wir haben bei der Kindererziehung nur die Eltern meines Partners, die alle 2 bis 3 Wochen kommen und ich hatte bis vor kurzem auch einen Pflegefall in meiner Familie, neben den ich mich neben dem Kind kümmerte.
    Auch wenn es keinen Streit bin, bist es so, dass mein Partner sehr selten von alleine kommt. Er will am Abend seine Ruhe, am Wochenende in Ruhe vor sich hinwerken. Umarmungen und Kuscheleinheiten gibt es in sehr geringer Dosis. Reden will er auch am liebsten nur das allernotwendigste, da er in seinem Beruf schon so viel reden muss.
    Mich macht dieses Verhalten sehr fertig. Ich wollte wegen unserem 2,5 jahre alten Sohn durchhalten, finde aber fast keine Kraft mehr. Merke, dass ich angespannt bin, sobald er bei der Türe hereinkommt.
    Danke für eure Antworten!


  • Re: Kälte und Distanz

    Hi,
    das Verhalten ist eigentlich typisch für Menschen die damit ihre Macht demonstrieren und abstrafen.
    Er scheint keinen Respekt vor dir zu haben und ohne den gibt es keine Beziehung auf Augenhöhe.

    Vielleicht würde er sich auf eine Beratung/Moderation einlassen?

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    • Re: Kälte und Distanz

      Hi,
      Vielen Dank für deine Antwort! Er geht bereits seit Anfang unserer Beziehung zu einer Therapeutin, allerdings in sehr unregelmäßigen Abständen. Wenn er regelmäßig geht, merke ich, dass er dann wieder zugänglicher und generell friedlicher gestimmt ist. Leider hat er sehr viel beruflichem Stress und lässt die Termine dann wieder sein, und das alte Muster beginnt von vorne. Ich weiß von seinen Erzählungen, dass er als Kind physischer und psychischer Gewalt von Seiten seiner Mutter ausgesetzt war Die Mutter hatte angeblich auch das gleiche Verhalten, dass sie ihn mit Schweigen strafte, wenn er nicht so funktionierte, wie sie es gern hätte. Vielleicht hat er das quasi übernommen? Ich dagegen bin ein Mensch, der gerne die Dinge anspricht. Dieses Schweigen und nichts-Sagen macht mich so fertig.
      Er bekommt auch oft Dinge in den falschen Hals, dann wird wieder deswegen geschwiegen. Oder er macht was im Haushalt, ist deshalb angefressen und grummelt wieder vor sich hin...
      Die Häufigkeit ist das Schlimme. Wenn wir uns selten sehen, klappt es halbwegs. Aber kaum naht das, Wochenende, gehen die Konflikte los.

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      • Re: Kälte und Distanz

        Das solltest du ihm auch richtig deutlich machen, in einem ruhigen Moment, oder schreib einen Brief an ihn wie du dich fühlst, dass es so definitiv nicht weiter geht.
        Vielleicht kannst du ihn zu einem Perspektivwechsel animieren, so dass er nachfühlen kann wie es dir geht.
        Das ginge z.B. darüber, dass du sein Verhalten spiegelst.

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        • Re: Kälte und Distanz

          Hallo liebe Yala

          Es ist nun mal so, dass du trotzdem er "irgendwie komisch ist", einen Mithelfer hast beim Muttersein. Du glaubst gar nicht, was alles zusätzlich auf dich lasten würde, wenn du niemanden bei dir hättest, gerade jetzt, wo wirtschaftlich, Wohnungstechnisch, gesellschaftlich, sozial eh alles am Kopf steht.

          Also komm vorerst nicht auf die Idee, rasch und schnell zu flüchten, es kann sein, dass du vom Regen dann in die Traufe gerätst.

          Schau noch einmal genau hin...

          Was macht er? Er benimmt sich nicht so, wie du es bräuchtest, möchtest, gern hättest- daher magst du ihm kein guter Freund (mehr) sein. Ihm wird es ähnlich gehen- er hat sicher auch bei dir das Gefühl, nee, die ist anders, als ich mir das erwartet hab.... und nun streitet ihr und schweigt euch an und jeder hat seinen Kummer.

          Ihm geht es nicht gut wegen dir, dir geht es nicht gut wegen ihm- denkt ihr. In Wahrheit gehts euch nicht gut, weil ihr zofft, statt gütig, zufrieden, gemütlich zueinander zu sein. Du ziehst ja auch ein langes Gesicht, statt dass du es ihm leicht machst.

          Auch wenn du dich betroffen fühlen solltest und nicht gerade voll verstanden, ich würde dir raten, über deinen Schatten zu springen und einmal komplett so zu machen, wie er es braucht und mag- auch wenn das schwer fällt, machs einfach, murre nicht, sträube dich nicht, räume alles weg, halte dich und dein Umfeld tipp topp und strahle mal, sei gut drauf, wenigstens für eine Weile gib das, was ihm Halt verleiht und Sicherheit. Nachher wirst du sehen, dass er sich auch ändert, zu deinem Gunsten, dass er dann auch gern gibt, gern auf dich zugeht und dich gern wieder anstrahlt.

          Ich hab das Problem auch- so wie ich nicht deutlich spür und fühle, dass man mir gut gesinnt ist, bin ich auf Rückzug und dann zieh ich "mich um"- statt hübsch zu sein, bin ich hässlich, ab da. So sind wir eben, das ist doch wohl normal.
          Wir sind dann kleinlich, engstirnig, engherzig, halbherzig, zugeknöpft, unleidlich, schwer für etwas zu haben, wenn wir "beleidigt" sind. Nicht so, wenn wir es nicht sind. Wir schaffen so viel, können auf einmal so viel, wenn wir zufrieden sind, stimmts nicht..??

          Einer muss anfangen, nimm ihn, als wäre er bereits so, wie du ihn haben möchtest und dementsprechend geh vor. Finde ihn okay, sei dankbar, dass es ihn gibt, umarme ihn und greif ihn gern an, zögere nicht, ihm immer wieder ein bester Freund zu sein und nachher schau- das verwandelt auch ihn.

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          • Re: Kälte und Distanz

            Liebe Yala, wennste mich fragst, ganz ehrlich, irgendwie hilft alles nichts, Gemütlichkeit fühlst du nicht. Da musst du zuerst ansetzen, das ist deine oberste Pflicht, dass du es dir gut gehen lässt. Mach mal auf egal- lass den Mann, der neben dir wohnt einmal nicht das "Wichtigste" sein, halte dich gerade, auch wenn er wackelt und unrund ist, das darf dich mal nichts angehen, das muss dir mal komplett wurst sein, wie er macht- schau, dass du viel raus gehst, beweglich bleibst, gelenkig, froh in dir und hübsch und "schön frisiert"- ob Mann da ist, oder nicht, das ist nicht wichtig. Tu, als ob das Leben bereits deins alleine ist, lebe es, als ob du mit deinem Kind schon eigenständig leben würdest, mit allem drum und dran. Mach es dir schön, lebe, liebe, lache.... und mach nicht dein Leben, dein Lieben, dein Lachen von irgendwem anhängig, von niemanden.
            Es kann sein, dass du dich trennst einmal von diesem Mann, bereite dich auf alles vor- natürlich auch auf einmal alleine leben- es darf alles passieren, dir wird nichts passieren, nach diesem Motto richte es dir ein.
            Bring deine Finanzen in den grünen Bereich, horte ein kleines Sümmchen, damit du nicht in Nöte kommst, falls du wegspringen möchtest, beobachte den Wohnungsmarkt, lerne, was dir Früchte bringt, bau an deinem "Schloss", in dem du lebst und wer mit dir leben möchte, der ist eingeladen, wenns gut tut, wenn nicht, dann nicht schlimm, du kannst auch verzichten, du bist frei und unabhängig....auch gefühlsmässig... keiner da, der gerade für Liebe zu haben ist...??? Egal, in dir ist Liebe genug, das überlebst du locker... keiner da, der spricht mit dir...??? Na und...kein Problem, es ist so viel Unterhaltung machbar und möglich, auch wenn jemand ausfällt...
            Wenn jemand Kummer hat, dann nicht, weil jemand anderer dran schuld ist, sondern, weil man den anderen dafür verantwortlich macht. Das gilt auch für deinen Mann. Der muss wissen, du bist NICHT schuld, wenn er sauer ist. Er will sauer sein, daher ist er es.

            Gute Nacht...und wenn er morgen bei der Tür herauschaut, dann sei nicht ärgerlich, sauer, oder sonst irgendwie schlecht drauf. Bleib drüber stehend, über dieses Mieseln erhaben. Das ist deiner nicht würdig. Finde also schnellstmöglich zu dir selbst wieder, bleib bei dir und halte dich frei vom Ärgern über irgendwas auch immer. Dieses eigene Fühlen ist es, das dich runterzieht, wie DU reagierst auf alles, das machts aus.
            Das selbe Problem hat dein Mann auch, also seid ihr eh gleich und keiner besser, wie der andere. Vielleicht könnt ihr euch da heraushelfen gegenseitig.

            Das geht besser, wenn du ihn lässt, wie er ist, ohne Murren sein lässt, wie er sein mag und nicht reagierst, wie gewohnt, wie sonst- also so, als ob er dich strafen würde. Sein Problem, nicht deins...

            Vielleicht kannst du mir folgen, wie ich das meine. du grübelst, er grübelt, statt dass ihr herzhaft lacht über euch.. so etwa.

            Komm gut durch, durch diese Phasen, die sind kein Dauerzustand, eher Zwischenstationen. Das wirst du auch mal einsehen.

            Viele liebe Grüße

            Elektraa

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            • Re: Kälte und Distanz

              Liebe Elektraa! Ich danke dir für deine ausführlichen Nachrichten und wunderbaren Tipps!
              Generell ist es bei mir so, dass ich ich mit Schweigephasen bei mir nahestehenden Menschen schwer tue. Meine Oma väterlicherseits, bei der wir aufwuchsen, war oft ziemlich ungut zu mir als Kind und Jugendliche. Sie bildete sich diverse Sachen ein (ich hab ihr was versteckt, will sie vergiften,...) und wenn sie nicht mit mir redete, wusste ich, dass sie sich gerade wieder etwas mit mir "zusammensponn" .
              Hab daher ein sehr gutes Gefühl entwickelt, wenn etwas in der Luft liegt, also sehr feine Antennen dafür. Und wenn ich geschwiegen werde, bezieh ich das gleich auf mich,im Sinne von "ich bin Schuld".
              Bis jetzt gab's noch keinen Schweiger in meinen Partnerschaften, bzw nur in ganz geringer Ausprägung. Dadurch wurde ich bis dato noch nicht damit konfrontiert. Jetzt hab ich halt
              gleich die Meisterprüfung.
              Was ich teilweise schon mache ist, Dinge zu tun, die mir Freude bereiten. Bis vor kurzem war ich durch Pflege und Kind sehr eingespannt, noch dazu kam Corona, wo es nicht möglich war, irgendwo einen Babysitter zu finden. Das möchte ich jetzt nachholen und die gewonnene Zeit für mich nutzen. Merke auch, dass ich dann viel ausgeglichener bin und alles an mir abprahlt. Zb wollte ich jetzt mit einer Freundin und meinem Kind ein paar Tage verreisen. Die Freundin sagte abzuerst dachte ich mir, ui wie wird das jetzt alleine mit. Kind. Aber es war total entspannend und gemütlich. Konnte das richtig gut genießen! DS gab mir sehr viel Kraft
              Die Tipps deiner ersten Nachricht haben mich an ein Experiment erinnert. Hab mal einen Monat lang, egal was passiert und und worüber ich mich bei meinem Partner ärgern musste, alles an mir abprahlen lassen, nicht gemeckert,... Und die Beziehung hat sich damals total gebessert er würde auch viel anhänglicher. Bin leider so, dass ich in der Emotion auch oft nicht die richtigen und vor allem sanften Worte finde, was es dann auch nicht unbedingt einfacher macht. Werd schauen, vielleicht schaffe ich das nochmal, indem ich mich wirklich voll und ganz auf mich konzentriere.
              Werde berichten, wie es mir ergeht! Viele liebe Grüße, Yala

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              • Re: Kälte und Distanz

                Die Tipps deiner ersten Nachricht haben mich an ein Experiment erinnert. Hab mal einen Monat lang, egal was passiert und und worüber ich mich bei meinem Partner ärgern musste, alles an mir abprahlen lassen, nicht gemeckert,... Viele liebe Grüße, Yala
                Ich glaub, das ist das Geheimrezept schlechthin, das bei allen ( angeblichen) Notsituatonen richtige Wunder vollbringt. Man bleibt ruhig, locker, gelassen, in sich ruhend- innerst, ganz in sich drin gibts keine Aufregung, man ist neutral, stoisch, unberührt...das muss man üben, jeden Tag, bei jeder Lage, egal wie es kommt....dann nimmt alles einen ganz anderen Verlauf, merke ich immer wieder.
                Wie wenn das, was "draussen" so ist, alles Beiwerk wär, nicht echt, nicht richtig wahr, eher Bühne, Theater und du selbst schaust zu und beteiligst dich nicht- wenn, dann nicht echt..eher unernst- so etwa. Es gibt nicht umsonst diese Sprüche, wie: Bleib in deiner Mitte..oder: in der Ruhe liegt die Kraft...oder: sieh dich als über allem stehend...das verhindet viele Fehler, die zum immer gleichen Kummer führen. Irgendwann müsste man diesen Fehlern mal überlegen sein.

                Es ist wirklich unmöglich, in so einem Gemütszustand, (wo man bloß neutraler, gelassener Beobachter ist), echt zornig zu werden, oder fürchtend, oder wirklich verärgert- das kann man da nicht, also ist es wirklich wert, sich darin zu üben.

                Übungspartner kriegt man immer, siehe deinen Hasibär, der ist doch nicht zufällig so- er ist ( unbewusst natürlich) ein Lehrer für dich, wie du einer für ihn bist.

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                • Re: Kälte und Distanz

                  Meisterprüfung klingt gut, Yala! Ich drück dir die Daumen, gutes Gelingen! Genau, das ist dran, nicht ablenken lassen, nutz deine Zeit für deinen Aufbau!

                  Wegen deiner Oma- ist das nicht klasse, dass du früh schon herausgekriegt hast, hoppla, die dichtet sich etwas zusammen und glaubts? So geht es uns doch allen- mal ausgeprägter, mal weniger deutlich erzählt sich jeder eine Geschichte, ob diese richtig ist, oder falsch, man benimmt sich nach dieser Geschichte. Das find ich spannend, bei den unterschiedlichsten Leuten ihre Geschichten abzuhören und auch meinen eigenen nachzugehen, die nicht selten auch etwas weit weg sind von der Realität. Zum Beispiel hab ich mich nicht selten überschätzt, genau so oft unterschätzt- aber man hat ja Zeit, das zu korrigieren.

                  Ganz liebe Grüße und ich freu mich schon, wenn du wieder schreibst, was sich Neues getan hat- worin du dir plötzlich leichter tust, was "gestern" noch schwer war. Man wächst ja täglich dazu, ggg, vergiss das nicht.

                  Bis dann

                  Elektraa

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                  • Re: Kälte und Distanz

                    Liebes Forum!
                    Jetzt bin ich s Jon

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                    • Re: Kälte und Distanz

                      Liebes Forum!
                      Jetzt bin ich schon relativ am Anfang bei meiner Challenge "Nicht-Meckern" auf eine ordentliche Hürde gestoßen.
                      Ich sprach gerade mit meinem Partner, und plötzlich kam bei seinem Handy eine Nachricht und er fing an wie wild drauf los zu tippen und ich war plötzlich Luft. Ohne Entschuldigung, kann ich schnell antworten oder ähnliches. Mein Partner ist übrigens keine 17, wo man nur über Handy kommuniziert ;-)
                      Hab ihm dann gesagt, dass ich das nicht ok finde. Er hat nicht viel dazu gesagt.

                      Eine Herausforderung ist auch unser unterschiedliches Kälte und Wärmeempfinden. Ich habs gern kühler, ab 25 Grad ist mir schon heiß, er blüht bei 25 Grad erst auf. Ich mag die Berge, würd am liebsten in die Berge ziehen(bin auch nahe den Bergen auf 700m Seehöhe teilweise aufgewachsen) . Er hats am liebsten brettleben. Vor allem bei der aktuellen Hitze ist mein Fluchtinstinkt wieder groß, *ächz*, gehöre zu der seltsamen Spezies Mensch, die im Winter bei Eis und Schnee (vor allem beim Schneeschuhwandern) aufblühen. Die einen haben die Winterdepression, ich hab die Depression im Sommer bei einer nicht enden wollenden Hitze. Außer am Meer und am See, da geht's mir gut, weil ich für mein Leben gerne schwimme.
                      ​​​​​​​Ganz liebe Grüße, yala

                      Ganz liebe Grüße,
                      Yala

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                      • Re: Kälte und Distanz

                        Manche Menschen empfinden diese Gegensätze als bereichernd, wenn sie die Herausforderung der Kompromisse und sich auf neues einzulassen annehmen können, auch Spaß daran haben.
                        Man sagt nicht umsonst, dass sich Gegensätze anziehen.
                        Es ist aber auch so dass Paare mit vielen Gegensätzen und wo es keine großen Freiheiten gibt ein Leben neben der Beziehung zu haben und auch ausreichend Zeit dafür, wo es dann deshalb ärger gibt, nicht so lange zusammen bleiben weil die Gegensätze nicht überwindbar sind.
                        Beziehungen der Gegensätze halten also wesentlich kürzer als die wo das meiste passt. seltener funktioniert es aber auch mal und ich denke das sind Beziehungen die Bereichern und nicht so schnell langweilig werden, sobald das anders sein des Partners aber stört beginnt es zu bröckeln und du solltest dir überlegen ob es wirklich für eine Beziehung reicht.
                        Vor allem, ihr scheint ja beide auf eure Wohlfühlzone zu bestehen ohne davon weichen zu wollen, keine Kompromisse möglich, also müsste einer zurückstecken und auch das wäre keine gute Basis.

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                        • Re: Kälte und Distanz

                          Liebe Tired!
                          Bei den Wohnverhältnissen habe wir einen Kompromiss gemacht. Wir wohnen in der Nähe meiner Heimat, aber dafür in der Ebene wie es mein Partner möchte.
                          Ich finde, es kommt bei Gegensätzen halt sehr darauf an, was das genau ist. Bei Hobbys kanns bestimmt bereichernd sei.
                          Bei Kälte und Wärmeempfinden wirds schwierig. Ich fühl mich bei Hitze nicht wohl (extrem niedriger Blutdruck) er bei Kälte nicht. Da kann man den anderen noch so viele Freiheiten lassen, wirds nicht besser.
                          Genauso wie bei Tag und Nachtmenschen. Wenn einer um 2 Uhr Früh aktiv ist, der andere schon um 10 ins Bett fällt, wirds herausfordernd mit den Kompromissen, das hat mit Wollen und "Herausforderungen annehmen" meines Erachtens wenig zu tun.

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                          • Re: Kälte und Distanz

                            Wenn ihr mehr als ein Zimmer habt, könnte man das mit Tag und Nachtmensch hinbekommen, eventuell auch das Temperaturprolpem.
                            Aber es scheint ja auch einfach so zu sein, dass es in vielen Dingen einfach nicht passt und da fragt sich, gibt es denn überhaupt genug Gemeinsamkeiten die das aufwiegen und die Beziehung dennoch lebenswert macht?

                            Kommentar


                            • Re: Kälte und Distanz

                              Hallo Yala

                              Es gäbe Männer, die so sind, wie du sie brauchst, wie du sie liebst. Es gäbe Frauen, die so sind, wie er es braucht, wie er es gern hätte. Ihr könnt die nur finden, wenn IHR aufhört miteinander, wo ihr alle Beide unglücklich seid offenbar.

                              Kommentar


                              • Re: Kälte und Distanz

                                Hallo,

                                Ich denke die Probleme mit dem Absondern und der Distanz stammen aus seiner Kindheit. Wie war/ist denn die Beziehung zu seiner Mutter? Zudem legt er auch ein egoistisches Verhalten an den Tag. Wahrscheinlich geht es viel um ihn und wenig um Dich. Auf die Dauer ist das nicht tragbar. Es macht Dich unglücklich und Du versuchst auszuharren, das ist ein giftiges Gemisch. Eines Tages wirst Du es nicht mehr aushalten, deshalb wäre es besser jetzt schon mit ihm über Deine Gefühle zu sprechen und falls das nicht geht, einen Therapeuten aufzusuchen. Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft.

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