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Verlustängste

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  • Verlustängste

    Guten Morgen,

    ich bin seit ca. 2 Monaten mit meinem Freund zusammen und es läuft wirklich sehr gut. Aber momentan habe ich einfach Probleme damit mich von ihm zu verabschieden. Ihm ging es gestern sichtlich auch nicht besser als ich fahren musste (wohnt auch nur halbe std entfernt).
    Ich weiß auch nicht wieso das heute so extrem ist, aber ich vermisse ihn so unnormal heute, dass ich schon Bauchschmerzen bekomme. Er hat auch diese Woche Nachtschicht man kann sich kaum schreiben und sehen auch nicht. Letzte Woche war dies genauso..
    Blöde Phase momentan, wird auch jeder mal ganz bestimmt noch schlimmer durchgemacht haben. Aber irgendwie komme ich da gerade überhaupt nicht zurecht mit. Gibt es irgendwelche Tipps wie ich dem Liebeskummer entgegen wirken kann? Wie man sich beruhigt. Weil im Endeffekt ist es ja überhaupt nicht schlimm jemanden zu vermissen und alleine sein kann ich auch nur irgendwie heute nicht .. und ich bin die Woche auch krankgeschrieben .


  • Re: Verlustängste

    Hallo TeRo

    Im Laufe seiner Geschichte macht man viele Gefühle durch, zum Beispiel das, was du gerade spürst.
    Irgendwann fühlst du Zuversicht, dann wieder Angst, dann wieder Fröhlichkeit, dann wieder einen riesigen Allerweltsschmerz und natürlich gehört das, was du heute spürst dazu zu dieser Palette an Gefühlen.

    Irgendwann hast du ein Kind, das im Zimmer auf die Decke starrt und sich vor Liebeskummer nicht einkriegen kann. Das musst du dann nachvollziehen können und verstehen können und du musst dann wissen, was es hat und es trösten können- oder abwarten können, bis es da wieder heraus ist. Spätestens dann ist man da heraus, wenn ein anderes Gefühl dieses ablöst.

    Bis du ihn wieder triffst ist alles wieder gut.

    Dann...

    In der Psychologie spricht man von Trauma, wenn man als Baby und als kleines Kind "verlassen" wird, also wo die Mutter nicht da ist, nicht im Zimmer ist, nicht kommt, wenn man sie braucht. Das merkt sich das Kind und sobald eine ähnliche Situation auftaucht, dann ist man wieder mitten drin in diesem Feeling von damals.
    Es wird also so sein bei dir, dass du jetzt noch mal spürst, was dir am meisten weh getan hat. Genau diesen Schmerz hast du in deiner Erinnerung gespeichert.
    Also tröste dich jetzt, indem du dich ausheulst und nachträglich noch mal so richtig klagst, so lang, wie du magst.
    Das hilft am meisten. Es überspielen und niederdrücken und tun, als wär es nicht, das verschiebt alles nur auf einen anderen Tag. Heute ist dran: spür all deinen Kummer, wenn die Liebe nicht da ist.

    Bussi
    Viel Freude noch mit deinem Schatz

    Liebe Grüße

    Elektraa

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    • Re: Verlustängste

      Vielleicht kannst du ja deinen Fokus mehr auf die Erinnerung und die Wiedersehensfreude legen, anstatt darüber nachzudenken dass das Wiedersehen noch ein bisschen dauert.
      Auch in Beziehungen ist die Vorfreude die schönste Freude, also freu dich auf nächste Treffen, anstatt dies mit Trübsinn zu zuschütten.

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      • Re: Verlustängste

        "...Endeffekt ist es ja überhaupt nicht schlimm jemanden zu vermissen und alleine sein.."

        Im Stadium der absoluten Verliebtheit hat sonst nichts Platz im Gehirn.

        Wenn vielleicht irgendwann Liebe daraus werden sollte, dann kann sich das Gefühl in eine andere Richtung bewegen.
        Man hofft, dass es ihm gut geht, auch wenn man nicht zusammen ist.

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        • Re: Verlustängste

          Hallo,
          ich kann das voll verstehen. Rede doch auch einfach mal mit deinem Liebsten darüber, Vlt. Hat er eine Idee wie ihr trotz Nachtschicht öfter in Kontakt kommt. Oder nimm dir eins seiner T-Shirts mit zu dir. Manchmal kann der Geruch des anderen auch schon trösten und aufmuntern!!!

          Bestimmt vergeht das auch wieder, wenn ihr eine Weile zusammen seit, weil du dich zwar freust aber dich auch darauf verlassen kannst, dass Ihr euch wieder seht. Am Anfang ist man da ja manchmal im Unterbewusstsein eher skeptisch.

          Alles Gute euch beiden weiterhin!

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